Die Aufklärung des Aprilscherzes

So, nun komme ich wieder mal zu einem Blog. Derzeit arbeite ich noch fleißig an der Aufstiegssimulation, nun vor allem im Pflegen der alten Daten. Rund 200 Träger wollen schließlich ergänzt werden. Anscheinend hat es keiner gemerkt: Der letzte Blog war ein Aprilscherz. Natürlich würde unsere Regierung nie auf seinen so einfachen Vorschlag kommen. Mit Infrastruktur wie funktionierenden Stromleitungen vom windreichen Norden in den Süden, Hochgeschwindigkeitsdatennetzen, Bahnverbindungen oder Fahrradwegen tut sich die BRD (und ich meine hier nicht nur die Bundesregierung, sondern auch Länder und Kommunen) schwer. Nur der Autobahnbau scheint zu funktionieren. Kein Wunder, wenn das Verkehrsministerium von der CSU geleitet wird. Da hat BMW seine Finger im Spiel und die leitenden Parteimitglieder bauen ja auch gerne betrunken Unfälle. Continue reading „Die Aufklärung des Aprilscherzes“

Starlink

Endlich ist es passiert: ich habe mal eine Wette gegen SpaceX verloren. Endlich, weil es ja fast schon peinlich war, das ich dauernd gewonnen habe, indem ich nur dagegen gewettet habe, was sie selber angekündigt haben. Das war aber Absicht, denn ich war mir recht sicher, dass sie vor Ende April ihre Testsatelliten für ihr Kommunikationsnetz starten würden. Wären die nämlich bis dahin nicht betriebsbereit im Orbit, so wäre ihre Reservierung für Kommunikationsfrequenzen hinfällig gewesen. Um diese bewerben sich nämlich derzeit viele Firmen mit verschiedenen Projekten, über die man mit Ausnahme von OneWeb fast nichts weiß. SpaceX sticht in zwei Dingen heraus: Das eine ist, das sie alles alleine machen. Oft sind es sonst Allianzen bei den Anträgen für die Frequenzen von verschiedenen Firmen für Bau der Satelliten, Start, Betrieb und Bodeninfrastruktur. Zum Zweiten haben sie das mit Abstand größte Netz in der Planung. Starlink, so heißt das Netz soll aus zwei Flotten bestehen. Zuerst einer in einem hohen Orbit zwischen 1.110 und 1.325 km Höhe aus 4.425 Satelliten in 83 Bahnebenen. Diese senden und empfangen im Ku- und Ka-Band. Im März 2017 hat dann SpaceX nochmals einen Antrag für Frequenzen gestellt, diesmal für das V-Band. Die Satelliten dazu, nun weitere 7.518 Stück werden in 340 km Höhe operieren. Das V-Band liegt bei 40 bis 90 GHz. Es liegt damit so hoch, das Funkwellen schon effektiv durch die Atmosphäre blockiert werden. Darauf beruht auch die bisherige Nutzung des Bandes: Es wird für das Regenradar genutzt. Continue reading „Starlink“