„Private“ Raumfahrt…

Eugen Reichl gehört zu den SpaceX Fans. Das merkt man an dem Buch und wie über SpaceX geschrieben wird und z.B. verglichen wird, z.B. mit der Vega (kein Wort über die jahrelangen Diskussionen über das Konzept und die Befugnisse, nur der Vergleich von Entwicklungskosten (übrigens mit falschen Werten) und Zeitrahmen. Auch kein Wort darüber, dass SpaceX zwei Jahre hinter ihrem Zeitplan hinterherhinken.

Nachdem die Firma nun schon Pläne hat, auf dem Mars zu landen wird es Zeit das gebetsmühlenartige Credo der SpaceX-Fans zu beleuchten. Denn eines taucht immer auf und wird nie hinterfragt: SpaceX sei die erste private Firma die eine Trägerrakete entwickelt habe oder eine Raumkapsel gestartet hat.

Was heißt denn nun „privat“? Alle bisherigen Raumfahrzeuge wurde von „privaten“ Firmen gebaut. Mercury und Gemini von McDonnell, Das Apollo CSM von North American, der LM von Grumman, der Shuttle Orbiter von Rockwell und die Orion von Lockheed Martin. Sind diese Firmen denn verstaatlicht worden? Das trifft auch auf die meisten Trägerraketen zu. Einige Ausnahmen gibt es wie die Saturn. (mehr …)

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Startkosten zum Nulltarif reduzieren

In den letzten Jahren sind vor allem in den USA die Transportkosten stark angestiegen und die USAF finanziert Lockheed-Martin und Boeing auch durch Subventionen. Die Transportkosten sind seit Anfang der achtziger Jahre in der Diskussion. Ich habe einen ganz einfachen, aber trotzdem, das werde ich weiter unter ausführen, unmöglichen Vorschlag, sie zu reduzieren – ohne gravierende finanzielle Aufwendungen. Fangen wir aber erst mal mit einer Analyse an. Hier finden Sie die Starts aller Trägerraketen in den Jahren 2006 bis 2010, also über einen Zeitraum von fünf Jahren. (mehr …)

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Buchkritik: Eugen Reichl: Typenkompass Trägerraketen

Ich will heute mal eine neue Rubrik eröffnen und Raumfahrtbücher besprechen. Neben aktuellen, die ich derzeit lese, auch empfehlenswerte, die heute nur noch antiquarisch erhältlich sind. Den Reigen eröffnet Eugen Reichls „Typenkompass Trägerraketen“. Es ist das erste Buch dieses Autors, das ich mir kaufte, obwohl er schon einige geschrieben hat. Das lag daran, dass er bisher vor allem über bemannte Raumfahrt schrieb und dass ist nicht mein Hauptinteressengebiet und wenn ich da was lese, dann meistens zur Recherche. Die kurzen Typenkompass Werke passten daher nicht so richtig zu mir. Das einzige Buch das mich interessierte war sein Raketentypenbuch, das war mir aber zu teuer. Nun gibt es ein Buch zum Thema Trägerraketen für 10 Euro, also habe ich gleich mal zugegriffen. (mehr …)

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Einführung in Teleskope – Teil 1

Ich habe ja in meiner Website auch einen Teil über Teleskope und eine Beratung dazu und ich will das Thema nun in einer losen Reihe auch im Blog aufnehmen. Heute geht es um die nackten technischen Daten und ihre Bedeutung.

Gerne werden Teleskope verglichen mit dem menschlichen Auge, doch das ist kein besonders guter Vergleich. Zuerst einmal haben wir zwei Augen, während ein Teleskop nur einen Einblick in ein Okular erlaubt (es gibt auch Binokularaufsätze, doch dieses Extra ist recht teuer und es gibt dann andere Nachteile). Die Veränderung merkt jeder, wenn er ins Okular blickt, es ähnelt ein bisschen dem Blick in eine Röhre. Wer mal ein Auge abdeckt merkt auch so, wie sich das beim Sehen auswirkt. (mehr …)

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