Das Unwort des Jahres und die Blogs werden länger und flacher, dafür häufiger

Nach dem Blog über den Loser des Jahres, kommt heute der Blog über das Unwort des Jahres. Das wird ja jedes Jahr von einer Jury gekürt. Es gibt viele Vorschläge, für mich ist einer der Top-Favoriten für das Unwort des Jahres die Bezeichnung „Klimaterroristen“ von Alexander Dobrindt. So bezeichnet auch die FPÖ die Aktivisten der letzten Generation.Merke: wenn rechtsradikale Parteien dir zujubeln oder einen Begriff von Dir übernehmen, dann hast Du was falsch gemacht.

Das die Aktivitäten der letzten Generation kontrovers diskutiert werden ist normal. Sie haben innerhalb des Jahres auch an Aktivität zugelegt. Zuerst haben sie sich nur auf Straßen gesetzt und dann wegtragen lassen oder nach einer bestimmten Zeit selbst die Blockade aufgelöst. Inzwischen kleben sie sich fest und beschmieren Kunstwerke – die aber durch Glas geschützt sind – mit Kartoffelpüree oder Tomatensoße. Beides ist unangenehm aber nichts gefährliches. Die Kunstwerke sind geschützt, man muss eben etwas putzen und Autofahrer kommen zu spät zu einem Ziel, einmalig. Wenn ich in mein Ferienhaus nach Nesselwang fahre, dann ist die Chance groß, dass ich mit der Bahn eine Stunde mehr brauche, das war in den letzten 20 Jahren bei einem Viertel der Fahrten so. Und das ist der Normalzustand, da hält sich mein Mitleid für Autofahrer, die einmal zu spät kommen, in sehr engen Grenzen. Continue reading „Das Unwort des Jahres und die Blogs werden länger und flacher, dafür häufiger“

Ich hör, wie drüben jemand schreit

Eigentlich wollte ich heute über die Fähigkeit der Dragon auf dem Mond zu landen schreiben. Der Aufsatz ist auch schon fertig. Aber da gestern wieder ein Hauptthema der Anschlag eines Teenagers auf Zuggäste war und es davon einige die letzten Wochen und Monate gab, greife ich mal das Thema Radikalismus und islamischer Terror auf.

Einstein soll mal sinngemäß gesagt haben: „Das Universum und die Dummheit der Menschen sind unendlich. Nur beim Universum bin ich mir nicht ganz so sicher“. Wie wir heute wissen hat er in beidem Recht, das Universum ist nicht unendlich. Wann immer ich aber denke Menschen könnten sich nicht an Dummheit, Grausamkeit oder Fanatismus übertreffen werde ich bald eines besseren belehrt. Continue reading „Ich hör, wie drüben jemand schreit“

Der 2.500-ste Blogeintrag

… ist dieser, zumindest nach der WordPress Zählung. Zeit zurückzublicken. Er begann am 14.6.2006 mit einem Beitrag über ein Webphänomen. Die beiden Mädchen haben sogar noch eine Show moderiert, die aber mies gemacht war und auch weitgehend unterging. Das war vor etwas mehr als acht Jahren, seitdem gab es also rund 300 pro Jahr. Während des ersten Jahrs war es kein echter Blog, sondern nur nummerierte Webseiten. Dem bin ich auch treu geblieben. Zuerst entsteht jeder Beitrag als HTML Seite unter Weblogxxx (xxx=395 für den aktuellen) und dann erst per Copy und Paste in WordPress. Schlicht und einfach weil es bequemer ist.

Ein Jahr später (fast genau vor 7 Jahren)  habe ich dann einen echten Blog mit WordPress aufgesetzt. Schuld daran das ich so lange zögerte, war nicht das Misstrauen gegen WordPress und damit dass man sich auch anfällig macht (das müssen nicht mal Hacker sein, da WordPress viel mit PHP arbeitet, dauert schon unter normalen Umständen das Rendern einer Seite mehrere Sekunden, wenn dann absichtlich oder durch einen Link in einer vielgelesenen Seite dann viele Besucher kommen hat man schnell eine DOS (Denial of Service) Situation). Der Grund warum ich zögerte war, dass ich bisher wusste wie ich meine Webseite neu aufsetzen muss, wenn ich mal den Hoster wechsele (mittlerweile bin ich beim vierten nach UUNET, Strato, 1blu nun bei All-Inkl.com) war mir nicht klar was ich beim Blog machen muss. Continue reading „Der 2.500-ste Blogeintrag“

Das Netz hat für jeden etwas.

Ein paar Dinge habe ich mal zusammengenommen für einen kleinen Beitrag im Bereich „Vermischtes“. Samstag, Wilsberg, mein Lieblingskrimi kommt. Der Strunz doofe Bulle Overbeck kommt zu einer Leiche „Weis man schon wer es ist“ – „Overbeck kennen sie noch nicht die Gesichtserkennungsapp – 3000 liken das“. Nachdem die Kommissarin Overbeck auf die Schippe genommen hat präsentiert sie den Personalausweis des Opfers.

Einen Tag später Auslands Journal, Bericht über ein Unternehmen das Gesichtserkennung für Unternehmen anbietet. Es ist schon im Einsatz bei der US-Polizei. Jemand ist dort verdächtig (das ist man anscheinend schnell) wird mit der Rückseite eines Tabletts fotografiert, die App präsentiert dann „ähnliche“ Gesichert aus den Fahndungslisten. Dabei war kein Treffer. Über die App will ich mich nicht so sehr äußern, denn zum fotografierten Mann der zwar dunklere Hautfarbe hatte, aber nicht schwarz war (offenbar Mexikaner oder ähnliches) wurden als Vergleich nur Gesichter von Schwarzen präsentiert. Rassismus scheint in den USA sogar bei den Apps gängig zu sein. Continue reading „Das Netz hat für jeden etwas.“

Rückblick und Ausblick

Da heute Sylvester ist, nur ein kurzer Blog mit einem persönlichen Jahresrückblick. Obwohl es ja eine Unglückszahl ist und die Zahl 13 auch sonst nicht so viel Glück brachte (das letzte Friedensjahr vor dem ersten Weltkrieg, das letzte Regierungsjahr von Augustus, das Ende von Napoleons Herrschaft und das letzte Lebensjahr von Karl dem Großen. So gesehen sollten wir von 2014 nicht so viel erwarten, denn oft war x13 das letzte Jahr bevor im nächsten Jahr was passierte.

Aber für mich war 2013 ganz gut. Aufträge für das nächste Jahr gibt es auch schon.

Für das was euch angeht, also mein öffentlich wirksames Arbeiten gibt es drei wichtige Änderungen: Continue reading „Rückblick und Ausblick“