Der Verlust der Kontrolle seitens der NASA über die Industrie

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Dies ist die Geschichte, wie die Regierung in den USA nach und nach immer weniger Einfluss auf die Industrie hatte. Doch beginnen wir am Anfang. Nämlich bei der A‑4, die vom Heereswaffenamt in Peenemünde entwickelt wurde. Doch nicht nur dort: Beteiligt waren Firmen aus ganz Deutschland, denn die A‑4 beinhaltete auch Feinwerktechnik (Gyroskope), Elektrik (Kabel, Potentiometer) und Teile aus vielen anderen Industrien. Das alles war eng verflochten, und das Heereswaffenamt musste sich nicht darum kümmern, alles zu kontrollieren – das taten die Firmen von selbst. Wahrscheinlich, weil die A‑4 als kriegswichtig eingestuft wurde und Fehler oder nicht korrespondierende Probleme drastische Konsequenzen haben konnten, und eben weil es die deutsche Gründlichkeit gab – der Begriff schaffte es dann auch ins amerikanische Vokabular. (mehr …)

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Starship V2 bis V4 – Retroperspektive und Ausblick (2)

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Dies ist der zweite Teil des Artikels, denn ihr komplett auch auf der Website findet. Der erste Teil gibt einen Rückblick auf die Entwicklung von V1 bis V3 und beschäftigt sich vor allem mit den fantastischen Impulsen die SpaceX reklamiert. In diesem Teil geht es um die Leermasse, Abschätzung der realen Nutzlast mit und ohne Wiederverwendung.

Noch schwerer wird es bei der für die Nutzlast so wichtigen Leermasse. Alles, was es dazu gab, wurde lange vor dem ersten Teststart veröffentlicht. Die Treibstoffe sind in der Folie zu finden; für Starship V1 decken sie sich mit den Angaben von Musk 2021/2022. Damals sprach Musk von einer Leermasse des Starships von 120 t und einer Brennschlussmasse der Super Heavy von 200 t, die 20 t Treibstoffreste enthält. Aufgrund der gleichen Tankform sollte auch Starship V1 20 t Resttreibstoffe enthalten. Mit dieser Größe (30 t Resttreibstoff) rechnet auch das DLR. Das DLR nimmt 319 t Leermasse für die Super Heavy und 126 t für das Starship an und kommt zu Nutzlasten von 59 t für Starship V1 und 115 t für Starship V2. Zu berücksichtigen ist, dass der Artikel nach IFT-4 entstand; dies ist der letzte erwähnte Teststart. Damals war Starship V2 das heutige Starship V3. (mehr …)

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Starship V2 bis V4 – Retroperspektive und Ausblick (1)

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Ich habe mich schon einmal mit den Starships V2 und V3 beschäftigt. Das war 2024, als SpaceX eine Folie mit den beiden Versionen veröffentlichte. Inzwischen gibt es auch ein Starship V4, und ich nehme das zum Anlass, die Veränderungen noch einmal zu diskutieren. Schaut man sich den artikel von 2024 an und vergleicht ihn mit heute so fällt auf, dass die beiden Versionen doch deutlich gegenüber meinen Prognosen abfallen. Es gelang SpaceX nicht dieNutzlast so steigern wie geplant. Stand dieses Artikels ist nach dem Testflug IFT-13. Erst mal zur kurzen Geschichte der Starship-Versionen: (mehr …)

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Raumfahrtgrundlagen für Dummys – Treibstoffförderung

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Im ersten Teil habe ich den grundsätzlichen Aufbau eines Triebwerks erläutert. In diesem Teil geht es um einen zentralen Teil, die Treibstoffförderung. Es haben sich verschiedene Verfahren eingebürgert, den Treibstoff zu fördern.

Ein Raketentriebwerk verbrennt Treibstoff unter hohem Druck. Dabei muss der Druck beim Einspritzen in die Brennkammer größer sein als der durch die Verbrennung erzeugte Druck in der Brennkammer. Der Brennkammerdruck ist nicht nur eine akademische Größe. Er bestimmt auch, wie groß die Triebwerke sind. Hier ein Größenvergleich des Apollo‑Abstiegstriebwerks und des SSME: (mehr …)

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Raumfahrtgrundlagen für Dummys – Aufbau eines Raketentriebwerks

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Der folgende Artikel gilt für eine Rakete mit einem oder mehreren Triebwerken, die mit flüssigen Treibstoffen angetrieben werden. Feststofftriebwerke erhalten in dieser Kategorie noch einen eigenen Eintrag.

Während es Raketen mit Pulver als Treibstoff schon seit Jahrhunderten gibt – sie schafften es sogar in die US‑Nationalhymne – sind mit flüssigen Treibstoffen angetriebene Raketen noch nicht mal ein Jahrhundert alt. Verbunden ist ihre Entwicklung mit zwei Persönlichkeiten: zum einen mit Robert Goddard und zum anderen mit Hermann Oberth. (mehr …)

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