{"id":5409,"date":"2011-10-07T00:31:37","date_gmt":"2011-10-06T22:31:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=5409"},"modified":"2011-10-05T12:32:44","modified_gmt":"2011-10-05T10:32:44","slug":"alternativen-zu-plutionium-in-rtg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2011\/10\/07\/alternativen-zu-plutionium-in-rtg\/","title":{"rendered":"Alternativen zu Plutionium in RTG"},"content":{"rendered":"<p>Wenn eine Raumsonde ins &auml;u&szlig;ere Sonnensystem aufbricht, ben&ouml;tigt sie eine Stromversorgung die unabh&auml;ngig von der Sonnenstrahlung ist, die immer weiter abnimmt. Derzeit ist dies noch immer ein RTG, bei dem Thermoelemente einen Teil der Zerfallsw&auml;rme von Plutonium-238 in Strom umwandeln. Es gibt Alternativen wie Kernreaktoren oder Solarzellen, doch darum soll es in diesem Beitrag nicht gehen, sondern um eine Alternative zu Pu-238 als Element f&uuml;r die RTG.<!--more--><\/p>\n<p>Zuerst: Warum eine Alternative? Die Erzeugung von Pu-238 ist recht teuer. Es entsteht in zwei Schritten in Kernreaktoren. Zuerst entsteht aus U-235 das Neptunium 237. Es wird heute aus den Brennst&auml;ben extrahiert und in eigenen St&auml;ben in einem Schwerwasserreaktor starker Neutronenstrahlung ausgesetzt, wobei durch Neutroneneinfang zum Teil das Pu-238 entsteht.<\/p>\n<p>Daf&uuml;r eine eigene Fertigung aufzubauen ist teuer. 150 Millionen Dollar soll die Wiederaufnahme der Produktion kosten. Fr&uuml;her war es einfach, denn es fiel als Abfallprodukt bei der Gewinnung von atomwaffenf&auml;higem Plutonium an. Es entsteht wie dieses in gr&ouml;&szlig;erer Menge, wenn Kernbrennst&auml;be nur kurz in Betrieb sind. Bei l&auml;ngerem Betrieb wird es wieder gespalten. Daher ist &ouml;konomisch unrentabel einen Reaktor nur f&uuml;r die Produktion von Pu-238 zu betreiben und das Material entsprechend teuer.<\/p>\n<p>Die Misere fing Ende der achtziger Jahre an, als die USA weniger atomwaffenf&auml;lliges Plutonium produzierten. Damit wurde auch kaum noch Pu-238 produziert. Lange Zeit konnten sie es von Russland beziehen, deren Graphitreaktoren recht gut geeignet sind es zu produzieren. Doch auch das ist nun nicht mehr m&ouml;glich. Die USA haben noch rund 37 kg Pu-238. Damit man eine Vorstellung hat: In einem RTG des Typs GPHS, wie er seit 1989 f&uuml;r Galileo, Ulysses, Cassini und New Horizons eingesetzt wurde, stecken rund 8,2 kg Plutonium und er liefert anfangs 285 Watt Leistung. Das reicht also f&uuml;r gerade mal vier dieser Generatoren.<\/p>\n<p>Daneben ist es teuer. Die Fertigung eines GPHS kostete zuletzt 90 Millionen Dollar, also mehr als 10 Millionen pro Kilogramm Pu-238.(Rund 200 mal teurer als Gold oder Platin). Also Zeit nach Alternativen zu suchen. Wenn man das Funktionsprinzip beibeh&auml;lt: Also ein radioaktives Element erzeugt beim Verfall W&auml;rme und daraus erzeugt man Strom, dann gibt es folgende Elemente die man in gr&ouml;&szlig;eren Mengen herstellen kann:<\/p>\n<table class=\"style1\">\n<tbody>\n<tr>\n<th>Element<\/th>\n<th>Halbwertszeit<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Plutonium 238<\/td>\n<td>87,4 Jahre<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>C&auml;sium 137<\/td>\n<td>30 Jahre<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Strontium-90<\/td>\n<td>28 Jahre<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Curium 244<\/td>\n<td>18,1 Jahre<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Kobalt 60<\/td>\n<td>5,24 Jahre<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Prometium 147<\/td>\n<td>2,6 Jahre<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Ruthenium<\/td>\n<td>1 Jahr<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Cer 144<\/td>\n<td>0,78 Jahre<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Curium 242<\/td>\n<td>0,45 Jahre<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Polonium 210<\/td>\n<td>0,38 Jahre<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Thullium 170<\/td>\n<td>0,35 Jahre<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Diese Liste kann man jedoch schon in einem ersten Schritt reduzieren. Die NASA gibt heute den Strom ihrer RTG beim Start und nach 10 Jahren unter Marsbedingungen und 14 Jahren im Weltraum an. Das sind heute typische Missionszeiten. Cassini wird bis 2017 betrieben werden, 20 Jahre nach dem Start. Galileo wurde 14 Jahre lang betrieben.<\/p>\n<p>Rein theoretisch sinkt die W&auml;rmeabgabe nach einer Halbwertszeit auf die H&auml;lfte ab. Aber durch Alterungen der Thermoelemente und sinkenden Wirkungsgrad (da dieser nicht von der Gesamtenergie sondern dem Temperaturunterschied abh&auml;ngt) sinkt der erzeugte Strom schneller ab. Bei Voyager wird 2025, rund 48 Jahre nach dem Start die Stromproduktion auf die H&auml;lfte gesunken sein. Das entspricht ungef&auml;hr einer halben Halbwertszeit. Das bedeutet, dass man bei 10-14 Jahren Lebensdauer und der Annahme, dass zum Ende nicht die Stromausbeute auf weniger als die H&auml;lfte des Anfangswerts sinken darf, alle Elemente mit Halbwertszeiten unter 20-28 Jahren ausschlie&szlig;en kann. Das reduziert die Auswahl auf die ersten 3-4 Elemente.<\/p>\n<p>Das n&auml;chste Ausschlusskriterium ist die Energieabgabe. Elemente k&ouml;nnen zerfallen unter Abgabe von Alphastrahlung, Betastrahlung und Gammastrahlung. Die Durchdringungsf&auml;higkeit nimmt in dieser Reihenfolge zu. Gammastrahlung ist heute nach dem Stand der Technik nicht sauber abschirmbar. Von den ersten vier Elementen sieht es so aus:<\/p>\n<table class=\"style1\">\n<tbody>\n<tr>\n<th>Element<\/th>\n<th>Strahlung<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Plutonium 238<\/td>\n<td>Alpha<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>C&auml;sium 137<\/td>\n<td>Gamma und Beta<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Strontium-90<\/td>\n<td>Beta<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Curium 244<\/td>\n<td>Alpha<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Das schlie&szlig;t C&auml;sium 137 aus. Strontium 90 wird eine h&ouml;here Abschirmung ben&ouml;tigen als Curium 244 und Plutonium 238.<\/p>\n<p>Die n&auml;chste Tabelle gibt an wie viel Energie man pro g Triebstoff erh&auml;lt:<\/p>\n<table class=\"style1\">\n<tbody>\n<tr>\n<th>Element<\/th>\n<th>Energie &uuml;ber 10 Jahre Betrieb [kWh\/g]<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Plutonium 238<\/td>\n<td>47<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>C&auml;sium 137<\/td>\n<td>33<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Strontium-90<\/td>\n<td>74<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Curium 244<\/td>\n<td>190<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Die Energie und Abschirmung h&auml;ngt nicht nur von der Halbwertszeit ab, sondern auch der Energie jedes Zerfalls. C&auml;sium 137 erweist sich hier als Plutonium 238 unterlegen. Alle anderen Elemente sind besser. Weitere Differenzierungen kann man machen nach Schmelzpunkt (Sicherheitsaspekt) Dichte (Volumen und damit Gewicht) und Konzentration (&uuml;blicherweise liegt das Isotop nicht in Reinform vor und auch meistens in einer Verbindung). Ich will davon nur noch eine &Uuml;bersicht nehmen, die W&auml;rmeabgabe pro Volumen:<\/p>\n<table class=\"style1\">\n<tbody>\n<tr>\n<th>Element<\/th>\n<th>Energiedichte [kWh\/cm\u00b3]<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Plutonium 238<\/td>\n<td>3,9<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>C&auml;sium 137<\/td>\n<td>0,38<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Strontium-90<\/td>\n<td>1,01<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Curium 244<\/td>\n<td>20,4<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Das bedeutet, dass C&auml;sium 137 und Strontium 90 vier bis zehnmal mal gr&ouml;&szlig;ere RTG ergeben als Plutonium und daher eher nachteilig sind. Doch wichtig sind f&uuml;r den kommerziellen Einsatz die Kosten. Sie h&auml;ngen von der Produktionsrate und dem Aufwand ab. Folgende Mengen der Isotope sind mit einem Kernreaktor gewinnbar:<\/p>\n<table class=\"style1\">\n<tbody>\n<tr>\n<th>Element<\/th>\n<th>Produktionsmenge [kg\/1 GW Reakjtor\/Jahr]<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Plutonium 238<\/td>\n<td>15<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"height: 19px;\">C&auml;sium 137<\/td>\n<td style=\"height: 19px;\">36<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Strontium-90<\/td>\n<td>16<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Curium 244<\/td>\n<td>0,4<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Damit scheidet Curium 244 praktisch aus, da es 30-mal weniger produziert wird als vom Plutonium, man aber ein F&uuml;nftel dessen Menge braucht. Das f&uuml;hrt zur vorletzten Tabelle, den Kosten pro kWh bei einer 10 Jahresmission:<\/p>\n<table class=\"style1\">\n<tbody>\n<tr>\n<th>Element<\/th>\n<th>Relative Kosten pro kwh f&uuml;r eine 10 Jahresmission<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Plutonium 238<\/td>\n<td>138<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"height: 19px;\">C&auml;sium 137<\/td>\n<td style=\"height: 19px;\">4<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Strontium-90<\/td>\n<td>6<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Curium 244<\/td>\n<td>22<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Es gibt also Alternativen: Allerdings au&szlig;er den Radioisotopen alleine noch einen zweiten Aspekt: Wie schwer wird das ganze. Das h&auml;ngt nicht nur von den Radisotopen ab, sondern auch dem Gesamtsystem, z.b. was dieses wiegt, aufgrund des n&ouml;tigen Schutzes und das zeigt warum man bisher bei Pu-238 blieb:<\/p>\n<table class=\"style1\">\n<tbody>\n<tr>\n<th>Element<\/th>\n<th>Schutzschild f&uuml;r eine 1kWh W&auml;rmequelle um die Strahlung in 10 m Abstand auf 10mrem\/h zu reduzieren<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Plutonium 238<\/td>\n<td>2,5 mm<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td style=\"height: 19px;\">C&auml;sium 137<\/td>\n<td style=\"height: 19px;\">117 mm (aber 500 mal h&ouml;herer Neutonenfluss der nicht abschirmbar ist, als Pu-238)<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Strontium-90<\/td>\n<td>152 mm<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Curium 244<\/td>\n<td>51 mm<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Alle Schilddicken sind in mm Blei-Aquivalent. Das reduziert die Auswahl praktisch auf Plutonium. Bei Curium ist schon ein &uuml;ber 5 cm dicker Bleischild n&ouml;tig.\u00a0 Bei der Gr&ouml;&szlig;e eines GPHS von 0,43 x 0,43 x 1,14 m, davon (gesch&auml;tzt) 0,3 x 0,3 x 1,14 m ohne Radiatoren ist das ein Zusatzgewicht von 656 kg &#8211; praktisch ist es also viel zu schwer. Die GPHS haben einen 2 mm starken Irdidumschutzschild.<\/p>\n<p>Das ist der Hauptgrund f&uuml;r die Verwendung von Pu-238: als einziges Element kann man es mit einer nur wenige Millimeter dicken Schutzschicht abschirmen. Da auch das Gewicht wichtig ist, ist dies der Hauptgrund f&uuml;r die Verwendung.<\/p>\n<p>Wichtiger als die Suche nach anderen Elementen ist es daher den Wirkungsgrad zu steigern. Bei den derzeitigen Thermoelementen liegt er bei Missionsbeginn bei 6,4%. Das ist nat&uuml;rlich noch steigerbar. <span class=\"Apple-style-span\" style=\"color: #000000; font-family: Arial; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: normal; letter-spacing: normal; line-height: 25px; orphans: 2; text-align: justify; text-indent: 0px; text-transform: none; white-space: normal; widows: 2; word-spacing: 0px; -webkit-text-decorations-in-effect: none; -webkit-text-size-adjust: auto; -webkit-text-stroke-width: 0px; background-color: #eeeeee; font-size: medium;\"> In den fr&uuml;hen neunziger Jahren hat man in Amerika an <strong>A<\/strong>lkali<strong>m<\/strong>etall <strong>T<\/strong>hermal to <strong>E<\/strong>lectric <strong>C<\/strong>onverters (AMTEC) RTG gearbeitet. Bei diesem Verfahren wird Natrium durch die W&auml;rme erhitzt und bei unterschiedlichem Druck verdampft es, wobei als Besonderheit bei Natrium ist, das es in Ionen und Elektronen zerf&auml;llt, man also direkt Strom gewinnen kann. Der Wirkungsgrad im Labor bei diesem Prozess liegt bei 16 % und Wirkungsgrade von 15-25 % sollten theoretisch m&ouml;glich sein. Das w&auml;re 2-3 mal besser als bei den GPHS (6.4%). Ein solcher RTG war f&uuml;r eine leichtgewichtige Plutosonde vorgesehen. Die Entwicklung wurde dann jedoch eingestellt. Strom wird hier also nicht durch den thermoelektrischen Effekt erzeugt.<\/span><\/p>\n<p>Klassische W&auml;rmekraftmaschinen sind hier noch weitaus effizienter. Vor allem wenn man daran denkt, dass direkt am Element eine Temperatur von &uuml;ber 1000 \u00b0C vorliegt. Das grunds&auml;tzliche Problem ist das alle Maschinen bewegliche Teile haben und sie absolut wartungsfrei &uuml;ber 10-14 Jahre lang laufen k&ouml;nnen. Es gibt immerhin eine Maschine, die dieses Potential hat, das ist der Stirlingmotor, der mit einem abgeschlossenen Kreislauf abreitet und sehr einfach aufgebaut wird. (entsprechende Motoren werden z.B. in Afrika in die Mitte von Parabolspiegeln gesetzt um Strom oder mechanische Arbeit an Orten zu erzeugen wo es keinen Strom gibt).<\/p>\n<p>Der Stirlingmotor besteht aus einem Kolben in einem Zylinder. Ein Teil des Zylinders wird erw&auml;rmt, der andere ist k&uuml;hl. Das Arbeitsgas, das im Zylinder eingeschlossen ist, dehnt sich bei W&auml;rmaufnahme auf und treibt den Kolben an. Dabei dehnt es sich aus und k&uuml;hlt ab, sp&auml;testens wenn es den gek&uuml;hlten Bereich erreicht.\u00a0 Dieses ist\u00a0 optimierbar indem es z.B. zwei Kolben sind die verbunden sind oder Regeneratoren einen Teil der W&auml;rmeenergie speichern. Das wichtigste ist, das ein Stirlingmotor sehr einfach aufgebaut ist, sehr langlebig und als sehr robust gilt. Es gibt schon seit Jahren Tests von Sterlingmotoren f&uuml;r RTG, doch eingesetzt werden sie erst, wenn sicher ist, dass sie &uuml;ber die Missionszeit nicht ausfallen. Das bedeutet dass sie &uuml;ber ein Jahrzehnt im Dauerbetrieb getestet werden m&uuml;ssen.<\/p>\n<p>der Vorteil ist der Wirkungsgrad von rund 30%. Die Gesamtkonstruktion ist zwar nicht leichter, aber sie ist effizienter gemessen am eingesetzten Plutonium, das der Hauptkostenfaktor ist:<\/p>\n<table id=\"table4\" border=\"1\">\n<tbody>\n<tr>\n<th><\/th>\n<th>GPHS<\/th>\n<th>MMRTG<\/th>\n<th>SRG<\/th>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Masse<\/td>\n<td>56.3 kg<\/td>\n<td>44 kg<\/td>\n<td>26.7 kg<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>GPHS Module<\/td>\n<td>18<\/td>\n<td>8<\/td>\n<td>2<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Strom beim Start<\/td>\n<td>285 W<\/td>\n<td>125 W<\/td>\n<td>123 W<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Strom\/Masse<\/td>\n<td>4.97 W\/kg<\/td>\n<td>2.84 W\/kg<\/td>\n<td>4.60 W\/kg<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Thermische Leistung<\/td>\n<td>4410 W<\/td>\n<td>1900 W<\/td>\n<td>1100 W<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Plutonium<\/td>\n<td>9.7 kg<\/td>\n<td>4.3 kg<\/td>\n<td>1.2 kg<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td><strong>Strom\/kg Plutonium<\/strong><\/td>\n<td><strong>29 W\/kg<\/strong><\/td>\n<td><strong>29 W\/kg<\/strong><\/td>\n<td><strong>102 W\/kg<\/strong><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Stromabgabe<\/td>\n<td>211 W nach 11 Jahren<\/td>\n<td>110 W nach 14 Jahren<\/td>\n<td>109 W nach 14 Jahren<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Durchschnittlich pro Jahr<\/td>\n<td>2.3 %<\/td>\n<td>0.86 %<\/td>\n<td>0.81 %<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Der Stirling-RTG (SRG) ist leichter als der MMRTG, der beim mobilen Marslabor Curiosity eingesetzt wird und vor allem ist er effizienter, denn er erzeugt die gleiche Leistung mit nur zwei GPHS Modulen, anstatt mit acht. Das m&uuml;sste die Produktionskosten drastisch senken und der vorliegende Bestand m&uuml;sste auch viel l&auml;nger ausreichen.<\/p>\n<p>Datenquelle: <a href=\"http:\/\/fti.neep.wisc.edu\/neep602\/SPRING00\/lecture5.pdf\">BASIC Elements of Static RTG<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn eine Raumsonde ins &auml;u&szlig;ere Sonnensystem aufbricht, ben&ouml;tigt sie eine Stromversorgung die unabh&auml;ngig von der Sonnenstrahlung ist, die immer weiter abnimmt. Derzeit ist dies noch immer ein RTG, bei dem Thermoelemente einen Teil der Zerfallsw&auml;rme von Plutonium-238 in Strom umwandeln. 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