Am weitesten von der Erde entfernt …

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Seit gestern ist die Orion wieder auf dem Weg zurück zur Erde. Wieder kam in „Heute“ und den Tagesthemen als gaaaaaanz wichtige Sache, das die Mission weiter weg war als bisher jede andere Mission. Rund 6000 km mehr als bei Apollo 13 oder 1,5 % der Maximaldistanz. Das die Leute mehr oder weniger nur Passagiere sind wurde nicht erwähnt genauso wenig das sie nicht mal in eine Mondumlaufbahn einschwenkten. Solche – nicht mal alternative – Fakten sind im Zeitalter der Verseichtung ja überflüssig. Wichtig ist das sie Bilder gemacht haben. Okay die macht der LRO der seit 20 Jahren den Mond umkreist dauernd und der kommt nie in den Nachrichten. Aber das der Kommandant einen Krater nach seiner verstorbenen Frau Caroll benennen will schon. Wobei ich meine Zweifel habe, dass es einen hellen Krater gibt der noch keinen Namen hat und der bei minimal 6500 km Distanz für das Auge noch auffällig wäre. Der Krater müsste mindestens 2 km Durchmesser haben. (mehr …)

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Musks „Schleuder“ auf dem Mond

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Da kündigt Jeff Bezos am 31.1.2026 an, das Blue Origin den Suborbitaltourismus für mindestens zwei Jahre einstellen will, um sich ganz auf den Blue Moon Mondlander zu konzentrieren. Und kaum ist das gesackt, will nun Elon Musk dann gleich eine ganze Stadt auf dem Mond bauen. (9.2.2026). Zufall? Anstatt das er sich mal zum Fortschritt des Starship äußert, dass die NASA braucht um auf dem Mond zu landen – Bezos ist schließlich der direkte Konkurrent und will seine Anstrengungen vergrößern , redet er wieder von Utopien in einer fernen Zukunft. Schließlich hat seine Firma bereits 2,66 Mrd. Dollar vom HLS-.Vertrag bekommen für … ja wofür? Money for nothing! (mehr …)

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Hergé: Tim und Struppi zum Mond

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Als Jugendlicher habe ich die Comics von Hergé verschlungen. Ich habe sie auch noch alle, bis auf den letzten unvollendeten Band „Tim und Struppi und die Alpha Kunst“, der erst erschien, als ich über das Comic-Alter raus war und auch nicht mehr komplett von Hergé stammt. Nun kam kürzlich – sehr gut gemachte und sich eng an das Buch haltende Zeichentrickserie im Fernsehen. Leider sind die Videos schon wenige Wochen später nicht mehr in der ZDF Mediathek verfügbar. Ich habe sie mir auf jeden Fall runter geladen und angeschaut und bei der einen oder anderen Folge auch nochmals in den Comic geschaut, weil ich doch einiges anders in Erinnerung hatte.

Als letzte Folge habe ich mir den Doppelband „Reiseziel Mond“ und „Schritte auf dem Mond“ aufgehoben, denn ich wusste schon, dass ich das nicht einfach so anschauen kann, ohne das mein kritischer Sachverstand gleich aktiv wird. In der Summe finde ich aber, ist Hergé hier durchaus ein sehr guter Plot gelungen. Gerne wird ja Jules Verne als der große Visionär bezeichnet, aber seine Romane haben eben immer nur ein Körnchen Wahrheit und der Rest ist eben doch Fantasie. So würde niemand einen Kanonenschuss auf den Mond überleben. Dagegen hat Hergé doch sehr viel realitätsnäher gearbeitet. (mehr …)

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Der schwierigste Himmelskörper

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Unbemannte Roboter sind schon auf einigen Körpern im Sonnensystem gelandet – dem Mars, der Venus, Titan, einem Kometen und zwei Asteroiden. Doch welcher Himmelskörper ist der schwierigste, der Körper, bei dem die meisten Missionen scheiter(te)n?

Wer die Raumfahrt verfolgt, der kommt sicher zuerst auf den Mars. Wird die NASA doch nicht müde, vor jeder anstehenden Landung zu betonen, dass die Hälfte der Marsmissionen scheiterte. Wie immer, wenn man künstlich Spannung aufbauen will und sich absichern will gegen eine gescheiterte Landung, ist diese Angabe natürlich geschönt. Zum einen beinhaltet diese Ziffer auch Missionen die Jahrzehnte zurückliegen und mit der heutigen Erfahrung, aber auch Technologie nicht vergleichbar sind mit heutigen Missionen und zum anderen sollte sich die NASA dann bei einem Vergleich auf ihre Missionen beschränken – und da es um Landungen geht, um die Landungen und da scheiterte von 10 Landungen der NASA bisher eine. Das ist ein überschaubares Risiko. (mehr …)

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Rekorde im Sonnensystem – Höhen und Tiefen

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Im heutigen Beitrag geht es um Abweichungen von der perfekten Kugelgestalt. In kleiner Skala sind dies Berge und Gräben, in größerer Skala geht es um die Form des Himmelskörpers selbst.

Zuerst eine einfache Frage: wie hoch können Berge, oder überhaupt Erhebungen werden? Jeder Berg hat eine Masse, diese Masse drückt auf die Basis, auf der er steht. Druck ist eine Kraft die sich letztendlich in einer Erwärmung des Untergrundes äußert und damit wird das Gestein dort weniger fest, aber einer bestimmten Grenze wird es plastisch und fließt weg, der Berg sinkt ein. Für die Erde werden als maximale Grenze abhängig von der Art des Gesteins, der Form des Bergs und die Dicke der Kontinentalplatte auf der er steht, 9 bis 10 km genannt. Der Mount Everest ist mit 8848 m Höhe nahe an dieser Grenze. Erhebt er sich vom Meeresboden aus, so kann er deutlich höher werden, weil dann der Auftrieb des Wassers das Gewicht absenkt. So ist der absolut höchste Berg auf der Erde auch nicht der Mount Everest, sondern der Hawaii-Vulkan Mauna Kea der 10 km hoch ist. Doch schon er ist eingesackt. Die Wikipedia schreibt, das sein Fuß schon in der Platte verborgen ist er und mit diesem Fuß 17 km hoch wäre. (mehr …)

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