Raumfahrtgrundlagen für Dummys – Feststofftriebwerke

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Ich habe mich schon eingehend mit Flüssigkeitstriebwerken beschäftigt. Da in Feststofftriebwerken etwas anders läuft, bekommen sie einen eigenen Artikel. Aber zuerst, auch wenn es nicht zur Physik gehört, etwas Geschichte.

Die Entwicklung von Feststofftriebwerken

Feststofftriebwerke waren die ersten Raketen und lange Zeit – bis vor rund 100 Jahren – auch die einzigen. Die Chinesen setzten sie mit Erfolg im Krieg ein, vor allem gegen nomadische Reitervölker, die immer wieder in ihr Land einfielen (deswegen wurden auch etliche Mauern gebaut). Die Raketen ähnelten sehr den Feuerwerksraketen: Schwarzpulver war der Treibstoff in einer Röhre, ein Stopfen mit einer Bohrung die Düse. Ein langer Stab stabilisierte den Flug. Sie wirkten vor allem durch das pfeifende Geräusch und den Knall bei der Explosion und machten die Pferde scheu. (mehr …)

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der neue Nazi-Chic bei der Space Force

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So sieht die neue Uniform der Space-Force als neuester „Truppengattung“ aus:

Kommt mir irgendwie bekannt vor, mit dem dicken Gürtel, Koppelschloss, Schulterabzeichen und Adler über den Ordensfeld …

Fehlt nur noch das sie den Gruß von Musk mit ausgetreckter Hand übernehmen …

Heute Amerika und morgen der ganze Weltraum! (mehr …)

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Der Verlust der Kontrolle seitens der NASA über die Industrie

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Dies ist die Geschichte, wie die Regierung in den USA nach und nach immer weniger Einfluss auf die Industrie hatte. Doch beginnen wir am Anfang. Nämlich bei der A‑4, die vom Heereswaffenamt in Peenemünde entwickelt wurde. Doch nicht nur dort: Beteiligt waren Firmen aus ganz Deutschland, denn die A‑4 beinhaltete auch Feinwerktechnik (Gyroskope), Elektrik (Kabel, Potentiometer) und Teile aus vielen anderen Industrien. Das alles war eng verflochten, und das Heereswaffenamt musste sich nicht darum kümmern, alles zu kontrollieren – das taten die Firmen von selbst. Wahrscheinlich, weil die A‑4 als kriegswichtig eingestuft wurde und Fehler oder nicht korrespondierende Probleme drastische Konsequenzen haben konnten, und eben weil es die deutsche Gründlichkeit gab – der Begriff schaffte es dann auch ins amerikanische Vokabular. (mehr …)

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Starship V2 bis V4 – Retroperspektive und Ausblick (2)

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Dies ist der zweite Teil des Artikels, denn ihr komplett auch auf der Website findet. Der erste Teil gibt einen Rückblick auf die Entwicklung von V1 bis V3 und beschäftigt sich vor allem mit den fantastischen Impulsen die SpaceX reklamiert. In diesem Teil geht es um die Leermasse, Abschätzung der realen Nutzlast mit und ohne Wiederverwendung.

Noch schwerer wird es bei der für die Nutzlast so wichtigen Leermasse. Alles, was es dazu gab, wurde lange vor dem ersten Teststart veröffentlicht. Die Treibstoffe sind in der Folie zu finden; für Starship V1 decken sie sich mit den Angaben von Musk 2021/2022. Damals sprach Musk von einer Leermasse des Starships von 120 t und einer Brennschlussmasse der Super Heavy von 200 t, die 20 t Treibstoffreste enthält. Aufgrund der gleichen Tankform sollte auch Starship V1 20 t Resttreibstoffe enthalten. Mit dieser Größe (30 t Resttreibstoff) rechnet auch das DLR. Das DLR nimmt 319 t Leermasse für die Super Heavy und 126 t für das Starship an und kommt zu Nutzlasten von 59 t für Starship V1 und 115 t für Starship V2. Zu berücksichtigen ist, dass der Artikel nach IFT-4 entstand; dies ist der letzte erwähnte Teststart. Damals war Starship V2 das heutige Starship V3. (mehr …)

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Starship V2 bis V4 – Retroperspektive und Ausblick (1)

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Ich habe mich schon einmal mit den Starships V2 und V3 beschäftigt. Das war 2024, als SpaceX eine Folie mit den beiden Versionen veröffentlichte. Inzwischen gibt es auch ein Starship V4, und ich nehme das zum Anlass, die Veränderungen noch einmal zu diskutieren. Schaut man sich den artikel von 2024 an und vergleicht ihn mit heute so fällt auf, dass die beiden Versionen doch deutlich gegenüber meinen Prognosen abfallen. Es gelang SpaceX nicht dieNutzlast so steigern wie geplant. Stand dieses Artikels ist nach dem Testflug IFT-13. Erst mal zur kurzen Geschichte der Starship-Versionen: (mehr …)

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