So, nun geht es weiter mit dem letzten oder vorletzten Teil (siehe Seitenende) der Diskussion über die Wiederverwendung nämlich den Beschränkungen auf höhere Orbits und eine wirtschaftliche Betrachtung. Eine grundlegende Einführung und eine von mir konstruiertes Beispiel kamen schon. Auf dieses Beispiel bezieht sich dieser Artikel. (mehr …)
Nach den Vorüberlegungen im vorletzten Aufsatz, geht es nun weiter mit einem konkreten Konzept.
Kommen wir nun zur Umsetzung. Basis ist das BE-4, daher hier erst mal einige Werte zum BE-4 nach der englischsprachigen Wikipedia:
2460 kN Schub auf Meereshöhe. Der Vakuumschub ist unbekannt, dürfte aber nach Erfahrungswerten 10 – 15 % höher liegen.
Der spezifische Impuls liegt bei 340 s, 3335 m/s, das müsste der Vakuumimpuls sein, der Impuls auf Meereshöhe liegt dann bei etwa 3150 m/s.
Die Gewichtsangabe von 5.400 kg interpretiere ich für einen Triebwerksblock der Vulcan, also zwei Triebwerke, für ein Triebwerk wäre es enorm schwer. Triebwerke dieser Bauart wiegen normalerweise 1/80 bis 1/120 des Schubs also 2050 bis 3050 kg. 2700 kg liegen in der spanne.
Als LOX/LNG Mischungsverhältnis habe ich 3,5 zu 1 angenommen.
Vor genau 20 Jahren erschien der erste Blog, damals noch unter der Bezeichnung „Web-Log“. Ich habe gerade einen Artikel gelesen über das Zustandekommen des Worts „Blog“. Interessanterweise war es genauso wie bei mir. Obwohl es die Bezeichnung „Blog“ damals schon gab, bezeichnete ich meinen Blog lange Zeit als „Web-Log“, also so eine Art Web-Tagebuch.
Das war es das erste Jahre auch. Damals habe ich meine Blogeinträge in einer normalen Webseite verpackt, die auf der Hauptdomain erschien. Kommentieren konnte man nichts, gut man konnte in das damals noch existierende Gästebuch einen Kommentar hinterlassen, aber das musste man erst mal finden. Im August 2007 habe ich dann den WordPress Blog aufgesetzt. Der erste hatte den einprägsamen Titel „Nun ja Web 2.0 halt“ und er war für meine Verhältnisse echt kurz. (mehr …)
Nachdem wir mit dem Starship nun schon den zweiten Versuch haben, ein vollständig wiederverwendbares Trägersystem zu entwickeln, möchte ich heute mal zeigen, wie ich dies angehen würde. Aber zuerst einmal zu der Historie und wie ich zu meinen Überlegungen komme. Also dieser Blog wird wieder Grundlagenwissen vermitteln.
Als man 1969 an die Planung des Space Shuttles ging, waren die ersten Entwürfe vollständig wiederverwendbar. Die Details differierten, aber es waren immer zwei bemannte geflügelte Vehikel, das erste würde, dass zweite absetzen und dann zum Startplatz zurückfliegen. Das zweite Vehikel hätte anders als das spätere Space Shuttle einen integrierten Treibstofftank. Das Problem war, das die Entwicklung dieses voll wiederverwendbaren Systems dreimal teurer war als die später gewählte Lösung. So wurde 1972 auf die heutige Lösung umgeschwenkt, die im Wesentlichen die Neuentwicklung auf den Orbiter beschränkte und auf eine vollständige Wiederverwendung verzichtete. (mehr …)
Es gab ja letzte Woche die Explosion einer New Glenn auf der Startrampe. Das sah dramatisch aus und wie immer beim „New Space“ weiß man bisher nichts über die Ursache. Es wird eben nur noch kommuniziert was positiv ist, sodass die Schäden nicht so schlimm sind wie man meint und die Firma meint, dass sie Ende des Jahres wieder starten könnte.