{"id":6449,"date":"2012-06-24T00:18:06","date_gmt":"2012-06-23T22:18:06","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=6449"},"modified":"2012-06-24T23:12:27","modified_gmt":"2012-06-24T21:12:27","slug":"ist-leitungswasser-starker-belastet-als-mineralwasser","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2012\/06\/24\/ist-leitungswasser-starker-belastet-als-mineralwasser\/","title":{"rendered":"Ist Leitungswasser st&auml;rker belastet als Mineralwasser?"},"content":{"rendered":"<p>Unser Trinkwasser ist das am besten untersuchte und &uuml;berwachte Lebensmittel: F&uuml;r Trinkwasser gelten strengere Grenzwerte als f&uuml;r abgef&uuml;lltes Wasser. Trotzdem haben manche Verbraucher Angst, Wasser aus dem Wasserhahn zu trinken oder bereiten es selbst auf. Dies kann notwendig sein, wenn sie sehr alte Rohre in der Hausinstallation haben. Die Verantwortlichkeit des Wasserwerks endet an ihrem Hausanschluss. Hier gibt es zwei Gefahrenquellen: zum einen Bleirohre in sehr alten H&auml;usern: Aus diesen l&ouml;st sich permanent Blei, welches vor allem f&uuml;r Kleinkinder sehr giftig ist. Vor allem morgens, wenn das Wasser &uuml;ber Nacht in der Leitung gestanden ist, sollte es erst ablaufen, bevor Wasser zum Trinken entnommen wird. Frisches Wasser aus dem st&auml;dtischen Leistungsnetz ist daran zu erkennen, dass die Temperatur gleichm&auml;&szlig;ig k&uuml;hl (etwa 13-14 Grad Celsius) bleibt. Viele Verbraucher bereiten ihr Trinkwasser auf, um kalkarmes Wasser zu gewinnen, da einige Getr&auml;nke (wie Tee) dann besser schmecken. Dabei wird in der Regel auch Blei gebunden.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Die zweite Gefahr sind moderne Installationen. Hier ist es das Kupfer, das problematisch sein kann. Kupferleitungen bilden bald eine Schutzschicht aus, die verhindert, das sich Kupfer l&ouml;st. Das kann aber geschehen, wenn Kupferleitungen direkt mit Eisenleitungen verbunden werden. An dieser Stelle kann sich dann durch eine elektrochemische Reaktion lokal Kupfer l&ouml;sen. Eine moderne Gefahr sind Mischbatterien aus Messing. Hier sind es Absperrventile, die bleihaltige Legierungen enthalten, die dann auch Blei ins Wasser abgeben k&ouml;nnen. Leider enthalten auch moderne Legierungen noch sehr viel Blei. Das braune Wasser, das aus dem Hahn kommt, wenn es l&auml;ngere Zeit steht, enth&auml;lt &uuml;brigens Eisen, da Eisenrohre durch den Sauerstoff im Wasser laufend korrodieren und dabei Rost bilden. Es ist allerdings gesundheitlich v&ouml;llig unbedenklich und k&ouml;nnte sogar zur Eisenversorgung genutzt werden \u2013 nur wird dies keiner machen, da es widerlich schmeckt.<\/p>\n<p>Mit Wasserfiltern zum Binden von Mineralien im Wasser handelt man sich aber ein anderes Problem ein. Diese Filter mit ihrer gro&szlig;en Oberfl&auml;che neigen dazu, zu verkeimen und geben dann Mikroben ins Wasser ab. Sicherer ist es daher, das gefilterte Wasser zu erhitzen.<\/p>\n<p>Eine weitere Gefahr kann das <strong>Nitrat<\/strong> im Wasser sein. Nitrat an sich ist ungef&auml;hrlich, wird jedoch im K&ouml;rper und durch Bakterien zu Nitrit reduziert. Dabei entsteht Meth&auml;mo\u00adglobin, das nicht in der Lage ist, Sauerstoff zu transportieren. Nitrit ist deshalb insbesondere f&uuml;r S&auml;uglinge toxisch, da bei ihnen ein Enzym, welches aus dem Meth&auml;mo\u00adglobin wieder das normale H&auml;moglobin bildet, noch nicht aktiv ist. Bei Erwachsenen ist stark ged&uuml;ngtes Gem&uuml;se und Fleisch, dem Nitrat und Nitrit zugesetzt wird, die Hauptquelle f&uuml;r Nitrat. Bei der Verwendung von fertiger S&auml;uglingsnahrung ist es das Wasser, wenn das Einzugsgebiet durch landwirtschaftliche Bewirtschaftung verunreinigt ist. Das Gem&uuml;se in der S&auml;uglingsnahrung selbst sollte nitratarm sein, da die meisten Hersteller nur &ouml;kologisch angebautes Gem&uuml;se f&uuml;r S&auml;uglingsnahrung verwenden. Der ADI (Acceptable Daily Intake) Wert von Nitrat betr&auml;gt 3,65 mg\/kg. Trinkwasser darf dagegen bis zu 50 mg\/l enthalten. Die Gehalte sind besonders hoch in landwirtschaftlich intensiv genutzten Gebieten, bei denen das Trinkwasser aus oberfl&auml;chennahem Wasser stammt. Im Zweifel ist es daher sinnvoll, f&uuml;r die S&auml;uglingsnahrung Mineralwasser zu verwenden. Fr&uuml;her sah man auch die Nitratbelastung f&uuml;r Erwachsene kritisch, da aus ihm unter bestimmten Umst&auml;nden Nitrosamine entstehen k&ouml;nnen, die krebserregend sind. Heute wei&szlig; man das ein Abbauprodukt des Nitrats, das Stickoxid NO zu einer erh&ouml;hten Durchblutung der Herzkranzgef&auml;&szlig;e f&uuml;hrt und andere positive Wirkungen aufweist. So wird heute nicht mehr empfohlen, die Nitrataufnahme zu senken. Dies gilt allerdings nur f&uuml;r Erwachsene und gr&ouml;&szlig;ere Kinder. Kleinkinder k&ouml;nnen noch nicht das Abbauprodukt Nitrit entgiften.<\/p>\n<p>Eine recht neue Gefahr ist Uran im Trinkwasser. Die Giftwirkung von Uran beruht nicht auf der radioaktiven Strahlung. Dazu wird zu wenig aufgenommen und durch die hohe Halbwertszeit ist die Strahlenbelastung gering. Uran ist aber ein Schwermetall wie Cadmium und Blei und kann bei hohen Konzentrationen die Nieren sch&auml;digen.<\/p>\n<p>Lange Zeit gab es keinen Grenzwert f&uuml;r Uran im Wasser. Seit 2011 ist ein Grenzwert von 10 \u00b5g\/l in Deutschland in Kraft. Dieser ist umstritten. Er ist zwar einer der niedrigsten Grenzwerte (die WHO empfiehlt 15 \u00b5g\/l und in den USA betr&auml;gt er 30 \u00b5g\/l. In anderen L&auml;ndern sind noch viel h&ouml;here Grenzwerte &uuml;blich, in der Slowakei und tschechischen Republik z.B. 1000 \u00b5g\/l. Nach der Faktenlage zeigten sich bei einer 90 Tagestudie auch bei so niedrigen Dosen Effekte bei den Nieren, doch im Tierversuch gab es eine toxische Wirkung von Uran je nach Darreichungsform erst bei Mengen von 80-1100 mg\/kg, also &uuml;bertragen auf den Menschen bei einem Konsum von Uran im Bereich von 4,8 bis 60 g\/tag, also etwa 1 Million mal h&ouml;her als die normale Aufnahme. Menschen, die sehr viel uranreicheres Wasser als bei uns getrunken haben (in Brunnenwasser in Finnland wurden Konzentrationen bis zu 1.920 \u00b5g\/l gefunden) wiesen keine Gesundheitssch&auml;den auf. Lediglich in einem Fall war beim j&uuml;ngsten Kind einer Familie die Konzentration eines Iummunglobulins gesunken. Es gab aber keine Hinweise auf Nierensch&auml;digungen, welche bei hohen Dosen auftreten.<\/p>\n<p>Die unterschiedlichen Grenzwerte haben daher weniger einen wissenschaftlichen Hintergrund, als vielmehr die Belastung des Wassers. In Finnland und der Tschechoslowakei gibt es Uranvorkommen oder Erzvorkommen die auch Uran als Begleitmineral enthalten, dort gibt es kein Trinkwasser ohne gro&szlig;e Uranmengen. Bei uns ist es mit Ausnahme des Schwarzwaldes und in Ostth&uuml;ringen keine Erzvorkommen in Oberfl&auml;chenn&auml;he. Die Uranbelastung in Restdeutschland beruht auf dem Einbringen durch Phopshatd&uuml;nger, die das Erz mit enthalten. Ged&uuml;ngter Boden enth&auml;lt einige bis einige Zehn Milligramm Uran pro Kilogramm Erde und oder wird es durch den Regen ausgewaschen und gelangt ins Grundwasser. Die Belastung ist aber gering, vergleichen mit der nat&uuml;rlichen Belastung durch Auswaschungen von Erzen in S&uuml;ddeutschland. Der Grenzwert wird daher wie bei anderen Grenzwerten so festgelegt, dass er so niedrig ist, dass Gemeinden die dar&uuml;ber liegen sich anstrengen m&uuml;ssen ihn zu senken, er liegt aber noch weit unterhalb der Grenze, wo das Uran gef&auml;hrlich wird, denn auch in Finnland und der Slowakei sterben die Leute nicht an dem dort 100mal h&auml;ufigeren Uran im Trinkwasser.<\/p>\n<p>Der Grenzwert bei uns ist daher ein politischer Grenzwert, denn 10,6 \u00b5g betrug 2009 der h&ouml;chste an die Europ&auml;ische Union gemessene Analysenwert in deutschem Trinkwasser. So ist der Grenzwert von 10 \u00b5g\/l noch durch Mischung mit unbelastetem Wasser erreichbar. Die Ausfilterung von Uran durch Ionenaustauscher, die von Verb&auml;nden wie Food-Watch gefordert wird (mit einem Grenzwert von 2 \u00b5g\/l) ist bei Trinkwasser praktisch nicht zu finanzieren, vor allem weil dann die Ionenaustauscher als Atomm&uuml;ll entsorgt werden m&uuml;ssen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unser Trinkwasser ist das am besten untersuchte und &uuml;berwachte Lebensmittel: F&uuml;r Trinkwasser gelten strengere Grenzwerte als f&uuml;r abgef&uuml;lltes Wasser. Trotzdem haben manche Verbraucher Angst, Wasser aus dem Wasserhahn zu trinken oder bereiten es selbst auf. Dies kann notwendig sein, wenn sie sehr alte Rohre in der Hausinstallation haben. 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