Speziell für den Benutzer „Alex“ ist der heutige Blogeintrag. Normalerweise mache ich mir ja deutlich mehr Mühe für Blogs und habe schon oft Ideen aufgegriffen die in den Kommentaren kamen, selbst wenn ich nach kurzem Nachdenken schon wusste, das es nicht umsetzbar ist, aber das Thema an sich interessant ist. Aber wer zuerst meint ich sollte was über Artemis 2 schreiben, obwohl die Mission ja noch in der Zukunft ist und dann meint, das könnte am Starttag sein und wenige Tage später pampig wird weil es (immer) noch keinen Blog über Artemis 2 gibt, hat es nicht anders verdient. Also ich habe ChatGPT über Artemis 2 befragt und zwar alle Teilaspekte die ich normalerweise abhandele. Wer genau liest stellt übrigens auch ohne Kenntnis schon wieder Fehler fest, so wird in einer Antwort behauptet, Artemis 2 lande auf dem Mond und in derselben Antwort gibt es keine Mondlandung … (mehr …)
Heute mal einen Blog über ein Thema das sicher viele interessiert: „Balkonkraftwerke“. Ich bin seit einigen Tagen Besitzer eines solchen, und da ich schon drei Solaranlagen mein Eigen nenne, je eine auf der Ost- und Westseite meines Hauses und eine auf dem Dach meines Ferienhauses mit kombiniert zusammen über 27 kW Peakleistung (im folgenden kWp abgekürzt) kann ich vergleichen.
Zuerst mal etwas grundsätzliches. Balkonkraftwerke sind kleine Solarstromanlagen, die auf Balkonen oder Terrassen installiert werden können, um erneuerbare Energie für den eigenen Gebrauch zu erzeugen. In Deutschland gibt es gesetzliche Regelungen für den Betrieb von Balkonkraftwerken, insbesondere in Bezug auf die Einspeisung von Strom ins öffentliche Netz und die Anmeldung der Anlage.Zuerst eine Einführung die ich durch ChatGPT habe anfertigen lassen. (mehr …)
Nachdem ich mich schon so über die Dummheit von chatGPT geärgert habe, dachte ich mir, drehe ich mal den Spieß um und frage nach etwas was es garantiert gibt. Damit die KI eine echte Chance hat, habe ich eine gut bekannte und ausführlich dokumentiere Mission genommen, über die es sogar Bücher gibt. Mariner 10. Ich glaube irgendwann ist ChatGPT dann durcheinander geraten und gab einige Daten wieder die zu Pioneer 10 passen, aber das hielt es nicht vom fabulieren ab. Bernd Leitenberger
Was weißt Du über die Mission von Mariner 10 zum Jupiter?(mehr …)
Nachdem ich in der letzten Zeit viel mit der Bing-AI gearbeitet habe, bin ich wieder mal zu ChatGPT zurückgekommen. Anders als die Bing AI fabuliert ChatGPT noch viel. Ich habe sie mal nach der Juno IV gefragt. Die hier beschrieben ist. Die Juno II aus der sie hervorgeht und mit der sie vielleicht so dachte ich verwechselt wurde besteht aus einer Jupiter mit einem Oberstufenbündel aus Recruit. Die Juno I aus einer Redstone und den Recruit. Die Juno II startete Explorer 7,8 und 11 sowie Pioneer 3 und 4, die Juno I auch Explorer 1,3 und 4. Mehr muss man eigentlich nicht wissen um die Fehlinformationen des Chts zu beurteilen. Was ich besonders schlimm finde ist das Fehler eingeräumt werden und danach noch mehr Fehler kommen. Das verleitete mich am Schluss sogar zu einer moralischen Diskussion. Zumindest wenn man nicht auf die Ingos angewiesen ist, ist es sehr lustig zu lesen. Was weißt Du über die „Juno IV“ Rakete?(mehr …)
So, dieser Teil schließt nahtlos an den ersten Teil von gestern an, doch ich wollte nicht eure Aufmerksamkeit auf die Probe stellen und zudem wärs auch etwas lang zum lesen.
Die Redstone machte als taktische Waffe einen Sinn, aber noch gab es nicht den Plan eine Mittelstrecken- oder Interkontinentalrakete zu entwickeln. 1954 änderte sich das. Auf der Maiparade auf dem roten Platz waren Mittelstreckenraketen Russlands zu sehen. Die Militärparade war nicht nur zur Feier des Siegs über Nazideutschland da, sie war auch eine Waffenschau. Nun wähnten sich die USA in einer Mittelstreckenraketen-“Lücke“. Es ist erstaunlich wie viel Geld man in den USA loseisen kann wenn man dieses Wort „Gap“ verwendet. Das hat Stanley Rubrik in seinem Film „Dr. Strangelove“ sehr gut herausgearbeitet. Als zweites Ereignis, das zu einer „Bedrohung“ führte, zündete 1954 auch Russland seine erste Wasserstoffbombe. Mit der Wasserstoffbombe als „Nutzlast“ spielte auch die schlechte Treffgenauigkeit von 1,5 bis 2 km keine so große Rolle. So kam es dazu das fast zeitgleich zwei neue Mittelstreckenraketen entworfen wurden: die PGM-17 Thor von der Air Force und die PGM-19 Jupiter von der Army. Beide bekamen das Okay 1955. 1957 sah es kurze Zeit so aus, als würde die Jupiter eingestellt werden – zwei Typen mit fast gleichen technischen Daten und sogar demselben Triebwerk waren schließlich nicht nötig, da startete am 3.10.1957 Sputnik 1 und damit war klar das Russland sogar eine ICBM hatte. Nun wurde stationiert was nur verfügbar war. Gebaut wurden 101 Jupiter, davon nur 45 stationiert und 225 Thor, davon wurden maximal 60 stationiert. Die Thor hatte die viel schlechtere Erfolgsquote bei den Teststarts scheiterten über 60 Prozent, während es bei der Jupiter nur 21 Prozent waren. Aber sie wurde trotzdem eingestellt, weil im November 1957 die US Air Force für alle Raketen größerer Reichweite verantwortlich wurde und die stellte natürlich ein Army Projekt ein. Beide Träger waren moderner als die Redstone. Das Triebwerk war kardanisch schwenkbar aufgehängt, verzichtete auf die Strahlruder und der Gasgenerator benötigte keinen eigenen Treibstoffvorrat sondern nutzte die Treibstoffe aus den Haupttanks. (mehr …)