Quo Vadis Artemis?

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Ich muss mal meine nicht vorhandene humanistische Bildung heraushängen, sprich Latein kann ich nicht, aber ich habe in meiner Jugend gerne Monumentalschinken angeschaut und da gibt es den berühmtem Film „Quo Vadis“ mit der ersten großen Rolle für Peter Ustinov als Nero. Das Zitat ist bekannt: Petrus flieht aus Rom, trifft Jesus, fragt „Quo vadis, Domine?“ (Herr, wohin gehst du?), worauf Jesus antwortet, dass er nach Rom geht, um erneut gekreuzigt zu werden. Dies bewegt Petrus zur Rückkehr und zum Martyrium. Also wohin geht Artemis? (mehr …)

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Neues von SpaceX, der NASA und Trump

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Mal Zeit für eine kleine Nachlese. Die SpaceX Nachlese wollte ich eigentlich zu Startversuch Nummer 9 bringen, aber da wir auf den noch warten müssen, kommt sie jetzt und zwar gleich am Anfang.

Wann IFT-9 kommt weiß man noch nicht, wenn dann wird die Firma das wohl wie bisher kurzfristig ankündigen. Nach dem Tempo bei den letzten Starts sollte es aber eigentlich soweit sein. Aber man weiß schon etwas: Die Erststufe wird Booster 14 sein, der schon bei Flug 7 eingesetzt wurde. 29 der 33 Triebwerke wurden erneut verwendet. Bei IFT-7 zündete eines der Triebwerke beim Boostback nicht, war bei der Landung aber aktiv. Das verlief daher besser als bei IFT-8 wo es bei den beiden Manövern drei Ausfälle gab. Vielleicht wurde deswegen Booster 14 gewählt. (mehr …)

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Heute hätte die Artemis 3 Mission stattfinden können…

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… Wenn es nach Donald Trump gegangen wäre. Als Donald Trump 2017 Präsident wurde, setzte er am 30.6.2017 das National Space Council wieder ein. Das gab es unter verschneiden Namen von 1958 bis 1973 und 1989 bis 1993 und war ein Beratergremium des Präsidenten. Das reflektiert so ein bisschen die Bedeutung der Raumfahrt für die aktuelle Regierung, wenn es ein Gremium gibt, das in diesem Falle vom Vizepräsidenten Pence geleitet wird, so scheint dieser Teil der US-Politik wichtiger sein, als wenn der Präsident nur den NASA-Administrator unregelmäßig trifft.

Am 11. Dezember 2017 gab es dann die Kehrtwende in der bemannten Raumfahrtpolitik, die unter Obama sich vor allem darauf konzentrierte die ISS-Versorgung auf kommerzielle Services umzustellen und Orion/SLS nur auf Sparflamme weiter entwickelte. An dem Tag wurde die Space Policiy Directive 1 verabschiedet. Wie bei solchen Direktiven ist die Beschreibung vage, aber ein Kernpunkt war die „bemannte Erforschung des Sonnensystems“. Diese Space Policiy gilt als Geburtsstunde des Artemisprogramms, auch wenn Donald Trump eigentlich den Mars als Ziel meinte: (mehr …)

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Die Deorbitierung der ISS

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Den heutigen Artikel nehme ich als Aufhänger wieder einmal etwas Grundlagen zu vermitteln. Der eigentliche Grund, ist eine Meldung: Die NASA hat SpaceX beauftragt, das Deorbit-Gefährt für die ISS zu entwickeln. Das soll im Jahr 2030 erfolgen und der Auftrag hat einen Umfang von 843 Millionen Dollar. (mehr …)

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Artemis – so geht es auch ohne SLS

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Auf den heutigen Blog brachte mich meine Unterhaltung mit Gast beim letzten Blog. Artemis ist teuer, die Missionen sind selten und beides hängt zusammen. Selbst SpaceX würde teuer werden, wenn sie nur eine Falcon 9 alle zwei Jahre bauen würden, wie dies bei der SLS der Fall ist. Nun wird man an der NASA-Politik nichts ändern (die wiederum setzt nur um, was politisch gewollt ist, nämlich ein Artemisprogramm, das aber nicht mit einem höheren NASA-Etat korrespondiert). Aber man kann an den Stellschrauben drehen und eine ist es auf die SLS zu verzichten die knapp 50 Prozent der Missionskosten ausmacht. Der „Trick“ ist so profan, dass ich gar nicht wage ihn offen zu sagen: man muss nicht alles zusammen starten. Zum Teil tut man dies auch schon nicht.

Aber ich fange mit dem grundlegenden an, der Erklärung der Mission. (mehr …)

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