Das Lunar Starship – wie es mit der Falcon Heavy klappen könnte

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Den Anstoß zu meinem heutigen Blog liefert dieser Artikel auf Space Review. Es geht darin um die Auftragsvergabe der NASA an das Starship und was dabei schieflief. Ich habe ja schon nach der Auftragsvergabe (auch schon sechs Jahre her) einen Blog verfasst, in dem ich das ganze für den größten Unsinn gebrandmarkt habe. Denn schon damals stimmte ja nichts. Das SpaceX-Konzept war das riskanteste – ein 53 m hohes Starship soll auf der unebenen Mondoberfläche landen, ohne umzukippen, und nur wenn es absolut senkrecht steht, funktioniert auch der Aufzug, von dem wir übrigens bis heute nicht wissen, wie er umgesetzt wird. Vor allem aber ist das Starship kein Mondlander. Der sollte, weil wir über eine große Geschwindigkeitsänderung reden, leicht sein, muss aber nicht aerodynamisch sein. Das Starship war schon in der Planung mit 100 t Trockenmasse nicht leicht (der Apollo Mondlander hatte eine kombinierte Trockenmasse von beiden Stufen zusammen von 4,4 t) es war nicht als Mondlander konzipiert und es wäre ohne aufzutanken nie zum Mond gekommen. Für die NASA wichtig wäre, das das Gefährt zahlreiche Komponenten beinhaltet, die, wenn sie ausfallen, zu einer Katastrophe führen. Solche gibt es in jedem Raumfahrzeug, sonst wäre es zu schwer, aber beim Starship sind es sehr viele, wie schon die gescheiterten Flüge in der Vergangenheit zeigten. Was nutzt eine Engine-Out-Capaility wenn als Folge z.B. bei Flug 7+8 die anderen -triebwerke auch ausfallen? Der Aufzug ist auch so eine Single-Point-of-Failure Angelegenheit. Wenn er nicht senkrecht steht, wird er nicht funktionieren. (mehr …)

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Vorschau dreizehnter Testflug des Starships IFT-13

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Der dreizehnte Testflug des Starships soll voraussichtlich am Donnerstag, dem 16. Juli, starten. Das 90-minütige Startfenster öffnet sich um 17:45 Uhr CT (Central Time). Das ist 0:45 am 17. Juli bei uns. Der Testflug dürfte insofern spannend sein, weil er der erste Teststart nach dem IPO ist. Seit die Aktie an der Börse ist – nun auch schon ein Monat her – stieg sie nach den ersten schnellen Gewinnmitnahmen von 160 auf 225,4 Dollar, ist seitdem aber im Sinkflug und berührte in den letzten Tagen die 140 Dollar Marke und liegt damit unter dem Ausgabepreis. Dabei dürfen die Anleger, die eine Aktie zugeteilt bekamen, diese noch nicht mal verkaufen, Es gibt ein sehr komplexes Reglement das vorschreibt, wer wann wie viele Aktien verkaufen darf. In jedem Falle wird der Start Einfluss auf den Aktienkurs haben, negativ oder positiv, sind die ambitionierten Projekte mit KI-Rechenzentren im All doch nur mit einer sehr häufig startenden Schwerlastrakete durchführbar. (mehr …)

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Shuttle-Service mit Ionentriebwerken – ein Rechenbeispiel

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Wer den Blog schon einige Jahre verfolgt, er ist nun ja auch schon 20 geworden, der weiß, ich schwärme für Ionentriebwerke. Ich mag einfach technisch überzeugende Lösungen. Und da punkten Ionentriebwerke mit spezifischen Impulsen, die zehnmal höher sind als bei chemischen Triebwerken. Wie bei allen anderen „alternativen“ Antriebskonzepten wie nuklearen Triebwerken oder Sonnensegel funktionieren sie nur ab dem Orbit, weil die Beschleunigung sehr klein ist und sie monatelang arbeiten müssen.

Es gibt eine Reihe von Einsatzmöglichkeiten. Man kann so Ziele im Sonnensystem erreichen, für die man bei chemischem Treibstoff eine enorm große Sonde brauchen würde, wie Dawn demonstrierte. Was den Einsatz im Sonnensystem noch einschränkt, ist das sie bisher von Solarzellen mit Strom versorgt werden. Sonst könnte man in überschaubaren Zeiten zu Saturn bis Pluto gelangen, wenn man eine von der Sonne unabhängige Stromversorgung wie einen (leichten) Kernreaktor hätte. (mehr …)

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„Tritiumbatterien“

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Als ich nach dem nächsten Starship-Start suchte – der letzte ist ja schon sieben Wochen her und nach Musk sollten sie ja einmal pro Monat starten fand ich das heutige Thema. Vor allem weil es der erste Start nach dem IPO ist, da ist interessant ob sie da genauso weitermachen wie bisher, was mit Sicherheit den Aktienkurs fallen lassen würde. Der sinkt eh, selbst nach der Aufnahme in den NASDAQ 100, was dazu führt das Indexfonds für 4 Milliarden US-Dollar SpaceX Aktien kaufen mussten. Gestern schloss er gerade mal über 140 Dollar, niedriger als am Ausgabetag, 700 Milliarden US-dollar ist die Firma seit dem Höchstkurs von 225,4 Dollar weniger wert. Musks Begegnung zu dem Wertverlust: er will Tesla und SpaceX fusionieren. Hat er schon vorher mit neu gegründeten Firmen so gemacht, so mit Solar City. Eine gutgehende Musk-Firma kauftz die schlecht gehende auf. Der Unterschied ist nur, dass weder Tesla noch SpaceX derzeit glänzen, SpaceX macht nach dem IPO Prospekt Verluste, bei Tesla sinken die Verkaufszahlen und noch stärker die Gewinne weltweit. Vor allem die beiden Firmen haben völlig unterschiedliche Produkte im Portfolio. Im Geiste stelle ich mir die neuen Produkte von SpaceX-Tesla vor: Teslas die zum Mars transportiert werden oder Autos mit Raketenantrieb? (mehr …)

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Die Geschichte von zwei Landungen am 4. Juli

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Am 4. Juli war ja in den USA Un Abhängigkeitstag, kein einfacher sondern das 250-ste Jubiläum. Die Feierlichkeiten wurden allerdings durch Rekordhitze und Unwetter getrübt. Finde ich ganz gut: so erinnert die Erde einen Präsidenten der nicht an den Klimawandel glaubt, daran das es den doch gibt und versaut ihm seine Feiern, was wohl viel wichtiger ist.

Die NASA versucht daher auch, wenn es geht, wichtige Ereignisse auf den 4. Juli zu legen. An dem Datum schlug Deep Impact auf Tempel 1 auf und Juno erreichte Jupiter, das sind zwei Dinge die mir spontan einfallen, aber es gab mehr und zwei Landungen auf dem Mars fallen auf dieses Datum: Am 4.7.1976 sollte Viking 1 auf dem Mars landen (tat es aber nicht) und am 4.7.1997 landete Mars Pathfinder. Ich denke das ist eine gute Gelegenheit diese beiden Missionen kurz zusammenzufassen. (mehr …)

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