Der Vocoder

Inspiriert vom schon etwas länger zurückliegenden Musiktipp „Mr. Roboto“ kommt heute mal wieder ein Blog über ein musikalisches Effektgerät. Der Vocoder (ein Kunstwort aus Voice Encoder) war ursprünglich gar nicht für die Musik bestimmt, sondern für kodierte Sprachübertragung und Reduktion der für die Übertragung nötigen Bandbreite. Die damit verfremdeten Stimmen lassen sich aber wunderbar als Effekt nutzen. Spätestens seit Kraftwerk hat der Vocoder breiten Einzug in die Popmusik gehalten.

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TV-Serien und Mainstream

Ich bin mir nicht sicher, ob sie es überhaupt je getan haben, aber man sollte nicht glauben, dass sich Privatsender heutzutage noch die Bohne für ihre Zuschauer interessieren. Sie interessieren sich ausschließlich für ihre geldbringenden Kunden, und das sind diejenigen, die Werbung schalten. Diese interessieren sich wiederum nur für eines, und zwar die Einschaltquoten in der werberelevanten Zielgruppe. Das hat den Effekt, dass zunehmend Mainstream produziert wird, und was Serien angeht, bedeutet das Arzt-/Krankenhausserien, Krimis, und aktuell Vampirserien. (mehr …)

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Stimmkorrektur

Heute ein Gastblog von Arne. Von mir gibt es erst am 4. wieder was.

Nachdem die letzten Musikrätsel auf wenig Resonanz getroffen sind, möchte ich versuchen, das Interesse an musikalischen Themen mit einem etwas kontroversen Thema wiederzubeleben: Stimmkorrektur.

Mitte der 90er brachte die Firma Antares ihr Produkt Autotune auf den Markt, das erst durch die in den Jahren davor verfügbar gewordene Rechenleistung möglich geworden war. Vereinfacht gesagt geht es darum, einstimmigen Gesang zu korrigieren, wenn der Sänger die Töne nicht getroffen hat. Der Algorithmus analysiert in Echtzeit die gesungene Tonhöhe und vergleicht sie mit dem Soll. Dazu kann man dem Gerät (oder der Software, Autotune gibt es mittlerweile sowohl als eigenständiges Gerät als auch als Software, die auf verschiedenen Hardwareplattformen läuft) entweder die an dieser Stelle gewünschte Note oder die Tonart vorgeben. Im zweiten Fall sucht sich der Algorithmus dann die passende Note, die am dichtesten an der gesungenen liegt. Anschließend wird dann die Tonhöhe des Gesangs korrigiert. Die Technik für die reine Tonhöhenänderung gibt es schon länger und wird in der Musik in Form der sogenannten „Pitch Shifter“ eingesetzt. Beispiele dafür sind tiefe, aber unnatürlich klingende Stimmen wie in „Oh Yeah“ von Yello oder die Mickey-Mouse Stimmen einiger Techno-Songs von Anfang der 90er (Dune, Das Modul, Scooter…).

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Elite 2

Der heutige Gastbeitrag stammt von Arne: In letzter Zeit habe ich auf einem DOS-Emulator mal wieder ein Spiel gespielt, mit dem ich Anfang der 90er viel Zeit verbracht habe: Elite…

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