{"id":8280,"date":"2013-07-31T00:30:33","date_gmt":"2013-07-30T22:30:33","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=8280"},"modified":"2013-11-22T10:52:56","modified_gmt":"2013-11-22T09:52:56","slug":"damit-ausserirdische-raumfahrt-betreiben-konnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2013\/07\/31\/damit-ausserirdische-raumfahrt-betreiben-konnen\/","title":{"rendered":"Damit Ausserirdische Raumfahrt betreiben k&ouml;nnen"},"content":{"rendered":"<p>Es wird immer spekuliert, ob es auch Leben auch ausserhalb der Erde hat. Die gel&auml;ufigste Meinung ist, das Leben leicht enstehen sollte, und deshalb h&auml;ufig vorkommen sollte. Aber bis jetzt hat man noch keine kleine ETs bei uns gesehen. Und auch keine Raumsonde von ihnen entdeckt. Die Idee hinter diesem Beitrag ist, dass auch wenn es intelligented Leben gibt, dieses m&ouml;glicherweise nicht ihren Planeten verlassen kann.<\/p>\n<p>Was braucht es damit die Lebewesen Raumfahrt betreiben k&ouml;nnen, und somit fr&uuml;her oder sp&auml;ter andere Planeten besiedeln k&ouml;nnen.<br \/>\nEs wird angenommen, dass die ET eine &auml;hnliche technische Entwicklung durchgehen m&uuml;ssen wie die Menschen. Sie m&uuml;ssen durch alle Erfindungen durchgehen. Es gelten die selben Physikalische Hetzte wie auf der Erde, d.h. um ein Triebwerk zu bauen, muss gleich vorgegangen werden wie hier. Je nach Planet br&auml;uchte man andere Technologien um &uuml;berhaupt von dort weg zu kommen, aber das lassen wir vorl&auml;ufig sein.<!--more--><\/p>\n<h3>Geologie (Wo die ETs wohnen)<\/h3>\n<p>Gasriesen entfallen mal. Auch wenn sich dort intelligentes Leben entwickeln w&uuml;rde, gebe es keine leicht zug&auml;ngliche Metalle, so dass der technologischer Fortschritt sehr schnell beendet w&uuml;rde. Auch eisbedeckte Monde und Wasserriesen (also komplett mit Wasser bedeckte Planeten) fallen schon mal weg, da sie mit Punkt 1 der Biologie weiter unten in Konflikt stehen.<\/p>\n<p>Der Planet sollte keine zu hohe Gravitation haben: Bei einer Supererde die eine Oberfl&auml;che Gravitation von 3g hat, wird man sehr schwierig eine Tr&auml;gerrakete starten k&ouml;nnen. Die Triebwerke m&uuml;ssten dreimal so stark sein wie auf der Erde, und auch die Tr&auml;ger m&uuml;sste entsprechend st&auml;rker gebaut werden. Auf jeden Fall ist es besser je schw&auml;cher die Gravitation ist. Der Planet muss aber auch eine Atmosph&auml;re halten k&ouml;nnen, deshalb darf dieser nicht zu leicht sein, wobei auch massenarme K&ouml;rper eine dichte Atmosph&auml;re halten k&ouml;nnen, wenn sie kalt sind (Bsp. Titan) Die Atmosph&auml;re darf aber nicht zu dicht sein, da man sonst immer h&ouml;here Brennkammerdr&uuml;cke braucht, zus&auml;tzlich nimmt der Luftwiderstand extrem zu. Auf so einem Planet m&uuml;ssten die Ausserirdische die Rakete zuerst in grosser H&ouml;he langsam hinaufbringen. Bei zu hohem Druck verh&auml;lt sich das Gas wie Fl&uuml;ssigkeit, da ist bei der Venus so, wo das C02 am Boden superkritisch ist. Als sich das ganze Wasser der Erde noch in der Atmosph&auml;re befand, sollte der Druck um die 200 bar gewesen sein. Zus&auml;tzliche bedeutet eine dichte Atmosph&auml;re, dass diese weiter im Weltraum ragt, so dass man eine h&ouml;here Umlaufbahn braucht. Beim Titan (zus&auml;tzlich wegen der schwachen Gravitation) sind die obersten Schichten auf etwa 1000 km &uuml;ber die Oberfl&auml;che.<\/p>\n<p>Das der Planet auf einer regelm&auml;ssigen stabilen Bahn den Planet umkreist, spricht f&uuml;r sich. Bei extremen Jahreszeiten k&ouml;nnte sich h&ouml;chstens einfaches Leben entwickeln.<br \/>\nWenn der Planet einen roten Zwerg kreist, hat er vermutlich eine gebunden Rotation, weil er ziemlich nah sein muss, um fl&uuml;ssiges Wasser zu haben. Leider widersprechen sind die Modelle, ob so ein Plant &uuml;berhaupt Leben bilden kann. Falls man annimmt es ginge, und vielleicht auch Intelligentes leben entwickeln w&uuml;rde. (Wie in dieser <a title=\"Sendung\" href=\"http:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/Aurelia_and_Blue_Moon\" target=\"_blank\">Sendung<\/a> thematisiert wurde) Allerdings w&auml;re es f&uuml;r die Aliens auf diesem Planet schwierig auf die Idee zu kommen, dass sich die Welt dreht, da die Sonne dort immer am gleichen Ort befindet. Wenn sie das Zeitalter der griechischen Antike erreich, k&ouml;nnte sie vielleicht feststellen, dass ihr Planet rund ist, weil die Sonne nicht &uuml;berall auf dem Planeten am selben Ort steht. Auch der Begriff von Sternen und Planeten w&uuml;rde lange Zeit fehlen, da man diese erst beobachten kann, wenn man sich auf die R&uuml;ckseite des Planet befindet, wo es immer Nacht ist. Diese ist ziemlich unwirtlich, da wird diese Zivilisation einen 20. Jh Technologiestand haben m&uuml;ssen, um &uuml;berhaupt dorthin zu gelangen. Dann kommt vermutlich, dass so eine Lebensform mit Dunkelheit nicht umgehen kann, denn es gab w&auml;hrend ihrer ganzen Existenz ja nur Tag.<\/p>\n<p>Der Planet sollte auch keine Ringe haben, da dies die Lebenszeit eines Satelliten verk&uuml;rzt. Beim Start m&uuml;ssen diese fast immer durchquert werden, wo die Kollisionsgefahr hoch ist. Es w&auml;re immer noch m&ouml;glich von den Polen zu starten, und zu versuchen gleich eine Umlaufbahn zu erreichen, die ausserhalb der Ringe verl&auml;uft. Aber das kompliziert die Sache ziemlich.<\/p>\n<h3>Biologie<\/h3>\n<p>Die Ausserirdische k&ouml;nnen nicht im Wasser leben. Falls sie im Wasser leben, k&ouml;nnen sie kein Feuer machen, und auch wenn sie auch so intelligent sein, &uuml;ber die Steinzeit k&auml;men nicht heraus, da sie sp&auml;ter keine Metalle verarbeiten k&ouml;nnten.<br \/>\nDas Lebewesen muss mobil sein, also keine Lebewesen wie Pflanzen oder Korallen, auch werden solche Lebewesen vermutlich keine Intelligenz bilden.<br \/>\nWichtig ist, dass das Lebewesen mind, zwei Greifer (H&auml;nde hat) mit der es Objekte aufnehmen kann, um sie zu gebrauchen. Die Greifer sollten nicht M&ouml;glichkeit haben, sowohl feine wie grobe T&auml;tigkeiten auszurichten. Oder es braucht unterschiedliche Greifer f&uuml;r unterschiedliche T&auml;tigkeiten. Aus unsere Erfahrung sind zwei H&auml;nde ab und zu nicht genug, weshalb ich dies als mindest Zahl ansetze.<br \/>\nBei der Nahrungsaufnahme ist es schwierig zu definieren, da wir nicht wissen, welche andere Lebewesen auf dem Planet existieren. Wir m&uuml;ssen annehmen, dass es etwas wie Pflanzen hat, dass das autotroph ist, also seine Energie aus rein leblosen Material bezieht, und andere die diese fressen. Wenn wir uns auf die Erde beziehen, muss die Lebensform also Allesfresser sein. Reine Pflanzenfresser brauchen keine Intelligenz um die Weide abzugrasen. Es reicht ein einfaches Programm, um Futter zu finden, Feinden zu erkennen und einen Partner zu finden, um sich fortzupflanzen. Das Tier muss also aktiv auf die Jagd gehen, daf&uuml;r braucht es gute Sinne und mehr Intelligenz als ein reiner Pflanzenfresser. F&uuml;r sp&auml;tere Entwicklung ist es aber notwendig, dass es auch pflanzliche Nahrung aufnehmen kann, sonst kann sich die Lebensform nicht genug vermehren, da sie kaum auf die Idee kommen wird Ackerbau zugetrieben. Die Pflanzen m&uuml;ssten dann immer dem Vieh verf&uuml;ttert werden, was nicht effizient ist.<br \/>\nDas Lebewesen kann nicht zu klein oder zu gross sein. Ist es zu klein, kann das Hirn (oder Denkorgan) nicht gross genug werden, um Intelligenz zu entwickeln. Auch verhindert eine kleine Gr&ouml;sse, gewissen technische Entwicklungen, da diese eine Mindestgr&ouml;sse haben m&uuml;ssen: z.B. Kernkraftwerke (die kritische Masse, ist &uuml;berall gleich) oder eben Tr&auml;gerraketen, da diese eine Mindestgr&ouml;sse brauchen, um &uuml;berhaupt in den Orbit zu gelangen. &nbsp;Die Dinger w&auml;ren dann wirklich viel gr&ouml;sser als das Lebewesen selbst. Auch andere Dinger wie Kameras oder Teleskope m&uuml;ssen eine bestimmte Gr&ouml;sse haben.&nbsp;Eine kleine Gr&ouml;sse aber hilft der bemannten Raumfahrt, da die Raumfahrzeuge kleiner werden, und weniger Lebensmittel mitgef&uuml;hrt werden m&uuml;ssen. Bei grossen Lebewesen gibt zuerst das Problem, das die Population nicht gross ist, so dass keine vermutlich keine hinreichende Population erreicht wird um &uuml;berhaupt jemals Raumfahrt zugetrieben. Und falls doch, dann m&uuml;ssten die Tr&auml;ger und Kapsel so gross sein, dass das Vorhaben vermutlich irgendwann aufgeben wird, und nur unbemannte Raumfahrt betreiben. Ein Elephant in den Weltraum zuschiessen ist schon auf der Erde eine Herausforderung.<br \/>\nWenn man das so anschaut, w&auml;re es f&uuml;r Menschen einfacher bemannte Raumfahrt zu betreiben, wenn sie kleiner w&auml;ren, also statt 1.8 m gross, nur 1 m.<br \/>\nOb es f&uuml;r die Lebewesen besser ist endotherm (gleichwarm\/warmbl&uuml;tler) oder exotherm (wechselwarm\/kaltbl&uuml;tler) zu sein ist schwer zu beurteilen. Einem fr&uuml;hen Stadium ist es von Vorteil endotherm zu sein, da diese den ganzen Planet kolonisieren k&ouml;nnen, sonst w&auml;ren sie auf den warmen Gebieten beschr&auml;nkt oder w&auml;ren dann gr&ouml;sstensteil inaktiv. Falls aber ein w&auml;rmeres Klima als jetzt auf der Erde herrscht, z.B. w&auml;hrend Jura\/Kreidezeit, wo Schnee quasi unbekannt war, w&auml;re es egal ob es schon zu Begin seiner &gt;Entwicklung exotherm ist. Bei einem k&uuml;hlen Klima k&ouml;nnten mit dem technischen Fortschritt k&ouml;nnten dann W&auml;rmeanz&uuml;ge entwickelt werden. Eine exotherme Lebensform h&auml;tte in der Raumfahrt den Vorteil, dass sie viel weniger Nahrungsmittels mitschleppen m&uuml;sste, oder sogar in einer Starre versetzen k&ouml;nnte, so das sie den Grossteil der Reise inaktiv w&auml;re, und somit vielleicht die Problem der Schwerelosigkeit umgehen k&ouml;nnte. Eine Riesenschlange isst ja nur alle paar Monate etwas, dazwischen wartet sie.<br \/>\nDeshalb wird ja erforscht, wie man Menschen in einem Winterschlaf versetzen k&ouml;nnte, damit sie l&auml;ngere Weltraumreisen &uuml;berstehen k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>Die Lebensform sollte auch einigermassen robust sein, und und auch hohe Beschleunigungen aushalten. Der Mensch stammt ja vom Affen ab, und diese m&uuml;ssen es aushalten auch einaml vom Baum runterzufallen, ohne sich gross zuverletzen. Auch kann ein Mensch sein ganzen Gewicht auf nur einem Arm h&auml;ngen, ohne dass es reisst. Bei anderen Tieren w&uuml;rde &nbsp;ein Glied herausgerissen werden, hinge deren ganzes Gewicht daran.<\/p>\n<p>Das Lebewesen sollte m&ouml;glichst strahlenresistent sein. Beim Mensch ist dies leider nicht so, im Vergleich zu anderen Tieren auf der Erde. Eine strahlen resistente Lebensform kann l&auml;nger im Weltraum &nbsp;bleiben, ohne bleibende Sch&auml;den zu erleiden.<\/p>\n<p>Der Hauptsinn der Aliens muss die Sicht sein, welches Spektrum ist sekund&auml;r. Ohne Sicht ist keine Schrift m&ouml;glich, somit keine h&ouml;here Zivilisation m&ouml;glich. Auch sollte die Kommunikation mit Ger&uuml;chen m&ouml;glichst unbedeutend sein, da diese sich sp&auml;ter nicht mit &uuml;ber weite Strecken &uuml;bermitteln lassen.<\/p>\n<p>Auch wenn es auf einem Planet intelligentes Leben gibt, heisst es noch lange, dass es auch in den Weltraum fliegen kann.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/e6a3840b6ed149b48d0700989326cfd1\" width=\"1\" height=\"1\" alt=\"\"\/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es wird immer spekuliert, ob es auch Leben auch ausserhalb der Erde hat. Die gel&auml;ufigste Meinung ist, das Leben leicht enstehen sollte, und deshalb h&auml;ufig vorkommen sollte. 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