{"id":8489,"date":"2013-11-05T00:00:09","date_gmt":"2013-11-04T23:00:09","guid":{"rendered":"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=8489"},"modified":"2014-04-10T16:12:00","modified_gmt":"2014-04-10T14:12:00","slug":"optimierung-von-tankdurchmessern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2013\/11\/05\/optimierung-von-tankdurchmessern\/","title":{"rendered":"Optimierung von Tankdurchmessern"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Es gibt verschiedenste M&ouml;glichkeiten, Raketentanks zu konstruieren. Manche davon sind recht nahe liegend, bei anderen dagegen fragt man sich, wie die Konstrukteure &uuml;berhaupt auf die Idee gekommen sind. Als Beispiel f&auml;llt mir der Block DM <a href=\"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/block-d.shtml\">http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/block-d.shtml<\/a>\u00a0der Zenith ein, dessen schlechte Tankform sich in einer enormen Leermasse niederschl&auml;gt. H&auml;ufiger kommt aber eine andere Tankart vor, bei der ein verschlossener Zylinder den Treibstoff und den Oxidator aufnimmt. Mitunter sind auch beide Tanks kugelf&ouml;rmig. Mit der Optimierung und Masseberechnung dieser beiden Bauformen habe ich mich besch&auml;ftigt. Mittlerweile ist auch ein <a title=\"Teil 2\" href=\"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/?p=9758&amp;preview=true\">Folgeaufsatz <\/a>erschienen, bei dem es noch ausf&uuml;hrlicher unkonventionelle Tankbauformen geht (unter anderem mit L&ouml;sung f&uuml;r das Seifenblasentankproblem).<!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Der Blogeintrag ist zweigeteilt: Zun&auml;chst geht es um zylinderf&ouml;rmige Tanks, w&auml;hrend danach kugelf&ouml;rmige Tanks folgen.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Zylinderf&ouml;rmige Tanks<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Ziel besteht darin, mit einigen gegebenen Daten eine minimale Tankmasse und den dazugeh&ouml;rigen Durchmesser zu errechnen, woraus sich andere Gr&ouml;&szlig;en wie die Tankl&auml;nge ergeben. Angenommen werden Tanks mit halbkugelf&ouml;rmigen Zylinderverschl&uuml;ssen. Vorher muss noch zwischen zwei Unterarten unterschieden werden:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">-gemeinsamer Tank f&uuml;r Oxidator und Treibstoff mit Zwischenboden<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Gemeinsametanks.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\" wp-image-8491 alignnone\" alt=\"Gemeinsametanks\" src=\"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Gemeinsametanks-141x300.png\" width=\"113\" height=\"240\" srcset=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Gemeinsametanks-141x300.png 141w, https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Gemeinsametanks.png 262w\" sizes=\"auto, (max-width: 113px) 100vw, 113px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">-getrennte Tanks f&uuml;r Oxidator und Treibstoff mit Verbindungsstruktur<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Getrennte-Tanks.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-8492\" alt=\"Getrennte Tanks\" src=\"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Getrennte-Tanks-93x300.png\" width=\"93\" height=\"300\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Um dieses Problem zu l&ouml;sen, habe ich mich der \u201eTabellenkalkulations-Probiermethode\u201c bedient: Ein Startwert wird in kleinen Abst&auml;nden variiert, wobei die kleinste Masse die L&ouml;sung darstellt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Damit der folgende Text nachvollziehbar ist, sollte man sich zuerst die am Ende angeh&auml;ngten Tabellen herunterladen.\u00a0In den Tabellen m&uuml;ssen grunds&auml;tzlich nur Treibstoffmasse und Treibstoffeigenschaften angegeben werden. Als Ergebnis gibt es einen optimalen Durchmesser, die minimale Masse und die Darstellung des Tankmasseverlaufs bei verschiedenen Radien in einem Diagramm.\u00a0Um die Berechnung jedoch wirklichkeitsn&auml;her zu machen, habe ich einige Einstellungsm&ouml;glichkeiten vorgesehen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">-Fl&auml;chenmasse pro m^2<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">-Aufschlag f&uuml;r den halbkugelf&ouml;rmigen Zylinderverschluss als Verh&auml;ltnis des Fl&auml;chenmasse Verschluss\/ Normalfl&auml;chenmasse<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">-Aufschlag f&uuml;r den Zwischenboden als Verh&auml;ltnis des Fl&auml;chenmasse Zwischenboden\/ Normalfl&auml;chenmasse<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F&uuml;r die getrennte Tankform f&auml;llt der Zwischenboden weg, daf&uuml;r kommt eine zylindrische Verbindungsstruktur dazu:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">-Aufschlag Zwischenstruktur als Verh&auml;ltnis Zwischenstruktur Fl&auml;chenmasse\/Normalfl&auml;chenmasse<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">-zus&auml;tzlicher Abstand zwischen den innenliegenden Tankenden in m<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">-Masse Zwischenstruktur in kg<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wird der Aufschlag f&uuml;r die Zwischenstruktur auf 0 gesetzt, so kann mit der Angabe der Masse der Zwischenstruktur ein Fixwert f&uuml;r den Verbindungsteil festgelegt werden, hilfreich z.B. bei einer Gitterstruktur.\u00a0Die Kalkulationstabelle berechnet dann f&uuml;r den immer in geringen Abst&auml;nden ge&auml;nderten Radius andere Gr&ouml;&szlig;en wie die Tankl&auml;nge, woraus sich der Oberfl&auml;cheninhalt und die Masse ergibt.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">&#8222;Mathematische&#8220; L&ouml;sung<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eine zweite L&ouml;sungsm&ouml;glichkeit w&auml;re der \u201emathematische\u201c Weg, bei dem der Punkt errechnet wird, bei dem der Anstieg der Masse als Funktion des Radius 0 ist. Mein Onkel (der praktischerweise Mathematiker ist) hat das mal gemacht. K steht immer f&uuml;r ein Verh&auml;ltnis. Als Ergebnis bekommt man nat&uuml;rlich keine Tankmasse, sondern nur den optimalen Radius:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kv=Verschluss<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kz=Zwischenboden (gemeinsam) bzw. Zwischenstruktur (getrennt)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">R=optimaler Radius<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vo=Oxidatorvolumen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vt=Treibstoffvolumen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Vo=Oxidatorvolumen<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Gemeinsame Tanks<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">r= ((Vo + Vt)\/2*PI*(2Kv + Kz \u2013 4\/3))^(1\/3)<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Getrennte Tanks,<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Spezialfall zus&auml;tzlicher Abstand zwischen den Tankenden = 0<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">r = (2*(Vo + Vt) \/ (16*PI*Kv &#8211; 32\/3*PI + 8*PI*Kz))^(1\/3)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Wichtig: Der kleinere der beiden Tanks muss mindestens kugelf&ouml;rmig sein. Zur &Uuml;berpr&uuml;fung wird der Radius einer Kugel mit dem kleineren Volumen berechnet und der Wert mit dem Optimum verglichen, wobei der Kugelradius kleiner\/gleich sein muss. Ist das nicht der Fall, so hat der Tank eine Linsenform aus zwei zusammengesetzten Kugelsegmenten, die anders berechnet werden m&uuml;ssen. Der optimale Radius mit einem mindestens kugelf&ouml;rmigen kleinsten Tanks ist dann derjenige, bei dem der kleinste Tanks gerade noch kugelf&ouml;rmig ist. In meiner Berechnungstabelle ist der maximale Radius der Startwert, der in kleinen Schritten reduziert wird, sodass dieser Fehler nicht auftreten kann.<\/p>\n<h3 style=\"text-align: justify;\"><strong><span style=\"text-decoration: underline;\">Beispiel:<\/span><\/strong><\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">F&uuml;r eine typische Oberstufe, ich habe hier als Beispiel die \u201erussische Standardoberstufe\u201c (siehe <a href=\"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2013\/08\/13\/eine-russische-standardoberstufe\/\">http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2013\/08\/13\/eine-russische-standardoberstufe\/<\/a>) genommen, sehen die Ergebnisse folgenderma&szlig;en aus:<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Gemeinsame Tanks:<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eingabe:<\/p>\n<table border=\"1\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"307\">Treibstoffmasse in t<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"307\">20,5<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"307\">Dichte Treibstoff in g\/m^3<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"307\">0,069<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"307\">Dichte Oxidator in g\/m^3<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"307\">1,14<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"307\">Aufschlag Verschluss<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"307\">1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"307\">Aufschlag Zwischenboden<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"307\">1<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"307\">Oberfl&auml;chenmasse in kg\/m^2<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"307\">13<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"307\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"307\"><\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ergebnisse:<\/p>\n<table width=\"283\" border=\"1\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"142\">Volumen Oxidator<\/td>\n<td valign=\"top\" nowrap=\"nowrap\" width=\"141\">\n<p align=\"right\">15,41<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"142\"><\/td>\n<td valign=\"top\" nowrap=\"nowrap\" width=\"141\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"142\">\u00a0Volumen Treibstoff<\/td>\n<td valign=\"top\" nowrap=\"nowrap\" width=\"141\">\n<p align=\"right\">42,44<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"142\">Gesamtvolumen<\/td>\n<td valign=\"top\" nowrap=\"nowrap\" width=\"141\">\n<p align=\"right\">57,86<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" nowrap=\"nowrap\" width=\"142\">Minimale Tankmasse<\/td>\n<td valign=\"bottom\" nowrap=\"nowrap\" width=\"141\">\n<p align=\"right\">1276<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" nowrap=\"nowrap\" width=\"142\">Optimaler Radius<\/td>\n<td valign=\"bottom\" nowrap=\"nowrap\" width=\"141\">\n<p align=\"right\">1,75<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" nowrap=\"nowrap\" width=\"142\">Optimaler Durchmesser<\/td>\n<td valign=\"bottom\" nowrap=\"nowrap\" width=\"141\">\n<p align=\"right\">3,5<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Gemeinsametanksdiagramm.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-8505\" alt=\"Gemeinsametanksdiagramm\" src=\"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Gemeinsametanksdiagramm-300x205.png\" width=\"500\" height=\"350\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die kleinen Zahlen unter dem Diagramm sind zu ignorieren.<\/p>\n<h4 style=\"text-align: justify;\">Getrennte Tanks<\/h4>\n<p style=\"text-align: justify;\">Eingabe wie bei den gemeinsamen Tanks, Zwischenstrukturverh&auml;ltnis =1, zus&auml;tzliche L&auml;nge = 0,2m<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Ergebnisse:<\/p>\n<table width=\"100%\" border=\"1\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td width=\"63%\">Volumen Oxidator<\/td>\n<td nowrap=\"nowrap\" width=\"36%\">15,41<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"63%\">Volumen Treibstoff<\/td>\n<td nowrap=\"nowrap\" width=\"36%\">42,44<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td width=\"63%\">Gesamtvolumen<\/td>\n<td nowrap=\"nowrap\" width=\"36%\">57,86<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td nowrap=\"nowrap\" width=\"63%\">Minimale Tankmasse<\/td>\n<td nowrap=\"nowrap\" width=\"36%\">1631<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td nowrap=\"nowrap\" width=\"63%\">Optimaler Radius<\/td>\n<td nowrap=\"nowrap\" width=\"36%\">1,39<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td nowrap=\"nowrap\" width=\"63%\">Optimaler Durchmesser<\/td>\n<td nowrap=\"nowrap\" width=\"36%\">2,78<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Getrenntetanksdiagramm.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-8507\" alt=\"Getrenntetanksdiagramm\" src=\"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Getrenntetanksdiagramm-300x218.png\" width=\"500\" height=\"350\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Man erkennt, dass getrennte Tanks in der Regel einen kleineren Durchmesser haben sollten als gemeinsame Tanks. Der optimale Durchmesser betr&auml;gt 2,78m gegen&uuml;ber 3,5m. Der nageliegende Grund besteht in der gr&ouml;&szlig;eren Anzahl an B&ouml;den, deren Oberfl&auml;che in der zweiten Potenz mit dem Radius steigt.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify;\">Kugelf&ouml;rmige Tanks<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify;\">F&uuml;r kugelf&ouml;rmige Tanks gibt es grunds&auml;tzlich zwei Anordnungen<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">-Treibstoff und Oxidator in je einem Tank, wobei die Tanks &uuml;bereinander liegen und durch eine Struktur verbunden sind, ann&auml;herungsweise bei der Delta IV realisiert<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">-Treibstoff und Oxidator befinden sich in mehreren Tanks, die auch nebeneinander liegen k&ouml;nnen, wie z.B. bei der EPS der Ariane 5 G bis GS und ES<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F&uuml;r die zweite Variante lassen sich schlecht Verallgemeinerungen durchf&uuml;hren, da man hier sehr beliebig bauen kann. F&uuml;r die erste dagegen kann man neben der Tankma&szlig;e und Masse auch die Masse der Zwischenstruktur berechnen.\u00a0Der hier angenommene Idealfall ist, dass beide Tanks durch eine kegelstumpff&ouml;rmige Struktur verbunden sind. An dieser Stelle m&ouml;chte ich nun meinen L&ouml;sungsweg vorstellen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/image1.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8719\" alt=\"image1\" src=\"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/image1.png\" width=\"909\" height=\"566\" srcset=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/image1.png 909w, https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/image1-300x186.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 909px) 100vw, 909px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gegeben sind zwei Tanks mit den Radien r<sub>1<\/sub> um den Mittelpunkt A und r<sub>2<\/sub> um den Mittelpunkt C. Zwischen beiden Tanks besteht ein Abstand Ab. Gesucht ist die Oberfl&auml;che der Mantelfl&auml;che eines Kegelstumpfes, der die Oberfl&auml;che beider Kugeln so ber&uuml;hrt, dass beide Fl&auml;chen an der Schnittkante zueinander parallel sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Mantelfl&auml;che eines Kegelstumpfes errechnet sich mit folgender Formel:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">M=(R+r)*\u03c0*c mit R und r gleich dem Radius an der Ber&uuml;hrungsfl&auml;che und c gleich dem Abstand der Ber&uuml;hrungsfl&auml;chen. Da keine der Gr&ouml;&szlig;en au&szlig;er den anfangs genannten bekannt ist, m&uuml;ssen einige Zwischenberechnungen durchgef&uuml;hrt werden.\u00a0Begonnen wird zun&auml;chst mit der einfach zu berechnenden L&auml;nge von c:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">c=c\u2018<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">\u221a c\u2018<sup>2<\/sup>=g<sup>2<\/sup>-a<sup>2<\/sup>\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 a=\u2502r<sub>1<\/sub>-r<sub>2<\/sub>\u2502 Es wird der Betrag errechnet, um vorher keinen Vergleich der Radien durchf&uuml;hren zu m&uuml;ssen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">c\u2018=\u221a(g<sup>2<\/sup>-\u2502r<sub>1<\/sub>-r<sub>2<\/sub>\u2502<sup>2<\/sup>)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nun zur Berechnung der beiden Radien, wobei fortan immer von Kreis statt Kugel die Rede sein wird:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/image2.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8720\" alt=\"image2\" src=\"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/image2.png\" width=\"775\" height=\"516\" srcset=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/image2.png 775w, https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/image2-300x199.png 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 775px) 100vw, 775px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Strecke EH ist parallel zu AH (der &Uuml;berstrich fehlt, weil weder die Textverarbeitung noch HTML eine M&ouml;glichkeit daf&uuml;r bietet, jedenfalls meines Wissens nach). Auf dieser Strecke stehen zwei durch die Endpunkte verlaufende Senkrechte. Diese schneiden die den Kreis in je zwei Punkten, wobei die diese verbindende Strecke genau die L&auml;nge des Durchmessers hat. Die Senkrechten werden durch eine durch die Punkte C und A verlaufende Gerade so geschnitten, dass zwei rechtwinklige Dreiecke entstehen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/image3.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8721\" alt=\"image3\" src=\"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/image3.png\" width=\"1079\" height=\"543\" srcset=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/image3.png 1079w, https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/image3-300x150.png 300w, https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/image3-1024x515.png 1024w\" sizes=\"auto, (max-width: 1079px) 100vw, 1079px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die beiden Dreiecke ENA und DCO sind einander &auml;hnlich und winkelgleich. Die Strecken NE und OD entsprechen den gesuchten Radien. Um ihre L&auml;nge berechnen zu k&ouml;nnen, werden zuerst die Winkel AEN und CDO ben&ouml;tigt.\u00a0Es gilt: AEN=CDO=DEH=GAC<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">sin(GAC)=a\/g a=\u2502r<sub>1<\/sub>-r<sub>2<\/sub>\u2502 g=r<sub>1<\/sub>+r<sub>2<\/sub>+zus&auml;tzlicher Abstand<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">GAC=sin<sup>-1<\/sup>(\u2502r<sub>1<\/sub>-r<sub>2<\/sub>\u2502\/g)<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">R=NE<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">r=OD<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">cos(GAC)=R\/r<sub>1<\/sub><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">R=cos(GAC)*r<sub>1<\/sub><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">cos(GAC)=r\/r<sub>2<\/sub><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">r=cos(GAC)*r<sub>2<\/sub><\/p>\n<h3><strong>Beispiel:<\/strong><\/h3>\n<p>Eingabe<\/p>\n<table width=\"261\" border=\"1\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"141\">Masse Treibstoff in t<\/td>\n<td valign=\"top\" nowrap=\"nowrap\" width=\"120\">\n<p align=\"right\">20,50<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"141\">Mischungsverh&auml;ltnis<\/td>\n<td valign=\"top\" nowrap=\"nowrap\" width=\"120\">\n<p align=\"right\">6,00<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"141\">Dichte Treibstoff in g\/cm<sup>3<\/sup><\/td>\n<td valign=\"top\" nowrap=\"nowrap\" width=\"120\">\n<p align=\"right\">0,069<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"141\">Dichte Oxidator in g\/cm<sup>3<\/sup><\/td>\n<td valign=\"top\" nowrap=\"nowrap\" width=\"120\">\n<p align=\"right\">1,14<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"141\">Abstand zwischen den Tanks<\/td>\n<td valign=\"top\" nowrap=\"nowrap\" width=\"120\">\n<p align=\"right\">0,00<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"141\">Aufschlag Verbindungsstruktur<\/td>\n<td valign=\"top\" nowrap=\"nowrap\" width=\"120\">\n<p align=\"right\">1,00<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"141\"><\/td>\n<td valign=\"top\" nowrap=\"nowrap\" width=\"120\"><\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"141\">Masse Zwischenstruktur<\/td>\n<td valign=\"top\" nowrap=\"nowrap\" width=\"120\">\n<p align=\"right\">0,00<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"141\">Oberfl&auml;chenmasse in kg\/m<sup>2<\/sup><\/td>\n<td valign=\"top\" nowrap=\"nowrap\" width=\"120\">\n<p align=\"right\">13,00<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p>Ergebnisse:<\/p>\n<table width=\"308\" border=\"1\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"168\">Volumen Oxidator<\/td>\n<td valign=\"top\" nowrap=\"nowrap\" width=\"140\">\n<p align=\"right\">15,41<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"168\">Volumen Treibstoff<\/td>\n<td valign=\"top\" nowrap=\"nowrap\" width=\"140\">\n<p align=\"right\">42,44<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"168\">Gesamtvolumen<\/td>\n<td valign=\"top\" nowrap=\"nowrap\" width=\"140\">\n<p align=\"right\">57,86<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" nowrap=\"nowrap\" width=\"168\">Tankmasse<\/td>\n<td valign=\"bottom\" nowrap=\"nowrap\" width=\"140\">\n<p align=\"right\">1700,07<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" nowrap=\"nowrap\" width=\"168\">Durchmesser Oxidatortank<\/td>\n<td valign=\"bottom\" nowrap=\"nowrap\" width=\"140\">\n<p align=\"right\">3,09<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" nowrap=\"nowrap\" width=\"168\">Durchmesser Treibstofftank<\/td>\n<td valign=\"bottom\" nowrap=\"nowrap\" width=\"140\">\n<p align=\"right\">4,33<\/p>\n<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<h3 style=\"text-align: justify;\">&#8222;Seifenblasen-Tanks&#8220;:<\/h3>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bei der Besch&auml;ftigung mit Raketentanks kam mir die Idee, zwei kugelf&ouml;rmige Tanks so zu verbinden, dass sie sich ein einer Fl&auml;che ber&uuml;hren. Sicher hat jeder das Bild vor Augen, wenn sich zwei ann&auml;hernd kugelf&ouml;rmige Seifenblasen verbinden und zwischen beiden eine Kreisfl&auml;che entsteht, daher auch der Name. Bei Raketentanks ist diese wahrscheinlich optimale Form allerdings nicht machbar. Zum einen muss der Treibstoff eine Mulde haben, in der er sich bei einem fast leeren Tank sammeln kann, zum anderen m&uuml;sste eine ebene, Kreisf&ouml;rmige Trennwand strukturell verst&auml;rkt sein, sodass m&ouml;gliche Massevorteile wieder aufgehoben werden. Realisierbar sollte allerdings ein Kugelf&ouml;rmiger Tank sein, der unterschiedlich weit in den zweiten hineinragt. Dadurch ist kann unter Umst&auml;nden die Verbindungsstruktur zwischen Oxidator- und Sauerstofftank eingespart werden, welche bei getrennten Kugeltanks n&ouml;tig ist. Die Lage des kugelf&ouml;rmigen Tanks sollte Variabel sein. Treibstoff kann sich ein einer Art Sch&uuml;ssel genauso sammeln wie in einer Rinne.\u00a0Sollte die Verbindungsstelle der beiden Tanks nicht in der Lage sein, alle Kr&auml;fte aufzunehmen, so w&auml;re wieder eine separate Verbindungsstruktur n&ouml;tig. F&uuml;r ihre Berechnung \u00a0wird wie bei den getrennten kugelf&ouml;rmigen Tanks verfahren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Seifenblasenkugeltanks.png\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-8750\" alt=\"Seifenblasenkugeltanks\" src=\"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Seifenblasenkugeltanks.png\" width=\"435\" height=\"519\" srcset=\"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Seifenblasenkugeltanks.png 435w, https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/10\/Seifenblasenkugeltanks-251x300.png 251w\" sizes=\"auto, (max-width: 435px) 100vw, 435px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Jeder der Tanks hat einen Radius r, hier mit\u00a0 r<sub>1<\/sub> und r<sub>2 <\/sub>bezeichnet. Die Einr&uuml;ckungstiefe des einen Tanks wird mit h<sub>1<\/sub> bezeichnet, der Abstand der Ber&uuml;hrungsstelle der Kugeln mit dem Mittelpunkt des unteren Tanks mit. h<sub>2<\/sub>. Der Radius einer gedachten Kreisfl&auml;che auf H&ouml;he der Ber&uuml;hrungsstelle\u00a0 hei&szlig;t b. Der Radius des ersten Tanks ergibt sich durch umstellen der einfachen Volumenformel einer Kugel. Der obere Tank habe das Volumen V<sub>1<\/sub>, der untere das Volumen V<sub>2<\/sub>:<\/p>\n<p>V<sub>1<\/sub>=4\/3* \u03c0*r<sub>1<\/sub><\/p>\n<p>r<sub>1<\/sub>=3*V<sub>1<\/sub>\/(4*\u03c0)<\/p>\n<p>b ist nach dem Satz des Pythagoras:<\/p>\n<p>b=\u221a(r<sub>1<\/sub><sup>2<\/sup>-(r<sub>1<\/sub>-h<sub>1<\/sub>)<sup>2<\/sup>)<\/p>\n<p>Die H&ouml;he h<sub>2<\/sub> l&auml;sst sich &auml;hnlich mit<\/p>\n<p>h<sub>2<\/sub>=\u221a(r<sub>2<\/sub><sup>2<\/sup>-b<sup>2<\/sup>)<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Der zweite Tank l&auml;sst sich in eine Halbkugel und eine Kugelschicht abz&uuml;glich eines Kugelsektors mit den Ma&szlig;en h<sub>1<\/sub> und b zerlegen. Das Volumen betr&auml;gt somit:<\/p>\n<p>V<sub>2<\/sub>=2\/3\u03c0r<sup>3<\/sup>+ \u2159\u03c0h<sub>2<\/sub>*(r<sub>2<\/sub><sup>2<\/sup>+b<sup>2<\/sup>+h<sub>2<\/sub><sup>2<\/sup>)- \u2159*\u03c0h<sub>1<\/sub>(3b<sup>2<\/sup>+h<sub>1<\/sub><sup>2<\/sup>)<\/p>\n<p>Da h<sub>2<\/sub> unbekannt ist, muss diese Variable durch h<sub>2<\/sub>=\u221a(r<sub>2<\/sub><sup>2<\/sup>-b<sup>2<\/sup>) ersetzt werden:<\/p>\n<p>V<sub>2<\/sub>=2\/3\u03c0r<sup>3<\/sup>+ \u2159\u03c0*\u221a(r<sub>2<\/sub><sup>2<\/sup>-b<sup>2<\/sup>)*2*r<sub>2<\/sub><sup>2<\/sup>&#8211; \u2159*\u03c0h<sub>1<\/sub>(3b<sup>2<\/sup>+h<sub>1<\/sub><sup>2<\/sup>)<\/p>\n<p>Leider ist es meines Wissens nach nicht m&ouml;glich, Gleichungen f&uuml;nften Grades und h&ouml;her zu l&ouml;sen. Beim Aufl&ouml;sen der Wurzel wird man diese Grenze wahrscheinlich &uuml;berschreiten, jedenfalls gab Wolfram Alpha keine eindeutige L&ouml;sung aus. Zwar gibt es N&auml;herungsverfahren zur L&ouml;sung, aber ich stelle mir das Aneignen und vor allem die Umsetzung per Tabellenkalkulation als sehr aufwendig vor. Ich habe das Problem erst sp&auml;t festgestellt, und so m&ouml;chte ich den L&ouml;sungsweg bis dahin nicht vorenthalten. Ich habe allerdings eine Idee, wie das Problem zu umgehen ist, sodass sp&auml;ter eine Erweiterung folgen k&ouml;nnte. Leider produzierten die alternativen Wege bisher bei der L&ouml;sung richtige Riesenformeln, mit denen sich eher schlecht arbeiten l&auml;sst.<\/p>\n<h2>Abschlie&szlig;ender Vergleich<\/h2>\n<p>Bei der Konstruktion von Raketen ist es nicht m&ouml;glich, immer die f&uuml;r die jeweilige Stufe optimale Form w&auml;hlen, da auch andere Kriterien wie Aerodynamik oder Stabilit&auml;t hineinspielen. Au&szlig;erdem muss die Rakete als Gesamtsystem gesehen werden. Eine optimale Oberstufe kann zu einer suboptimalen Unterstufe f&uuml;hren und umgekehrt. Zudem bezog sich die Optimierung nur auf die Tanks und ihre Zwischenstruktur. Zwischenstufen und Nutzlastadapter wurden nicht mit einbezogen. Trotzdem kann ein Vergleich zwischen verschiedenen Bauformen gezogen werden. Da alle Verh&auml;ltnisse auf 1 gesetzt werden, wird nur die Gesamtoberfl&auml;che ausgerechnet und mit der Fl&auml;chenmasse=13kg\/m^2\u00a0multipliziert, es finden also keine Differenzierungen zwischen Seitenwand, Struktur und Zwischenboden statt. Die Seifenblasentanks k&ouml;nnten eine weitere Verbesserung bringen, wenn nur die zuvor geschilderten Berechnungsprobleme nicht w&auml;ren.<\/p>\n<p>Vorher noch vollen Respekt an diejenigen, die dem Text bis hierher gedanklich gefolgt sind, ich w&uuml;rde meine eigenen Erkl&auml;rungen wahrscheinlich nicht verstehen \ud83d\ude09<\/p>\n<table width=\"619\" border=\"1\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"0\">\n<tbody>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"102\"><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"117\">Gemeinsame Tanks<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"106\">Getrennte Tanks<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"108\">Getrennte Kugeltanks<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"187\">Getrennte Kugeltanks ohne Zwischenstruktur<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"102\">Volumen in m<sup>2<\/sup><\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"117\">57,86<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"106\">57,86<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"108\">57,86<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"187\">57,86<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td valign=\"top\" width=\"102\">Masse in kg<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"117\">1276<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"106\">1631<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"108\">1700<\/td>\n<td valign=\"top\" width=\"187\">1154<\/td>\n<\/tr>\n<\/tbody>\n<\/table>\n<p style=\"text-align: justify;\">Hier der Link zu meinen Berechnungs-Tabellen:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Zylinderf&ouml;rmige Tanks:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">.xlsx-Format:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Gemeinsame-Tanks.xlsx\">Gemeinsame Tanks<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Getrennte-Tanks.xlsx\">Getrennte Tanks<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">.ods-Format:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Gemeinsame-Tanks.ods\">Gemeinsame Tanks<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/09\/Getrennte-Tanks.ods\">Getrennte Tanks<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Kugelf&ouml;rmige Tanks:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">.xlsx-Format:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/Getrennte-Kugeltanks.xlsx\">Getrennte Kugeltanks<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">.ods-Format:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><a href=\"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2013\/11\/Getrennte-Kugeltanks.ods\">Getrennte Kugeltanks<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Die Quelle f&uuml;r die Oberfl&auml;chenmasse pro m^2 war dieser Beitrag:\u00a0<a href=\"http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2013\/06\/17\/wir-basteln-uns-eine-oberstufe\/\">http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2013\/06\/17\/wir-basteln-uns-eine-oberstufe\/<\/a><\/p>\n<p>\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"http:\/\/vg04.met.vgwort.de\/na\/80c31d6b8b124e938d70690cfed1bc14\" width=\"1\" height=\"1\" \/><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es gibt verschiedenste M&ouml;glichkeiten, Raketentanks zu konstruieren. Manche davon sind recht nahe liegend, bei anderen dagegen fragt man sich, wie die Konstrukteure &uuml;berhaupt auf die Idee gekommen sind. Als Beispiel f&auml;llt mir der Block DM http:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/block-d.shtml\u00a0der Zenith ein, dessen schlechte Tankform sich in einer enormen Leermasse niederschl&auml;gt. H&auml;ufiger kommt aber eine andere Tankart vor, bei [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":163,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_jetpack_memberships_contains_paid_content":false,"footnotes":""},"categories":[529,3],"tags":[617,3934,3363],"class_list":["post-8489","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-gastbeitraege","category-raumfahrt","tag-raketen","tag-raumfahrt","tag-tanks","entry"],"a3_pvc":{"activated":false,"total_views":1371,"today_views":0},"jetpack_featured_media_url":"","jetpack-related-posts":[{"id":18634,"url":"https:\/\/www.bernd-leitenberger.de\/blog\/2026\/04\/11\/wie-kommt-galileo-zu-jupiter\/","url_meta":{"origin":8489,"position":0},"title":"Wie kommt Galileo zu Jupiter?","author":"Bernd Leitenberger","date":"11. 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