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Der MP3 Tagger

MP3TaggerDer MP3 Tagger entstand als kleines Hilfsprogramm für meinen neu gekauften MP3 Player, der nur im Menü die Dateinamen anzeigt und nach den Dateinamen die Titel sortiert, sodass die Ordnung nicht die ist, die ich gerne hätte. Mit dem Programm kann man komfortabel die Dateinamen von MP3 Dateien ändern sowie zwei Tags in allen Dateien anpassen.

Das Programm ist nur in einer englischen Benutzeroberfläche verfügbar.

Modi

Es gibt zwei Modi. Der beim ersten Start aktive ist der File Mode. Er ist für den Einsteiger anzuraten und dient dazu einige oder alle MP3 Dateien eines Verzeichnisses zu bearbeiten.

Navigieren sie zuerst in dem Verzeichnisbaum auf der linken Seite des Fensters in ihr Zielverzeichnis. Sie sehen dann im mittleren Fenster alle MP3 Dateien, die es dort gibt.

Sie können nun die Dateien markieren. Mehrere Dateien markieren sie, indem sie gleichzeitig die STRG-Taste gedrückt halten, während sie die Dateien anklicken. Mehrere Dateien untereinander (zusammenhängender Block) können sie markieren, indem sie die Shift-Taste gedrückt halten und dann auf die erste und letzte Datei klicken.

Im Menü „Select“ finden sie Befehle, um alle Dateien zu markieren, keine Datei zu markieren (da ein Klick diese schon markiert) und die Auswahl zu invertieren, das heißt, jede nicht markierte Datei wird markiert und jede markierte ist nun nicht mehr markiert. Das ist ganz nützlich, wenn es nur wenige Dateien gibt, die sie nicht bearbeiten wollen, dann können sie diese markieren und dann die Markierung invertieren.

Wenn sie auf eine Datei klicken, sehen sie in der Statusleiste unten von links nach rechts die verwendeten Tags für Titel, Künstler, Album, Genre und Veröffentlichungsdatum. Sind diese Felder ganz oder teilweise leer, so enthält die Datei diese Tags nicht.

MP3 Dateien umbenennen

Im ersten Edit-Feld geben sie die Maske für das Umbenennen ein. Das ist ein Text, in dem sie Platzhalter für wichtige Tag-Felder nutzen. Ein Platzhalter besteht aus dem Prozentzeichen (%) und einem Buchstaben. Folgende Platzhalter sind verfügbar:

Jeder andere Text im Editfeld wird so übernommen, wie er ist, so könnte der Text „Disco - %t (%a)“ zum Beispiel folgenden Dateinamen ergeben „Disco – I will survive (Gloria Gaynor)“.

Einige häufig benutzte Standardvorgaben finden sie im Menü Format. Ein Klick auf diese ersetzt den Text im Editfeld durch diese Vorgabe.

Mit einer eigenen Maske können sie Listen erstellen, die sonst nicht möglich sind, z.B. alle Titel nach Genres oder Veröffentlichungsdatum sortieren.

Ein Klick auf Test im Menü Action füllt die dritte Spalte mit den neuen Dateinamen anhand der Maske. Nutzen sie dies, um die Maske zu testen. Umbenannt wird dabei aber noch keine Datei. Sofern ein in der Maske verwendetes Tag nicht in der MP3 Datei vorhanden ist, was bei selbst gerippten Alben der Normalfall ist, wird der Dateiname nicht unverändert, sie finden dann in der Ergebnisliste den Dateinamen.

Da in den Tags Sonderzeichen erlaubt sind, die im Dateisystem verboten sind, wie der Doppelpunkt, wird der Dateiname nach Erstellen der Maske auf nicht gültige Zeichen abgesucht und diese durch ein Leerzeichen ersetzt. Sie können zusätzlich den Zeichensatz auf DOS (Menü Settings) beschränken. Dann sind die Umlaute, sowie Akzente die in europäischen Sprachen vorkommen erlaubt, aber Zeichen in Sprachen, die nicht das lateinische Alphabet verwenden wie Kyrillisch, Chinesisch oder Arabisch nicht. Auch diese Zeichen werden dann durch ein Leerzeichen ersetzt.

Wenn ihnen die Veränderung gefällt, klicken sie auf „Rename“ und nachdem sie bestätigt haben, das ihnen die Veränderung gefällt, werden die Dateien umbenannt. Sie erhalten dann noch eine Erfolgsmeldung, wie viele Dateien umbenannt werden konnten. Sind dies weniger als markiert, so kann das mehrere Ursachen haben, z.B. kann eine Datei in Benutzung sein (wird gerade abgespielt) oder sie ist schreibgeschützt. Außerdem werden nur Dateien umbenannt, bei denen sich der Dateiname ändert. (Logisch oder?). Wenn sie also dieselben Dateien zweimal mit derselben Maske umbenennen, so erhalten sie Meldung, das 0 Dateien umbenannt wurden.

Genre oder Künstler setzen

Will man nur Dateien eines bestimmten Genres hören, so bieten die meisten MP3 Player die Möglichkeit dazu. Leider ist meiner Ansicht nach die Einteilung des Genres sehr granulär und oft auch falsch. Es gibt 80 vordefingierte Genres im Standard, Winamp hat weitere 170 definiert. So gibt es alleine für „Rock“ im Standard sieben Genres (Classic Rock, Rock, Alternative Rock, Southern Rock, Rock‘n Roll, Hard Rock, Instrumental Rock). Mit der Funktion Genre Setzen, können sie in den markierten Dateien das Genre Tag dauerhaft verändern. Die Veränderung geben sie im zweiten Editfeld, dem rechten an. Auch hier markieren sie zuerst die Dateien, die sie verändern wollen. Nach einer Sicherheitsabfrage wird dann das Tag geändert.

Dieselbe Funktion gibt es auch für den Künstler. Wozu dies? Nun bei komplexeren Künstlernamen gibt es durchaus mehrere Schreibweisen z.B. „KC and the Sunshine Band“, „KC & the Sunshine Band“, „KC & Sunshine Band“, „KC Sunshine Band“, oder einfach „KC“. Selbst bei den Beatles wird man „Beatles“ und „The Beatles“ finden – wobei dies dann auch noch die Platzierung in der alphabetisch sortierten Liste ändert. Für meinen MP3 Player sind verschiedene Namen auch verschiedene Künstler und das erschwert es nur, die Titel von „KC & Co“ anzuhören. Damit können sie genauso einfach den Künstler im Tag austauschen. Das machen sie üblicherweise im Verzeichnismodus, da ich davon ausgehe, dass sie eine hierarchische Struktur haben, also unterhalb eines Ordners „KC“ sie die Alben und Singles von ihm in Unterverzeichnissen untergebracht haben.

Verzeichnismodus

Im Verzeichnismodus funktionieren die bisher beschriebenen Funktionen genauso wie im Filemodus. Der Unterschied liegt nur darin, dass sie im mittleren Teil des Fensters nun ganze Verzeichnisse markieren. Sie sehen in diesem Teil nur noch Verzeichnisse, keine Dateien. Alle in diesen Verzeichnissen befindlichen MP3-Dateien (und darunter liegenden Verzeichnissen) werden dann genauso verarbeitet wie im File Mode. Das ist sehr geschickt, wenn man mehrere Alben eines Künstlers so standardisieren will, also ein einheitliches Format haben oder überall denselben Künstler / Genre eintragen will.

Info

Mit Klick auf den Info Eintrag (F2) öffnet sich ein Dialog. Sie können sich hier zum einen die Homepage ansehen (diese Seite), ein weiterer Klick wird ihre Emailanwendung öffnen, wobei meine Adresse schon eingetragen ist. Sie können auch mit Paypal spenden oder eine neue Version herunterholen. Letzte kommt als ZIP-Archiv, das sie noch selbst entpacken müssen. Wichtig! Sie können das Programm nur durch eine neue Version aus dem Archiv ersetzen, wenn sie es vorher beenden.

Links:

MP3-Tag: Ein Programm das sehe nützlich ist wenn die Sammlung keine Tags enthält, z.B. weil sie aus CDs gerippt wurde. Es kann Online Datenbanken abfragen und macht Vorschläge welches Album es sein könnte.

1by1: Minimalistischer, aber vollkommen ausreichender MP3 Player

Mp3directCut: Nützlich, wenn man etwas aus einem MP3 herausschneiden muss, z.B. weil es aus eine, Video ist (Geplapper am Anfang) oder es eine sehr lange Stille am Ende hat. Kann auch am Ende / Anfang langsam die Lautstärke absenken / anheben.

Download

Letzte Version 1,0

Installation: Das Programm hat keinen Windows Installer, es schreibt auch nichts in die Registry. Entpacken sie es aus dem Zip Archiv in ein Verzeichnis ihrer Wahl oder legen sie ein neues Verzeichnis an. Wenn sie eine Verknüpfung im Startmenü oder auf dem Desktop benötigen, klicken sie einfach auf die beiden Menüeinträge im Settings Menü.

Das Programm wurde unter Windows 10 erstellt, sollte aber ab Windows Vista problemlos laufen. Es kann auch auf einen USB-Stick kopiert werden.

Versionshistorie

28.2.2020: Version 1.0

Wenn sie das Programm gut finden, so können sie mittels PayPal für das Programm spenden. Sie bestimmen den Betrag. Sie können auch diesen Link dafür nutzen.

Zum Thema Computer ist auch von mir ein Buch erschienen. "Computergeschichte(n)" beinhaltet, das was der Titel aussagt: einzelne Episoden aus der Frühzeit des PC. Es sind Episoden aus den Lebensläufen von Ed Roberts, Bill Gates, Steve Jobs, Stephen Wozniak, Gary Kildall, Adam Osborne, Jack Tramiel und Chuck Peddle und wie sie den PC schufen.

Das Buch wird abgerundet durch eine kurze Erklärung der Computertechnik vor dem PC, sowie einer Zusammenfassung was danach geschah, als die Claims abgesteckt waren. Ich habe versucht ein Buch zu schreiben, dass sie dahingehend von anderen Büchern abhebt, dass es nicht nur Geschichte erzählt sondern auch erklärt warum bestimmte Produkte erfolgreich waren, also auf die Technik eingeht.

Die 2014 erschienene zweite Auflage wurde aktualisiert und leicht erweitert. Die umfangreichste Änderung ist ein 60 Seiten starkes Kapitel über Seymour Cray und die von ihm entworfenen Supercomputer. Bedingt durch Preissenkungen bei Neuauflagen ist es mit 19,90 Euro trotz gestiegenem Umfang um 5 Euro billiger als die erste Auflage. Es ist auch als e-Book für 10,99 Euro erschienen.

Mehr über das Buch auf dieser eigenen Seite.

Hier geht's zur Gesamtübersicht meiner Bücher mit direkten Links zum BOD-Buchshop. Die Bücher sind aber auch direkt im Buchhandel bestellbar (da ich über sehr spezielle Themen schreibe, wird man sie wohl kaum in der Auslage finden) und sie sind natürlich in den gängigen Online-Plattformen wie Amazon, Libri, Buecher.de erhältlich.


© des Textes: Bernd Leitenberger. Jede Veröffentlichung dieses Textes im Ganzen oder in Auszügen darf nur mit Zustimmung des Urhebers erfolgen.
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