{"id":8120,"date":"2013-07-04T00:25:45","date_gmt":"2013-07-03T22:25:45","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=8120"},"modified":"2013-07-03T23:29:04","modified_gmt":"2013-07-03T21:29:04","slug":"angewandte-chemie-ratgeber-furs-putzen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2013\/07\/04\/angewandte-chemie-ratgeber-furs-putzen\/","title":{"rendered":"Angewandte Chemie: Ratgeber f&uuml;rs Putzen"},"content":{"rendered":"<p>Vor dem eigentlichen Beitrag noch eine Bemerkung. Ich habe mich entschlossen ein neues Plugin zu installieren, mit dem ihr die Beitr&auml;ge der Autoren gleich anspringen k&ouml;nnt, (siehe rechts) vielleicht inspiriert das ja noch einige zu noch mehr Gastbeitr&auml;gen. wer schon mehrere Gastbeitr&auml;ge hatte, wurde nun als &#8222;Herausgeber&#8220; des blogs registriert und das Passwort an die mir bekannte Emailadresse geschickt. Damit k&ouml;nnen alle auch direkt posten und sollten das auch tun, das erspart mir n&auml;mlich Arbeit. Nur bitte vorher mir eine Mail schicken, da ich meist mehrere Tage im voraus poste, wenn ich gerade genug Themen habe (so auch derzeit bis zum 7.7). F&uuml;r alle die schon Gastbeitr&auml;ge hatten und die ich noch vergessen habe bitte melden und die Beitr&auml;ge nennen. Dann registriere ich euch auch<\/p>\n<p>So und nun zum eigentlichen Beitrag<\/p>\n<p>Da ich heute drei Stunden lang Flie&szlig;en mit dem Dampfreiniger gereinigt habe, liegt das heutige Thema auf der Hand. Putzen und zwar was passiert, was das mit Chemie zu tun hat und wie kann man als Chemiker es effizienter machen oder sich Arbeit ersparen, wenn man seine Grundkenntnisse (mehr ist es nicht) anwendet?<\/p>\n<p>Fangen wir mal an mit dem Schmutz. Anders als uns die Werbung suggeriert gibt es nicht DEN Schmutz, es gibt aber auch nicht hunderte von Schmutzarten f&uuml;r die man hunderte von Spezialmitteln braucht. Das hei&szlig;t, man kommt weder mit dem Allzweckreiniger alleine zurecht, noch braucht man etliche teure Spezialreiniger.<!--more--><\/p>\n<p>Man kann den Schmutz oder Verkrustungen in mehrere Kategorien einteilen:<\/p>\n<p>Fettl&ouml;slicher Schmutz: der wohl bekannteste und in der Werbung am meisten behandelte Schmutz. ist fettl&ouml;slich. Das ist Fett, Schmier&ouml;l, Majon&auml;se, Alt&ouml;l etc. Um fettl&ouml;slichen Schmutz zu l&ouml;sen braucht man entweder ein lipophiles L&ouml;sungsmittel oder alternativ einen Reiniger der viel Emulgator enth&auml;lt. Von den Haushaltsmitteln ist das vor allem Sp&uuml;lmittel, weil Geschirr durch das Essen viel fett enth&auml;lt. Bei richtig viel Fett und wenn die Oberfl&auml;che nicht empfindlich ist (also z.B. nicht aus Kunststoff besteht) kann es auch sinnvoll sein, ein unpolares L&ouml;sungsmittel wie Reinigungsbenzin, Terpentinersatz (Ethylacetat) oder Aceton zu nehmen. Frisches Fett bekommt man relativ gut weg. Vor allem nat&uuml;rliche Fette oxidieren aber im Laufe der Zeit und verharzen. Dabei werden zwischen den Doppelbindungen von unges&auml;ttigten Fetts&auml;uren gekn&uuml;pft. Das entstehende Produkt ist dann nicht mehr fettl&ouml;slich und haftet meist auch sehr gut auf der Oberfl&auml;che.<\/p>\n<p>Ein anderes Problem ist, dass z&auml;hfl&uuml;ssige Fette auch Stoffe mit einschlie&szlig;en k&ouml;nnen, die nicht fettl&ouml;slich sind. Jeder kennt das vielleicht vom Fahrrad, wo die Kettenschmierung auch Rost und andere schwarzen Sachen enth&auml;lt und man die Finger dreckig hat, wenn man die Kette aufziehen muss. Eigentlich ist Rost (ein Gemisch verschiedener Eisen(III)oxid-Hydrate nicht fettl&ouml;slich. Es ist in Wasser bedingt l&ouml;slich. Das Problem, ist dass diese Stoffe, wenn sie auf einer Oberfl&auml;che landen, die eigentlich mehr eine Affinit&auml;t zu wasserl&ouml;slichen Stoffen haben wie Textilgewebe, dort gebunden werden und dann schwer wieder herausgehen.<\/p>\n<p>Der zweite Schmutz ist wasserl&ouml;slich. Eigentlich ist das der einfachste Schmutz, denn er k&ouml;nnte theoretisch mit Wasser ausgewaschen werden. Nun ist Wasser aber ein sehr polares L&ouml;sungsmittel. Zahlreiche Schmutzstoffe sind zwar wasserl&ouml;slich, aber nicht so polar wie das Wasser. Sie k&ouml;nnen dann eine feste Bindung mit anderen Stoffen eingehen die ebenfalls polar sind, aber eben nicht so wie das Wasser, das ist der Fall bei Naturstoffen wie Baumwolle, Leinen, Wolle. Viele pflanzliche Farbstoffe oder auch H&auml;moglobin, der Blutfarbstoff geh&ouml;ren in diese Kategorie. Sie sind gut abwaschbar wenn sie frisch sind, wenn sie aber erst mal eingetrocknet sind und Gelegenheit hatten in die Fasern zu diffundieren, dann bekommt man sie mit Wasser kaum mehr heraus, auch wenn es einen Emulgator enth&auml;lt. W&auml;re dem nichts so, so k&ouml;nnte man wohl kaum Stoffe f&auml;rben indem man sie in Wasserl&ouml;sungen mit pflanzlichen Farbstoffen wie Indigo taucht. Das leitet &uuml;ber zur n&auml;chsten Gruppe, wozu diese Farbstoffe auch geh&ouml;ren:<\/p>\n<p>Das sind Stoffe die man durch Spaltung beseitigen kann. Vor allem organische nat&uuml;rliche Stoffe haben eine gro&szlig;e Affinit&auml;t zu anderen nat&uuml;rlichen Materialien, sei es Gras (gr&uuml;ne Verf&auml;rbung), Ketschup und Blut (rot\/braun) oder Heidelbeeren (blau). Sie bekommt man, wenn sie in Fasern einwandern oder eine chemische Bindung mit dem Material eingehen, kaum noch mit Wasser oder Reinigern weg. Die L&ouml;sung ist es dann sie chemisch zu spalten. Das geht mit zwei Mitteln. Das eine sind Bleichmittel, die man vor allem bei Farbstoffen einsetzt. Sie oxidieren die Farbstoffe so, dass sie nicht mehr farbig sind indem sie dein Molek&uuml;lstruktur ver&auml;ndern, welche die Farbe hervorruft. Bei vielen Farbstoffen ist das ein System von konjungierten Doppelbindungen. Sie bilden praktisch eine Elektronenwolke. Je gr&ouml;&szlig;er sie ist (je mehr konjungierte Doppelbindungen) desto weniger Energie braucht man um ein Elektron anzuregen. Ab acht Doppelbindungen absorbieren Molek&uuml;le das sichtbare Licht. Carotinoide mit 11 Doppelbindungen haben z.B. ein Absorptionsmaximum bei 484 nm, sie sind daher orangene Farbstoffe.<\/p>\n<p>Wird eine der Doppelbindungen oxidiert, so ist das Absorptionsmaximum verschoben und liegt nicht mehr im sichtbaren Licht. Klappt das &uuml;brigens nicht, so kann es vorkommen, dass man nur eine Farbe gegen eine andere andere austauscht wie blau (kurzwellig) gegen rot (langwellig). Der Nachteil von Bleichmitteln: sie enthalten Stoffe, die chemisch sehr reaktiv oder instabil sind, wenn sie mit Wasser in Ber&uuml;hrung kommen und dann atomaren Sauerstoff freisetzen, der eben nicht nur mit dem Dreck sondern auch dem Material reagiert. Es kann der nat&uuml;rliche Farbton auch zerst&ouml;rt oder sogar das Material angegriffen werden, rau und spr&ouml;de oder leicht zerreisbar werden. Daher werden Bleichmittel fast nur bei wei&szlig;er W&auml;sche oder unempfindlichen Oberfl&auml;chen\u00a0 eingesetzt. Seltener werden Reduktionsmittel eingesetzt, die meist dazu dienen einen Stoff in L&ouml;sung zu bringen, da der Luftsauerstoff wieder eine Oxidation in Gang setzen kann. Ein prominentes Beispiel, wo man es anwenden kann ist es Rost von Keramik wegzubekommen. Rost lagert sich gut an die raue Oberfl&auml;che von Keramik an, wenn diese nicht glasiert ist und hat auch eine chemisch Affinit&auml;t zum Ton. Was eingedrungen ist bekommt man auf anderem Wege nicht weg. Das Mittel der Wahl ist hier ein mildes Reduktionsmittel wie reiner Alkohol. Damit bekommt man z. B Rostflecken in Badwannen unterhalb des Wasserhahns weg. Der Alkohol wird durch das Eisen(III) zu Acetaldehyd oxidiert und dieses zu Eisen(II) reduziert. Dieses ist anders als das Eisen(III) aber wasserl&ouml;slich .<\/p>\n<p>Da es in der Natur viele Stoffe gibt, die in der Natur auch abgebaut werden, setzt man heute vor allem in Waschmitteln Enzyme ein. Enzyme sind Biokatalysatoren die in der Lage sind bestimmte chemische Bindungen zu spalten. Sie sind seit den Siebzigern stark im Vormarsch, Zuerst wurden nat&uuml;rliche Enzyme aus Pilzkulturen eingesetzt. Heute sind auch Enzyme aus gentechnisch ver&auml;nderten Organismen im Einsatz, die bei viel geringeren Temperaturen wirken. Enzyme k&ouml;nnen die meisten Nahrungsbestandteile abbauen also die meisten Flecken, die durch Nahrung aber auch andere nat&uuml;rliche Stoffe verursacht werden, beseitigen indem sie Eiwei&szlig;, Fett oder Kohlenhydrate spalten. Da sie spezifisch f&uuml;r eine Bindungsart sind schonen sie auch die Oberfl&auml;che des Gewebes. Enzyme machen es erst m&ouml;glich heute W&auml;sche bei 25\u00b0C zu waschen.<\/p>\n<p>Der letzte Schmutz reagiert weder auf Wasser, noch ist er fettl&ouml;slich, noch kann er durch Bleichmittel oder Enzyme beseitigt werden. Er ist aber durch S&auml;ure oder durch Basen l&ouml;slich. Die beiden prominentesten Vertreter sind Kalk, eine Mischung von Calciumcarbonat und Magnesiumcarbonat und Urinstein, eine Mischung von Oxalaten, Carbonaten und Phosphaten. Beide sind durch S&auml;ure, selbst wenn sie sehr fest mit der Unterlage verbunden sind und Krusten bilden, abl&ouml;sbar. In beiden F&auml;llen verdr&auml;ngt die S&auml;ure die schwache S&auml;ure Kohlens&auml;ure aus ihren Salzen. Die Kohlens&auml;ure ist instabil und zerf&auml;llt in freier Form zu Wasser und Kohlendioxid. Das Kohlendioxid hat eine zus&auml;tzliche Sprengwirkung, indem es andere Teil der Kruste zum Platzen bringt. Selten ist die L&ouml;sung durch Alkali. Bei verstopften Rohrleitungen setzt man Natriumhydroxid ein, doch seine Wirkung beruht nicht auf einer L&ouml;sung durch Absenkung des pH, sondern der Verseifung von Fett und der Spaltung von Proteinen.<\/p>\n<p>Das ist das eine, die Chemie. Doch damit alleine geht&#8217;s nicht. Zum Flecken oder der Schmutzentfernung geh&ouml;rt auch noch eine weitere Komponente: W&auml;rme. Sowohl physikalische Vorg&auml;nge wie auch chemische Vorg&auml;nge werden durch W&auml;rme beschleunigt. Das Eindringen eines L&ouml;sungsmittels oder Fleckenl&ouml;sers geschieht durch Diffusion und die wird durch W&auml;rme beschleunigt. Fett wird durch W&auml;rme d&uuml;nnfl&uuml;ssiger oder erst gar fl&uuml;ssig und vor allem beschleunigt die h&ouml;here Temperatur chemische Reaktionen. Vor allem bei Reaktionen der Nahrungsbestandteile gilt die RGT Regel: Eine Temperaturerh&ouml;hung um 10 Grad beschleunigt die Reaktion um den Faktor 2. In etwas anderer Form kennt man das ja auch vom Backofen, wo eine kleine Erh&ouml;hung die Backzeit stark reduziert oder der Unterschied zwischen hellbraun und fast schwarz bei gleicher Zeit darstellt. Oder die Niedriggarmethode bei der Fleisch bei nur 80 Grad im Backofen gegart wird &#8211; zur Kompensation der niedrigen Temperatur aber &uuml;ber eine Stunde oder noch l&auml;nger. W&auml;rme ist nur gegenindiziert, wenn dadurch andere Stoffe ausfallen. Blut sollte man z.B. mit kaltem Wasser auswaschen. Hei&szlig;es kann zur Gerinnung des Eiweis f&uuml;hren und dann ist es fest an die Fasern gebunden.<\/p>\n<p>Der dritte Punkt ist Bewegung. Erst durch die Bewegung kann der abgel&ouml;ste Schmutz sein Medium verlassen und ins L&ouml;semittel &uuml;bergehen, er f&uuml;hrt auch zu einer besseren Durchmischung und f&uuml;hrt immer neues L&ouml;semittel heran und er beschleunigt das Eindringen. Bei Verkrustungen bewirkt eine mechanische Bewegung einer B&uuml;rste, das kleine Rillen entstehen und in die Rillen L&ouml;semittel eindringen kann und so &uuml;berhaupt erst eine Reaktion zustande kommt. F&uuml;r die Reinigung braucht man alles drei: ein chemisches Mittel, W&auml;rme und Bewegung.<\/p>\n<p>Die Umsetzung des Prinzips: Chemie-W&auml;rme-Bewegung ist die Waschmaschine. Ein Fleckl&ouml;ser kommt in Form von Waschmittel hinein (Chemie), das ganze wird je nach Empfindlichkeit erhitzt (30,40,60 oder gar 90 Grad) und die Trommel r&uuml;hrt um. Fr&uuml;her wurde die W&auml;sche sogar auf Waschbrettern gerubbelt. Wenn man das Prinzip verstanden hat, so kann man es auch selbst anwenden.<\/p>\n<p>Als ich den Dampfreiniger gekauft habe, sah ich mir die Kundenurteile bei Amazon an, genauer gesagt die mit den schlechten Bewertungen (ich mach das immer so). Und da meckerte dann eine dass man damit die Fenster nicht sauber bekommt und Kalk von Badflie&szlig;en nicht abbekommt. Nun bringt der Dampfreiniger nur eine der drei Komponenten: W&auml;rme, die zwar in gro&szlig;er Menge, aber eben nur W&auml;rme. Wenn man eine B&uuml;rste anwendet auch noch mechanische Energie. Damit kann man einige wasserl&ouml;sliche Flecken l&ouml;sen, aber eben nicht Kalk oder auch fettige Verschmutzungen richtig l&ouml;sen. (Durch die W&auml;rme kann man es verfl&uuml;ssigen und so anl&ouml;sen, aber sicher nicht vollst&auml;ndig abl&ouml;sen). Es wird was, wenn man vorher die Scheibe mit Essig einspr&uuml;ht. Die S&auml;ure l&ouml;st das ganze, allerdings k&auml;me ich nicht auf die Idee mit dem Dampfreiniger Fensterscheiben so zu putzen.<\/p>\n<p>Analog kann man sich denken, das Mittel wie &#8222;Vanish&#8220; alleine auch nicht helfen. Sie enthalten je nach Anwendung einen Stoff in gr&ouml;&szlig;erer Menge wie z.B. das Bleichmittel &#8222;oxi Action&#8220;. Ohne Einreiben, W&auml;rme etc. geht es aber auch so nicht. Daf&uuml;r sind sie ziemlich teuer, verglichen mit normalen Brechpulver. Wenn man das Prinzip kennt, kann man es aber ausn&uuml;tzen und so komme ich zum Anfang zur&uuml;ck. Ich putze mit dem Dampfreiniger Bodenflie&szlig;en, genauer gesagt die Rillen zwischen den Flie&szlig;en. Wer Flie&szlig;en hat wei&szlig;, dass sich in den Rillen der Dreck ablagert und man durch die Vertiefung kaum rankommt bzw. die rau Oberfl&auml;che gut bindet. Wenn das einige Jahre lang geht, dann ist der Dreck kaum noch rauszubekommen, au&szlig;er mit dem Dampfreiniger (aber da braucht man bei hartn&auml;ckigem Dreck mehrere Durchg&auml;nge). Die Vorgehensweise: In die Rillen Allzweckreiniger pur gie&szlig;en (Flasche direkt &uuml;ber die rille halten) und dann mit der B&uuml;rste die Rille entlang fahren. Ich fing damit an, nachdem es in unserem Ferienhausaus brannte und an der Stelle wo der Blitz einschlug unten alle Rillen schwarz waren. So bekommt man sie wirklich wieder frei. Inzwischen mache ich es auch zuhause, aber selten, weil es wirklich lange dauert (rund 3 Stunden f&uuml;r 20 m\u00b2). Es ist aber die optimale Kombination von Chemie (purer Allzweckreiniger), Hitze (Dampf) und Mechanik (Borsten). Wenn man Badekacheln so bearbeiten will, sollte man Geschirrsp&uuml;lmittekonzentrat nehmen &#8211; nicht weil es besser ist (eher nicht, weil es stark sch&auml;umt), aber es ist viskoser und l&auml;uft so nicht gleich runter.<\/p>\n<p>Was macht man wenn man den Schmutz nicht mehr wegkommt? Dann muss man ihn verdecken. Alle Waschmittel enthalten optische Aufheller, einige wie Persil sogar in gro&szlig;er Menge. Wenn der Dreck in der Waschlauge nicht vollst&auml;ndig gel&ouml;st bleibt (meistens weil man das Waschmittel unterdosiert hat), dann kann er zum Teil wieder auf die Fasern aufziehen und bleibt dort auch, nur eben nun gleichm&auml;&szlig;ig verteilt. Es entsteht der ber&uuml;hmte Grauschleier. Dieser ist permanent und nicht mehr zu entfernen. Optische Aufheller sind nun Substanzen die auch auf die Fasern aufziehen, Licht im UV absorbieren und blaues, kurzwelliges Licht emittieren. Durch die Mischung des blauen Lichts mit dem meist gelblichen Ton des Grauschleiers entsteht dann wieder weis, obwohl die W&auml;sche nicht sauberer geworden ist. Wer einmal eine UV-Lampe in der Hand hatte weis, wie dot Kochw&auml;sche leuchtet. Optische Aufheller findet man vor allem in Vollwaschmitteln, da sie bei farbigen Klamotten sonst die Farbe ver&auml;ndern w&uuml;rden.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"http:\/\/vg09.met.vgwort.de\/na\/664d6d807c1e41c0aa367e05db18ba5c\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor dem eigentlichen Beitrag noch eine Bemerkung. 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