Bernd Leitenbergers Blog

Rückblick und Ausblick

Da heute Sylvester ist, nur ein kurzer Blog mit einem persönlichen Jahresrückblick. Obwohl es ja eine Unglückszahl ist und die Zahl 13 auch sonst nicht so viel Glück brachte (das letzte Friedensjahr vor dem ersten Weltkrieg, das letzte Regierungsjahr von Augustus, das Ende von Napoleons Herrschaft und das letzte Lebensjahr von Karl dem Großen. So gesehen sollten wir von 2014 nicht so viel erwarten, denn oft war x13 das letzte Jahr bevor im nächsten Jahr was passierte.

Aber für mich war 2013 ganz gut. Aufträge für das nächste Jahr gibt es auch schon.

Für das was euch angeht, also mein öffentlich wirksames Arbeiten gibt es drei wichtige Änderungen:

Das erste ist dass ich langsam meinem Ziel näherkomme nur noch jeden zweiten Tag zu bloggen. Als ich im November/Dezember wieder ganztägig bei einem Kunden war, füllten zum ersten Mal die Gastautoren die Lücke. Wenn nun noch die Leute, die man sonst häufig bei den Kommentaren sieht wie Kai Petzke (immer am Wochenende), Elendsoft, Vineyard und Overlord auch noch Gastautoren werden und jeder schon registrierte Gastautor nur einen einzigen popeligen Gastbeitrag pro Monat hinbekommt dann hätte ich es geschafft! Nur noch jeden zweiten Tag Bloggen, ab und an auch mal selbst was lesen können und mehr Vielfalt im Blog – es könnte so schön sein! Ein Anfang ist schon gemacht: Thomas Altorfer hat 10 Beiträge angekündigt.

Das zweite ist, das ich weil es nicht mehr so viele Themen gibt die ich noch nicht aufgegriffen habe, mich wieder mehr dem satirischen durch den Kakao-Ziehen sowie dem „An-der Nase-herumführen“ widme. Da kann ich meine Phantasie ausleben. Die Sektion „Satire und Fiktion“ ist im letzten Jahr deutlich umfangreicher geworden. Da ich dort aber auch gerne noch Konzepte veröffentliche, die durchaus möglich sind, habe ich mich entschlossen eine Unterrubrik einzuführen genannt „Münchhausens Kategorie“. Ich bin drauf gekommen weil an Weihnachten nach einem Film über die Lügengeschichten des Barons auch eine Doku über den wirklichen Baron und sein Leben kam. Der arme Mann hat zwar gerne bei geselligen Anlässen Geschichten von sich gegeben, doch die meisten Geschichten die man ihm heute zuschreibt sind von Raspe aus verschiedenen Quellen zusammengesammelt worden und haben mit ihm nur wenig zu tun. Er muss sich darüber zeitlebens sehr aufgeregt haben. Überliefert sind nur 4 Geschichten die er selbst erzählt haben soll. Damit sollte nun auch jedem klar sein, der lesen kann worum es sich bei einem Blog in dieser Kategorie handelt. Einige scheinen das nicht verstanden zu haben bzw. den Sinn der ganzen Kategorie nicht. Offenbar ist es unvorstellbar das man sich über Raumfahrt oder bestimmte Themen lustig macht. Ich wäre euch trotzdem verbunden wenn ihr nicht gleich kommentiert das ihr die Kategorie gleich durchschaut habt. Gute Kommentatoren spinnen sie Story weiter…

Das dritte ist, das ich mich etwas weniger den Büchern widme und mehr der Webseite, bzw. auch meinen Programmen. Ich habe schon die Aufsätze über die Raumsonden an den neuesten Stand angepasst und einige Missionen nachgetragen die fehlten. Darüber freuen sich sicher alle die Information haben wollen, aber nichts dafür zahlen wollen, also 99,99% aller Besucher der Website. Bei den Büchern wird es erst mal nur Ernährungstitel geben, bzw. einen Computertitel habe ich auch als Konzept im Kopf. Aber erscheinen wird nächstes Jahr maximal ein Buch. Immerhin haben sich die Verkäufe erholt. Sie waren 2012 sehr schlecht, also sie nicht nur pro Buch sondern insgesamt (es werden ja von Jahr mehr Bücher) niedriger als 2011 waren. Dieses Jahr hat es sich erholt, und (pro Buch) das Niveau von 2008 erreicht, liegt aber noch immer nur bei 60% des Umsatzes des Rekordjahrs 2010. Immerhin weis ich was läuft: Ernährungsbücher und die Computergeschichten und so widme ich eben diesen.

Vorgenommen habe ich mir, da ich in letzter Zeit mehr internationale Rückmeldung bekommen habe, meine Programme zumindest in dem User Interface in englisch zu gestalten. Manche Leute entdecken ganz neue Verwendungsmöglichkeiten. So nutzen einige mein Programm „Randomcopy“ das eigentlich dazu dient „zufällig“ erstellte Playlisten für MP3-Songs zu erstellen (das man einen Überraschungseffekt wie beim Radio hat) für das Durcheinandermischen von Fotos.

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