Home Computer Schmunzelecke Site Map counter

Wintel und der PC

Was ist Wintel?

"Wintel" ist die Abkürzung für Windows und Intel. Die beiden Firmen Microsoft und Intel beherrschen mit ihren Produkten 90 % des Marktes für preiswerte Computer (ein PC muss nicht von Wintel sein...)

Wie beide Firmen zusammen von IBM für ihren IBM-PC gewählt wurden ist eine interessante Geschichte und in meinem Aufsatz über die PC Geschichte nachzulesen. Wichtig ist hier wie beide Firmen heute agieren und darüber handelt dieser Aufsatz. Wer zudem sich über die Produkte der Firmen so ärgert wie der Verfasser sollte einmal die Lästerecke besuchen.

Intel und Microsoft: Keine innovativen Firmen

Dies ist der wesentlich Grund, warum ich diesen Aufsatz schreibe, das wird deutlich an der Geschichte der beiden Firmen. Beide sind nicht durch fortschrittliche und innovative Produkte groß geworden sondern durch geschicktes Marketing und Kopierens. Zum Schluss werde ich noch darauf eingehen was man heute tun kann gegen Intel und was wohl die Zukunft bringen wird.

Die Intel Story

Intel 8080Intel hat den ersten kommerziellen Mikroprozessor erfunden und mit dem 8080 den ersten breit eingesetzten 8 Bit Prozessor auf den Markt gebracht. Auch wenn die Firma nicht den Mikroprozessor erfunden hat, wie sie gerne behauptet war sie bald führend in dieser neuen Branche. Doch schon bald verlor die Firma die technologische Führerschaft. 1 Jahr nachdem der 80achtzigerschien wurde mit dem 6502 von MOS Industries ein Prozessor auf den Markt gebracht, der erheblich einfacher gebaut war, billiger zu produzieren war und trotzdem leistungsfähiger als ein 8080 war. 1975 wurde ein 8080 für 375 Dollar angeboten, ein 6502 für 25 Dollar! Trotz Preissenkungen wurde der 6502 daher die Basis vieler neuer Computer wie dem Apple II, C-64 oder den Ataris.

1976 schließlich gründete ein ehemaliger Intel Ingenieur die Firma Zilog und erweiterte die 8080 Architektur von 56 auf über 134 Befehle, verdoppelte die Registerzahl und integrierte Bausteine zur Ansteuerung von DRAMs. Der Z80 war damit erheblich leistungsfähiger und ersparte beim Einsatz zudem einen externen Baustein. So spielte der 8080 bald keine Rolle mehr auf dem 8 Bit Markt und der später vorgestellte 8085 war ein Nischenprodukt für die ersten tragbaren Computer, da es von Ihm eine CMOS Version gab.

In etwa zur gleichen Zeit verschlief Intel das Geschäft ihres frühen Geschäftslebens: Ein Hochschullehrer namens Gary Kildall hatte ein Betriebssystem entwickelt, das auf allen 8080 Rechnern laufen würde. Er bot es Intel an gegen geringe Lizenzgebühren und ein Entwicklungssystem. Man hielt das Produkt aber für nicht gut, schenkte aber Kildall ein Entwicklungssystem. Kildall machte sich selbständig und das Betriebssystem CP/M wurde zum ersten Standard in der jungen Branche und verband eine ganze Klasse von Rechnern unterschiedlicher Architektur.

Intel 80861978 erschien der erste 16 Bit Prozessor von Intel, der 8086. Wieder war Intel der erste, aber nicht der beste. Das 8086 Design war nicht besonders zukunftsweisend. Im Prinzip war es ein aufgebohrtes 8 Bit Design, bei dem sogar die Registernamen ähnlich wie beim 8 Bit Vorläufer 8080 klangen. (Es soll in 3 Wochen entworfen worden sein!). Der 8086 brauchte relativ lange zur Ausführung der Befehle, im Extremfall 171 Takte für eine Division. Das Hauptärgernis war aber das der 8086 nur 64 K direkt adressierte und drei dieser Fenster über einen 1 MB Adressraum verschieben konnte. Auch hier machten Konkurrenten bessere Produkte, so der 68000 von Motorola der ein Jahr nach dem 8086 erschien. Er hatte eine wesentlich fortschrittlichere Architektur, war schneller und konnte 24 MB direkt adressieren, da er intern mit 32 Bit Registern arbeitete. Die Leistung dieses Chips war so gut, das er eine neue Klasse von Computern gründete: Die Workstations die von der Leistung zwischen PCs und Minicomputern lagen. Sun beispielsweise baute ihre ersten Computer auf diesem Chip auf.

Doch nun kam der Zufall, aus dem Imperien wachsen. IBM wählte den 8088 (eine Schmallspurversion des 8086, nicht mehr viel schneller als ein 8 Bit Rechner) als Basis ihres IBM PC. Warum die Wahl auf Intel fiel ist noch heute umstritten. Als 1981 der IBM PC erschien war Intel längst nicht mehr der einzige Anbieter von 16 Bit Prozessoren. Um so unverständlicher erscheint heute die Wahl. Für den 8088 spricht eigentlich nur eines: Es war der preiswerteste Prozessor. Die Leistung lag nicht viel höher als bei einem 8 Bit System, aber man konnte mit einem 16 Bit System werben. Eventuell wollte IBM aber auch einfach im Heimcomputergeschäft (so hieß das noch damals) mitmischen ohne den von IBM vertriebenen größeren Rechnern allzu große Konkurrenz zu machen, denn wie schon gesagt auf Basis des MC 68000 erschienen Rechner die schon die halbe Rechenleistung der teuren Minicomputer hatten.

Intel 80286Mit dem IBM PC begann auch der richtige Erfolg von Intel. Auch wenn Klone Hersteller IBM Marktanteile wegnahmen, so benötigten sie doch immer einen 8086 Prozessor. Das galt auch ab 1984 für den 80286 und auch als ab 1986 Compaq den ersten Rechner mit dem 80386 vorstellte. Währenddessen nahm die Bedeutung anderer Rechner mit anderen Prozessoren (es gab außer den IBM PC Kompatiblen erstaunlich wenig Rechner mit einem 86 Prozessor und einer nicht IBM Architektur, aber zahlreiche auf Basis des 68000) permanent ab und der Anzahl der "PC" kompatiblen zu. Auch wenn Mitte 1985 mit dem Amiga und Atari ST Rechner mit dem 68000 Prozessor erschienen die sich an Heimanwender wendeten, sehr leicht bedienbar. waren und von der Leistung mit den vielfach so teuren 80286 Rechnern konkurrieren konnten.

Ärger machten Intel zunehmend die Konkurrenz aus dem eigenen Hause. Da Intel nie in seiner Geschichte besonders viel entwickelt hatte (und auch heute in der Rangliste der Unternehmen mit Patentanmeldungen nur einen Mittelplatz einnimmt) hatte man Lizenzen zum Bau des 8086 und 80286 an andere Unternehmen gegen den Austausch von Patenten gegeben. So gab es Ende der achtziger Jahre ein breites Angebot an 80286 Prozessoren die nicht von Intel hergestellt wurden und billiger waren oder höhere Taktfrequenzen aufwiesen.

Der wichtigste Anbieter war damals wie heute AMD, welche die Lizenz am x86 Code gegen Austausch von Patenten erhielt. Nun kam Intel 1988 auf einen Trick, der auch heute noch gang und gäbe ist: Es brachte eine Version des 386 Prozessors mit 16 Bit Bus heraus und nannte es 386 SX. Dem folgte eine Werbekampagne mit dem Kernslogan "3" ist mehr als "2". Die Rechnung ging auf: Zahlreiche 386 SX Rechner erschienen und verdrängten die 286 Rechner, obwohl der 386 SX keinen Deut schneller als ein 286 war und sogar noch teurer war.

Dieses Spiel hat Intel noch mehrmals wiederholt beim 486 SX (486 ohne Gleitkommaprozessor und niedrigen Taktfrequenzen) und Celeron (Pentium II mit verkleinertem L2 Cache). Ziel war immer die Konkurrenz durch ein abgespecktes billiges Produkt tot zu machen. Dabei war der Vorteil immer auf Intels Seite: Sie gaben die Entwicklung vor und die anderen mussten erst nachziehen. Als die Konkurrenz nach einigen Jahren erschien (beim 386 nach 5 Jahren, beim 486 nach 4 Jahren und beim Pentium nach 3 Jahren) war die Herstellung längst eingespielt und viel Gewinn gemacht worden.

PentiumDoch mit dem Pentium hat sich einiges geändert. Inzwischen ist die x86 Architektur so veraltet, das selbst Intel sie nicht mehr in Silizium gießt. Der Grund: Schon der 486 konnte 80 % der Befehle in einem Takt ausführen, mehr Geschwindigkeit bekam man nur wenn man mehrere Befehle gleichzeitig abwickelt. Dazu wurde beim Pentium ein RISC Kern entwickelt, der so tut als wäre er ein x86 Prozessor, aber einfachere Befehle verwendet und auch die Befehle parallel ausführen kann. Nun hat aber jeder Hersteller die Möglichkeit einen solchen "Emulator" selbst zu stricken und sowohl Cyrix wie AMD erreichen dabei höhere Geschwindigkeiten. Der nächste Trick von Intel war nun einfach die Architektur so zu verändern das die Konkurrenz nachziehen musste.

Der erste Versuch hieß MMX und war nicht von Erfolg gekrönt. Zum einen brachte MMX (eine Möglichkeit die Register des Fliesskommarechenwerks für Ganzzahlrechnungen zu benutzen) kaum Geschwindigkeitsgewinn, zum anderen konnte es sich kein Hersteller von Spielen leisten die normalen Prozessoren nicht zu unterstützen. Der neueste Clou heißt ISSE und ist der einzige Unterschied zwischen einem Pentium II und III. Auch dies ist eine Zweckentfremdung der FPU, aber eine sinnvolle die Geschwindigkeit bringt. Allerdings war hier schon AMD mit 3D Now früher da.

Auch ist inzwischen AMD mit dem Athlon zum ersten mal an Intel vorbeigezogen was die Geschwindigkeit betrifft. Die Entwickler von DEC die schon den Alpha entwickelt haben schufen den Athlon, der dem Pentium III und 4 zu schaffen macht. AMD hat inzwischen soviel Marktanteil, das man es sich leisten kann nicht kompatibel zu Intel zu sein, was die Sockel für den Prozessor angeht. Dies ist und war auch ein Trick von Intel die Konkurrenz klein zu machen. Mit dem Pentium II und Celeron hat man kurzerhand neue Sockel eingeführt in die welche alten Pentium kompatiblen Prozessoren nicht passen. Auch innerhalb einer Prozessorserie wurde Details an Sockeln (Bustakt, Spannung etc.) so verändert, das es heute ein Glücksspiel ist seinen Prozessor durch einen neuen auszutauschen.

Doch Intel hat auch seine Abhängigkeit vom der x86 Architektur erkannt und im Laufe der Geschichte mehrere Versuche unternommen sich von dieser zu befreien. Der erste Versuch hieß Intel I860 und war ein reiner RISC Prozessor - erheblich schneller als ein 386, der etwa zur gleichen Zeit aktuell war - aber nicht kompatibel. Er war kein Erfolg und fristet heute sein Dasein als Mikrocontroller in Druckern. Auch der halbherzige Versuch die Pentium Architektur zu erweitern - der Pentium Pro - war nicht von Erfolg gekrönt. Schuld daran waren die hohen Kosten des Chips, die wiederum vor allem vom On-Chip Cache abhängten (es gelang Intel nicht die Produktionsausbeute hoch genug zu treiben) und vor allem Microsoft, das erheblich in Verzug mit dem 32 Bit Betriebssystem Windows 95 war, und als es herauskam so viele 16 Bit Treiber darin hatte, das ein Pentium Pro mit 200 MHz langsamer als ein Pentium mit 150 MHz lief...

Heute ist die Intel Strategie dreigeteilt:

Ob vor allem der letzte Teil gelingen wird steht noch in den Sternen. Schon jetzt verspricht Intel viel - ein alter Trick, der schon Ende der siebziger Jahre funktionierte als Intel einen 8800 Prozessor mit tollen Leistungsdaten versprach um Motorola Kunden abzuwerben. Der Prozessor erschien erst 1988 unter Bezeichnung IAPX 432 und war ein Flop... Auch sonst ist die Geschichte von Intel von Skandalen geprägt : 386 SX Prozessoren ohne 32 Bit Fliesskomaeinheit, Rechenfehler beim Pentium, Seriennummer beim Pentium II, die nicht das Fälschen aber das Überwachen des Anwenders ermöglicht...

Eigentlich könnte Intel sehr gut dastehen - Bedenkt man wie viele Firmen in den letzten Jahren übernommen wurden. So verfügt Intel heute über die Alpha Entwicklungsabteilung von Compaq und damit über die Entwickler des schnellsten 64 Bit Prozessors der Welt. Intels Produkte sind auch im Gegensatz zu Microsoft wirklich gut - Die Chipsätze von Intel genießen einen sehr guten Ruf und lange Zeit war es Intel auch möglich schneller als seine Konkurrenten zu sein oder weniger Strom zu verbrauchen - für mobile Geräte sehr wichtig.

Intel hat nur einen Fehler: Sie klammern sich zu sehr an die alte x86 Architektur. Gerade weil Intel die Marktmacht hat, das 70 % aller PC-Prozessoren von Ihnen gefertigt werden hätten sie schon vor mehreren Jahren diese veraltete Architektur ablösen können. Immerhin hat Intel erkannt das Microsoft als alleiniger Partner zu wenig ist und so steht für den Itanium auch Linux als Betriebssystem zur Verfügung.

Die Microsoft Story

Bill GatesMicrosoft war schon von Anfang an mit Intel verknüpft. Das erste Produkt das die Firma entwickelte, war Tiny BASIC für den ersten Computer den Altair 8800 - auf Basis des 8080 Prozessors. Später entwickelte die Firma zahlreiche Programmiersprachen die auf vielen Rechner liefen und einen relativ guten Ruf besaßen. In den siebziger Jahren waren Programmiersprachen wesentlich wichtiger als heute, da viele sich einen Computer kauften um selbst damit zu programmieren und Microsoft war führend bei den Programmiersprachen. Doch schon damals bestand der Job von MS nicht darin neue Programme zu erschaffen sondern schon vorhandene Programmiersprachen wie FORTRAN oder COBOL für die neuen Rechner zu adaptieren. Zuerst wuchs Microsoft daher langsam. In den ersten 5 Jahren auf 38 Mitarbeiter und 8 Millionen Dollar Umsatz.

Wie bei Intel kam der Durchbruch durch den IBM PC. Eigentlich sollte Digital Research, die schon ein gutes Betriebssystem für den 8086 Prozessor hatten, das zudem kompatibel zu dem 8 Bit Betriebssystem CP/M war, das Rennen machen. Die Geschichte wie Microsoft zu dem Deal kam ist heute Computerlegende:

IBM wollte an dem Heimcomputermarkt partizipieren. Konnte aber mit IBM Bausteinen weder schnell noch billig einen PC produzieren. Ein Team wählte dann den 8088 als Basis und man suchte nach einem Betriebssystem. Der Standard bei 8 Bit war CP/M und es gab auch eine 16 Bit Version CP/M-86 davon. Damit hätte man sehr schnell zahlreiche Applikationen verfügbar gehabt, da man diese nur neu übersetzen hätte müssen.

Die IBM Manager hatten sich jedoch schlecht vorbereitet und dachten MS vertreibe CP/M. Mit MS kam man zuerst ins Geschäft wegen des BASIC Interpreters, der damals noch Bestandteil jedes PC war's. MS schickte sie dann von Seattle nach Monterrey, dem Sitz von Digital Research. Doch Gary Kildall war nicht Anwesenheit und seine Frau zog einen Anwalt hinzu. Dieser riet von der Unterzeichnung der Verschwiegenheitserklärung ab, die IBM zur Auflage machte bevor sie überhaupt verhandeln wollten. Rückblickend wohl der Fehler der Digital Research das Leben kostete. Es kam zum Krach und die IBMler zogen ab.

Bei MS witterte man ein Geschäft. Man wusste, das eine kleine Computerfirma namens Seattle Computer in Finanznöten war und einen CP/M-86 Klone namens Q-DOS - Vom Entwickler Tim Paterson "Quick and Dirty OS" getauft entwickelt hatten. Sie unterschrieben einen Vertrag mit IBM für die Lieferung eines Betriebssystems namens PC-DOS für 186.000 Dollar und zwei Tage später kauften sie die Rechte für Q-DOS von Tim Paterson für 50.000 Dollar. Groß verdient haben Sie aber an den Klones, denn jeder brauchte eine Kopie von MS-DOS. Q-DOS hat Microsoft mehrere Milliarden Dollar eingebracht. Näheres zu der schon legendären Geschichte findet sich auf den Seiten "Die Geschichte des PC" und "Die Väter des Computers".

Die Beurteilung von MS-DOS und Microsoft durch den Chip Lieferanten Intel sagte schon 1980 alles über die Firma und ihre Produkte aus: "Diese Leute sind Spinner. Sie machen nichts wirklich Neues und haben keine Ahnung von dem was Sie tun. Ihre Ansprüche sind ziemlich niedrig, und es ist nicht mal sicher ob sie selbst die eingelöst haben". Doch es gelang Ihnen die schlimmsten Fehler in MS-DOS auszubügeln und schoben einige Jahre später eine Version hinterher mit der man sogar arbeiten konnte. Damit war MS zum ersten Mal mit einem Betriebssystem auf dem Markt und hatte eine Lizenz zum Geldrucken erworben. Lange Zeit musste jeder Computerhersteller der einen kompatiblen PC bauen wollte ein Betriebssystem von MS kaufen. Bei 100 Dollar pro Stück - bei fast keinen Herstellungskosten - kam so ein richtiger Geldregen zustande.

Steve BallmerDer nächste Einschnitt kam 1984, als Apple um dem IBM PC Paroli zu bereiten einen neuen Computer entwickelte. Der Macintosh war ein PC mit einem grafischen, leicht zu bedienenden Betriebssystem und einer Maus. MS entwickelte nicht das Betriebssystem, aber die Anwendungsprogramme. Sehr bald begann MS dann auch auf dem DOS Markt Anwendungsprogramme anzubieten. Erfolgreich war jedoch nur die leicht zu bedienende Textverarbeitung MS Word. MS hatte aber Blut gerochen. Zwar hatte man mit IBM einen Deal gemeinsam ein neues Betriebssystem namens OS/2 zu entwickeln, aber daran war MS nur halbherzig beteiligt, denn OS/2 würde ein IBM Betriebssystem sein, mit dem man den Clones das Wasser abgraben wollte. So produzierte MS ein zweiten Betriebssystem, das auf DOS aufsetzen sollte. Der Grund war zunächst DOS, die goldene Gans am Leben zu erhalten. So war MS Windows nicht nur ein abgekupfertes Macintosh OS sondern auch lange Zeit eine lahme Krücke. Die erste Version erschien 1986 aber damit anfangen konnte man nichts, denn es gab gar keine Windows Programme. Erst 1991 mit der Version 3.0 war Windows brauchbar und der kommerzielle Durchbruch kam. Bis dahin war GEM, das auch auf den Atari ST Rechnern lief das bevorzugte grafische Betriebssystem auf IBM PC. Die 6 Jahre Entwicklungszeit bis zur ersten brauchbaren Version zeigten schon damals wie innovativ, fortschrittlich und schnell MS ist.

Mit Windows 3.0 kam nun nicht nur der Durchbruch bei grafischen Betriebssystemen sondern noch mehr Geld in die Kasse. Immer mehr Leute kauften sich einen Computer weil er angeblich so leicht zu bedienen ist und natürlich auch viele MS Produkte wie Word und Excel. Trotzdem - es sprach sich herum das andere Textverarbeitungen mehr leisten wie Ami Pro, mit dem man längere Dokumente bearbeiten konnte ohne zu befürchten, dass das Programm abstürzt. MS musste etwas tun und kam auf die geniale Idee der Versionsnummern. Bis dahin waren Versionsnummern ein guter Hinweis auf die Entwicklung eines Produktes. Eine Nummer mehr vor dem Komma für wesentliche Verbesserungen, dahinter für kleinere Verbesserungen oder Bugfixes. WinWord machte nun einen enormen Versionssprung von 2.0 auf 6.0, und bald darauf von 7.0 auf 97! Bei solchen Verbesserungen muss doch das Produkt voller neuer Funktionen sein, und sicher sind die Fehler nun endlich auch ausgeräumt dachten sich viele und kauften.... Tja dumm nur das dies nur ein Marketing Trick ist....

Gleichzeitig schränkte MS immer mehr seine Produktpalette ein. In den achtziger Jahren produzierte MS noch BASIC für Heimcomputer, wollte sogar eine eigene Serie zusammen mit der Unterhaltungselektronik entwickeln (MSX Computer - ein Flop), entwickelte noch Software für den Mac und versuchte später mit Windows NT für alle 32 Bit Prozessoren ein Betriebssystem anzubieten. Dies wurde in den neunzigern immer weniger. Das Engagement beim Mac schlief ein, die Office Versionen hinkten um einige Versionen den PC Versionen hinterher, Windows NT unterstützte immer weniger Prozessoren: Sun's SPARC, MIPS, Power PC - übrig blieb nur noch der DEC Alpha und der Pentium.

Mit Windows 95 gelang Microsoft durch ein 200 Mill. USD teures Marketing wieder ein neues Betriebssystem am Markt zu lancieren - und die ganze Softwareindustrie zog mit und brachte keine Programme für das alte Windows mehr auf den Markt. Leider standen den Versprechungen die Tatsachen entgegen: Mit dem angeblichen 32 Bit Betriebssystem wurde durchaus nicht alles besser. Die Probleme von Windows - Absturzsicherheit, Abschottung des Systems gegenüber falschen Installationen - nahmen sogar noch zu, und ein 32 Bit System war und ist es noch heute noch nicht.

Zum gleichen Zeitpunkt verschlief Microsoft das Internet. Schnell kaufte man den Hersteller des Mosaic Browsers auf, konnte aber obwohl man den Browser verschenkte nicht mit Netscape gleichziehen. Die Wende kam dann mit zwei Taktiken: Man führte mit Active X eine Komponente ein, die nur auf dem IE lief und integrierte den Browser ins Betriebssystem, so das diejenigen die nur surfen wollen (und das sind die meisten Anwender) den IE benutzen.

Mittlerweile versucht MS dasselbe Spiel bei Java, auch diese Sprache soll mit Erweiterungen ausgestattet werden, die nur auf Windows PCs laufen. Bedenkt man welche Probleme MS bisher schon mit der Sicherheit seiner Erweiterungen hatte indem es VB eingeführt hatte (Makro Viren, Outlook Viren), so stehen uns noch schöne Zeiten bevor. I LOVE YOU und Melissa sind die ersten Vorboten dessen.

Betrachtet man MS technisch, so ist die Firma in einer noch schlechteren Position als Intel. Sehr vieles was man mit MS verbindet hat die Firma nicht selbst entwickelt sondern nur verbessert. Auch sonst hat MS sehr oft... Na sagen wir mal Ideen von der Konkurrenz übernommen. So brauchte MS 7 Jahre von Windows 1.0 bis zur brauchbaren Version 3.0, die dann komischerweise sehr an Mac OS erinnerte, das in weniger als einem Jahr entwickelt wurde.... Apple hat dann auch über Jahre gegen Microsoft geklagt. Erst 1998 kam es zu einer Einigung als Microsoft Aktien ohne Stimmrecht im Werte von 150 Millionen Dollar von Apple erwarben.

Ähnlich verlief der Prozess von Caldera. Caldera übernahm am 23.7.1996 von Novell die Rechte an den Produkten von Digital Research. Digital Research entwickelte CP/M-86. MS-DOS war in der ersten Version nur eine Kopie von CP/M 86. Später machte man Microsoft Konkurrenz durch DR-DOS, woraufhin Microsoft in Windows Code einfügte welcher vortäuschte das Windows nicht zusammen mit DR-DOS lief. Obwohl der 1994 verstorbene Gründer von Digital Research Gary Kildall von Microsoft um Milliarden betrogen worden war hat er nie prozessiert. Caldera dagegen hat einen Tag nach Erwerb der Rechte eine Klage gegen Microsoft eingereicht in der es vor allem um die Benachteiligung von DR-DOS geht. Am 10.1.2000 endete der Prozess mit einer außergerichtlichen Einigung. Wahrscheinlich hat MS eine Summe an Caldera gezahlt. Nähere Details wunden aber wie beim Apple Deal nicht bekannt.

In den letzten Monaten hat Microsoft auch bei vielen welche die Firma bislang mochten Kredit verspielt indem sie ihre Monopolstellung erbarmungslos ausnutzen. Einige Ereignisse aus der letzten Zeit:

Die Gefahr die durch MS und Intel ausgeht

Die grundlegende Gefahr ist die eines jeden Monopols. Monopole sind nicht für den Verbraucher gut sondern nur für den der es hat. Entweder bezahlt man zuviel oder erhält ein mangelhaftes Produkt. Hinzu kommt, das beide Firmen nicht gerade innovativ sind, sie hinken dem Fortschritt hinterher, weil sie natürlich ihre Geldkuh Windows oder X86 Architektur nicht aufgeben wollen.

Bei den Prozessoren hat Intel die Konkurrenz von AMD. Seit 1999 der Athlon erschien hat dies die Prozessorentwicklung beflügelt. Noch nie wurde in einem bestimmten Zeitraum ein solcher Zuwachs an Geschwindigkeit erreicht. Vom Zeitraum der CeBIT 1999 zur CeBIT 2002 z.B. bei den Intelprozessoren der Sprung von 550 MHz auf 2400 MHz, also der Faktor 4 in 3 Jahren. Ich sehe die Gefahr durch Intel daher auch geringer. Die Firma versucht sich auch von der alten Architektur zu lösen und bietet mit dem Itanium eine neue an. Dagegen beharrt Microsoft auf Windows.

Microsoft ist zwar abhängiger von einem Produkt als Intel, aber auch mächtiger. Software hat praktisch keine Herstellungskosten und neue Versionen werden öfters verkauft als neue Computer. Der Gewinn ist höher. In der Vergangenheit hat Microsoft dies genutzt um Firmen komplett aus einem Markt zu drängen. Als man Anfang der neunziger erwartete, das Pen basierende Tabletts ein großer Markt würden entwickelte Microsoft Demos, die so aussahen als hätten sie ein Produkt für diesen Markt nur um Entwickler davon abzuhalten für die Firma PenComputing die ein Betriebssystem für diese Geräte hatte Software zu schreiben. Auch bei vielen Programmen in den achtzigern die Microsoft entwickelte gab es diese Taktik: Sie wurden angekündigt und gepriesen, lange bevor sie verfügbar waren. Sehr oft taucht daher der Begriff Demoware und Vaporware in Zusammenhang mit Microsoft auf.

Microsoft will nur eines: Geld und Macht. Geld indem es z.B. zwischen Windows 95 als erster Version eines 32 Bit Betriebssystems und Windows XP als volle Version (ohne 16 Bit Altlasten), 4 Zwischenversionen setzt, die sukzessive bunter werden, aber nicht dem Kundenwunsch - ein stabiles System zu haben - entsprechen. Dann kann man 4 mal verdienen.

Macht bedeutet letztendlich Geld und deswegen will Microsoft Märkte dominieren. Die Liste der Bestrebungen ist lang, doch will ich zwei Beispiele aus jüngerer Zeit herausgreifen. Das eine ist der Internet Explorer. Er wurde als Mosaic Browser gekauft und von Microsoft weiterentwickelt, bis zur Version 4 hinkte man immer Netscape hinterher. Dann wurde er ins Betriebssystem integriert angeblich als Verbesserung. Damit war schon mal ein Browser da und die wenigsten machten sich die Mühe einen weiteren zu installieren. Die Entwicklung des IE hat Milliarden gekostet, ohne das man ihn jemals verkauft hat. Warum? weil man damit eigene Erweiterungen eines Plattformübergreifenden Standards einführen konnte. Es gibt die Erweiterungen von Frontpage - HTML Tags die nicht dem W3C Standard entsprechen aber auch ActiveX: Windows Anwendungen die als Applets laufen. Damit konnte man wiederum Windows und den Information Server als Produkte lancieren.

Auch Java zeigt diesen Trend. Java ist eine Programmiersprache die von Sun entwickelt wurde und ideal für das Internet ist: Sie ist plattformübergreifend. Microsoft hat ihren Java Compiler durch Erweiterungen so verändert, das er nur noch Code erzeugt der auf Windows Rechnern lief. Ein Prozess den Sun darauf hin anstrengte wurde verloren und Microsoft kreierte auch eine neue Sprache C# und damit eine Plattform.NET. Es gibt in Windows XP keine Java Runtime mehr, so das sich diese der Anwender aus dem Internet holen muss. Es wird dann so werden wie bei Windows NT oder CE: Zuerst wird .NET noch viele Systeme unterstützen, dann wenn ein großer Marktanteil gegeben ist immer weniger und schließlich nur noch Microsoft Produkte.

Diese Vorgehensweise die mehr an Krieg als an Geschäft erinnert ist die Gefahr die von Microsoft ausgeht.

Alternativen?

Die sicherste Möglichkeit einem Monopol zu begegnen ist auf Alternative Produkte auszuweichen. Im Hardwarebereich ist dies relativ einfach, sofern man nicht den leistungsfähigsten (und teuersten) Prozessor braucht. So ist mein PC absolut Intel frei.

Bei der Software ist es schwierig. Bei den Anwendungsprogrammen gibt es genügend Alternativen zu MS, und man spart dabei sogar eine Menge Geld, so gibt es Star Office für umsonst - anstatt 499.- Mark. Anders bei den Betriebssystemen. Sicher es gibt OS/2 - aber kaum noch neue Software dafür. Linux hielt ich noch vor ein paar Jahren für eine Alternative, doch es hat sich in den letzten 4 Jahren zu wenig getan. Ich sehe Mac OS welches auch auf UNIX basiert und den Anwender vollkommen von diesem System abschirmt und Linux mit seinen Problemen mit Hardware und Software. Wenn ich dann noch Leserbriefe in der ct von Linux Anwendern lese dann muss ich einem Programmierer recht geben der zu mir sagte "Diese Leute wollen nicht das man mit Linux so arbeiten kann wie mit Windows". Das man an Windows nicht vorbeikommt ist klar. Das ist eine der Folgen des Monopols.

Die Zukunft

Obgleich keine der beiden Firmen es zugeben möchte, stecken beide in einer sich verschärfenden Krise. Beide Firmen haben ihre gesamte Produktpalette auf ein einziges Produkt aufgebaut: die 23 Jahre alte x86 Architektur. Sicher, solange diese weiterentwickelt werden kann ist der Bestand gesichert, aber diese Architektur ist aus heutiger Sicht total überholt. Die x86 Architektur basiert auf der CISC Architektur, das bedeutet, das es sehr viele spezialisierte Befehle gibt, die auf wenige, ebenso spezialisierte Register zugreifen. Das hat heute den Nachteil, das die Dekodierung der Befehle zu lange dauert und die wenigen Register häufige Zugriffe auf das RAM nötig machen - nicht umsonst versucht Intel das Cache RAM in den Prozessor zu integrieren.

Wenn sie im BIOS einmal die Option "Second Level Cache" auf "Disabled" stellen, dann werden sie feststellen, was alleine das an Geschwindigkeit bedeutet. Dagegen sind heute alle neuen Prozessoren RISC Prozessoren: Sie haben wenige einfache Befehle mit konstanter Länge die schnell zu dekodieren sind. Viele Register (bis zu 256) verringern sowohl die Abhängigkeit vom RAM wie auch die Wahrscheinlichkeit das zwei Befehle auf dasselbe Register zugreifen - damit sind die Befehle schneller parallel auszuführen. Motorola hat schon Anfang der neunziger Jahre Abschied von der 680xx Architektur genommen und mit dem Power PC einen RISC Prozessor entwickelt der auch die 68000 er Befehle emulieren kann. Ähnliches will Intel mit dem Itanium Prozessor. Allerdings ist dieser durch Verzögerungen in der Entwicklung bislang nur mit 800 MHz getaktet und 32 Bit Software läuft darauf so langsam wie auf einem 300 MHz Pentium II.

Damit ist für die Zukunft die Konkurrenz wieder offen: Was passiert, wenn AMD, Cyrix oder Konsorten dann einen 32 Bit Prozessor mit der x86 Architektur weiterentwickeln - wem werden dann Anwender die Treue halten, oder wenn es ein neuer Prozessor sein sollte, haben dann nicht auch wieder andere Produzenten eine Chance ?

Microsoft ist in einer ungleich stärkeren Position. Prinzipiell kann Microsoft auch ein Betriebssystem für andere Prozessoren schreiben, auch wenn es das bisher nicht getan hat. Es kann darauf vertrauen, das einem Anwender die Software wichtig ist, mit der er arbeitet und weniger die Hardware auf der sie arbeitet. Andererseits darf man nicht vergessen, das schon ein Betriebssystem verfügbar ist, das auf verschiedenen Prozessoren läuft und prinzipiell schnell auf jeden Prozessor angepasst werden kann auf dem ein C Compiler verfügbar ist: Linux, das auf Amigas, Ataris, Power PC, MIPS, Sun SPARC, x86 und Alpha läuft. Wenn es gelingt Linux so praktikabel für den Endanwender zu machen wie es heute schon Windows ist, so dürfte es gute Chancen gegen Microsoft haben. Immerhin ist der Zulauf seitens auch etablierter Anbieter für Linux in den letzten 2 Jahren spürbar gewachsen. Firmen wie Star Division setzen auf den Punkt der MS groß gemacht hat: Das die Leute ein beträchtliches Beharrungsvermögen haben, wenn darum geht sich an neues zu gewöhnen. Das Star Office 5.2 ist unter Linux im selben Look wie unter Windows 95. Damit aber fällt auch vielen Anwendern der Umstieg etwas leichter.

Für Microsoft ist die Gefahr nicht die Zerschlagung im Kartellverfahren - Nein es ist die schwindende Bedeutung eines PCs überhaupt. Ein PC ist ein Allzweckgerät, das sich zwar weit durchgesetzt hat, jedoch ist für viele Dinge ein einfacheres Gerät sinnvoller. Erfolgreich sind schon seit langem Spielkonsolen - Mit Beschränkung auf den Zweck Spielen sind diese erheblich einfacher zu bedienen und billiger herzustellen. Ähnliches dürfte in Zukunft auch für das Internet zu erwarten sein. Das Internet selbst - mit E-Mail, Chatten, Surfen spricht elementare Bedürfnisse des Menschen an - Nach Kommunikation, Neuigkeiten, Information. Viele Personen nutzen heute nur einen PC um damit zu surfen. Wenn man dies einmal leichter tun könnte - und erste Ansätze gibt es ja schon in Versuchs "Webpads" - dann ist von diesen Geräten ein Konsumentenmarkt zu erwarten der den der PCs weit übertrifft.

Windows ist dafür denkbar ungeeignet - zu groß, zu instabil, zu sensibel. Auch Intel Prozessoren sind dazu nicht nötig. Sie brauchen zu viel Strom und sind zu teuer. Schon in PDAs findet man RISC Prozessoren anderer Hersteller. Dazu kommt das nun der Absatz an PCs sinkt - fast jeder hat einen und niemand hat Bedarf für einen neuen, wenn der 3 Jahre alte mit 266-350 MHz immer noch schnell genug für die meisten Dinge ist.

Der Microsoft Prozess

Bisher habe ich zwar viel über Microsoft geschrieben aber wenig über den Prozess. In diesem geht es vor allem darum das der Monopolist seine Marktmacht ausgenutzt hat. Mit dem vorläufigen Urteil ist jedoch eine Zäsur gegeben und eine Zwischenbilanz zu ziehen.

Die Kernvorwürfe gegen Microsoft sind folgende: Der Konzern hat seine Marktmacht ausgenützt um:

Doch wie schon öfters hat MS es geschafft seinen Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Es wird nun nicht mehr empfohlen Microsoft in zwei Teile zu spalten und auch die Auflagen sind sehr gering.

Okay und nun ablachen auf meiner Microsoft Witze Seite.

Zum Thema Computer ist auch von mir ein Buch erschienen. "Computergeschichte(n)" beinhaltet, das was der Titel aussagt: einzelne Episoden aus der Frühzeit des PC. Es sind Episoden aus den Lebensläufen von Ed Roberts, Bill Gates, Steve Jobs, Stephen Wozniak, Gary Kildall, Adam Osborne, Jack Tramiel und Chuck Peddle und wie sie den PC schufen. Das Buch wird abgerundet durch eine kurze Erklärung der Computertechnik vor dem PC, sowie einer Zusammenfassung was danach geschah, als die Claims abgesteckt waren. Ich habe versucht ein Buch zu schreiben, dass sie dahingehend von anderen Büchern abhebt, dass es nicht nur Geschichte erzählt sondern auch erklärt warum bestimmte Produkte erfolgreich waren, also auf die Technik eingeht.

Mehr über das Buch auf dieser eigenen Seite.


© des Textes: Bernd Leitenberger. Jede Veröffentlichung dieses Textes im Ganzen oder in Auszügen darf nur mit Zustimmung des Urhebers erfolgen.
Sitemap Kontakt Neues Bücher vom Autor Buchempfehlungen Top 99