{"id":5721,"date":"2011-12-20T00:23:19","date_gmt":"2011-12-19T23:23:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=5721"},"modified":"2024-07-25T17:48:46","modified_gmt":"2024-07-25T15:48:46","slug":"milch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2011\/12\/20\/milch\/","title":{"rendered":"Milchsorten und ihre Haltbarkeit"},"content":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_5721\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"5721\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Hallo, ich habe zwei neue Aufs&auml;tze im Bereich Ern&auml;hrung erstellt und will euch die nat&uuml;rlich auch nicht im Blog vorenthalten. So heute ein Aufsatz &uuml;ber Milch und morgen dann einer &uuml;ber Haltbarkeitsdaten.<br \/>\n<!--VG WORT Beginn--> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg05.met.vgwort.de\/na\/4cc21b2340f942a8882f71d79c3468bf\" alt=\"\" width=\"1\" height=\"1\" \/> <!--CRC: 298fe586d39b468c8325ded8dd27f76f; --> <!--VG WORT Ende--><br \/>\nWer Milch kauft, hat die Qual der Wahl &#8211; es gibt Vorzugsmilch, pasteurisierte Milch, ultrahocherhitzte und sterilisierte Milch und seit Neuestem auch noch die ESL-Milch. Dieser Aufsatz soll die einzelnen Verfahren und ihre Vor- und Nachteile sowie die anderen Begriffe rund um die Milch beleuchten.<\/p>\n<p>Zuerst einmal warum geht es? Milch ist im Kuheuter weitgehend keimfrei, zumindest solange die Kuh gesund ist. Doch schon beim Melken kommt sie mit Bakterien aus der Luft oder auf der Au&szlig;enseite der Euter befinden in Kontakt. Milch ist f&uuml;r Bakterien und Pilze ein idealer N&auml;hrboden. Sie dient ja als Nahrung f&uuml;r das Kalb, bei dem die Verdauung noch nicht vollst&auml;ndig entwickelt ist. Daher ist sie so zusammengesetzt, dass sie leicht verdaulich ist. Das Fett ist in Tr&ouml;pfchen emulgiert, das Eiwei&szlig; in der Fl&uuml;ssigkeit verteilt und in l&ouml;slicher Form und dazu gibt es noch Laktose als einfachen Zucker, den praktisch alle Mikroorganismen als Nahrung nutzen k&ouml;nnen: kurzum: alle drei Hauptn&auml;hrstoffe liegen in einer L&ouml;sung vor. Es gibt keine Zellbarrieren und Schranken, wie sie z.B. Pflanzen mit der Haut aufweisen. Milch ist daher leicht verdaulich. Nicht nur f&uuml;r uns, sondern auch f&uuml;r Bakterien und Pilze.<!--more--><\/p>\n<p><strong>Rohmilch<\/strong> ist die Milch, die direkt verkauft wird, so kann sie sich nur nennen, wenn sie direkt vom Bauer kommt. Wer dies kommerziell macht, muss seine K&uuml;he besonders kontrollieren lassen, da ohne Pasteurisierung gew&auml;hrleistet sein muss, dass sie keine Krankheitskeime enth&auml;lt. Dieselbe Milch, wenn sie vom Handel angeboten wird, hei&szlig;t dort &#8222;<strong>Vorzugsmilch<\/strong>&#8222;. Wichtig ist dabei, dass die K&uuml;hlkette sofort beim Melken beginnt und &uuml;ber die K&uuml;hlung bis zum Handel eingehalten wird. Beim Verkauf am selben oder n&auml;chsten Tag ist diese Milch im K&uuml;hlschrank dann noch 2-3 Tage haltbar. Ein kleiner Unterschied zwischen Rohmilch und Vorzugsmilch ist, dass die Schwankungen im Fettgehalt st&auml;rker bei Rohmilch sind, da sie von der F&uuml;tterung der Kuh abh&auml;ngen, von der die Milch stammt. Bei einer Verarbeitung in einer Molkerei wird die Milch vieler Bauern zusammengemischt und so gleichen sich Unterschiede aus. Vorzugsmilch darf nicht im Fettgehalt ver&auml;ndert werden und es d&uuml;rfen keine Zusatzstoffe zugesetzt werden. Sowohl bei Vorzugsmilch wie auch allen anderen Milchsorten wird die Milch direkt nach dem Melken gek&uuml;hlt, um die Vermehrung von Keimen zu reduzieren. Molkereien holen heute in der Regel zweimal pro Tag die Milch bei den Bauern ab, um sie m&ouml;glichst schnell zu verarbeiten.<\/p>\n<p>Alle anderen Milchsorten sind auf die eine odere andere Form hitzebehandelt. Die gesetzlichen Vorgaben lassen hier einen Spielraum, sodass es f&uuml;r Pasteurisieren, ESL Milch oder H-Milch unterschiedliche anerkannte Verfahren gibt. Im wesentlichen ist wichtig, welches Ergebnis herauskommt, sprich, dass die Keimzahl gen&uuml;gend stark reduziert wurde und die gew&uuml;nschte Haltbarkeit erreicht wird.<\/p>\n<p>Beim <strong>Pasteurisieren<\/strong> entsteht die Milch, die im Handel als &#8222;<strong>frische Milch<\/strong>&#8220; verkauft wird. Es gibt zwei Verfahren. Das eine ist das Kurzzeiterhitzen. Die Milch wird auf 72 bis 75\u00b0C erhitzt und diese Temperatur mindestens 15 s gehalten. Das Zweite ist das Hocherhitzen. Hier betr&auml;gt die Temperatur 85\u00b0C. Diese Temperatur wird etwa 2 s lang gehalten. Beide Verfahren sollen die coliformen und pathogenen Keime mit Sicherheit abt&ouml;ten und die Anzahl der anderen Bakterien der Milchflora zu reduzieren. Damit gewinnt man gen&uuml;gend Zeit, bis diese sich wieder soweit vermehrt haben, dass sie ein Niveau erreicht haben, ab dem die Milch verdorben ist. Beim Kurzzeiterhitzen betr&auml;gt die Reduktion 99,5%. Diese Temperatur ver&auml;ndert den Geschmack kaum. Beim Hocherhitzen sind es 99,9%. Es tritt zwar noch kein Kochgeschmack auf, doch sind nun schon die sensorischen Abweichungen durch teilweise Denaturierung des Eiwei&szlig;es schmeckbar. Die Hocherhitzung ist bei Verkaufsmilch un&uuml;blich und wird eingesetzt, wenn die Milch weiter verarbeitet wird oder f&uuml;r Kondensmilch. Da nicht alle Bakterien abget&ouml;tet wurden und sich wieder vermehren (sie brauchen eben je nach Verfahren 8-10 Generationen, um wieder aufs Ausgangsniveau zu kommen) muss H-Milch wie Vorzugsmilch gek&uuml;hlt werden. Sie ist dann etwa 5-7 Tage haltbar wenn die Packung nicht ge&ouml;ffnet wird.<\/p>\n<p>Die Ultrahocherhitzung f&uuml;hrt zur &#8222;<strong>haltbaren Milch<\/strong>&#8220; oder &#8222;<strong>H-Milch<\/strong>&#8222;. Der Grundsatz ist der, dass zwar einerseits die Bakterien vollst&auml;ndig abget&ouml;tet werden sollen, andererseits die Einwirkzeit m&ouml;glichst klein sein soll, damit die Reaktionen zwischen den Milchbestandteilen sowie die Denaturierung des Eiwei&szlig;es m&ouml;glichst unterdr&uuml;ckt wird. Das heutige Verfahren der Ultrahocherhitzung besteht darin, die Milch &uuml;ber W&auml;rmeaustauscher m&ouml;glichst schnell auf 136 bis 138 \u00b0C zu erhitzen. Diese Temperatur wird dann nur 5-8 Sekunden lang gehalten und dann wird die Milch sofort auf 20 Grad abgek&uuml;hlt, damit die chemischen Ver&auml;nderungen m&ouml;glichst klein sind. Danach ist die Milch steril und muss auch unter sterilen Bedingungen verpackt werden. H-Milch ist mindestens 6 Wochen haltbar und anders als die H-Milch ohne K&uuml;hlung, da sie keine lebenden Mikroorganismen mehr enth&auml;lt. Nachdem es umfangreiche Tests auch unter widrigen Bedingungen gab (es wurden ganze Paletten mit Milch nach Afrika verschifft und nach Wochen wieder zur&uuml;ckgeholt) wie hoch die Mindesthaltbarkeit ist, wurde das Haltbarkeitsdatum in den letzten Jahrzehnten schrittweise erh&ouml;ht, auch wenn der Prozess nach wie vor derselbe ist. Heute liegt es zwischen 3 und 6 Monaten. Diese lange Haltbarkeit ist nicht durch die Mikrobiologie begrenzt, sondern dem Umstand, dass nat&uuml;rlich auch noch chemische Ver&auml;nderungen stattfinden. Bei den Temperaturen der Ultrahocherhitzung kommt es schon zu Ver&auml;nderungen, wie Reaktionen zwischen dem Milchzucker und dem Eiwei&szlig;, der sogenannten Maillardreaktion, die sich schon in einem deutlich unterschiedlichem Geschmack niederschlagen.<\/p>\n<p><strong>Sterilmilch<\/strong> hat heute fast keine Marktbedeutung mehr. Anders als bei H-Milch wird nicht die Milch sterilisiert und dann verpackt, sondern die Milch wird erst in Flaschen abgef&uuml;llt und diese dann sterilisiert. So ist eine Kontamination durch die Verpackung ausgeschlossen. Es gibt zwei Verfahren: Entweder bei 107 bis 115 Grad Celsius &uuml;ber 20 bis 30 Minuten, oder bei Hochtemperatur &uuml;ber 130 Grad Celsius bei 12 Minuten. Durch die lange Einwirkzeit weist Sterilmilch einen deutlichen Kochgeschmack auf. Die Reaktion zwischen Laktose und Eiwei&szlig; ist noch ausgepr&auml;gter und f&uuml;hrt zur Braunf&auml;rbung der Milch. Die dabei entstehenden braunen Verbindungen sind die gleichen, welche auch beim Fleischanbraten entstehen, wenn man z.B. den Braten mit Mehl einst&auml;ubt. Sterilisieren ist heute f&uuml;r Milch un&uuml;blich, aber bei der Herstellung von Kaffeesahne und Kondensmilch noch gebr&auml;uchlich, da dort auch der ver&auml;nderte Geschmack nicht so st&ouml;rt.<\/p>\n<p>Das neueste Verfahren ist <strong>ESL-Milch<\/strong>, obwohl dies so auf keiner Verpackung steht, sondern meistens so etwas wie &#8222;l&auml;nger frische Milch&#8220; oder &#8222;extra lange Frisch&#8220;. ESL steht f&uuml;r Extended Shelf Time &#8211; damit ist auch der Hauptsinn umschrieben: Der Einzelhandel soll die Milch l&auml;nger verkaufen k&ouml;nnen. Es gibt verschiedene Verfahren. Zum einen ist es m&ouml;glich, der normalen Pasteurisierung eine Mikrofiltration nachzuschalten. Die feinen Filter sollen Bakterien zur&uuml;ckhalten und so die Keimzahl weiter reduzieren. Danach muss die Milch wie H-Milch unter sterilen Bedingungen verpackt und weiterverarbeitet werden. Diese Milch ist etwa 8-10 Tage lang gek&uuml;hlt haltbar.<\/p>\n<p>Die zweite M&ouml;glichkeit ist es, die die Milch zuerst auf 127\u00b0C zu erhitzen, diese Temperatur 2 s lang zu halten und dann auf 90 Grad abzuk&uuml;hlen. Auch diese Temperatur wird dann &uuml;ber einige Sekunden gehalten und dann die Milch auf 7 Grad abgek&uuml;hlt. In den Eigenschaften ist diese Milch zwischen pasteurisierter und ultrahocherhitzter Milch einzustufen, sowohl geschmacklich wie auch in der Haltbarkeit. Diese liegt bei 12 bis 20 Tagen. Von Verbrauchersch&uuml;tzern wird kritisiert, dass man &#8222;frisch&#8220; als Adjektiv f&uuml;r eine hocherhitzte Milch nicht nehmen sollte. Das gilt zwar schon lange f&uuml;r pasteurisierte Milch, doch hat sich dort dieser Begriff eingeb&uuml;rgert. Vor allem steigern manche Hersteller dies ja noch, indem sie &#8222;extra frische&#8220; Milch anpreisen.<\/p>\n<p>Egal, welche Milch verwendet wird: Nach dem &Ouml;ffnen ist sie nur einige Tage haltbar und sollte im K&uuml;hlschrank aufbewahrt werden. Denn nun haben wieder Mikroorganismen die M&ouml;glichkeit sich zu vermehren. Zum Gl&uuml;ck sind die h&auml;ufigsten Mikroorganismen, die sich in Milch ansiedeln und vermehren, die Milchs&auml;urebakterien, die durch die Absenkung des pH Werts andere Bakterien am Wachsen hindern. Unterschreitet der pH Wert eine Grenze, so denaturieren die Eiwei&szlig;e, sie fallen aus und die Milch wird flockig oder im Volksmund: &#8222;sauer&#8220;. wer eine Milch die kurz vor diesem Punkt ist, aber noch fl&uuml;ssig einem Temperaturschock aussetzt, wie z.B. in hei&szlig;en Kaffee gie&szlig;t wird auch feststellen, dass dieser doppelte Stress ebenfalls zu einer Ausf&auml;llung von Milcheiwei&szlig; f&uuml;hrt.<\/p>\n<p>Alle Verfahren ver&auml;ndern nicht den Gehalt an Eiwei&szlig;, Kohlenhydraten und Fett. Vitamine werden teilweise zerst&ouml;rt, doch sind die Verluste relativ gering. Er betr&auml;gt etwa 10% bei pasteurisierter Milch und 10-20% bei H-Milch.<\/p>\n<p>Nichts mit der W&auml;rmebehandlung der Milch zu tun ist das <strong>Homogenisieren<\/strong>. Das Fett in der Milch wird sich, wenn man nichts unternimmt, abscheiden und eine Rahmschicht auf der Oberfl&auml;che bilden. Dies liegt darin, dass die Fettk&uuml;gelchen relativ gro&szlig; sind (1-10 \u00b5m im Durchmesser, die meisten haben einen von 2-5 \u00b5m). Sie sind leichter als das Wasser und wie &Ouml;l neigen sie dazu, dann aufzuschwimmen und sich zu gr&ouml;&szlig;eren Kugeln zu vereinigen. Beim Homogenisieren wird die Milch mit hohem Druck (350 Bar) durch feine D&uuml;sen gepresst und gelichzeitig auf 50 bis 75\u00b0C erw&auml;rmt, damit das Milchfett komplett schmilzt. Das f&uuml;hrt zu sehr kleinen Fettk&uuml;gelchen von weniger als 1\u00b5m Durchmesser, an deren Oberfl&auml;che sich ein Teil der Milchproteine anlagert. Diese verhindern zum einen, dass die Tr&ouml;pfchen sich nun so einfach zu gr&ouml;&szlig;eren Tropfen vereinigen k&ouml;nnen. Zum andern sind durch die schweren Eiwei&szlig;molek&uuml;le an der Au&szlig;enseite die Fetttr&ouml;pfchen nun nicht mehr leichter als die Fl&uuml;ssigkeit und schweben in der Milch. Bis auf Vorzugsmilch wird jede Milch homogenisiert.<\/p>\n<p>Eine zweite Behandlung ist das Einstellen des Fettgehalts. &#8222;Rohmilch&#8220; sollte ihren nat&uuml;rlichen Fettgehalt behalten. Jede andere Milchsorte wird auf einen bestimmten Fettgehalt eingestellt. Dies geschieht darin, dass man in Zentrifugen zuerst das Fett weitgehend abtrennt (bis auf einen Rest von 0,3 bis 0,5%) und dann wieder Rahm zuf&uuml;hrt, bis der deklarierte Fettgehalt erreicht ist. Das Milchfett ist ein begehrter Rohstoff, weil der Verbraucher vor allem Milchprodukte mit h&ouml;herem Fettgehalt wie Butter, Sahne, K&auml;se konsumiert. F&uuml;r deren Herstellung wird der abgetrennte Rahm ben&ouml;tigt. Manche Kuhrassen erreichen bei entsprechender F&uuml;tterung auch durchaus h&ouml;here Milchfettgehalte als die im Handel &uuml;blichen Stufen, sodass diese Milch in jedem Falle teilentrahmt werden muss. Einb&uuml;rgert haben sich folgende Stufen:<\/p>\n<ul>\n<li>&#8222;<strong>Landmilch<\/strong>&#8222;: 3,8% Fettgehalt<\/li>\n<li>&#8222;<strong>Vollmilch<\/strong>&#8222;: 3,5% Fettgehalt<\/li>\n<li>\u201e<strong>teilentrahmte Milch<\/strong>&#8222;: 1,5 bis 1,8% Fettgehalt<\/li>\n<li>\n<p align=\"JUSTIFY\">&#8222;<strong>entrahmte Milch<\/strong>&#8222;: 0,3% Fett &#8211; w&uuml;rde man darunter gehen w&auml;re die Milch nicht mehr wei&szlig;, weil die wei&szlig;e F&auml;rbung von den Fettk&uuml;gelchen kommt.<\/p>\n<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p id=\"pvc_stats_5721\" class=\"pvc_stats all  \" data-element-id=\"5721\" style=\"\"><i class=\"pvc-stats-icon medium\" aria-hidden=\"true\"><svg aria-hidden=\"true\" focusable=\"false\" data-prefix=\"far\" data-icon=\"chart-bar\" role=\"img\" xmlns=\"http:\/\/www.w3.org\/2000\/svg\" viewBox=\"0 0 512 512\" class=\"svg-inline--fa fa-chart-bar fa-w-16 fa-2x\"><path fill=\"currentColor\" d=\"M396.8 352h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V108.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v230.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm-192 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V140.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v198.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zm96 0h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8V204.8c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v134.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8zM496 400H48V80c0-8.84-7.16-16-16-16H16C7.16 64 0 71.16 0 80v336c0 17.67 14.33 32 32 32h464c8.84 0 16-7.16 16-16v-16c0-8.84-7.16-16-16-16zm-387.2-48h22.4c6.4 0 12.8-6.4 12.8-12.8v-70.4c0-6.4-6.4-12.8-12.8-12.8h-22.4c-6.4 0-12.8 6.4-12.8 12.8v70.4c0 6.4 6.4 12.8 12.8 12.8z\" class=\"\"><\/path><\/svg><\/i> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"16\" height=\"16\" alt=\"Loading\" src=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/plugins\/page-views-count\/ajax-loader-2x.gif\" border=0 \/><\/p>\n<div class=\"pvc_clear\"><\/div>\n<p>Hallo, ich habe zwei neue Aufs&auml;tze im Bereich Ern&auml;hrung erstellt und will euch die nat&uuml;rlich auch nicht im Blog vorenthalten. 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Bis vor 600 Millionen Jahren \u2013 also \u00fcber den gr\u00f6\u00dften Teil dieser Zeit \u2013 gibt es kaum Fossilienfunde, und auch alte Gesteine werden umso seltener, je weiter man in der Zeit\u2026","rel":"","context":"In &quot;Chemie&quot;","block_context":{"text":"Chemie","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/category\/chemie\/"},"img":{"alt_text":"","src":"https:\/\/vg01.met.vgwort.de\/na\/929016b2bd2249e0b0f606c4839ef36b","width":350,"height":200},"classes":[]}],"jetpack_sharing_enabled":true,"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5721","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/169"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5721"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5721\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5721"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5721"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5721"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}