Die glorreichen 10 – die fünf besten x86 Prozessoren

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Die x86‑Linie besteht jetzt seit nahezu fünfzig Jahren, und sie lebt immer noch. Das ist außergewöhnlich. Alle Prozessorlinien, die es zur selben Zeit gab, wurden längst eingestellt oder spielen nur noch in Nischenanwendungen eine Rolle (die Z80‑Linie lebt noch genauso wie die 6502‑Linie). Motorola hat sogar zwei Konkurrenzlinien eingestellt – erst die MC68K‑Linie und dann die Power‑PC‑Linie, die gemeinsam mit Apple und IBM entwickelt wurde (IBM hält noch an dem Power PC fest, aber die Prozessoren werden nur noch in eigenen Großcomputern verbaut).

Ich habe mir überlegt, welche Prozessoren in der ganzen Zeit herausragend waren und welche nicht. Da ich nicht zehn jeder Sorte zusammenbekam, teile ich diese Folge in zwei Teile auf – die fünf schlechtesten und die fünf besten x86‑Prozessoren, wobei ich, weil der 8086 vom 8080 abstammt und dieser wiederum ein Nachfolger des 8008 war, bei diesem anfange.

Intel arbeitete schon damals mit einer Strategie, die seit zwanzig Jahren „Tick‑Tock“ heißt: Sie führen in einem Schritt deutliche Architekturverbesserungen ein und in einem zweiten Schritt verbessern sie diese, lange Zeit immer verbunden mit einem Wechsel der Lithografiemethode zu kleineren Maßstäben. Nach dem ersten Prozessor 4004 folgte der verbesserte 4040, auf den 8008 als ersten 8-Bit-Prozessor der verbesserte 8080, auf den 8086 dann der 80186. Danach wurde das System aufgegeben bis zur Einführung der Core-Architektur.

Es folgten schon vorgestern die fünf schlechtesten Prozessoren, nun die meiner Meinung nach fünf besten Mitglieder der Reihe oder eher die mit den besten technologischen Sprüngen. Die Reihenfolge ist chronologisch. (mehr …)

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Abgesang auf die Multicores

Im Jahre 2005 führte Intel den ersten Prozessor mit zwei Kernen, einen Dualcore ein. Und die Firma kündigte an, dass sich alle 2 Jahre die Zahl der Kerne würde verdoppeln. Das ist eingetreten. Das Maximum liegt derzeit soweit ich weiß bei 12 Kernen auf dem Chip, wobei das noch die teuren Serverprozessoren sind. Bei den in Desktop PCs verbauten sind es immer noch 8 Kerne.

Nur hat das der Verbraucher noch nicht so verinnerlicht. Die meisten PCs haben heute Zweikernprozessoren, die Vierkerner haben inzwischen auch einen guten Marktanteil, doch Sechskern und Achtkernprozesoren nur einen kleinen. Der Verbraucher fragt also die neuesten Produkte kaum nach und beide Firmen produzieren auch laufend neue Zweikern und Vierkernprozessoren. Früher war es einfach so, dass die alten Chips ausliefen. Als der Pentium II herauskam, konnte man den Pentium I noch eine Zeitlang kaufen, doch es gab keine neuen Versionen. Das ist heute anders und dabei orientieren sich beide Firmen nach der Nachfrage. Warum ist die aber so verhalten? (mehr …)

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