Bernd Leitenbergers Blog

Venus-Ballonsonde

Heute wieder ein Gastbeitrag. Diesmal (Premiere!) von Elendsoft:


Die schwebende Venussonde hat mich auf eine Idee gebracht. Für größere Höhen wäre eine Ballonsonde möglich, mit Wasser als Füllung. In einer fast nur aus CO2 bestehenden Atmosphäre hat Wasserdampf einen Auftrieb, der zwischen dem von Wasserstoff und Helium in Luft liegt. Das Konzept hätte eine Reihe von Vorteilen.

Das Problem dabei: Ist der Boden aus dieser Höhe überhaupt sichtar? Das müßte vorher durch Lander geklärt werden, die beim Abstieg Bilder übertragen.

So hat jeder Sondentyp seine Vor- und Nachteile. Sinnvollerweise sollten sie also kombiniert eingesetzt werden. Eine „vierstöckige“ Erkundung wäre so möglich. Lander am Boden, Schwebesonden in geringer Höhe, Ballonsonden in größerer Höhe und darüber Orbiter. Und als Ergänzung noch andere Sonden, die an der Venus zum Schwung holen vorbeifliegen.

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