Die Umweltbilanz der New Shepard

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Kürzlich ist die deutsche Michaela Benthaus mit Blue Origin auf der Mission New Shepard NS37 geflogen. Da die Dame querschnittsgelähmt ist, war dies den Nachrichten eine Schlagzeile wert, ähnlich wie vor einigen Monaten der Flug von Kate Perry, ebenfalls mit Blue Origin auf der New Shepard. Was dabei untergegangen ist, war, dass auch ein zweiter, zumindest in Raumfahrtkreisen wesentlich bekannterer Deutsche, mitflog, nämlich Hans Königsmann, früherer Launch-Service-Director und Vizepräsident bei SpaceX. Er hat auch zusammen mit Michaela Benthaus trainiert und hatte nach den Nachrichten wohl auch die Aufgabe, sie im Falle eines Notfalls aus der Kapsel zu bringen. Michaela Benthaus hat diesen Trip bestimmt nicht alleine finanziert, denn sie ist angestellt als „Young Graduate Trainee“ bei der ESA und sie trug auch bei der Mission einen ESA-Anzug mit entsprechendem Emblem. Nach Wikipedia ist der Flug von Hans Königsmann finanziert worden, etwas was den Nachrichten egal war. Also mich würde es ja wurmen wenn ich jemanden ein Flugticket finanziere und das nicht mal erwähnt wird. Aber Königsmann scheint, nach dem was ich bisher so von ihm kenne, sehr bescheiden zu sein und er scheint sich auch nicht dran zu stören das sein Name seit Jahrzehnten in den USA falsch geschrieben wird als „Koenigsmann“. Ist im Zeitalter wo jedes Betriebssystem die Sonderzeichen jeder Schrift wiedergeben kann doch ziemlich provinziell. (mehr …)

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Die Corona-Spionagesatelliten

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Es gibt zwar schon auf meiner Webseite einen Artikel darüber, aber ich möchte heute im Blog etwas mehr über die Corona-Satelliten schreiben. Nach neueren Informationen zu suchen ist inzwischen relativ schwer, weil wenn man das Stichwort Corona eingibt, man eigentlich nur noch Sachen zur Pandemie bekommt. Noch problematischer ist, dass einige Schlüsselworte, die in diesem Zusammenhang fällig werden, wie Mural für den Kameratypus, der als zweites eingesetzt wurde, auch eine Bedeutung bei Corona haben.

Das Corona-Projekt waren die allerersten Spionagesatelliten der USA, die auch als Keyhole bezeichnet wurden. Der Name Corona kommt von der Typenschreibmaschine Corona von LC-Smith, auf der die Anträge für das Projekt getippt wurden. Das Projekt entstand auf einem Vorgängerprojekt namens WS-117L, abgekürzt für Wepon-System-117L, das aber schließlich eingestellt wurde, das einen Aufklärungssatelliten im Orbit vorsah. Bei den Satelliten, die von Lockheed gebaut wurden, handelte es sich um eine Konstruktion, die anfangs fest verbunden mit der Oberstufe Agena war. Die gesamte Elektronik, Avionik und Batterien steckten in der Agena. Von dem Satelliten blieb eigentlich nur noch die Kamera und der Film übrig und am Ende des Satelliten eine Rückkehrkapsel. Der Film, der anfangs ungefähr knapp einen Kilometer lang war, 70 mm Film, wurde von der Agena durch die Kamera durchgezogen und in der Rückkehrkapsel aufgespult. Wenn die Kapsel voll war oder der Film nicht mehr transportiert werden konnte, wurde die Kapsel abgestoßen und dabei der Satellit abgebremst, sodass er gleichzeitig verglühte. (mehr …)

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Die Deutsche Automobilindustrie.

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Ich weiß, ich habe lange nichts von mir hören lassen. Ich lebe aber noch. Ich arbeite derzeit viel an dem neuen Buch über die Thor- und Delta-Trägerraketen. Leider stoße ich auf immer mehr Material und das nimmt sehr viel Arbeit in Anspruch, um mich einzuarbeiten und zu schreiben. Jetzt schon ist das Buch auf 400 Seiten Umfang angewachsen. Mein heutiges Thema ist die deutsche Automobilindustrie, ihr Einfluss auf die Politik und ihre Probleme. Inspiriert wurde ich durch die Meldungen, die wahrscheinlich heute bestätigt werden, dass das „Verbrenner-Aus“ gelockert wird von 100% Kohlendioxid neutral im Jahre 2035 auf 90% im selben Jahr. Dazu etwas später mehr. Ich eröffne damit mal eine neu Kategorie über Politik, wo es natürlich mehr über meine persönliche Meinung, als über Fakten geht.

Meiner Ansicht nach ist Deutschland im festen Griff der Lobby der Automobilindustrie. Das konnte man schon 2008, als wir die weltweite Wirtschaftskrise hatten, verursacht durch die Bankenkrise in den USA sehen. Die Automobilindustrie als einzige Branche bekam einen Extra-Bonus der Politik, damals in Form der Abwrackprämie, damit man einfach noch ein funktionierendes und gutes Auto verschrottet und sich ein neues kauft, um die Umsätze hochzutreiben. Das hat schon damals nicht viel geholfen, weil die Prämie ja nicht nur für deutsche Automobilhersteller war, sondern auch für ausländische Automobilhersteller und sehr viele dieser Autos, die verschrottet wurden, relativ preiswerte Autos waren und dann auch meist wieder von den preiswerteren ausländischen Herstellern nachgekauft wurde. (mehr …)

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Operation Fishbowl

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Hallo, ich schreibe weiter an meinem Buch, die Auskopplung der Thor und Delta aus dem Buch über die US-Trägerraketen. Und wie immer nutze ich die Zeit noch was zu ergänzen. Seitens des Einsatzes der Thor bzw. Delta als Satellitenträger gibt es wenig Neues zu schreiben da habe ich schon beim letzten Mal viel Arbeit in die Recherche gesteckt, aber ich fand noch einiges zur Agena Oberstufe und vor allem will ich die suborbitalen Einsätze der Thor sowohl militärisch wie zivil ergänzen, auf die auch rund 100 Starts entfallen, Heute als Auskopplung für den Blog ein besonders interessantes und in der Retrospektive fast unglaubliches Unternehmen: die Operation Fishbowl. (mehr …)

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Neues zu Artemis, Blue Origin und SpaceX

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Hallo. Ich weiß, ich habe mich in den letzten Wochen etwas rar gemacht. Ich hatte zum einen viel zu tun, dann noch eine OP am Handgelenk, etwas an meinem Buch geschrieben und derzeit ist auch meine Winterdepression wieder stärker, sodass ich lieber spiele als Artikel zu verfassen. Es hat sich einiges getan, und zwar beim Artemis Programm. Zuerst gab es ein Statement von dem amtieren Nasa-Chef Duffy am 20. Oktober. (mehr …)

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