{"id":5311,"date":"2011-09-02T00:46:42","date_gmt":"2011-09-01T22:46:42","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=5311"},"modified":"2011-09-03T09:48:14","modified_gmt":"2011-09-03T07:48:14","slug":"stimmkorrektur","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2011\/09\/02\/stimmkorrektur\/","title":{"rendered":"Stimmkorrektur"},"content":{"rendered":"<p>Heute\u00a0ein\u00a0Gastblog von Arne. Von mir gibt es erst am 4. wieder was.<\/p>\n<p>Nachdem die letzten Musikr&auml;tsel auf wenig Resonanz getroffen sind, m&ouml;chte ich versuchen, das Interesse an musikalischen Themen mit einem etwas kontroversen Thema wiederzubeleben: Stimmkorrektur.<\/p>\n<p>Mitte der 90er brachte die Firma Antares ihr Produkt Autotune auf den Markt, das erst durch die in den Jahren davor verf&uuml;gbar gewordene Rechenleistung m&ouml;glich geworden war. Vereinfacht gesagt geht es darum, einstimmigen Gesang zu korrigieren, wenn der S&auml;nger die T&ouml;ne nicht getroffen hat. Der Algorithmus analysiert in Echtzeit die gesungene Tonh&ouml;he und vergleicht sie mit dem Soll. Dazu kann man dem Ger&auml;t (oder der Software, Autotune gibt es mittlerweile sowohl als eigenst&auml;ndiges Ger&auml;t als auch als Software, die auf verschiedenen Hardwareplattformen l&auml;uft) entweder die an dieser Stelle gew&uuml;nschte Note oder die Tonart vorgeben. Im zweiten Fall sucht sich der Algorithmus dann die passende Note, die am dichtesten an der gesungenen liegt. Anschlie&szlig;end wird dann die Tonh&ouml;he des Gesangs korrigiert. Die Technik f&uuml;r die reine Tonh&ouml;hen&auml;nderung gibt es schon l&auml;nger und wird in der Musik in Form der sogenannten &#8222;Pitch Shifter&#8220; eingesetzt. Beispiele daf&uuml;r sind tiefe, aber unnat&uuml;rlich klingende Stimmen wie in &#8222;Oh Yeah&#8220; von Yello oder die Mickey-Mouse Stimmen einiger Techno-Songs von Anfang der 90er (Dune, Das Modul, Scooter&#8230;).<\/p>\n<p><!--more--><br \/>\nBei der Tonh&ouml;henkorrektur von Gesang sind nat&uuml;rlich einige Feinheiten zu beachten, damit das Ergebnis nat&uuml;rlich klingt. So sollte der Eingriff m&ouml;glichst sparsam erfolgen, und sehr geringe Abweichungen der Tonh&ouml;he sollten unkorrigiert bleiben, damit der Gesang lebendig klingt. Der Algorithmus hat also einen gewissen (einstellbaren) Schwellwert f&uuml;r die Abweichung von der idealen Tonh&ouml;he, ab dem er erst aktiv wird. Au&szlig;erdem kann man einstellen, ob die Tonh&ouml;he nur etwas in die richtige Richtung korrigiert wird, so dass der Ton nicht mehr schief klingt, oder ob er exakt auf die gew&uuml;nschte Tonh&ouml;he gebracht werden soll. Ein weiterer Parameter ist eine zeitliche Verz&ouml;gerung, ab der die Korrektur aktiv wird. Mit den richtigen Einstellungen bleibt die Lebendigkeit des Gesangs erhalten. Ein Vibrato, das ja nichts anderes als eine regelm&auml;&szlig;ige Schwankung der Tonh&ouml;he um den Mittelwert ist, kann allerdings problematisch werden. Vibrato wird von der &uuml;berwiegenden Zahl der S&auml;nger angewendet, wenn sie eine Note l&auml;ngere Zeit halten. Die Korrektur w&uuml;rde das Vibrato erstmal entfernen. Man kann sich damit behelfen, die Software das Vibrato an den richtigen Stellen selbst wieder auf das Signal hinaufrechnen zu lassen.<br \/>\nAls ich den Effekt das erste Mal bewusst geh&ouml;rt hatte, war ich schwer beeindruckt. Es war zwar nicht Autotune, sondern ein Konkurrenzprodukt, aber das Prinzip ist das gleiche. Als Test diente eine reine Gesangsspur ohne jede musikalische Begleitung, deren gesangliche Qualit&auml;t auch in den schlechtesten Castingshows zu einem Rauswurf in der ersten Runde gef&uuml;hrt h&auml;tte. Mit Bearbeitung jedoch klang es perfekt, wie von einem Profi eingesungen. Irgendwelche Artefakte von der Bearbeitung konnte ich nicht heraush&ouml;ren. Wenn dann noch die Musikbegleitung dazu kommt und eine weniger gute Anlage als die Studiomonitorboxen, auf denen ich das geh&ouml;rt hatte, d&uuml;rfte klar sein, dass der gr&ouml;&szlig;te Teil der Zuh&ouml;rer in den allermeisten F&auml;llen nicht bemerkt, dass nachtr&auml;glich korrigiert wurde.<br \/>\nWas soll man nun davon halten? Man k&ouml;nnte es als Kr&uuml;cke f&uuml;r unf&auml;hige S&auml;nger sehen, die in einem Tonstudio oder auf der B&uuml;hne eigentlich nichts verloren haben, oder auch als Chance f&uuml;r mittelm&auml;&szlig;ige S&auml;nger, einfach besser klingende Musik abzuliefern. Meiner Meinung nach ist es einfach ein weiteres Werkzeug, das man gebrauchen oder missbrauchen kann. F&uuml;r anspruchslosere Produktionen spart es einfach Zeit im Studio, weil der Gesang bei den meisten modernen Popproduktionen das einzige ist, was nicht wiederholbar perfekt vom Computer gespielt werden kann. Ein S&auml;nger muss ohne Korrekturm&ouml;glichkeiten seinen Part also so lange immer wieder einsingen (zumindest in Teilen), bis alles stimmt. Mit Stimmkorrektur geht das schneller, deshalb ist Autotune oder dessen Konkurrenz in fast allen modernen Tonstudios zu finden. Robbie Williams hat den Einsatz mit dem Vergleich von Rechtschreibkorrektur am Rechner verteidigt: jeder benutzt es einfach, auch wenn er eigentlich gut in Rechtschreibung ist. Deshalb w&uuml;rde der Einsatz von Autotune nicht bedeuten, dass man nicht singen k&ouml;nne.<\/p>\n<p>Aber kommen wir nun zum Missbrauch: Bei der britischen Variante der Gesangscastingshow X-Factor wurden die Stimmen f&uuml;r die Fernsehausstrahlung nachtr&auml;glich mit Autotune bereinigt, und zwar so dilletantisch, dass man die Nachbearbeitung teils deutlich h&ouml;ren konnte. Gerade bei einem Wettbewerb, wo man nun wirklich h&ouml;ren m&ouml;chte, ob die Kandidaten etwas k&ouml;nnen oder nicht, ist das nat&uuml;rlich vollkommen unangebracht. Angeblich war in der Liveshow selbst alles unbearbeitet, aber die meisten Zuschauer sitzen nun mal vorm Fernseher und nicht vor der B&uuml;hne.<br \/>\nDer zweite Missbrauch (zumindest meiner bescheidenen Meinung nach), der leider auch heute noch regelm&auml;&szlig;ig mit Autotune getrieben wird, ist der &#8222;Cher-Effekt&#8220;. Das Produkt l&auml;sst sich n&auml;mlich als sehr als gut h&ouml;rbarer Soundeffekt verwenden. Dazu macht man einfach die Einstellungen extrem: jede noch so kleine Abweichung wird hart korrigiert, ohne jeder Verz&ouml;gerung. Das Ergebnis ist, dass eine gleitende Tonh&ouml;he abgestuft und damit unnat&uuml;rlich klingt, keinerlei Lebendigkeit, geschweige denn Vibrato erhalten bleibt. Einem breiteren Publikum wurde der Effekt erstmals in Cher&#8217;s &#8222;Believe&#8220; vorgef&uuml;hrt, daher die Bezeichnung. Da fand ich es noch interessant, aber eigentlich wird der Effekt recht schnell langweilig. Ein vorl&auml;ufiger Tiefpunkt f&uuml;r mich war &#8222;Around the world&#8220; von Daft Punkt, bei dem ausschlie&szlig;lich per Autotune verfremdeter Gesang zu h&ouml;ren ist. Nachdem ich aber die Hoffnung hatte, dass der Effekt endlich langsam aus der Mode kommt, kam Ende letzten Jahres das Album &#8222;The Beginning&#8220; von den Black Eyed Peas. Jeder einzelne der Songs darauf beinhaltet mindestens einen durchgehend mit Autotune verfremdeten Gesangs- bzw. Sprechpart. Es nervt einfach nur noch, und damit hat sich das Album die vielen 1-Sterne Bewertungen bei Amazon auch redlich verdient. Der Begriff Autotune ist mittlerweile in der &Ouml;ffentlichkeit schon recht bekannt, aber eher negativ behaftet. Eigentlich schade um ein gutes, innovatives Produkt, dessen Namen bei allgemein ma&szlig;vollem und dezenten Gebrauch wahrscheinlich niemand au&szlig;erhalb der Musikszene gekannt h&auml;tte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heute\u00a0ein\u00a0Gastblog von Arne. Von mir gibt es erst am 4. wieder was. Nachdem die letzten Musikr&auml;tsel auf wenig Resonanz getroffen sind, m&ouml;chte ich versuchen, das Interesse an musikalischen Themen mit einem etwas kontroversen Thema wiederzubeleben: Stimmkorrektur. Mitte der 90er brachte die Firma Antares ihr Produkt Autotune auf den Markt, das erst durch die in den [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":161,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[529],"tags":[1343,2094],"class_list":["post-5311","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-gastbeitraege","tag-arne","tag-stimm-koorektur","entry"],"a3_pvc":{"activated":false,"total_views":930,"today_views":0},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack-related-posts":[{"id":18406,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/09\/23\/der-blogautor-von-der-ki-beurteilt\/","url_meta":{"origin":5311,"position":0},"title":"Der Blogautor von der KI beurteilt","author":"Bernd Leitenberger","date":"23. September 2025","format":false,"excerpt":"Ich nutze inzwischen auch eine KI. Prim\u00e4r zu Recherche, im Browser https:\/\/www.perplexity.ai die f\u00fcr Recherchen (nach Eigenauskunft) spezialisiert ist. Seit ich vor mehr als zwei Jahren die KI zum ersten Mal getestet habe, hat diese sich enorm gebessert. Sie fabuliert weniger und ist intelligenter. Damals konnte man noch die AI\u2026","rel":"","context":"In &quot;Allgemein&quot;","block_context":{"text":"Allgemein","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/allgemein\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/c334c52e97b74da9b82424a9e80c6d97","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18380,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/09\/03\/die-glorreichen-10-das-war-mal-weg-pc-hardware\/","url_meta":{"origin":5311,"position":1},"title":"Die glorreichen 10 &#8211; Das war mal weg: PC Hardware","author":"Bernd Leitenberger","date":"3. September 2025","format":false,"excerpt":"Ich will heute mal zwei ZDF Info \/ Neo Sendungen verbinden. Die glorreichen 10, die bei mir als Vorlage f\u00fcr einige Blogs dienten und die von mir noch mehr gesch\u00e4tzte Sendung \"Das war mal weg\", wo es um Dinge geht, die fr\u00fcher fast jeder hatte und die heute aus unserem\u2026","rel":"","context":"In &quot;Die Glorreichen 10&quot;","block_context":{"text":"Die Glorreichen 10","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/allgemein\/die-glorreichen-10\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/876c61d389304d98aa0332fadd769381","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18385,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2025\/09\/07\/spacex-splitter\/","url_meta":{"origin":5311,"position":2},"title":"SpaceX-Splitter","author":"Bernd Leitenberger","date":"7. September 2025","format":false,"excerpt":"Der heutige Blog ist nicht neu, das, was ich schreibe habe ich schon einige Male geschrieben, aber ebenso wie ich zum wiederholten Male Artikel \u00fcber den Fortschritt oder fehlenden Fortschritt in anderen Webseiten lese, denke ich kann man einiges noch mal aufkochen. Ich will das als eine Folge von fiktiven\u2026","rel":"","context":"In &quot;SpaceX&quot;","block_context":{"text":"SpaceX","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/spacex\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/b2e94ef07fec4d7190886846bcbb4589","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":18610,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/03\/27\/galileos-cds-teil-1\/","url_meta":{"origin":5311,"position":3},"title":"Galileos CDS &#8211; Teil 1","author":"Bernd Leitenberger","date":"27. M\u00e4rz 2026","format":false,"excerpt":"Hall\u00f6chen, es wird Zeit das ich mich mal wieder melde. Es gab zwei Gr\u00fcnde, warum ich mich so rar gemacht habe. Das eine ist das es gerade nicht so viel aktuelles gibt, au\u00dfer einem Update zu Artemis, zu dem ich vielleicht noch etwas schreibe. W\u00e4hrend Trump das ganze Programm nach\u2026","rel":"","context":"In &quot;Raumfahrt&quot;","block_context":{"text":"Raumfahrt","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/raumfahrt\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg07.met.vgwort.de\/na\/4fb81c7bafbd4d9d88b5695abdb33d29","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":15629,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2021\/12\/07\/der-koenig-der-coverversionen\/","url_meta":{"origin":5311,"position":4},"title":"Der K&ouml;nig der Coverversionen","author":"Bernd Leitenberger","date":"7. Dezember 2021","format":false,"excerpt":"Cover sind beliebt. Viele Interpreten, auch durchaus K\u00fcnstler mit eigenen ber\u00fchmten Songs haben ihre ersten Platten mit Covern gef\u00fcllt, so die Beatles. Andere versuchen sich auf der Spitze ihres Erfolges in Neuauflagen wie Bowie\/Jagger an Dancing in the Street und wenn es gut l\u00e4uft, ist das Cover erfolgreicher als alle\u2026","rel":"","context":"In &quot;Allgemein&quot;","block_context":{"text":"Allgemein","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/allgemein\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/3a82449d144d41f6b2a3a633a1ec60c0","width":350,"height":200},"classes":[]},{"id":14393,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2019\/11\/06\/warum-tut-man-sich-so-schwer-auf-etwas-voellig-ueberfluessiges-zu-verzichten\/","url_meta":{"origin":5311,"position":5},"title":"Warum tut man sich so schwer, auf etwas v&ouml;llig &Uuml;berfl&uuml;ssiges zu verzichten?","author":"Bernd Leitenberger","date":"6. November 2019","format":false,"excerpt":"Gestern war erneut das \u201eKlimakabinett\u201c aktiv. Sie haben den Ausbau der Ladeinfrastruktur und des Netzes an Wasserstoffnetzen beschlossen. Mal abgesehen davon das dies nicht in den Verantwortungsbereich der Bundesregierung, sondern der Betreiber der entsprechenden Stationen f\u00e4llt, ist das wieder ein Beispiel f\u00fcr Aktionismus. Genauso wie die nun erh\u00f6hte Elektroautopr\u00e4mie. Wer\u2026","rel":"","context":"In &quot;Allgemein&quot;","block_context":{"text":"Allgemein","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/allgemein\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg02.met.vgwort.de\/na\/a4a87b4f3c004c9ba9d11e2f979f8aac","width":350,"height":200},"classes":[]}],"jetpack_sharing_enabled":true,"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5311","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/161"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5311"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5311\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5311"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5311"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5311"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}