So langsam reicht’s mir. Erst ein Winter der nicht enden will, dann ein total verregneter Mai, vor allem der dauernd wolkenbehangene Himmel und diese Trübnis. Der Regen macht mir weniger aus, da habe ich als Fahrradfahrer wasserdichte Kleidung. Ich habe ja seit langer Zeit eine Winterdepression, aber die scheint nun auch im Frühjahr bei diesem Wetter Einzug halten. Auffällig ist auf jeden fall, dass ich im Mai fast nichts fertiggebracht habe. Das Buch habe ich korrekturgelesen, aber das hätte ich normalerweise in der Hälfte der Zeit geschafft. Stattdessen habe ich wieder uralte Computerspiele angewärmt.
Das geht nun raus an die Korrekturleser. Ich habe mich entschieden, diesmal weil es so viele gibt vier einzusetzen und zwar die Schwester von Thierry und Sebastian in der ersten Runde und Arne / Thomas in der zweiten Runde. Damit es nicht doppelt so lange dauert, bearbeitet jeder ein halbes Buch und dann wird getauscht. Ideen für neue Bücher hätte ich etliche, aber anfangen werde ich wohl nur noch eines. Das wäre ein Buch über Ernährungslehre, genauer gesagt den Teil über die Grundlagen, ohne die Lebensmittelkunde. Das kann ich aus dem schon geschriebenen relativ einfach erstellen und muss es nur um ernährungsbedingte Krankheiten ergänzen.
Ideen hätte ich viele. Für die US-Spionagesatelliten Corona, Argon, Lanyard, Gambit und Hexagon sind die Informationen wie sie funktionieren nun freigegeben worden. Eine erste Sichtung des NRO Materials zeigt, dass dies sicher für eine Broschüre reicht. Im bemannten Programm fehlt noch Mercury. Bei den Planetensonden könnte man auch noch viel schreiben. Bei den europäischen trägeraketen fehlt noch die OTRAG vielleicht im Bundle mit der A-4. Aber im Hinblick auf den Verkauf der schon veröffentlichten Bücher, denke ich ist es besser erst mal nichts neues zu machen. Stattdessen habe ich mir vorgenommen ein neues Programm zu schreiben, an einer Website von mir auch einiges zu ergänzen und vielleicht sollte ich auf der Website auch mal was aktualisieren,
So zuletzt noch eine Auflösung zu den letzten Satiren. Das keine Erdbeobachtungssatelliten geplant sind, die nach Politikern heißen, dürfte selbst den unaufmerksamen Lesern klar sein. doch halte ich es für eine Chance, die man nutzen könnte. Okay, die Benennung nach amtierenden Politikern wird wohl nicht möglich sein, doch nach verstorbenen oder aus dem Amt geschiedenen wie Helmut Schmidt oder Helmut Kohl dürfte gehen. Warum bei der DLR noch niemand drauf gekommen ist? Weil mir kein deutscher Politiker einfällt, den ich positiv mit Raumfahrt verbinden kann. Am ehesten fällt mir noch Ludwig Erhardt ein. Er war für die Europa-Rakete obwohl eugen Sänger als führender Experte gleich einen Shuttle bauen wollte und er unterzeichnete auch das Abkommen mit Johnson über den Bau der Helios Sonden. Aber wenn man Geld bekommt wenn die Sonde nach einem Politiker heißt, warum nicht einen Mondlander der nach einem Politiker heißt?
Etwas diffiziler ist das mit den JUNDAS Sonden. da braucht man Grundkenntnisse in Orbitalmechanik. Der Angelpunkt ist das das Umlenken des Geschwindigkeitsvektors zurück ins innere Sonnensystem nicht weniger sondern mehr Energie braucht als ein Einbremsen in den Orbit. Das ist wie beim Autofahren – Das Abbremsen aus einer Bewegung kostet weniger Energie als das Wenden. Ansonsten stimmt alles. Man könnte Raumsonden mit der SLS im Doppelpack starten. Wenn diese sie mit der Centaur nur im 200 km Erdorbit abliefert rund 3 t zum Jupiter, wenn man die extra-Performance nutzt (die Nutzlast wiegt 50t, die SLS kann 70 t transportieren, dann noch mehr. Auch das man bei einer nahen Erdpassage mehr übertragen kann, als über Jahre im Uranus/Neptunorbit stimmt. Das liegt schlicht und einfach daran, dass die Datenrate quadratisch zur Entfernung abnimmt – 30 Millionen km Entfernung erlauben so theoretisch 10000-mal mehr Daten als vom Uranus. Allerdings nur wenn das Sendesysten so hohe Datenraten überhaupt zulässt. Da gäbe es aber andere Lösungen wie entfaltbare Antennen, höhere Frequenzbänder und vielleicht sogar Laser-Datenübertragung.
Praktisch wäre es einfacher tatsächlich Orbiter zu starten und dann die Bahn anzuheben. Das große Aber ist, dass man trotzdem noch in einem einzigen Manöver eine sehr große Geschwindigkeit > 6 km/s vernichten muss, was angesichts der unbekannten Atmosphärenparameter sehr gefährlich ist – zu nahe und man versinkt, zu weit entfernt und man bremst zu wenig ab.