Inzwischen habe ich beim Schreiben des Buchs über die Raumsonde Galileo die Computer hinter mir gelassen und bin gerade beim Durcharbeiten der wechselvollen Geschichte der Mission. Damit wir alle auf dem gleichen Stand sind, mal hier eine kleine Zusammenfassung, wie Galileo zum Jupiter kommen sollte: (mehr …)
So nun zum dritten Teil über das primäre Computersystem von Galileo, das CDS. Nachdem sich die ersten beiden Teile nur mit dem RCA 1802, warum er gewählt wurde und seiner Architektur befassten geht es heute um das Computersystem selbst. Der Artikel schließt so an seine beiden Vorgänger gestern und vorgestern an. (mehr …)
So, heute geht es weiter mit Teil 2 über Galileos CDS, dieser Beitrag schließt nahtlos an den ersten Beitrag von gestern an, wie man schon an der ersten Textzeile sieht. Nach der Einleitung im ersten Teil geht es heute weiter damit warum der RCA 1802 genutzt wurde und was seine Vor- und Nachteile waren. Morgen folgt dann der letzte Teil.
Der zweite Grund war weil der RCA 1802 in der Technologie „Silicon on Saphire“ (SOS) hergestellt wurde. Das ist eine Sonderform der viel häufiger eingesetzten Technologie Silicium on Isolator (SOI). SOS entsteht durch das Aufbringen einer dünnen Schicht aus Silizium auf einen Saphirwafer bei hoher Temperatur. Sein Hauptvorteil für elektronische Schaltungen liegt im hoch isolierenden Saphirsubstrat. Der Vorteil des isolierenden Substrats besteht in einer sehr geringen parasitären Kapazität, was zu höherer Geschwindigkeit, geringerem Stromverbrauch, besserer Linearität und besserer Isolation als bei Bulk-Silizium führt. Saphir ist chemisch eine Form von Aluminiumoxid. Aluminiumoxid wird bei SOI eingesetzt, dort wird reines Aluminium elektrochemisch oxidiert. Das entstehende Aluminiumoxid ist bei SOI aber amorpher Natur. Bei SOS liegt dagegen eine regelmäßige Kristallstruktur vor. Die Sauerstoffatome haben den gleichen Abstand und die gleiche Symmetrie wie die Siliciumatome. Jedes Siliciumatom wird von vier Sauerstoffatomen umgeben, die als Isolatoren fungieren. (mehr …)
Hallöchen, es wird Zeit das ich mich mal wieder melde. Es gab zwei Gründe, warum ich mich so rar gemacht habe. Das eine ist das es gerade nicht so viel aktuelles gibt, außer einem Update zu Artemis, zu dem ich vielleicht noch etwas schreibe. Während Trump das ganze Programm nach Aremis 4 einstellen will träumt Jaredmann von einer Mondbasis. Woher das Geld aber kommen soll ist offen. Das Lunar Gateweay ist dagegen Geschichte. (mehr …)
Der heutige und morgige Blog dreht sich um den nächsten NASA-Haushalt und die Änderungen durch den Senat. Eigentlich sollte es ein kleiner Blog werden, aber dann fiel mir so viel ein, dass er doch so lang wurde. Dass ich ihn in zwei Teile aufgeteilt habe. Dieser erste Teil geht auf die unbemannte Raumfahrt und die allgemeinen Kürzungen ein, der zweite Teil morgen dann um den bemannten Teil und die Änderungen durch den Senat. Wenn ihr Kommentare zu diesem Teil habt, aber nicht zur bemannten Raumfahrt dann könnt ihr schon loslegen, ansonsten wartet bis morgen.
Wikipedia definiert eine „Bananenrepublik“ folgendermaßen: „Bananenrepublik ist eine abwertende Bezeichnung für autokratische Staaten, in denen Korruption und Bestechlichkeit vorherrschen.[1] Die Bezeichnung geht zurück auf kleine Länder in den tropischen Gebieten Amerikas, die besonders vom Export von Bananen leben und von fremdem, meist US-amerikanischem Kapital abhängig sind.„. Ich denke da sind die USA nun angekommen, nachdem die „Big Beautiful Bill“ nun durch ist. Dieses Gesetz hat etliche Aspekte, aber im Wesentlichen ist es doch so, dass ein Milliardär der Präsident ist vorwiegend die Steuer für Reiche senkt, was man schon als Korruption ansehen könnte. Ich möchte auf das ganze Paket nicht eingehen, davon verstehe ich zu wenig von der US-Politik, aber auf den NASA-Haushalt. (mehr …)