{"id":8459,"date":"2013-09-09T00:12:47","date_gmt":"2013-09-08T22:12:47","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=8459"},"modified":"2013-09-07T20:14:52","modified_gmt":"2013-09-07T18:14:52","slug":"galileo-und-die-oberstufenfrage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2013\/09\/09\/galileo-und-die-oberstufenfrage\/","title":{"rendered":"Galileo und die Oberstufenfrage"},"content":{"rendered":"<p>Das Buch von Heppenheimer &uuml;ber das Space Shuttle besch&auml;ftigt sich auch mit Oberstufen und schnitt hier auch Galileo an. Das erinnert mich an etwas das mir schon bei der Recherche zu Galileo auffiel: wie sollte die Raumsonde zu Jupiter kommen?<\/p>\n<p>Eine Transferbahn zu Jupiter erfordert relativ zur Erdoberfl&auml;che eine Geschwindigkeit von mindestens 14,2 km\/s. Relativ zum Erdorbit eines Space Shuttles sind es noch 6,4 km\/s. Das ist eine ganze Menge. Galileo wurde als Projekt am 14.4.1977 genehmigt, 6 Monate sp&auml;ter gab es am 14.10.1977 die Planung der Mission. Sie sollte im Januar 1982 starten, mit einem Marsvorbeiflug Energie sparen und auf einer dreistufigen IUS gestartet werden. Galileo sollte 1.958 kg schwer sein.<!--more--><\/p>\n<p>Nun die IUS gab es noch nicht und die zweistufige Version war nicht leistungsf&auml;hig genug. Diese konnte 2270 kg in den GEO bef&ouml;rdern &#8211; die Nutzlastmasse entspricht Galileo, doch f&uuml;r den GEO Orbit ben&ouml;tigt man nur 4,2 anstatt 6,4 km\/s. Boeing bot als L&ouml;sung eine dreistufige IUS an. Die erste Stufe w&auml;re dabei zweimal eingesetzt worden. Ich konnte das nicht glauben. Also habe ich nachgerechnet. Eine dreistufige IUS h&auml;tte die Sonde auf 5652 m\/s beschleunigt. Die Startmasse h&auml;tte 27.550 kg ohne Befestigung betragen. Trotzdem war dies nicht ausreichend, so war auch ein Vorbeiflug an Mars geplant, der 1 km\/s addiert h&auml;tte, aber auch die Mission um ein Jahr verl&auml;ngert. Die IUS befand sich seit 1976 in der Entwicklung.<\/p>\n<p>Das war riskant. Die Sonde war so in zweierlei Weise an zwei Schwachpunkte gebunden. Die IUS in dieser Kombination war an der maximalen Nutzlastgrenze des Shuttles. Da dieses noch schwerer wurde, war bald klar, dass nur die beiden leichtesten Orbiter Atlantis und Discovery die Sonde starten konnten und das auch nur mit 109% Startschub und einem Leichtgewichttank, der 3 t leichter als der normale war. Das zweite war, das wenn man das Startfenster 1982 verpasste, der Mars nicht mehr als Swing-By nutzbar wurde. Man verpasste auch das Startfenster und so war die n&auml;chste Planung die, dass man die Atmosph&auml;rensonde und den Orbiter separat startete. Die Kapsel wog schlussendlich 339 kg. Zieht man diese Masse ab, so w&auml;re die dreistufige IUS aber auch nicht ausreichend gewesen. Ich erhalte 5920 m\/s als Endgeschwindigkeit. Deutlich unterhalb der 6400 m\/s ie man braucht.<\/p>\n<p>Damit es klappt h&auml;tte Galileo um 416 kg leichter werden m&uuml;ssen, oder die Oberstufe. Fast so viel br&auml;chte &uuml;brigens eine Kombination IUS+PAM D obwohl sie um 8 t leichter ist, weil die IUS Zweitstufe eine hohe Leermasse aufweist.<\/p>\n<p>Was die USA damals hatten, war die Titan 3E. Die Titan 3E war eigentlich nur eine Titan 3C mit einer zus&auml;tzlichen Centaur Oberstufe, die man weitgehend ohne Ver&auml;nderungen von der Atlas &uuml;bernommen hatte. Ab 1982 stand auch die Titan 34D zur Verf&uuml;gung mit verl&auml;ngerten Stufen. H&auml;tte man sie um die aktuelle Centaur D der Atlas erg&auml;nzt, Basierend auf der LEO Nutzlast der Titan 34 h&auml;tte diese Galileo zu Jupiter transportieren k&ouml;nnen. Ich errechne &uuml;ber 2200 kg Nutzlast, das l&auml;sst sogar noch etwas Spielraum f&uuml;r den Nutzlastadapter. Nur kurz hat man diese L&ouml;sung als Backup zum Shuttle erwogen.<\/p>\n<p>Stattdessen entwickelte man eine eigene Centaur Oberstufe f&uuml;r das Shuttle, die Centaur G. Es waren zwei Stufen geplant: Eine kleinere Version f&uuml;r die Air Force (die nur den GEO Orbit erreichen wollte, daf&uuml;r aber gr&ouml;&szlig;ere Nutzlasten transportieren wollte und eine gr&ouml;&szlig;ere f&uuml;r die NASA, obwohl diese nur zwei Nutzlasten hatte: die ISPM Sonde (sp&auml;ter Ulysses genannt) und Galileo. Die Centaur G Prime h&auml;tte Galileo um 7218 m\/s beschleunigen k&ouml;nnen. Die Centaur G Prime h&auml;tte Galileo sogar im sp&auml;teren Fluggewicht (das noch auf 2.380 kg mit Adapter stieg) transportieren k&ouml;nnen.<\/p>\n<p>Die Entscheidung f&uuml;r die Entwicklung von Galileo fiel, als 1981 klar war das die Sonde nicht vor 1985 starten w&uuml;rden k&ouml;nnte. Mit der IUS w&auml;re selbst bei zwei Starts ein Swing-By an Venus und erde n&ouml;tig (VEGA), das die Mission um 3 Jahre verl&auml;ngern w&uuml;rde und 200 Millionen an Missionskosten addieren w&uuml;rde. Zusammen mit den teuren IUS Oberstufen schien da die Centaur G Entwicklung nicht so viel teurer zu sein und man h&auml;tte auch eine Alternative f&uuml;r zuk&uuml;nftige Raumsonden. Die Risikobewertung fiel zugunsten der Centaur aus. In allen Kriterien wurde ihr ein geringes Risiko beschieden.<\/p>\n<p>Im Nachhinein muss aber selbst ich als Verfechter von kryogenen Antrieben sagen, das dies doch sehr blau&auml;ugig war. Sicher es gab niemals Probleme mit der Centaur wie Explosionen im Orbit. Die Probleme waren meist vorzeitige Triebwerksabschaltungen oder &auml;hnliches. Davon w&auml;re das Shuttle dann nicht betroffen, da dann die Stufe schon ausgesetzt war.<\/p>\n<p>Aber eine Stufe mit 21 t schwappendem Triebstoff im Frachtraum? Zudem musste sie innerhalb von wenigen Stunden nach dem Start ausgesetzt werden, weil selbst mit Isolation der Treibstoff sich schnell erw&auml;rmt. Auch der Start musste p&uuml;nktlich erfolgen, sonst w&auml;re es problematisch den Treibstoff am Verdampfen zu hindern und bei einer Notlandung war vorgesehen, dass man den verdampfenden Wasserstoff an einer Seite des Orbiters entlie&szlig; und den Sauerstoff an der anderen um eine Knallgasexplosion zu verhindern &#8211; nicht gerade professionell. Zudem w&auml;re die Stufe bei einer Notlandung zu schwer gewesen. Das Shuttle sollte mit maximal 14,5 t Nutzlast landen. So musste man einen Teil des Treibstoff durch die Leitungen die zu den Haupttriebwerken f&uuml;hren ablassen m&uuml;ssen. Das alles ist doch sehr mit der hei&szlig;en Nadel gestrickt.<\/p>\n<p>Wie wir wissen wurde die Centaur gestrichen als man nach der Challenger Katastrophe die Sicherheitsrisiken &uuml;berall im Shuttle Programm nicht mehr so nachl&auml;ssig einsch&auml;tzte wie vor diesem Ereignis. Als Folge konnte man nun Galileo nur noch mit der IUS starten &#8211; und zwar mit der zweistufigen Version. Das machte nun nicht nur einen Vorbeiflug an Erde oder Venus n&ouml;tig um Jupiter zu erreichen, sondern sogar drei. Die Mission verl&auml;ngerte sich um &uuml;ber 4 Jahre und wurde um 487 Millionen Dollar teurer.<\/p>\n<p>Mit 2380 kg Startgewicht war Galileo zwar nun zu schwer f&uuml;r eine Titan 34E. Auch die neue Titan 4 w&auml;re keine Alternative gewesen, da ihre Centaur ein um 1 t h&ouml;here Trockengewicht hatte. So gab es realistischer Weise keine Alternative zur VEEGA Bahn mit ihren Kosten und Risiken. Der Antennenausfall hatte &uuml;brigens nichts damit zu tun, der entstand durch den mehrmaligen Transport der Sonde per Truck durch die ganzen USA von Florida (Startort) nach Kalifornien (Bauort).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Buch von Heppenheimer &uuml;ber das Space Shuttle besch&auml;ftigt sich auch mit Oberstufen und schnitt hier auch Galileo an. Das erinnert mich an etwas das mir schon bei der Recherche zu Galileo auffiel: wie sollte die Raumsonde zu Jupiter kommen? Eine Transferbahn zu Jupiter erfordert relativ zur Erdoberfl&auml;che eine Geschwindigkeit von mindestens 14,2 km\/s. 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