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Römer: Die Pioniere der Informationsverarbeitung

Die Römer - Sieger mit überlegener Technologie

Bis heute weitgehend unbekannt ist, das alle wesentlichen Hard- und Softwarebestandteile schon vor 2000 Jahren von den Römern erfunden wurden. Ausgehend von dem Prinzip der Galeere erkannten die Römer die Prinzipien, nach denen ein Computer funktionierte und setzten sie in der Verwaltung und im Leben um. Jahrelange empirische Feldstudien unter Verwendung modernster Heuristiksysteme, führten zu den hier auf dieser Seite erstmals veröffentlichten Tatsachen.

Das Prinzip Galeere

Die Römer erkannten, das ein geordnetes System nur mit einem konstanten für alle Elemente geltenden Arbeitstakt funktionieren konnte, und führten somit einen Takt ein der die Ruderer einer Galeere synchronisierte - allerdings nur mit 1-2 Hz. Damit die Bus-Belastung des dünnen Mittelstegs (Vorläufer des Datenbusses) gering blieb, und somit auch maximale Leistung bei geringem Takt erzielt wurde, führte man das Master and Slave Konzept ein. Dieses wird heute noch in allen Peripheriebussen eingesetzt. Auch eine effektive Adressierung nach dem Muster "Ruderer: 5 Reihe, 3 Spalte" wurde eingeführt und dieser Adressbus später auf die Adressierung von Straßen angewandt, die bei den Römern nur Nummern hatten und immer rechtwinkelig zueinander verliefen.

Auch die Geschwindigkeitssteigerung durch zusätzliche Stromimpulse an einzelne langsame Elemente (Prinzip Peitsche) wurde umgesetzt. Die Römer erkannten das geordnete Strukturen und einheitliches Vorgehen essentiell für Effizienz ist, und setzten dies in ihrer Armee um, die auf Disziplin und das Einhalten fester Schlachtstrukturen getrimmt wurde. Damit eroberten die Römer die damalige Welt.

...Angewandt auf das römische Reich

Die Vorteile eines einheitlichen Systems wurden deutlich als die Römer in eroberten Länden - vergleichbar heute den Märkten - sofort überall römische Kultur, römische Armee und römische Sprache einführten. Diese einheitlichen Standards stabilisierten das römische Reich, während in dem umliegenden Barbarenland zwar Vielfalt, aber auch kein Fortschritt und Zwietracht herrschte. Zwar gab es auch Kritiker, die dieses oder jenes bemängelten , jedoch im ganzen brachte die Vereinheitlichung Vorteile. So blieben den Römern viel Freizeit. Schon damals wurde daher viel gespielt, wobei es wie heute, Liebhaber von Rollenspielen (Theater) und Actionspielen (Gladiatorenwettkämpfen) gab.

Nachdem Rom zur Zentraleinheit des Römischen Reiches geworden war, und weitgehend alle lukrativen Märkte (Provinzen) erobert und eingegliedert waren, erkannten die Römer, das Informationen und Waren am schnellsten über ein zentrales Bussystem transportiert werden konnten. Sie verbanden Rom mit der Peripherie durch Straßen die geradlinig waren und immer in Rom endeten. Diese Sternarchitektur des ersten Netzwerkes drückt sich heute noch in dem Spruch "Alle Wege führen nach Rom" aus.

Um ihr Netzwerk vor Hackern und Eindringlingen aus dem barbarischen Ausland zu schützen, entwickelten die Römer bald das Prinzip der Firewall - allerdings noch ohne Feuer. Lange Mauern schützten das Römische Reich an den bedrohtesten Stellen: Der Hadrianswall und Antonius Wall in England und der Limes in Deutschland.

Ihr Stolz hinderte die Römer daran überlegene Technologie anzunehmen. So entwickelten die Phönizier eine wesentlich effizienteres Zahlensystem als die Römer, doch diese beharrten auf ihrem System ohne Stellenwertangabe. Dieses verschlang mehr Platz und Rechnungen waren dadurch nur langsam durchzuführen. Auch heute finden wir dies wieder in dem ineffektiven Speichern von Zahlen in COBOL, trotzdem gibt es enorm viel Software in COBOL.

Der Untergang des römischen Reiches

Der Untergang des römischen Reiches war lange Zeit ein Mysterium. Denn anders, als man dachte, waren diese flexibel und gliederten neue Ideen wie die des Christentums ein. Doch Ende des 4.ten Jahrhunderts setzte ein rapider wirtschaftlicher Verfall ein, dem dann im 5.ten Jahrhundert die Einnahme des geschwächten Reiches durch Barbaren folgte.

Neuere Untersuchungen zeigten jedoch das dies eng mit dem Aufstieg eines gewissen "Billetian Gatus" verknüpft war. Dieser führte Ende des 4.ten Jahrhunderts im gesamten Römischen Reich neue Verwaltungsvorschriften ein, die anfangs als "Verwaltung 95" firmierten, dann folgten bald "Verwaltung Decadion" und "Verwaltung 400". Während Billetian Gatus dabei, auf bislang unerklärliche Weise rasch reich wurde, war die Verwaltung bald nur noch damit beschäftigt sich selbst zu verwalten. Zum verrichten von Arbeit brauchte sie alle zwei Jahre die doppelten Arbeitskräfte, die der Wirtschaft fehlten, die daraufhin zusammen brach.

Erst dann konnten die Barbarenstämme, die inzwischen von den Römern gelernt hatten, in einer konzentrierten Aktion dass römische Reich einnehmen. Besonders hervor taten sich dabei, der heute vergessene Stamm der Unixalen unter ihrem Häuptling Linux Thor der Waldige.

Heute sind wir natürlich viel schlauer und können die Fehler der Römer vermeiden - oder etwa nicht?



© des Textes: Bernd Leitenberger. Jede Veröffentlichung dieses Textes im Ganzen oder in Auszügen darf nur mit Zustimmung des Urhebers erfolgen.

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