Das falsche Amt

Westerwelle ist eine besondere Figur. Im Normalfall sind Außenminister bei uns beliebt. Sie düsen durch die Welt, erscheinen in den Nachrichten wenn sie Deutschland bei internationalen Konferenzen präsentieren. Kurzum: sie kommen positiv rüber. Sie müssen sich nicht mit Zuschlägen für Solarstrom (Umweltministerium), Abhörung von Internetusern (Justizministerium), Kürzungen der Kinderfreibeträge und Bafög (Finanzministerium), oder Gammelfleisch-Skandalen (Verbraucherministerium) unbeliebt machen. Fern jeder deutscher Politik, die meistens die Wähler verärgert, erscheinen sie als positive Ausnahme. Genscher war beliebt, Kinkel hat zwar nichts gemacht, war aber trotzdem beliebt. Selbst Fischer war für einen Grünen-Politiker extrem beliebt.

Was macht Westerwelle falsch? Nun, alles was ich so an Vorurteilen über den Mann hatte, bekam ich von Ulrich Wickert bei Beckmann bestätigt: er hört nicht auf seine Mitarbeiter, wenn er schon keine eigene Sachkenntnisse hat und übernimmt gerade mal einige Sätze die er für ein Pressestatement braucht, anstatt sich voll in die Materie einweisen zu lassen. Schwerer Fehler: Natürlich hat er bisher nichts mit Außenpolitik zu tun gehabt. das haben die wenigsten Politiker. Es gibt ja genügend eigene Probleme in Deutschland und ein Parteivorsitzender hat noch weniger Zeit, sich um das Ausland zu kümmern. Doch dann sollte man wenigstens auf die Mitarbeiter hören, die damit vertraut sind. Dafür sind sie ja da. (mehr …)

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Kampf der Entropie

So, nun bin ich zurück vom Arbeitsurlaub aus unserem Ferienhaus. Das ist die beste Umschreibung von dem was ich dort mache. Primär geht es darum ein bis zweimal pro Jahr nach dem rechten zu sehen, Großputz zu machen, das Unkraut aus den Terrassen- und Gehwegfugen zu entfernen und selbiges mit dem Hochdruckreiniger zu putzen und die Sträucher wieder zurechtzustutzen. Aber es bleibt auch immer etwas Zeit für mich, wobei im Allgäu ohne Auto die Möglichkeiten etwas zu unternehmen natürlich begrenzt sind. Dazu kommen immer ein paar Instandhaltungsarbeiten, diesmal waren einige Möbel und die Türen neu zu lackieren.

Interessant ist für mich eines: ich putze dort so viel, wie niemals daheim, mit einer Intensität die ich auch zuhause nie machen würden, wie z.B. alle Möbel die beweglich sind, wegrücken um an die Fugen und versteckten Stellen zu kommen. Dabei ist es dort in der Regel schon recht sauber (diesmal nicht, weil die Gäste die vor mir drin waren, einen Hund hatten). Vielleicht weil ich ein enges Zeitfenster habe, wahrscheinlich aber auch, weil ich bei den Gästen vorher die Endreinigung abbestelle und das Geld dafür bekomme, sofern die nachfolgenden Gäste zufrieden sind. (mehr …)

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Neues vom Ballonprojekt, Teil 2

Wie versprochen nun die Details zur Wissenschaft. Zuerst vielen Dank an Arne! Der Arduino ist natürlich die Platine und die Software, die CPU ist ein Atmel ATmega 328. Auf dem Mega ist ein ATmega2560 verbaut. Der Arduino ist übrigens in Hard- und Software Open Source, sodass es einige sogenannte „Klone“ gibt und wenn man geübt ist, könnte man auch so eine Platine selbst zusammenbauen. Ich hatte ja schon davon gesprochen, dass man die Platine auf einem Breadboard nachstellen kann.

Nun zur Wissenschaft.

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Neues vom Ballonprojekt, Teil 1

Ich möchte mich auch hier wieder melden und Bernds Urlaub nutzen, um etwas zu schreiben. Wie einige vielleicht schon wissen, plane ich momentan ein Ballonprojekt, bei dem es darum geht, unter einen normalen Wetterballon eine Forschungsnutzlast zu hängen, die verschiedenste Parameter messen kann.

Der Bau solcher Ballone scheint langsam in Mode zu kommen. In England wurden am letzten Wochenende (9. und 10. April) alleine drei Ballone gestartet (zwei am Samstag im Abstand von nur 3 Stunden und der dritte am Sonntag). Auch an Universitäten werden Ballone für Experimente eingesetzt, so z.B. an der DePauw University in Indiana mit dem Projekt BASE (Balloon Assisted Stratospheric Experiments).  Auf diese werde ich in Teil 2 noch einmal zurückkommen, aber ich finde, dass 55 Ballonmissionen in nur vier Jahren beachtenswert sind.

Wie sieht es nun bei meinem Projekt aus?

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Virenschutz und wie ich es damit halte Teil 2

So, nun geht der Gastblog von Frank weiter. Der Text schließt sich an den ersten Teil an:

Damit stellt sich die nächste Frage: in wie weit sind die Laborbedingungen der Tests für mein Nutzerverhalten und damit mein persönliches Risiko eigentlich repräsentativ?

Ich hab in der vergangenen Jahren auf verschiedenen Rechner unterschiedliche Virenschutzsoftware genutzt. Kostenpflichtige als auch kostenlose. Ich konnte nicht feststellen, ob ich durch ein Programm besser geschützt war als durch ein anderes. Aber das ist natürlich auch stark vom Nutzerverhalten abhängig. Eindeutig nachvollziehbar war, dass die Programme die Rechner unterschiedlich stark belasten und damit verlangsamen. Deutlich wurde der Unterschied auf verschiedenen Rechnergenerationen. Derzeit nutze ich einen 4 Jahre alten PC mit Dualcore Prozessor und ein Notebook mit aktuellem i7 Prozessor. Der Unterschied fällt besonders beim Booten auf und der Zeitdauer, bis das Gerät dann wirklich einsatzfähig ist. Aber auch hierbei sind für mich 10 Sekunden kein wirkliches Kriterium. Da ich die Rechner nur für Büroarbeiten und Internet nutze, kann ich natürlich keine Aussage treffen, ob z.B. bei Spielen ein merklicher Leistungsverlust auftritt.
Trotz des erheblichen Leistungsunterschiedes der beiden Rechner ist kein bedeutender Unterschied in der Verlangsamung durch verschieden Antivirenprogramme feststellbar. (mehr …)

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