Corona-Normallage

Gerade läuft wieder mal ein Streit, um die Vorbereitung auf den kommenden Herbst. In der Regierung hat die FDP darauf bestanden, dass man die Empfehlung einer Kommission abwartet, die die bisherigen Maßnahmen auswertet. Wenig überraschend: Masken bringen etwas, wenn sie richtig aufgesetzt werden (wer hat nicht da sofort Bilder im Kopf von Leuten, welche die Maske bis zur Nasenunterkante herunterziehen, oder über dem Kinn tragen?). Lockdown bringen kurzfristig etwas, langfristig nichts und 2G und 3G fast nichts, weil auch geimpfte sich infizieren können.
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Cubesats zum Mond und darüber hinaus

Vor einigen Tagen hat eine Electron den 12U Cubesat Capstone zum Mond befördert. Mit 320 kg Startmasse inklusive Photon-Oberstufe war es die bisher schwerste Nutzlast. Die Oberstufe hat Capstone um 3.200 m/s beschleunigt. Capstone wiegt nur 25 kg. Offen ist in den Angaben, ob dies die Trockenmasse ist oder die Masse die in einen langgestreckten Orbit von bis zu 1,5 Millionen km Distanz entlassen wird. (mehr …)

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Ein besserer Bandrekorder für Voyager

Bei der Recherche für die Vorgänger von Voyager , den TOPS (Thermoelectric Outer Planets Spacecraft) stieß ich darauf, dass diese bezogen auf die Datenspeicherung erheblich fortschrittlicher als die Voyager waren. So war eine einfache Kompression vorgesehen. Sie hätte bei Bildern mit vielen Details pro Byte nur vier Bits, die jeweils für einen Code standen, übertragen. Bei Bildern mit viel dunklem Hintergrund griff ein zweiter Algorithmus der nur die signifikanten Bits der Kompression zuführte. Dann konnte die Kompression von 2:1 auf 4:1 bei Near-Encounter Bildern steigen (Bilder bei denen der Planet nahezu bildfüllend ist) und bei Far-Counter oder Navigationsaufnahmen auf 11:1.
Daneben war für die TOPS ein Zwischenpuffer zwischen Computer und Bandlaufwerk vorgesehen, der 2 MBit groß war. Er bestand aus 32 Modulen Plated-Wire Speicher. Plated Wire ist ein Speicher aus magnetisierbaren Drähten, die Daten wie Ringkernspeicher speichern, nur maschinell herstellbar sind und daher preiswerter. Er wurde daher auch bei den Viking Bordrechnern und vier der sechs Computer von Voyager eingesetzt. Nur mal zum Vergleich: Der Gesamtspeicher aller sechs Computer von Voyager betrug 589,824 Bit, weniger als ein Drittel dessen.

Vor allem aber war der Bandrekorder schneller – 1 Mbit/s und das trotz einer geringeren Datendichte. Ich habe mal die Daten von Bandrekordern von vier Missionen dieser Zeit herausgeholt: (mehr …)

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Die Unglückssonde Galileo

Zeit, dass ich mal von dem Voyager-Nachfolgeprojekt berichte. Galileo startete als ambitioniertes Projekt und scheiterte dann doch ziemlich, wenn auch nicht vollständig. Den meisten Bloglesern wird das „Antennenproblem“ noch im Gedächtnis haften geblieben sein. Doch es war nur eine, wenn auch das Schwerwiegendste in einer langen Serie von Pannen. (mehr …)

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Voyager und Atmosphärenproben?

Worauf ich bei meinen Recherchen für Das aktuelle Buch stieß, war dass in einem Dokument über die Titan IIIE weitere geplante Starts auftauchten. Neben zwei weiteren Starts von Voyagers 1979 zu Uranus und Neptun 1979, die das JPL anstrebte, aber nicht finanziert bekam, war es ein Start eines Viking Landers zu Mars. Auch davon hatte ich schon gehört. Man überlegte die Landebeine durch kleine Raupen zu ersetzen, um dem Gerät etwas Beweglichkeit zu geben. Was ich bisher aber nicht kannte, war ein Start einer „Pioneer-Saturn“der im Jahre 1980 gewesen sein sollte.

Dieses Projekt war mir neu. Pioneer 11 konnte damit nicht gemeint sein. Zum einen hieß die ja Pioneer 11 oder intern „Pioneer G“, also warum Pioneer Saturn schreiben? Zum anderen passierte sie 1979 den Saturn und würde dann wohl nicht ein Jahr später starten) außer die NASA hätte eine Möglichkeit gefunden Raumsonden in 1,5 Milliarden Kilometer einzufangen und innerhalb eines Jahres heil nach Hause zu bringen 🙂 ). (mehr …)

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