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Web Log Teil 433: 9.8.2015 - 20.8.2015

9.8.2015: "They are insane Expensive"

Dieses Zitat stammt von Elon Musk und bezieht sich auf die Träger von ULA. Seit Jahren preist er seine Falcon 9 und Heavy wie bitteres Bier an und kann nicht verstehen, warum die USAF die viel teureren Träger von ULA verwendet. Zeit sich mal mit diesem Phänomen zu beschäftigen.

Das Hauptproblem bei dem Kostenvergleich ist das die Ausgaben des Militärs natürlich geheim sind. Doch nach diesem Dokument gibt es zumindest die Summen für die Posten. Demnach geben die USA 2016 für militärische Weltraumprojekte 4440,5 Millionen Dollar aus, davon 1428,7 Millionen für das EELV Programm. Das ist also ein Drittel der Gesamtausgaben. Das ist natürlich ein ziemlicher Posten, vor allem ist der prozentuale Anteil hoch. Das verwundert mich etwas weil eine Begründung der US-Air Force für die teuren EELV Raketen und Zurückhaltung bei SpaceX ja auch ist, das ihre Satelliten so teuer wären. Obwohl das Budget also nur ein Viertel des NASA Haushalts ausmacht (es gab Zeiten, da war es doppelt so hoch) führt das DoD doch in etwa so viele Starts wie die NASA durch. Auch dieses Paradoxon verwundert. Es klärt sich auf, wenn man weiß, dass es natürlich noch andere Regierungsorganisationen gibt die Starts durchführen. Die NRO hat ein Budget von 10,3 Milliarden Dollar und dessen Aufteilung ist nun wirklich geheim. Dann gäbe es noch die NOAA zu der allerdings viele irdische Ausgaben gehören. die USAF führt für diese Regierungsorganisationen auch die Starts durch und betreut den Teil der mit der Space Hardware zu tun hat.

Schaut man sich die Aufstellung aber genauer an, so fällt auf das nur die Hälfte auf die Raketen entfällt, der Rest auf die Bodenanlagen. Das ist auffällig. Sicher, jeder Weltraumbahnhof hat Fixkosten, doch so hohe wie die Trägerraketen selbst? Das fällt doch schwer zu glauben. Dann müsste die ESA 1 Milliarde Euro für das CSG pro Jahr ausgeben und das tut sie nicht obwohl die Startzahlen mit denen des DoD vergleichbar sind.

Zu den Trägerkosten ist zu sagen, dass nach ULAs Angaben eine Atlas 5 Core, also eine Atlas 401 derzeit für 164 Millionen Dollar gekauft werden kann, mit dem Block-Buy soll das auf 100 Millionen sinken. Die Nutzlast beträgt 4750 kg in den GTO. Ein Proton Start kostet zwischen 100 bis 120 Millionen Dollar abhängig vor Nutzlast (die untere Ziffer für 3,6 t, die höhere für 6 t). Ein Ariane 5 Start hat die doppelte Nutzlastkapazität bei 160 Millionen Euro pro Start. Man muss also nicht erst SpaceX bemühen um festzustellen das die Starts teuer sind. Auch die NASA zahlte für den Start von Maven 187 Millionen Dollar. Mit 100 Millionen Dollar wäre die Atlas in einer Preisregion mit der sie mit der Proton und Ariane 6 mithalten kann, doch das sind nur die Kosten mit der sie an die USAF übergeben wird, der Start kostet noch extra wie man auch an der Differenz von Maven (187) zu den angegebenen 164 Millionen Dollar sieht.

Warum ist aber diese Reduktion möglich, obwohl es nicht mehr Starts sind? Nun es ist die Sicherheit der Abnahme der Exemplare. Wenn man weiß, dass 30 Cores in einer bestimmten Zeit abgenommen werden so kann man die Produktion rationeller gestalten. So wird Ruag Space nun seine Fertigung in die USA verlagern. Sie stellen die Verkleidungen der 5xx Versionen her. Daneben steigt die Stückzahl das die Delta ausläuft. Die neue Vulcain ist übrigens von dem Vertrag nicht betroffen, sie wird erst danach eingesetzt werden. Auch Ariane 6 hat kein anderes Konzept im Aufbau als Ariane 5. Auch hier vermute ich sollen die Kosten Einsparungen durch Konsolidierung der Produktion auf drei Standorte kommen.

Die sinkende Nachfrage hat schon die Titan verteuert, als die Titan 3 ohne Booster in den Achtzigern auslief und die Stückzahl sank. Ebenso die Atlas V und Delta 4 als man mit kommerziellen Aufträgen rechnete und die ausblieben. Das verteuerte die Atlas V z.B. schnell von 90 auf 136 Millionen pro Start. ILS profitiert hier von den festen Starts Russlands, die etwa die Hälfte aller Proton Starts ausmachen und Arianespace bestellt schon immer die Ariane 5 blockweise in der Hoffnung alle Starts auch verkaufen zu können.

Der zweite Grund den ich sehe ist das das Militär offenbar enorme Bürokratien aufgebaut hat, was eigentlich verwundert, muss man dort doch vor allem auf Aktionen eines Gegners reagieren und die sind schwer vorausberechenbar. Aber in Zeiten asymmetrischer Kriegsführung scheint es keinen Gegner mehr zu geben der eigene Aktionen durchkreuzen könnte. Daneben scheint man beim DoD nicht den Begriff "sparen" zu kennen. So erfuhr die Welt verblüfft 2011, das die Klimatisierung von Zelten im Irak und Afghanistan die US-Army 20 Milliarden Dollar pro Jahr kostete - mehr als das gesamte NASA  Budget.

Die Bürokratie zeigt sich auch darin, dass die Zertifizierung der Falcon 9 nun schon über eineinhalb Jahre dauert und 200 Millionen Dollar kostet - woanders kann man dafür schon eine kleine Trägerrakete entwickeln. Man sieht es auch bei den publizierten Kosten für Falcon 9 Starts:

Als Jason und DSCOVER gebucht wurden kostete ein Falcon Start noch 59 Millionen Dollar. der NASA Start ist 24 Millionen teurer, der DoD Start sogar 37 Millionen, das ist mehr als die Hälfte. Doch es geht noch weiter: In dem DSCOVR Budget steht der Start mit 134,5 Millionen Dollar - das sind die Kosten die der USAF entstehen wenn man die internen Kosten dauzurechnet.

Das ist die Crux, die es bei der NASA wie auch dem DoD gibt: die zunehmende Bürokratie die inzwischen mit allem verbunden ist. SpaceX hat die Mehrkosten mit der "Wissensgier" von NASA und DoD begründet. Es ist nicht nur das beide Institutionen jede Menge Daten haben wollen, das wäre sicher möglich gewesen ohne das es zweistellige Millionenbeträge kostet indem man die entsprechenden Dinge als Datenträger oder elektronisch zur Verfügung stellt, es ist so dass in den Firmen dann Mitarbeiter von NASA und DoD sitzen die alles vor Ort durchleuchten fragen stellen und dadurch jede Menge zusätzliche Arbeit verursachen. Darüber hinaus sorgen sie auch für viele Stellen, die nicht mit der Produktion zusammenhängen. Als man die Atlas privatisierte, gab General Dynamics bekannt, das ein Startvertrag mit Eutelsat 92 Seiten umfasste und einer mit der NASA 4150 Seiten.

Ich habe meine Zweifel das diese Bürokratie die Zuverlässigkeit der Träger so massiv verbessert. Sicher, die Träger von ULA haben seit über einem Jahrzehnt keinen Fehlstart, doch den kann auch Ariane 5 vorweisen ohne diesen Overhead. Die beiden Verluste von OCO und Glory auf den beiden teuren Taurus XL waren z.B. auch nicht durch diesen Bürokratieoverhead zu verhindern.

Mein Vorschlag: macht es so wie die kommerziellen Kunden und wenn ihr noch Zweifel habt so versichert eure Nutzlasten. Versicherungsprämien nur für den Start liegen derzeit zwischen 3 und 10%, man kann annehmen das 3% für die Ariane 5 und 10% für die Proton gelten. Bei gleicher Zuverlässigkeit wie Ariane würden dann 3% auch für die Atlas gelten. Nimmt man die Unterschiede bei der Falcon 9 (+24 und + 37 Millionen) für Versicherungsprämien so kommt man auf eine Versicherungssumme von 800 bzw. 1293 Millionen Dollar. Die meisten Nutzlasten der NASA außer Curiosity und JWST kosten weniger, die NASA würde also Geld sparen. Auch das Militär startet nicht nur teure Hochleistungssatelliten sondern auch billigere GPS, Wetter und Kommunikationssatelliten, so würde man dort auch sparen. Zudem hätte man wenn tatsächlich ein Start scheitert das Geld die Nutzlast erneut zu bauen und zu starten. Russland soll angeblich seine Regierungsstarts versichern, warum also nicht auch die USA?

12.8.2015: Gedanken zu CRS2

Es ist ja im Blog etwas ruhig geworden. Nein, ich bin nicht im Urlaub. Ich bin immer noch etwas gehandicapt von meinen Rückenschmerzen, auch wenn sie langsam besser werden. Die letzte Zeit habe aber auch so nicht viel gearbeitet und das an der zweiten Auflage des ISS-Buchs. Das alte ist gekündigt und seit gestern nicht mehr lieferbar. Die neue Auflage enthält ein Kapitel über die bisherigen Raumstationen, Ergänzungen die es an der ISS seit 2010 gab, eine Diskussion über die Forschung und den Sinn, aber eben auch ein großes Kapitel über die Versorgungssysteme.

Der Umfang ist so von 176 auf 252 Seiten angestiegen, der Preis aber nur moderat von 13,90 auf 15 Euro - der Druck ist in den letzten 5 Jahren billiger geworden. Dabei stolperte ich auch über dieses Dokument des Office of Inspector General über den Weiterbetrieb der ISS bis 2024 gestoßen. Dabei geht es auch um CRS2. Die Ausschreibung läuft seit längerem und eigentlich erwartete man schon die Bekanntgabe der Gewinner. Bei CRS2 will die NASA 14,25 bis 16,75 t Fracht im Druckmodul und 1,5 bis 4 t Fracht ohne Druckausgleich pro Jahr transportieren. Das ist deutlich mehr als bei CRS wo es 40 t in 4-5 Jahren sind. Das ist leicht zu erklären: Die ATV fallen weg und wenn mit CCDev es einen Astronauten gibt braucht der Sauerstoff, Wasser, Essen, Kleider. Zudem wird mit steigendem Alter immer mehr ausgetauscht werden.

Allerdings sollen es nicht mehr als 5 Missionen pro Jahr sein und es darf nicht mehr als 1-1,4 Milliarden Dollar kosten. wer Dreisatz beherrscht bemerkt - das geht mit Orbital und SpaceX nicht. Minimal sind es 15,75 t Fracht (Druck + ohne Druck addiert), maximal 20,75 t. Selbst die Minimalfracht erfordert 3,15 t Fracht pro Mission - das ist mehr als Dragon oder Cygnus transportieren können (die Dragon theoretisch, aber das Volumen reicht dafür nicht aus).

Noch interessanter ist die Preisgestaltung beim derzeitigen Vertrag zahlt die NASA 95.000 $/kg an Orbital und 80.000 $/kg an SpaceX. Nimmt man 1 Milliarde für die 15,75 t an und 1,4 für die 20,75 t so sind dies aber nur noch 63.400 bzw.67.400 $/kg, also deutlich weniger als jeder der beiden Partner heute erhält und da wurden die Verhandlungen 2008 geführt, unwahrscheinlich das es seitdem billiger wurde. Bei SpaceX hat man z.B. den Preis einer Falcon 9 von 2010 bis heute von 54 auf 61,2 Millionen Dollar erhöht. Das obige Dokument rechnet zumindest für die Zukunft mit 4% Steigerungen pro Jahr.

Vielleicht machen es die neuen Mitbewerber billiger, es haben sich sieben Firmen beworben. Öffentlich machten Boeing, Lockheed Martin und Sierra Nevada ihre Bewerbung öffentlich. Neue Transporter mögen mehr transportieren und so das 5-Misionen Kriterium einhalten doch da man erst die Transporter entwickeln muss wird man über den Vertrag die Entwicklungskosten mitfinanzieren müssen und das kostet auch Geld. Also billiger wird es nicht werden.

Ich denke die NASA ist nicht ganz glücklich über die Entscheidung der ESA ein Orion-Servicemodul zu entwickeln anstatt weitere ATV zu bauen. Die Fracht fehlt, der Ersatz ist teuer und derzeit ist das Modul auch im Zeitplan zurück und war beim letzten Review auch zu schwer. Vor allem transportiert ein ATV so viel Fracht wie derzeit vier Dragon oder drei Cygnus und er kann die Station anheben, das wird man in einigen Jahren wenn die Sonne aktiver wird brauchen. Daneben ist es billig: Ein ATV kompensiert zwei Jahre ESA-Beteiligung an der ISS, jedes Jahr wird mit 150 Millionen Euro berechnet. Die ESA kostet aber ein ATV 450 Millionen Euro, was immer noch billiger pro Kilogramm als SpaceX und Orbital ist (73.000 $/kg). Für die NASA wird CRS-1 sogar noch teurer, denn die 3,5 Milliarden Aufträge an die Wirtschaft sind ja nur der Teil den die NASA an Orbital und SpaceX zahlt. Da sie auch interne kosten hat weist das CRS-budget 4224 Millionen Dollar Ausgaben bis 2016 aus. Bei der NASA Rechnung sieht es für die Zukunft so aus: 14 bis 15 t Fracht mit zwei ATV wären in etwa so viel wie das Minimum und das sind der NASA 1 Milliarde Dollar bei einem US-Anbieter wert, aber nur 300 Millionen Euro wenn sie die ESA sie transportieren - gleichberechtigte Partnerschaft sieht anders aus.

Vielleicht hatte auch die ESA es satt sich immer ausnützen zu lassen. So wirds teuer für die NASA - das ISS Budget steigt von 3 auf 4 Milliarden im Jahr. Dabei rechnet der obige interne Rechnungshof nicht, damit dass dies ausreicht.

Die NASA ist aber auch so einer prekären Situation. Derzeit will der Kongress nur 900 bis 1000 der beantragten 1200 Millionen für CCDev bewilligen. Das Programm ist seit es auflegt wurde unterfinanziert. Als Folge hat sie erneut sechs Sitze bei Roskosmos für 2018/19 bestellt, die nun schon über 80 Millionen Dollar, insgesamt 491,6 Millionen kosten. Das geht anscheinend eher als die eigene Industrie zu fordern oder es muss nicht von einem Kongressausschuss bewilligt werden.

CCDev wird dann übrigens nicht billiger werden, obwohl ein Sitz weniger kostet - dafür werden mehr Astronauten transportiert, was die Einsparung aufhebt. 1,2 Milliarden sind für die ersten zwei Jahre geplant also 600 anstatt 491,7 Millionen Dollar pro Jahr. Aber es geht wenigstens an die eigene Industrie nicht nach Russland.

Wenn man das Förderargument bei CRS2 weiter nutzt so müsste man meiner Ansicht nach zwei Anbieter fördern: Sierra Nevada mit ihrer unbemannten Version des Dreamchaser um die Raumgleitertechnologie weiter zu fördern und Lockheed Martin mit ihrer Trennung von teurem Serviceteil und billigem Frachtmodul - nur das letzte geht bei jeder Mission verloren. Dagegen sind die bisherigen Transporter langweilig und sehr konventionell und SpaceX wird zudem in einem anderen Programm gefördert.

Du bist Staatseigentum.

Die Idee zu dem heutigen Blog hatte ich schon lange, doch ich bin vor einer Veröffentlichung doch lange zurückgeschreckt, weil er schlussendlich persönliche Ansichten enthält, die nicht jeder teilt. Der Kommentar von „Küstennebel“.

Wir haben ja seit 1776 die Menschenrechte, die schlussendlich auch in unser Grundgesetz und die UN-Charta eingeflossen sind. Doch es sind keine Grundrechte. Sie werden von den „Staatsrechten“ so nenne ich sie mal eingeschränkt: Nur was nach den Staatsrechten erlaubt ist, ist auch Menschenrecht.

Nein, ich meine nicht das jeweilige Gesetzbuch der Staaten, auch wenn es sich schließlich in Gesetzen ausdrückt, ich meine ein Konzept, das die Freiheit des Menschen grundlegend einschränkt. Nun sind auch die Menschenrechte eingeschränkt. In den USA, wo sie zuerst niedergeschrieben wurden, galten sie anfangs z.B. nur für Weiße und so richtig gelten sie bis heute nicht für Schwarze oder Indianer. Anders kann ich mir nicht erklären, dass jemand einen unbewaffneten (dunkelhäutigen) Mann, der ihm nichts getan hat, niederschießt und dafür straffrei ausgeht.

Worum es mir geht, ist das nach meinem Verständnis der Menschenrechte jemand das Recht auf Entfaltung seiner Persönlichkeit hat, solange er keinen anderen damit schadet oder dessen Entfaltung beeinträchtigt. Das betrifft viele Gebiete, die geregelt sind wie Meinungsfreiheit, Religionsausübung aber auch Essen, Freizeitverhalten etc.

Schon die Freiheit ist bei uns schnell beschränkt, selbst wenn man niemanden beeinträchtigt. Ich bin mir relativ sicher, dass man sehr bald Probleme bekäme, wenn man nackt herumlaufen würde. Eine Recherche im Netz zeigt, das es einen §118 OWIG gibt, nach dem das eine Belästigung der Allgemeinheit ist. Hmmm, wenn man so herumläuft, wie man ist, dann belästigt man jemanden? Wie weit ist eine Gesellschaft gekommen, wenn der menschliche Körper eine Belästigung ist. Aber das nur so nebenbei.

In der Realität habe ich allerdings das Gefühl, das der Staat mich eher als sein Eigentum ansieht, denn es gibt eine Reihe von Gesetzen, die meine freie Entfaltung beeinträchtigen, selbst wenn keine andere Person belästigt wird oder niemand einen Nachteil hat, außer vielleicht mir selbst.

Das fängt schon vor der Geburt an. Bis zu welchem Zeitpunkt ein Schwangerschaftsabbruch legal ist, hängt ja auch von Staat zu Staat ab. Klar dürfte eines sein: Anfangs haben wir nur eine befruchtete Eizelle. Die ist kein Mensch, sie hat keine Intelligenz und hat Eigenschaften, die sie mit anderen Körperzellen verbindet, wie z.b. dass man sie beliebig lange bei den Temperaturen von flüssigem Stickstoff lagern kann. Schon bei der Frage wie man damit umgeht gibt es unterschiedliche Regelungen in unterschiedlichen Ländern, wie man beim Stichpunkt Embryonenforschung oder Stammzellforschung sieht. Nach neun Monaten gibt es dann ein Baby das zwar nicht alleine lebensfähig ist (es muss immer noch gefüttert und gewickelt werden) aber zumindest nicht auf die Mutter angewiesen ist. Irgendwo dazwischen muss man die Linie ziehen, wo man einen Schwangerschaftsabbruch noch erlaubt und ab da nicht mehr. Schon das ist aber weltweit unterschiedlich. So gibt es Länder bei denen ist ein Abbruch ganz illegal oder nur nicht illegal, wenn das Leben der Mutter bedroht ist.

Bei den anderen Ländern gibt es, wenn es keinen medizinischen Grund gibt, meist eine Fristenlösung. Bei uns bis zum Ende der 12-ten Woche. Danach endet das Selbstbestimmungsrecht der Frau und das Existenzrecht des Embryos gewinnt Oberhand. Sprich: Die Frau muss runde 30 Wochen lang ein Kind austragen, auch wenn sie keines will. Es gäbe andere Möglichkeiten das zu regeln. Ich habe mal von Ländern gehört, wo der Abbruch viel später noch möglich ist. Diese orientieren sich nach dem medizinischen Fortschritt und haben den Ansatz: Ein Abbruch ist solange möglich, bis ein Kind nach heutigen Standards in einer Frühgeborenenstation am Leben erhalten werden kann. Diese Regelung vermeidet die Zwangszeit, wo die Schwangere verdonnert wird, etwas zu erdulden, dass sie nicht will. Wenn kein Abbruch mehr möglich ist, gäbe es in diesem Falle immerhin noch die Möglichkeit das Kind vorzeitig per Kaiserschnitt zu holen.

Wenn man dieses Existenzrecht weiter ausdehnt, müsste man Mütter auch bestrafen können. Wenn eine Frau z.B. abhängig von Alkohol, Zigaretten etc. ist und das Kind geschädigt ist, so müsste man, wenn man das folgerichtig durchdenkt, bestraft werden wegen Körperverletzung. Wenn man es weiter ausdehnt, dann müsste man auch Krankheiten in der Schwangerschaft, die durch die Frau verursacht werden, unter Strafe stellen wie z.B. mangelnde Folsäurenaufnahme (führt zu einer Missbildung des Säuglings) oder mangelnde Schonung etc.

Es geht dann weiter. Um zum Thema zu kommen, das Küstennebel beschäftigt: der Staat will uns auch vorschreiben was wir konsumieren dürfen und was nicht. Alkohol und Tabak sind okay. Andere Drogen nicht. Natürlich ist einsichtig, dass es Regeln und Grenzen geben muss ist klar. Die zieht der Gesetzgeber auch bei Tabak und Alkohol. Wer unter Alkohol einen Unfall baut, ist seinen Führerschein weg. Das Rauchen in der Öffentlichkeit wurde immer weiter eingeschränkt. Doch bei anderen Drogen gibt es das Absolutverbot. Es ist also auch verboten, wenn man im eigen Wohnzimmer etwas konsumiert, selbst wenn keiner dadurch belästigt wird. (Das wird man in der Praxis nicht verfolgen können, außer man macht es neben einem Polizisten, aber es ändert nichts an der Strafbarkeit). Das dies irgendwie mit dem Persönlichkeitsrecht kollidiert, hat mittlerweile auch die Gesetzgebung erkannt. So gibt es den Passus der „geringen Menge“. Damit ist diese aber nicht legal, sondern nur „kann von einer zwangsläufigen strafrechtlichen Verfolgung abgesehen werden“ im Prinzip eine Entlastung der Gerichte. Legal ist es trotzdem nicht, zumal man ja auch irgendwie an die Droge kommen muss und Anbau und Herstellung sind ja weiterhin verboten.

Wenn ich dies aufgreife, das der Staat mich vor mir selbst beschützen will, dann muss er konsequenterweise auch alle anderen Drogen verbieten. Auch da könnte man eine geringe Menge einführen z.b. bei Alkohol unterhalb der Grenze wo es einen beeinträchtigt in Anlehnung an die Promilleregelung beim Straßenverkehr. Vor allem muss man dann die Leute davor bewahren, andere gefährliche Dinge zu tun. Also gefährliche Sportarten wie Bungee-Springen. Fallschirmspringen, Rollerskaten etc. Die gehören verboten und wer erwischt wird, muss dann genauso wie bei Drogen bestraft werden. Der Vergleich hinkt nicht mal, denn man macht das ja auch um körpereigene Endorphine auszuschütten, die wie Drogen wirken.

In der Konsequenz müsste der Staat dann auch alles andere regeln, was ungesund ist wie zuckerreiches Essen, fettes Essen oder raffinierte Produkte. Mac Donald & Co müssten zumachen und Schokolade gäbe es nur noch in kleinen Dosen beim Apotheker oder beim Dealer neben dem Bahnhof.

Das Selbstbestimmungsrecht endet auch beim Lebensende. Derzeit sind ja vier Gesetzesentwürfe in der Diskussion, wobei keiner dabei ist, dem ich zustimmen könnte. Nach derzeitiger Lage ist Sterbehilfe verboten, mit Ausnahme von passiver Sterbehilfe und Beihilfe zum Suizid. Immerhin Suizid oder genauer ein Suizidversuch ist noch erlaubt. (Wer tot ist kann ja nicht bestraft werden). Für mich ist es aber unverständlich, warum ich meine Katze einschläfern lassen kann, ihr also einen schmerzlosen Tod ermögliche, in dem sie auch von dem Sterben nichts mitkriegt, wenn man selbst diesen Entschluss fällt, hat man nicht die Möglichkeit einen Arzt um dasselbe zu bitten. Theoretisch ist ja Beihilfe erlaubt, doch würde kein Mediziner einem eine Überdosis eines Schlafmittels oder etwas ähnliches geben schon wegen des Hippokratischen Eides, das treibt ja solche Blüten dass selbst bei Vorliegen einer Patientenverfügung, dass ein Patient keine lebensverlängernden Maßnahmen wünscht, die Angehörigen das Abschalten der Geräte einklagen müssen.

Meiner Ansicht nach sollte die Gesetzgebung auch hier das Selbstbestimmungsrecht des Einzelnen respektieren. Niemand verlangt heute von einer Schwangeren, dass sie ihr Kind daheim zur Welt bringt ohne PDA ohne Hebamme. Wenn man aber selbstbestimmt sterben will, hilft einem kein Arzt. Meiner Ansicht nach sollte jeder selbst entscheiden können, was für ihn ein lebenswertes Leben ist und wann er es beendet. Die Definitionen sind da nämlich von Person zu Person unterschiedlich. Mein Vater ist an Dickdarmkrebs gestorben. Die letzten vier Wochen ist er nur noch im Bett geleben und hat langsam immer mehr an Kraft und Substanz verloren. Ich würde nicht so enden wollen. In dem Stadium kann man sich aber dann nicht mehr selbst umbringen, weil man immobil ist. Die Grenze dessen was für einen erträglich ist mag individuell unterschiedlich sein. Ich könnte mir nicht vorstellen, querschnittsgelähmt in einem Rollstuhl zu sitzen. Das ist nicht die Vorstellung, die ich von Lebensqualität, vor allem aber auch Würde habe. Andere denken anders und die Gesetzvorlagen, die derzeit diskutiert werden, zielen auch nur darauf ab, wie die Situation zu regeln ist wenn jemand schon todkrankes oder auf Maschinen angewiesener sterben will. Nicht aber, wie es bei Gesunden ist. Dabei wäre es notwendig, dies zu regeln: Selbstmord gibt es nach der Statistik über 10.000-mal pro Jahr in Deutschland. Das ist ein Vielfaches der Verkehrstoten. Bedenkt man wie viele Gesetze und Vorschriften es gibt um diese zu reduzieren so erstaunt, dass der Selbstmord weitestgehend ungeregelt ist.

Meiner Ansicht nach sollte es ein Recht auf schmerzloses Sterben geben. Natürlich verbunden mit einer Regelung, die Missbrauch verhindert. Also das alten Leuten oder geistig Behinderten eingeredet werden kann, sie sollen doch abtreten. Eine Beratungsregelung, wie bei einem Schwangerschaftsabbruch wäre daher sinnvoll. Danach sollte man aber in einem Krankenhaus in Würde abtreten dürfen. Damit könnte man auch andere Probleme lösen wie z.B. den Mangel an Spenderorganen. Jeder der abtritt müsste eine Einverständniserklärung für Organspende unterschrieben und das dies geregelt in einer Klinik erfolgt, könnte dann auch gleich transplantiert werden. Ich sehe auch keinen Missbrauch denn es gibt viel mehr Suizide als benötigte Organe. (Nach dieser Statistik etwa 10-mal mehr). Eher könnte der Staat auf die Idee kommen unheilbar Kranken und Alten eine Beerdigung erster Klasse zu bezahlen, wenn sie freiwillig abtreten – bei den heutigen Kosten des Gesundheitssystems nicht abwegig.

Das man Staatseigentum ist, sieht man auch bei der Tatsache das man immer einem Staat angehört und es extrem schwierig ist, diesen zu wechseln. Dabei hat man so ziemlich alle Sonderfälle geregelt, selbst wenn Vater und Mutter unterschiedliche Staatsangehörigkeiten haben und das Kind beim Überflug eines dritten Staates zur Welt kommt.

Wie wir gerade bei den Flüchtlingen aus Kriegsgebieten oder den sogenannten „Wirtschaftsflüchtlingen“ übers Mittelmeer sehen, ist es gar nicht so einfach die Staatsangehörigkeit zu wechseln oder auch nur längere Zeit woanders zu leben – außer man ist reich, dann kann man sich wie Brad Pitt eine eigene griechische Insel kaufen.

Wie wir bei den Asylanten aber auch der Diskussion über doppelte Staatsbürgerschaft sehen tun wir uns da schwer. Ich will nur mal auf die Asylproblematik eingehen. Ich finde es sehr beschämend was da schon seit Jahren vor sich geht. Zum einen, das sich Deutschland darauf beruft, dass Flüchtlinge in dem Land Asyl beantragen müssen, in dem sie die EU betreten, was da die Flüchtlinge übers Mittelmeer kommen nicht Deutschland ist, dann das Gezeter, ob man noch weitere aufnimmt und zuletzt die gesamte Art, wie Asylanten bei uns behandelt werden. Anstatt das man dafür sorgt das Sie möglichst schnell integriert werden also Sprachkurse bekommen, Leute die eine schon ausreichende Qualifikation haben, auch in Arbeit vermittelt, ansonsten weitergebildet werden, müssen sie, bis alles entschieden ist, in Asyl Unterkünften bleiben, dass ist eine Art modernes Ghetto.

Sicher nun sind es mehr, aber bedenkt man, wie viele Flüchtlinge der Libanon gemessen an seiner Einwohnerzahl aufgenommen hat, sind es wenige. Deutschland hat Millionen von Flüchtlingen nach dem Zweiten Weltkrieg aufgenommen und da ging es uns weitaus schlechter. Wir haben auch mit über 1 Billion Euro in den Osten nach der Aufnahme der DDR investiert, das Geld ist also auch da. Nur waren das in beiden Fällen eben Deutsche. Bei Personen anderer Nationalität sieht es dann ganz anders aus. Meiner Ansicht nach können wir mehr Flüchtlinge aufnehmen und sollten es auch, nur dann nicht so wie bisher. Das geht schon damit los, dass die meisten ja kein Asyl wollen sondern bei uns Arbeiten. Also sollte man schauen, dass sie möglichst schnell Arbeit finden. Wenn es nicht gelingt, dann kann man immer noch über Abschiebung nachdenken (auch klassische Einwanderungsländer wie Kanada und Australien nehmen nicht jeden auf, der arbeiten will, sondern nur die, für die Bedarf besteht). Asyl sollte für die wirklich verfolgten reserviert bleiben.

Langfristig hilft es nur, das extreme Gefälle in den Lebensstandards zwischen Europa und Afrika zu beseitigen. Das man danach strebt nicht in Armut zu leben scheint ja kein Menschenrecht zu sein sonst würde man nicht von Wirtschaftsflüchtlingen sprechen.

20.8.2015: Die Fitness-Uhr und ein MP3 Player von dem sich keiner trennt

Heute mal wieder ein etwas trivialeres Thema, denn in Sachen Raumfahrt gibt es nicht wirklich viel neus das man diskutieren könnte. Ich will mich mal mit zwei Dingen beschäftigen. Das erste ist eine "Fitnessuhr" so nenne ich sie zumindest. Es ist eine Uhr mit einigen Sonderfunktionen. So kann man den Puls messen (deswegen habe ich sie im Januar gekauft) und sie hat einen "Trainings Modus" in dem sie zurückgelegte Strecke erfasst. Dazu gibt es einige andere Statistiken die man abfragen kann.

Der letzte hat es mir angetan, wobei der bei mir dauernd läuft und nicht nur wenn ich gehe. So stellt sich zuerst mal die Frage, wie man damit Strecke misst bzw. Geschwindigkeit. Ein Test auf einigen Strecken zeigte das die Strecke und Geschwindigkeit relativ genau waren. Nach Anpassen der Schrittlänge waren sie dann genau innerhalb kleiner Schwankungen. Subjektiv scheint die Uhr auch Anstrengung korrekt zu messen. Wenn ich morgens aufstehe habe ich zwischen 40 und 200 m auf der Uhr, die vom Gang aufs Klo oder mehr oder weniger unruhigen Schlaf herrühren. Wenn ich Fahrrad fahre bekomme ich natürlich nicht die richtige Strecke angezeigt, aber in etwa die die ich in zügigem Tempo in derselben Zeit zurückgelegt hätte also etwa 1,2 km bis zum Nachbarort (mit dem Fahrrad 3,5 km etwa 12-13 Minuten). Umgekehrt ist ein Gang vom Keller in den zweiten Stock nach der Uhr 40 m lang - vertikale strecke sind es nur 8-9 m, weiß man das Treppensteigen erheblich anstrengender als Gehen ist und Fahrradfahren etwas anstrengender ist (im Sinne des Energieverbrauchs) so erscheint das plausibel, Tätigkeiten jeder Art werden also in "Energieäquivalenten im Gehen" umgerechnet.

Leider schweigt sich die knappe Anleitung über die Meßmethode aus. Ich dachte zuerst an einen Beschleunigungssensor, schließlich bewegt man die Hand beim Laufen auf jeden Fall gibt es aber einen Stoß wenn man mit dem Fuß aufsetzt. Nur würde man dann beim Fahrradfahren keine Strecke messen, denn da ist die Hand fest am Lenker und wenn es keine Schlaglöcher gibt so gibt es auch keinen Stoß. Später tippte ich auf den Puls, weil der ein Grad für die Anstrengung und damit beim Laufen für die Geschwindigkeit ist. Doch das alleine kann es auch sein. Legt man sich z.B. direkt nach einem längeren Laufen hin, so steigt die Strecke nicht an, obwohl der Puls noch hoch ist. Derzeit vermute ich eine Kombination beider Sensoren.

Nun gibt die Uhr auch einiges mehr aus wo verbrauchte Kalorien und Fettverbrennung. Da wirds kompliziert. Natürlich korrespondiert ein höherer Puls mit einer größeren Anstrengung und daher höherem Energieverbrauch. Allerdings ist der Zusammenhang nicht linear. Der Ruhepuls liegt bei etwa 40% des maximal möglichen und da beträgt dann die Strecke / zusätzlich verbrauchte Kalorien 0. Wenn man den maximalen Puls mit der höchsten Anstrengung verbindet die möglich sind, dann entspricht das z.B. bei einem 100 m Lauf über 300 kJ/kg (schon der hohe Wert zeigt dass man diese Belastung nicht lange durchhält). eine Uhr die daraus verbrauchte Energie berechnen will hat es also mit einer exponentiell ansteigenden Kurve zu tun, wo kleine Fehler gleich große Auswirkungen haben. Man kann also nicht Strecke in Energie umsetzen.

Meiner persönlichen Ansicht nach korrespondiert es auch nur bedingt mit der Anstrengung. So hatte ich mal 27 km auf der Uhr, als ich an einem Tag nach Esslingen zum Einkaufen ging und zurück. Das macht nur 12 der 27 km aus, doch danach war ich ziemlich müde. Letzten Sonntag kam ich auf den bisher höchsten Tageswert von 32,35 km - davon stammen nur 9 km vom Laufen aber ein ziemlicher Anteil von 3,5 Stunden Hausarbeit nachdem derzeit die Handwerker sich die Mühe geben, jeden Tag neuen Dreck überall zu verbreiten. 3,5 Stunden Hausarbeit entsprechen rund 2 Stunden Gehen oder weiteren 10 km. Trotzdem war ich an dem Tag nicht so geschafft. Für den Blog habe ich nun den gestrigen Tag mal protokolliert. Abends zeigte die Uhr diese Daten an:

Einige Daten hängen direkt voneinander ab. So kann man aus Schrittlänge und Anzahl die Distanz bestimmen, durch Teilen durch die Zeit die Durchschnittsgeschwindigkeit. Woran mir liegt, ist ob man die Daten auch verifizieren kann.

Nun die Tätigkeiten:

3,7 km Morgenspaziergang (mache ich seit ich Rückenprobleme habe jeden Tag): 40 min

dann war ich mit dem Fahrrad unterwegs:

Nun meine Gegenrechnung anhand der Tabellenwerte für diese Tätigkeiten. Für den Rest habe ich als Profil den Wert für Bügeln genommen.

Demgegenüber ist der Wert der Uhr von 1673 kcal etwa 40% höher. Bei einem angegebenen Energiegehalt von 27.000 bis 29.000 kJ pro Kilogramm Fettgewebe in der Literatur liegt der Wert für die Fettverbrennung doch ziemlich niedrig, er entspricht einem Energiegehalt von 32.300 kJ/kg Fett. Mein erster Gedanke dass tatsächlich nur dafür die Energie oberhalb eines bestimmten Levels genommen wird, also z.B. erst ab einem Puls von 80 konnte ich aber heute widerlegen als bei einer anderen Energie praktisch derselbe Divisor von kcal/Fett herauskam. Dieser wert liegt etwas praxisnäher beim richtigen, der bei 175 g gestern liegen dürfte (4900 kJ/28.000 kJ).

In der Summe ist es eine Orientierung aber nicht sehr genau. Immerhin korrespondiert es in etwa mit einem Energiebedarf. Wenn ich wirklich den ganzen Tag nur im Haus bin komme ich auf 8000 m pro Tag entsprechend 2440 kJ für den Leistungsumsatz das entspricht einem PAL von 1,32. Normal sind selbst bei wenig Bewegung 10-11 km entsprechend einem PAL von 1,43 also dem für Tätigkeiten mit kaum Bewegung angegebenen.

Es relativiert aber auch Aussagen, die mich vor einiger Zeit noch beeindruckten. So gab es die Empfehlung pro Tag mindestens 10 km zu laufen und ich dachte mir "das ist eine Menge". Wenn man aber wirklich die Uhr dauernd an hat und man kauft zu Fuß oder mit dem Fahrrad ein, muss zischen zwei Stockwerken pendeln und macht auch etwas Hausarbeit oder kocht, so komme ich locker auf die 10 km pro Tag, normal sind wenn ich nicht den ganzen Tag schreibe eher 13-14 km.

Der zweite Punkt betrifft meinen MP3 Player. Ich habe seit einigen Jahren es werden sicher drei oder vier sein, einen Create Zen Mp3 Player. Mit dem bin ich auch sehr zufrieden. Vieles nutze ich nicht und von dem was ich nutze stört mich nur zweierlei: Der Zufallsgenerator sorgt dafür, dass man auch bei über 600 Liedern innerhalb weniger Stunden einige Lieder immer wieder hört ist also nicht wirklich "zufällig" und wenn man den Album Mode anschaltet endet das abspielen am Ende eines Albums anstatt das man dann beim nächsten von vorne beginnt.

Nach so vielen Jahren wollte ich einen Player mit mehr Speicher, doch Creative hat die Serie eingestellt bzw. die Nachfolgemodelle haben Features die ich nicht will wie Touchbedienung (schon an die Tasten kommt man leicht ran und verstellt durch Bewegung was) oder Wlan Anschluss. Doch selbst die sind nicht mehr verfügbar. Creative ist offenbar aus dem MP3 Player Geschäft ausgestiegen. Selbst bei ebay sind die Player rar und kosten dort mehr als meiner neu. Nun habe ich mal bei einem mitgeboten, mal sehen ob ich ihn für mein Maximalgebot (50% des Neupreises) bekomme. Ich kanns verstehen, ich würde mich von meinem Zen auch nicht trennen.

 
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