Zeit mal meinen Senf zu einem Phänomen zu geben, das sich in unserer Zeit immer weiter ausbreitet, der Fanatismus bei einer Überzeugung, sie drückt sich in den obigen vier Stufen aus, die ich – aus meiner Sicht, nicht die einer „offiziellen“ Definition – erläutern will.
Ein Anhänger ist jemand, der ein gesteigertes Interesse an etwas hat. Also sich für etwas besonders interessiert. Bei mir wäre das in der Raumfahrt Ariane 1 bis 4, die Voyager Raumsonden. Wobei man das auch weiter fassen, kann in Trägerraketen und Raumsonden, Computer. Bei den meisten geht es aber beim Interesse eher um Menschen, also Sänger/innen, Gruppen, Filmstars, Sportidole und -mannschaften. Ein gesteigertes Interesse äußert sich darin, dass man mehr wissen möchte, oder in jeden Film geht und jede Platte /CD kauft. Ich denke jeder ist irgendwo Anhänger von irgendetwas, einfach weil die Interessen unterschiedlich liegen und jeder sich für etwas mehr interessiert als für anderes.
Der Fan als nächsthöhere Stufe hat ein Interesse, das schon grenzwertig am normalen Verhalten ist. Das Interesse geht nun so weit das man sich mit Dingen umgibt, die mit dem Gegenstand zu tun haben. Man kennt das von Fussball-Fans, die Kleidung in den Vereinsfarben tragen, Fangesänge gröllen. Sehr beliebt ist auch das Bepflastern des Eigenheims mit Postern oder Fanartikeln, die ja nicht umsonst so heißen. Hier geht schon einher ein gewisser Realitätsverlust, der sich vor allem in einer starken Abneigung gegen Konkurrenten äußert, aber auch eine Kritiklosigkeit gegenüber dem, von dem man Fan ist. Jeder kennt das von Fussballfans, da bei jedem Spiel es natürlich immer auch eine gegnerische Mannschaft gibt. Die wird ausgebuht oder ausgepfiffen. Besonders wenn ein Spieler den Verein wechselt, zeigt sich diese Seite. Der Spieler, der die letzte Saison noch bejubelt wurde, weil er beim eigenen Verein war, wird nun ausgebuht oder geschmäht, weil er beim gegnerischen Verein ist.
Immerhin hat der Fan noch ein gewisses Kritikbewusstsein. Er verlässt das Stadion, wenn die eigene Mannschaft grottenschlecht spielt, er buht seinen Star aus, wenn der alkoholisiert den Text gröhlt und man kann, mit ihm auch noch über die „Konkurrenz“, sprich Personen, Gruppen, Dinge die ähnlich, wie der verehrte Gegenstand/ Person/Gruppe sind, diskutieren, auch wenn er meint, das sein Objekt, das beste ist.
Ich habe überlegt, wo ich mal, Fan war, denn jetzt würde ich das von nichts behaupten und bin dann doch auf etwas gekommen: Computer. Früher war mein Heimcomputer das größte, selbst noch als es längst viel bessere auf dem Markt gab – da konnte man wenigstens als Vorteil den Preis herausstellen. Später war es dann bei den Programmiersprachen Objekt Pascal oder Delphi. Heute sehe ich das nüchterner. Ich kaufe alle paar Jahre einen PC, bisher immer dann, wenn der alte anfing, Mucken zu machen, Betriebssystem und Plattform werde ich nicht wechseln. Nicht weil etwas anderes nicht besser wäre, sondern schlicht und einfach weil ich nach Jahrzehnten mit der Windows/x86 Welt mich nicht komplett in etwas neu einarbeiten will. Das gilt auch für die Programmiersprache. Ich programmiere immer noch in Delphi, habe aber seit etlichen Jahren das RAD-Studio nicht mehr aktualisiert. Ich weiß, dass es andere Programmiersprachen mit schönen Konzepten gibt, aber wenn man bestehende Programme hat und eben auch Erfahrung will man nicht wieder als Programmanfänger bei einer anderen Sprache neu starten.
Die letzte Gruppe und die, weshalb ich den Blog eigentlich schreibe, sind Gläubige. Der Name verrät schon, wo das Wort herkommt, nämlich von „Glauben“, Glauben das hat primär etwas mit Religion zu tun und aus dem Umfeld stammt es auch. Was unterscheidet Glauben von dem Anhängen an einer Sache? Glauben kann man nicht hinterfragen, mann muss eben einfach daran Glauben. Glauben kann man nicht beweisen, wie sollte man Gott und all die Dinge die der Naturwissenschaft widersprechen in der Bibel denn auch wissenschaftlich erklären können? Da fällt mir ein Spruch meines ehemaligen Hauptschullehrers ein, der jedes Mal sagte, wenn ein Schüler bei der Antwort nicht sicher war und anfing mit „Ich glaube …“. Glauben können sie in der Kirche, hier lernen sie etwas damit sie nicht glauben müssen“. Glauben hat auch etwas Dogmatisches an sich. Sprich man kann nicht nur vieles nicht hinterfragen, man darf es nicht hinterfragen. Heute werden Kirchenkritiker exkommuniziert, in früheren Zeiten wurden sie als Ketzer hingerichtet.
Mit Logik kann man an Glauben nicht herangehen, nicht mal innerhalb des Systems einer Kirche. Nehmen wir mal die Bibel, die ja für alle Christen gilt. Da findet man in dem ganzen Buch enorm viele Widersprüche. Praktisch für jede Ansicht findet man eine entsprechende Passage, die man so auslegen kann, womit dann auch z.B. der Ausschluss von Homosexuellen begründet wird. Aber selbst wenn man davon absieht, so unterscheiden sich doch altes und neues Testament gravierend. Das alte Testament handelt im wesentlichen von Gott und seiner Beziehung zu „seinem“ Volk, das bis heute daraus einen Anspruch auf das Land ableitet und dieser Geschichte der Beziehung über einige Jahrhunderte. Dieser Gott ist nicht nur auf die Israeliten beschränkt. Er ist auch sehr leicht reizbar und Verfehlungen werden übel bestraft. Da werden Leute zur Salzsäule und ein Volk irrt jahrzehntelang durch die Wüste.
Im neuen Testament kann jeder diesem Gott huldigen. Er ist nun also für alle da und seine grundsätzliche Haltung hat sich in die geändert, das man nett zueinander sein soll und barmherzig, während es beim alten Testament eher um „Auge und Auge“ geht. Ich bin nun kein Kenner der Inhalte des Islam, aber 600 Jahre später scheint der Gott sich das erneut überlegt zu haben mit den Grundsätzen und nochmals die Menschen aufgesucht und seine Ideen einem Propheten übermittelt zu haben. Zumindest, was die Scharia angeht, gibt es nun wieder die Rückkehr zu drakonischen Strafen. Seltsamerweise kennen die Religionen ja nicht diese Weiterentwicklungen an. Also die Juden nicht das neue Testament und die Christen nicht den Koran. Immerhin einiges scheint nun dem Gott im Islam sehr wichtig zu sein, nämlich Vorschriften für das Leben zu machen, wahrscheinlich weil die Leute im Christentum das vor lauter Missionieren haben schleifen zu lassen. Er schreibt vor, wie man zu beten hat, was man essen darf und dass nun alle Gottesdienste auf Teppichen barfuß und auf arabisch gehalten müssen. Ziemlich kleinlich dieser Gott. Mich würde echt interessieren, welche Meinung er nach weiteren 1400 Jahren derzeit gerade hat.
Ein weiteres Element des Glaubens habe ich schon erwähnt. Es ist das Missionieren. Alle anderen Menschen müssen von dem Glauben überzeugt werden, bei Kirchen ging das nicht immer friedlich zu. Da es nur einen wahren Glauben gibt, sind Gläubige auch unversöhnlich gegenüber anderen Glaubensrichtungen. Sie bekämpfen diese weitaus mehr als Menschen, die „ungläubig“ sind, denn die haben eben keinen Glauben, die anderen haben aber den falschen Glauben. Erstaunlicherweise wird das um so schlimmer, je näher sich die Religionen sind. Die katholische Kirche hat viel weniger Probleme auf das Judentum und den Islam zuzugehen als auf die verschiedenen protestantischen Kirchen. Manche Verbote wie das des gemeinsamen Abendmahls werden wenn man sich die theologische Begründung ansieht skurril. Ich zitiere mal aus einem Artikel der deutschen Welle:
„Der katholischen Eucharistie darf nur ein geweihter Priester vorstehen. Nur er kann im Namen Jesu Brot und Wein in Leib und Blut Christi verwandeln. Nicht-Katholiken sind nicht zugelassen. In der evangelischen Kirche ist generell jeder Getaufte eingeladen, am Abendmahl teilzunehmen und jeder Getaufte kann das Abendmahl leiten. Deswegen lehnt die katholische Kirche die Mahlgemeinschaft mit Protestanten ab.
Außerdem hat das Abendmahl je nach Konfession eine andere Bedeutung. Katholiken sehen darin eine ständige Wiederholung der Opfer Jesu Christi. Die Hostie wird in ihrer Interpretation zu Jesus und kann dann angebetet werden. Für evangelische Christen wird mit dem Abendmahl lediglich an den Tod und die Auferstehung Jesu erinnert. Besonders herausgestellt wird die Gemeinschaft derer, die das Abendmahl feiern.“
Also für mich sind das keine stichhaltigen Argumente. Das ein Abendmal von einem Priester abgehalten werden soll, kann ich noch verstehen, ist aber in der evangelischen Kirche in der ich bin auch die Regel. Aber ist Christus nicht für uns alle gestorben, warum werden also Nicht-Katholiken ausgeschlossen? Vor allem – wie sieht man jemanden an, dass er katholisch ist?
Noch seltsamer diese Sache mit der Hostie, also die Bibel macht, dessen bin ich mir sicher, keine Vorschriften wie dies mit der Hostie abläuft und was sie bedeutet. Das ist also eine von der jeweiligen Kirche später eingeführte Vorstellung und fußt nicht auf den Glaubensgrundsätzen und sollet daher eigentlich fallen gelassen werden können. Aber da man sich von anderen Religionen abgrenzen will, tut man dies nicht.
Wäre dem nicht so, so wäre Theologie das einfachste Studienfach, das es gibt, denn die Bibel ist sowohl in Umfang wie darin steckendem Wissen jedem Lehrbuch, das ich in zwei Studiengängen verinnerlichen musste, unterlegen. Wäre das die alleinige Grundlage für ein Studium, es wäre traumhaft. Aber leider geht es ja nicht um die Bibel alleine, sondern etliches was die Kirchen später darum gebastelt haben.
Also die wesentlichen Elemente eines Glaubens sind für mich:
- Fehlender logischer oder wissenschaftlicher Zugang
- Dogmatismus (hängt mit dem fehlenden logischen Zugang zusammen)
- Missionieren
- Abgrenzung zu anderen Glauben bis hin zu deren Verfolgung
Seit 200 Jahren finden wir das System auch woanders: zuerst in Ideologien. Sei es Kapitalismus, Nationalsozialismus, Faschismus oder Kommunismus. Im Kapitalismus gibt es die Grunddoktrin, dass wenn jeder nur an sich selbst denkt, alle davon was haben, weil durch Wettbewerb die Preise sinken, weil jeder mehr verkaufen will. Die Tatsache das es in Ländern, in denen diese Wirtschaftsform praktisch nicht beschränkt wird, einem Großteil der Bevölkerung schlecht geht wird von Verfechtern stillschweigend ignoriert und da muss man nicht mal bis nach Amerika gehen, auch die FDP glaubt im aktuellen Wahlprogramm, das die Marktwirtschaft (eigentlich nur ein anderes Wort für Kapitalismus) eine Lösung für die Klimakatastrophe ist. Dabei ist die ja erst mit der industriellen Revolution die mit dem Ausbreiten des Kapitalismus einherging entstanden. In anderen Ideologien ist Nachdenken verboten. Da heißt es dann „die Partei hat immer recht“ oder „Willst Du sagen, das sich der Führer irrt?“. Ideologien sind die Religionen der Neuzeit.
Noch neuerer sind das Glauben an skurrile Theorien oder ganz neu an Firmen und Personen. Skurrile Theorien gibt es genug. Von der Vorstellung das sich die Erde auf der Innenseite einer Kugel befindet bis hin zur bekannten Mondlandungsverschwörungstheorie, ja überhaupt sind Verschwörungstheorien sehr eng mit dem Glauben verwandt. Ebenso wie diese kommt man in ihnen mit Logik nicht weiter, haben Anhänger den Drang zu missionieren oder Nichtgläubige zu verfolgen und geht es um einen Dogmatismus, den man nicht hinterfragen darf.
Es gibt aber auch Unterschiede. Zwar finden sich in religiösen Schriften durchaus Dinge, die den Naturgesetzen widersprechen und die dann auch als „Wunder“ gelten – in der katholischen Kirche gibt es diese ja bis heute und sie sind Voraussetzung heiliggesprochen zu werden – aber fundamentale Glaubensregeln wie ob es einen Gott ist und ob der Geist/Seele einer Person nach dem Tod weiter existiert, sind nun mal nicht naturwissenschaftlich beweisbar oder nicht beweisbar. Man kann nur Indizien anführen, dass wenn es einen Gott gibt, man von dessen Einfluss in den letzten Jahrhunderten wenig gemerkt hat. Demgegenüber wenden sich Verschwörungstheorien gegen Tatsachen oder naturwissenschaftliche Vorstellungen und sind relativ leicht durch Beweise zu entkräftigen. Doch dann (ich spreche aus Erfahrung) bekommen die Leute dann doch eine Attitüde, die mich an die finstersten Zeiten der katholischen Kirche erinnert, als „Ketzer“ verbrannt wurden. Als Galileo sein erstes Fernrohr Vertretern der Stadt Venedig und der Kirche vorstellte, richtete er es auch auf den Jupiter. Nach der Legende soll sich der Kirchenvertreter geweigert haben die Monde durchs Teleskop anzusehen, denn sie werden in der Bibel nicht erwähnt und dürften daher gar nicht da sein. Ähnliches erlebt man, wenn man mit Verschwörungstheoretikern zu tun hat und ihnen beweist, dass ihre Behauptung falsch ist, auch das wird nicht anerkannt, weil es ja die ganze Ideologie zum Einsturz bringen würde. Oft findet man dann ein Verhalten, dass ich auch von der Zeit vor der Dominanz der Naturwissenschaften kenne – man entwickelt Stützthypothesen. Sprich führt immer weitere „Beweise“ an, bei jedem naturwissenschaftlich Vorgebildeten wäre beim ersten Widerspruch Schluss, denn eine Theorie ist gestorben, wenn es nur einen Beweis gegen sie gibt. Im Mittelalter, als man davon ausging, dass die Erde im Zentrum des Universums steht – interessanterweise, obwohl in der Bibel nichts darüber steht – gehorchten eben die Läufe der Planeten nicht den berechenbaren Kreisen um die Erde, besonders stark war dies beim Mars. Also führte man Kreise auf den kreisförmigen Bahnen ein, schon wurde die Näherung besser und dann noch Kreise auf den Kreisen auf den Kreisen und dann war die Bewegung schon im Rahmen der damaligen Genauigkeit übereinstimmend mit der Beobachtung. Dumm nur, dass es trotzdem falsch war.
Nun ist es nichts Neues, das Verschwörungstheorien für deren Gläubige etwas Religiöses haben. Es gäbe auch noch andere Gemeinsamkeiten, wie das Gefühl das man nur selbst recht hat und alle anderen unrecht und man Teil einer elitären Gesellschaft ist. Andere Gemeinsamkeiten habe ich ja schon erwähnt, so das gerne missioniert wird und andere die nicht der Meinung sind beleidigt werden – Hexenverbrennungen sind ja heute leider nicht mehr so ohne Weiteres möglich. Anders als bei Religionen wo man zumindest Glaubensgrundsätze widerlegen kann, kann man Verschwörungstheorien aber durch Kenntnis von Wissenschaft und Technik widerlegen. Entsprechend kenne ich auch niemand der vom Fach ist, der jeweils diesen Theorien anhängt. Leider macht das auch die Diskussion enorm aufwendig, weil man nicht auf eine Frage mit einigen Sätzen und einem Literaturhinweis wie bei jemand der vom Fach ist, antworten kann, sondern im Prinzip erst mal bei den Grundlagen anfangen muss, die derjenige nicht weiß, sonst würde er ja nicht auf die oft hanebüchenen Behauptungen kommen.
Inspiriert hat mich zu dem Blog, aber – wenn auch die Idee schon seit Längerem mir durch den Kopf geht – aber durch die völlig unreflektierten Kommentare von spacerfirstclass im Blog, auf die ich inzwischen gar nicht mehr eingehe.
Aber die „Anhänger“ von SpaceX sind schon etwas Besonderes. Zum einen gehen sie weiter als andere Fans von Raumfahrtfirmen. Es wurde schon berichtet, dass Sie auf das Firmengelände einbrechen, um ihr Starship aus der Nähe zu sehen. Viele liebäugeln auch mit einer Stellung bei der Firma, wohl vergleichbar Menschen, die gerne Priester werden wollen. Vor allem aber fallen sie auf:
Wir finden in Kommentaren denselben Dogmatismus, dieselbe fehlende Kritik an SpaceX wie bei Verschwörungstheoretikern und eine enorme Beredsamkeit, die ich auch in den ellenlangen Mails von Mondlandungsverschwörern finde. Von echten Missionaren unterscheidet sie aber, das sie nur kommentieren, selber nie aber einen Pro-SpaceX Artikel schreiben.
Der wesentliche Unterschied zu Religionen, Ideologien oder wirren Theorien aber ist: SpaceX ist eine reale Firma und Elon Musk ist eine lebende Person. SpaceX will nicht der Menschheit das Paradies bringen, sie wollen für ihre Anteilseigener, darunter Elon Musk, Gewinn erwirtschaften, wie jede Firma. Und Elon Musks Äußerungen wurden schon oft, manchmal von mir, oft von anderen als falsch erkannt, manchmal sofort, manchmal, wenn es um Ankündigungen ging, erst nach Jahren. Daneben ist er durchaus kein Heilsbringer. In seinen Firmen sind Gewerkschaften die Rechte der Arbeitnehmer vertreten können, nicht erwünscht, auch nicht in der neuen Fabrik in Brandenburg. Üblich ist das Leute unbezahlte Überstunden ableisten und mehrere Male hat er den Börsenkurs von Tesla manipuliert und ist schon ins Fadenkreuz der Börsenaufsicht geraten und hat dafür Strafen bezahlt. Er hat einen der Retter von in Thailand in einer Höhle eingeschlossenen Jugendlichen als Pädophilen bezeichnet, weil der nicht ein überhastet gebautes Mini-U-Boot von SpaceX einsetzen wollte. Irgendwie haben Jesus, Buddha und Mohamed da eine andere Vita.
Jesus Christus hat die Händler vor dem Tempel vertrieben, Elon Musk hätte wohl den Tempel in einen Laden umgewandelt.
So gesehen kann man eigentlich nicht von Gläubigern bei SpaceX reden. Der Glaube an SpaceX geht weitaus über das hinaus, weil hier ja jeder feststellen kann, das vieles nicht stimmt, was gesagt oder angekündigt wird oder nie eintritt. Das etwas nie so kommt wie angekündigt, dafür braucht man keine Raumfahrtkenntnisse. Hmm, wie hießen die Personen, die zu Lebzeiten Jesus seine Ansichten verbreiteten und weitere Gläubige warben? Jünger – ja das trifft es. Ich befürchte nur, wenn Musk genügend Geld aus SpaceX geschlagen hat oder sich herausstellt, dass Starlink nicht der finanzielle Erfolg wird, den er sich erhofft, wird es für die Jünger ein jähes Erwachen geben.