{"id":454,"date":"2008-11-19T09:39:25","date_gmt":"2008-11-19T08:39:25","guid":{"rendered":"http:\/\/bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=454"},"modified":"2023-06-15T08:56:50","modified_gmt":"2023-06-15T06:56:50","slug":"suessstoffe-und-gesundheitsgefahren","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2008\/11\/19\/suessstoffe-und-gesundheitsgefahren\/","title":{"rendered":"S&uuml;&szlig;stoffe und Gesundheitsgefahren"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_454\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"454\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Heute ein kurzer Blog, da ich noch nebenher einiges zu tun habe. Wir haben heute Studieninfotag und f&uuml;r einige Freunde muss ich noch eine Kurzzusammenfassung f&uuml;r T&uuml;rkisch f&uuml;r Anf&auml;nger schreiben (die Freunde sind in den USA und Kanada und h&auml;tten sonst wenig von der Serie). Da passt es gut, dass ich eine Frage von Michael Van bekommen habe:<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg03.met.vgwort.de\/na\/c107630b976d4dc8b31036dda24b3d05\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n<ul>\n<li>S<em>&uuml;&szlig;stoff in Coca Cola<\/em><\/li>\n<li><em>Aspartam in Coca-Cola Light<\/em><\/li>\n<li><em>Sucralose und Acesulfam in Cola-Zero<\/em><\/li>\n<li>Einige meiner Bekannten meinen das diese S&uuml;&szlig;stoffe gesundheitssch&auml;dlich sind und man sollten nicht mehr als ein Glas pro tag trinken. Stimmt das ?<\/li>\n<\/ul>\n<p><span id=\"more-454\"><\/span>Also gehen wir in Medias res: Aspartam ist eine Verbindung aus zwei Aminos&auml;uren \u2013 den Bausteinen des Eiwei&szlig;es und Methanol. Im K&ouml;rper wird es in diese drei Bestandteile gespalten die auch in der Natur vorkommen und v&ouml;llig ungef&auml;hrlich sind (Methanol zumindest in den kleinen Mengen in denen es in Aspartam enthalten ist).<\/p>\n<p>In normalem Cola ist kein S&uuml;&szlig;stoff enthalten sondern Zucker, und davon nicht gerade wenig, etwa 100 g pro Liter. In Cola light wird aber auch (zumindest in manchen Marken) Acesulfam-K eingesetzt. Acesulfam galt lange Zeit als ungef&auml;hrlich und hat einen ADI Wert von 15 mg\/kg K&ouml;rpergewicht (15 mg\/kg K&ouml;rpergewicht also etwa 1 g f&uuml;r eine 67 kg schwere Person kann man lebenslang zu sich nehmen, ohne das etwas (positiv oder negativ) passiert). Seit 1997 ist es jedoch in der Diskussion, da bei Ratten ab 60 mg\/kg K&ouml;rpergewicht Erbgutver&auml;nderungen auftraten, allerdings kein Krebs oder eine andere Krankheit. Da Acesulfam-K 200 mal s&uuml;&szlig;er ist als Zucker, muss man schon eine Menge Cola oder andere Getr&auml;nke trinken um auf den ADI Wert zu kommen. Wenn es alleiniger S&uuml;&szlig;stoff ist (meistens wird es mit Acesulfam-K kombiniert) dann entspricht dies etwa 2 l Cola pro Tag oder 8 l um in die N&auml;he der Werte zu kommen, die bei Ratten einen Effekt zeigten.<\/p>\n<p>Acesulfam K ist noch zugelassen, da die Ergebnisse bei den Ratten bislang nicht reproduziert werden konnten. Nachdem es schon fr&uuml;her Fehlalarme gab, weil Ergebnisse von Ratten sich nicht auf den Menschen &uuml;bertragen lie&szlig;en (Verbot der Propions&auml;ure, die auch nat&uuml;rlicherweise in Lebensmitteln vorkommt 1988 mit Wiederzulassung 1996) ist die EU Kommission heute vorsichtiger geworden. Zum Verst&auml;ndnis: Jeder Stoff wird vor der Zulassung genau gepr&uuml;ft. Nat&uuml;rlich sollte die Zulassung erneut &uuml;berpr&uuml;ft werden, wenn neue Erkenntnisse vorliegen, aber bei einem schon zugelassenen Stoff gibt es dann auch den wirtschaftlichen Hintergrund, dass er ja schon in der Anwendung ist. Es liegen dann auch Ergebnisse &uuml;ber den Einsatz vor. Wenn nun eine Forschergruppe etwas besonderes entdeckt, muss dies von anderen verifiziert werden und dieser Beweis konnte bei Acesulfam nicht erbracht werden. Eventuell ist eine Verunreinigung oder ein anderer Bestandteil des Futters f&uuml;r die Erbgutver&auml;nderungen verantwortlich.<\/p>\n<p>Sucralose entsteht durch Ersetzen von OH Gruppen durch Chloratome in normalem Zucker. Es ist ein recht neuer S&uuml;&szlig;stoff mit der 600 fachen S&uuml;&szlig;kraft von Zucker. Er wird vom K&ouml;rper nicht abgebaut und Ratten vertrugen ihn selbst bei Konzentrationen von 22 % im Futter &uuml;ber ihr ganzes Leben. Mit einem Sicherheitsfaktor von 100 belegt, ist er zugelassen mit einem ADI Wert von 15 mg\/kg (entsprechend der S&uuml;&szlig;kraft von 500-700 g Zucker bei normalgewichtigen Personen). Succrulose gilt als S&uuml;&szlig;stoff der Zukunft ist aber bisher noch in wenigen Lebensmitteln vorhanden.<\/p>\n<p>Das Ger&uuml;cht, dass S&uuml;&szlig;stoffe krebserregend sind, hat ihre Ursache im Natriumcyclamat. Daher ist in der Tat seit 1969 der S&uuml;&szlig;stoff <b>Natriumcyclamat<\/b> in den USA verboten, er blieb dagegen bei uns zugelassen (er ist unter anderem Hauptbestandteil der S&uuml;&szlig;stoff\u00adtabletten und wird eingesetzt, wenn die S&uuml;&szlig;e hitzebest&auml;ndig sein muss). Tierversuche in den USA zeigten, dass er Blasenkrebs verursachte, was nat&uuml;rlich auch in Europa zur &Uuml;berpr&uuml;fung von Cyclamat f&uuml;hrte. Nur konnte man bei uns nichts feststellen, auch nicht im Tierversuch unter denselben Bedingungen. Wiederholungen der Tests in den USA seitens der FDA (Food and Drug Administration) konnten das Ergebnis ebenfalls nicht wiederholen. Es zeigte sich sp&auml;ter, dass es nicht am Cyclamat lag, sondern einer Verunreinigung aus dem Herstellungsverfahren. Bei einem von einem US-Hersteller eingesetzten Verfahren entsteht als Nebenprodukt 2-Cyclo-hexen-1-on, welches in kleinen Mengen in den Tabletten vorhanden war und krebserregend ist. Nachdem die Hersteller das europ&auml;ische Verfahren adaptiert hatten und die FDA mehrere Studien durchgef&uuml;hrt hatte, wurde Cyclamat 1984 wieder als unbedenklich eingestuft. Der Empfehlung der FDA zur erneuten Zulassung folgte der Gesetzgeber aber nicht.<\/p>\n<p class=\"western\"><b>Saccharin<\/b> wurde 1977 in den USA ebenfalls kurzzeitig verboten. Wegen der Kritik an der Durchf&uuml;hrung der Studie wurde das Verbot aber sehr schnell wieder aufgehoben. Es zeigte sich, dass Saccharin keine Tumore ausl&ouml;st, aber die Bildung f&ouml;rdert, wenn andere krebserregende Substanzen anwesend sind. Daf&uuml;r ben&ouml;tigt man sehr hohe Dosen. Bei den Dosen, die &uuml;blicherweise in Lebensmitteln vorhanden sind, besteht diese Gefahr nicht.<\/p>\n<p class=\"western\">Cyclamat und Saccharin sind zwei sehr alte S&uuml;&szlig;stoffe (Entdeckung 1878 und 1937). Sie wurden erst nach Einf&uuml;hrung des Lebensmittelrechts genauer untersucht. Die neueren S&uuml;&szlig;stoffe durchliefen (mit Ausnahme von Aspartam) ein Zulassungsverfahren, bei dem auch die Gesundheitsgefahren untersucht wurden. Sie gelten als unbedenklich.<\/p>\n<p class=\"western\">2009 wurde die &Uuml;berpr&uuml;fung von <b>Aspartam<\/b> nachgeholt. Der S&uuml;&szlig;stoff besteht aus zwei Aminos&auml;uren und Methanol, also nat&uuml;rlichen Stoffen oder Substanzen, die in freier Form in den Mengen, die man aufnimmt, harmlos sind. Auch hier ergaben sich keine Hinweise auf Krebs. Der Grund f&uuml;r die &Uuml;berpr&uuml;fung war kein konkreter Verdacht, sondern dass die EU-Kommission meint, jeder Zusatzstoff m&uuml;sste &uuml;berpr&uuml;ft werden, auch wenn er (fast) nat&uuml;rlich ist. Als Aspartam zugelassen wurde, wurden nur ver\u00adschiedene Studien ausgewertet, aber nicht wie bei anderen Zusatzstoffen ein formelles Untersuchungsverfahren gestartet.<\/p>\n<p class=\"western\">In den letzten Jahren wurden nat&uuml;rliche S&uuml;&szlig;stoffe popul&auml;r. Das sind Pflanzenextrakte die Substanzen haben die sehr s&uuml;&szlig; schmecken. Das bekannteste ist Stevia, gewonnen aus der gleichnamigen Pflanze. Der Mechanismus ist der gleiche wie bei den S&uuml;&szlig;stoffen: Die Substanz, hier eine Kohlenhydratverbindung, passt viel besser in den S&uuml;&szlig;rezeptor als Zucker und erzeugt so einen viel intensiveren S&uuml;&szlig;eindruck. Diese sind nun aber nicht per Se ungef&auml;hrlicher als syntetische S&uuml;&szlig;stoffe. Nicht alles was nat&uuml;rlich ist, ist harmlos. Einige der st&auml;rksten Gifte stecken in Pflanzen wie in der Tollkirsche oder dem blauen Fingerhut. Selbst manche Lebensmittel sind in bestimmten Wachstumsstadien giftig, z. B. gr&uuml;ne Tomaten oder rohe (nicht gekochte Bohnen). Der kleine Unterschied ist nur der das Stevia als Lebensmittel verkauft wird und nicht als s&uuml;&szlig;stoff. Damit muss es keinerlei Zulassungsverfahren durchlaufen. Die w&uuml;rde kein Lebensmittel durchstehen, denn eine Forderung ist ja das die 100-fache normale t&auml;gliche Verkehrsmenge noch harmlos ist. Diese Pr&uuml;fung besteht kein Lebensmittel au&szlig;er vielleicht einige Schnittkr&auml;uter wie Petersilie und Schnittlauch. Selbst Brot nicht: Wenn man pro Tag 30 kg anstatt 300 g Brot ist, dann hat das durchaus negative gesundheitliche Folgen &#8230;.<\/p>\n<p class=\"western\">In der Diskussion ist auch, ob S&uuml;&szlig;stoffe nun wirklich Energie (Kalorien) sparen. S&uuml;&szlig;stoffe sind Bestandteil von Masthilfsmitteln bei der Schweinezucht. Auf gut deutsch: Schweineferkel nehmen schneller zu, wenn S&uuml;&szlig;stoffe im Futter enthalten sind. Dies wurde relativ kritiklos auf den Menschen &uuml;bertragen. Es wurde auf die &Auml;hnlichkeit des Schweins in zahlreichen biologischen Parametern verwiesen und postuliert, dass S&uuml;&szlig;stoffe dem K&ouml;rper signalisieren, dass nun Zucker kommt. Da dies nicht der Fall ist, w&uuml;rde der Insulinspiegel sinken, was zu Hei&szlig;hunger f&uuml;hrt. Das wurde aber beim Menschen wie auch im Tierversuch nie beobachtet.<\/p>\n<p class=\"western\">Die Wahrheit ist jedoch eine andere. Zum einen wurde der postulierte Mechanismus nicht entdeckt. <b>S&uuml;&szlig;stoffe ver&auml;ndern den Insulinspiegel nicht<\/b>. Er steigt nicht vorsorglich an, weil Zucker erwartet wird und er sinkt nicht ab, wenn es dann S&uuml;&szlig;stoffe gibt. Der K&ouml;rper reagiert nicht auf den S&uuml;&szlig;eindruck, sondern nur auf tats&auml;chlich im Blut vorhandene Glucose. Das wurde in zahlreichen Experimenten nachgewiesen. Der zweite Einwand ist die Unkenntnis der Ferkel und ihrer Bed&uuml;rfnisse. Die Milch von Sauen ist wie jede Muttermilch s&uuml;&szlig;, und wenn das nun anschlie&szlig;ende Mastfutter genauso s&uuml;&szlig; ist, dann essen die Ferkel es lieber, weil es sie an die Muttermilch erinnert. S&uuml;&szlig;stoffe werden einfach deswegen eingesetzt, weil dies billiger ist, als Zucker zuzu\u00adsetzen. Aber: Wichtig ist der S&uuml;&szlig;geschmack. Nicht s&uuml;&szlig;es Futter wird von den Ferkeln weniger konsumiert. Sind die Ferkel gr&ouml;&szlig;er, so essen sie auch unges&uuml;&szlig;tes Futter, und die nun eingesetzten Futtermittel enthalten folgerichtig auch keine S&uuml;&szlig;stoffe mehr. Denselben Effekt kennt man auch von Kleinkindern, die einen unges&uuml;&szlig;ten Brei weitaus weniger gerne essen als einen ges&uuml;&szlig;ten.<\/p>\n<p class=\"western\">Andere Argumente, die angef&uuml;hrt werden, sind z.\u00a0B. die Tatsache, dass in den USA immer mehr S&uuml;&szlig;stoffe eingesetzt wurden, aber der Anteil der Dicken stetig anstieg. Nur steigt er in den USA auch dann an, wenn S&uuml;&szlig;stoffe ein negatives Image haben und der Konsum zur&uuml;ckgeht. In den USA haben bisher alle Versuche mit propagierten Ern&auml;hrungsformen (\u201eLow-Carb\u201c, \u201eLow-Fat\u201c), den Anstieg der Dicken zu begrenzen, keinerlei Erfolg, ganz einfach, weil die &Uuml;bergewichtigen sich nicht daran halten.<\/p>\n<p class=\"western\">Es gibt beim Menschen bisher <b>keinen Nachweis, dass S&uuml;&szlig;stoffe dick machen<\/b>. Zahlreiche Untersuchungen konnten bisher nicht nachweisen, dass man durch S&uuml;&szlig;stoffe mehr isst. Die offiziellen Empfehlungen der DGE sind die, dass man mit S&uuml;&szlig;stoffen eine Di&auml;t unterst&uuml;tzen kann.<\/p>\n<p class=\"western\">Da Leute sich chemische Namen nicht merken k&ouml;nnen und es noch schwieriger ist nicht Dinge &uuml;ber den Kamm zu scheren hat sich eingeb&uuml;rgert, das S&uuml;&szlig;stoffe \u00a0krebserregend sind. Sollte ein Stoff tats&auml;chlich in diesem Verdacht stehen, so wird er aber \u2013 egal wie h&auml;ufig er einge&auml;tzt wird \u2013 verboten. Das zeigte schon die Propions&auml;ure, ein Konservierungsmittel f&uuml;r Brot, dass auch in K&auml;se nat&uuml;rlicherweise vorkommt. 1988 stellte man Krebs im Vormagen von Ratten bei hohen Dosen fest. Daraufhin wurde die Propions&auml;ure verboten. Als man feststellte, dass der Effekt auf der S&auml;urewirkung bei extrem hohen Dosen beruhte, die in Lebensmitteln nicht gegeben sind und beim Menschen nicht vorkommen kann, weil er keinen Vormagen hat, in dem sich die Nahrung l&auml;ngere Zeit befindet (der Magen ist vor S&auml;ure gesch&uuml;tzt, der Vormagen nicht) wurde sie 1996 wieder zugelassen.<\/p>\n<p>Zu viel Cola light w&uuml;rde ich trotzdem nicht trinken, denn die dort enthaltene Phosphors&auml;ure st&ouml;rt das Calcium-Phosphatgleichgewicht. Es gibt zwar keinen Hinweis dass dies zur Entkalkung der Knochen f&uuml;hrt, aber immerhin sinkt der Calciumspiegel im Plasma beim Menschen (also ein beim Menschen, nicht der Ratte nachweisbarer Effekt). Phosphors&auml;ure genie&szlig;t anders als S&uuml;&szlig;stoffe als Altlast (sie wurde schon vor der Lebensmittelgesetzgebung eingesetzt) einen Schutz auf den S&uuml;&szlig;stoffe nicht hoffen k&ouml;nnen. Zusammenh&auml;nge die Phosphors&auml;ure k&ouml;nnte das hyperkinetischen Syndrom von Kindern f&ouml;rdern wurden ebenfalls ge&auml;u&szlig;ert, sind aber nicht verifiziert worden.<\/p>\n<p>Ich hoffe das war ausf&uuml;hrlich genug. Vielleicht regt es ja auch zum Buchkauf an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_454\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"454\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Heute ein kurzer Blog, da ich noch nebenher einiges zu tun habe. 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