Kriterien für eine gute Programmiersprache

Es gibt natürlich eine Reihe von Kriterien. Sicherlich wird der eine oder andere die Codegeschwindigkeit und Größe hervorheben – bald kommt man dann aber auf hersteller- bzw. Plattformspezifische Implementierungen. Man muss dazu nur mal ein einfaches „Hello World“ mit einem C-Compiler erzeugen und hat ein Programm das um ein vielfaches größer ist als dasselbe vor 20 Jahren unter DOS.

Natürlich gibt es noch die Eignung der Sprache – es gibt Scriptsprachen für die Kommandoshell, Sprachen die im Browser ablaufen und Sprachen mit denen man EXE Dateien oder andere Binarys erzeugt. Aber gehen wir mal von der technischen Seite weg, auf die Sprachdefinition. Für mich ist an einer Sprache folgendes wichtig: (mehr …)

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Wenn Freaks Programmiersprachen machen….

Der von Michael K. als Rätsel gestellte Aufsatz von Kerningham über Pascal zeigt recht deutlich, warum man eine Programmiersprache oder ein Betriebssystem nicht nutzen sollte, dass von einem Freak erstellt wurde. Man kann sicher einiges an Pascal kritisieren, wie praktisch an jeder Programmiersprache – man wird immer schlauer. Das Hauptproblem von Pascal ist, dass es als Lehrsprache konzipiert wurde. Vielleicht das natürlichste, das ein Uniprofessor tut, aber es ist im praktischen Einsatz Blödsinn. Es macht keinen Sinn Programmieren auf einer Sprache zu lernen und im Einsatz dann eine andere nutzen. So fehlen Pascal wichtige Funktionen in der Ein/Ausgabebibliothek und die Stringverwaltung ist auch ziemlich schlecht implementiert.

Viele Punkte in dem Memo zeigen aber etwas anderes, nämlich die Grundeinstellung die Kerningham hat und die sich in C und Unix wiederfindet. Nämlich das man als Programmierer grenzenlose Freiheit braucht. Nur dazu ein Beispiel: Er bemängelt dass man in Pascal keine Fliesskommazahl an eine Funktion übergeben kann die Integer Zahlen erwartet, wie dies in FORTRAN der Fall war. (mehr …)

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