Die Railgun Teil 2

Das Thema einer Railgun hat mich nicht losgelassen. Die ideale Railgun sollte ja eine möglichst hohe Beschleunigung aufweisen um die Beschleunigung möglichst klein zu halten. Da der Aufwand auch um so größer ist, je größer die Masse ist, sollte ein erstes Projekt also eine möglichst kleine Masse beschleunigen, die aber so robust ist, dass sie sehr hohe Beschleunigungen aushält.

Irgendwann machte es dann „klick“. Es gibt tatsächlich schon heute eine exotische Weltraumanwendung, bei der dies zutrifft und die daher ideal für eine Railgun wäre, wobei diese viel kleiner als das von mir beschriebene Exemplar im ersten Teil sein kann.

Es sind die Weltraumbestattungen: Urnen wiegen wenig und sie halten viel aus. Hier ein Szenario:

  • Um Weltraummüll zu vermeiden sollte die Urne gleich auf Fluchtgeschwindigkeit beschleunigt werden. Zusammen mit den Verlusten für den Luftwiederstand rechne ich mit einer nötigen Endgeschwindigkeit von 12,5 km/s.
  • Ich gehe von den Daten eines US-Tests für die Marine aus: Beschleunigungsstrecke 30 m, Endgeschwindigkeit 2520 m/s. Projektilmasse 3,2 kg. Energie 10,64 MJ. Erreichbar sollen bis 2016 64 MJ sein.
  • 64 MJ reichen aus um 800 g auf 12,5 km/s zu beschleunigen: Ausreichend für eine Urne.

Ausgehend von den 30 m Beschleunigungsstrecke für 2520 m/s Endgeschwindigkeit kann man eine Beschleunigungsstrecke von 750 m für 12,5 km/s errechnen. Eine solche Kanone könnte man also leicht auf einem Berghang in Deutschland unterbringen (sie sollte wenn sie die Fluchtgeschwindigkeit erreichen soll, möglichst steil nach oben ragen, ideal wäre ein 750 m hoher Turm, so wird die Erdatmosphäre möglichst schnell passiert). (mehr …)

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Microsoft und Google

Windows 7 ist nun raus und die Testberichte sind nicht so schlecht, auch wenn die meisten es nur für ein Servicepack für Vista halten. Dass sich was geändert hat, macht schon der Name „Windows 7“ klar, denn die letzten Versionen hatten sich ja von dem Nummerierungsschema verabschiedet erst Jahresangaben (95,98, Me und 2000) dann komische Umschreibungen „XP und Vista – warum denke ich dabei immer an die Szene mit Schwarzengeger „Astalvista Baby“?). Mich würde interessieren ob ein „ver“ auf der Komamndozeile wirklich „7“ raus spuckt, wenn dann wäre es angesichts der bisherigen Nummerierung (Windows 2000 und XP gelten beide als 5 er Versionen) eine ziemliche Übertreibung.

Windows 7 war kritisch für Microsoft, weil 70 % des Umsatzes mit Windows gemacht wird. Klar, es ist das einzige Produkt das im Laufe der Jahre teurer wurde. Windows 3.1 kostete noch 99 DM, das sind heute 49 Euro. Dabei sind die Computerpreise gefallen und heute macht das Betriebssystem dann schon einen ziemlichen Anteil des Verkaufspreises aus. Office ist dagegen billiger geworden und das Visual Studio wird verschenkt – die Express Versionen (nur für eine Sprache, das ist aber selten ein Hindernis) kann man so runterladen. (mehr …)

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