Raketenentwicklung nach Dogma anstatt Wissenschaft (3)

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Nachdem ich mich im zweiten Teil auf die Raptoren konzentriert habe, folgt in diesem Teil das Starship selbst und die Superheavy, vor allem aber das Konzept als Ganzes. Ich empfehle aber, wenn du durchs Surfen hierher gelangt bist, zuerst einmal den ersten Teil zu lesen, weil ich dort auf einige grundlegende Einschränkungen bei der Wiederverwendung eingegangen bin, die ich jetzt als Wissen voraussetze.

Hier die Links zu allen Teilen:

  • Teil 1 beschäftigt sich mit den Falcons
  • Teil 2 beschäftigt sich mit den Raptoren
  • Teil 3 beschäftigt sich mit dem Starship
  • Teil 4 beschäftigt sich mit dem Firmenklima bei SpaceX und warum SpaceX keine Firma sondern eine Ersatzreligion ist.
  • Und alle Teile zusammen findet ihr auch auf der Website

Ich fange einmal mit der Superheavy an. Die Superheavy ist vom technischen Aufbau her eigentlich eine ganz normale Raketenstufe mit einigen Besonderheiten. Eine Besonderheit ist, dass die Superheavy sehr schmal ist – nicht so extrem wie die Falcon‑9‑Erststufe nach ihrer Verlängerung, aber trotzdem mit 70 m Länge bei 9 m Durchmesser sehr schmal. Deswegen hat man recht wenig Platz für die Triebwerke. 33 Raptor‑Triebwerke sind es, während der Entwicklung und als Option für ein Starship V4 waren auch mehr angedacht, bis zu 39 Raptor‑Triebwerke. (mehr …)

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Nachlese 13-ter Teststart des Starships IFT-13

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Nach dem Startabbruch am 15.07.2026, bei dem vier Triebwerke nicht ansprangen, wurde bekannt, dass sechs Triebwerke Probleme mit ihren LOX-Turbopumpen hatten und ihre Parameter außerhalb der Toleranz waren. Die Drehrate beim Hochlaufen war „off-nominal“. Lediglich zwei der sechs Triebwerke wurden danach ausgetauscht. Die Ursache soll Feuchtigkeit aus früheren Operationen sein, die durch die kryogenen Flüssigkeiten (die Triebwerke werden vor dem Start gekühlt, um die Hitzebelastung zu reduzieren) gefror. Einige Turbopumpen hatten danach eine zu niedrige Drehzahl oder liefen gar nicht hoch. Die Turbopumpen wurden überprüft und ein Triebwerk bei McGregor auch gezündet. Wie in der Übertragung vor dem Start bekannt wurde, wurde schon am 16.3.2026 bei einem Test mit 10 Triebwerken dieser abgebrochen. Es gab dabei einen Bruch im Flammenabweiser der 2,46 Millionen Liter pro Minute freisetzt. Die V3 soll 18 Millionen Pfund Schubkraft haben und 65.000 Pfund Treibstoff pro Sekunde umsetzen, das entspricht 80010 kN Schub, einem spezifischen Impuls von 2716 m/s und bei 3650 t Treibstoff einer Brennzeit von 123 Sekunden bei vollem Schub. Reklamiert werden für Raptor 3 aber 82170 kN Startschub. Wie bei den Raptoren 2 scheinen sie also noch nicht mit voller Leistung zu laufen. Vor dem Start war das Starship mit 98,2 % CH4 und 98,9 % LOX betankt, bei der letzten Anzeige -5 Minuten vor dem Start die SuperHeavy aber nur zu 92 %. Man erfuhr weiterhin das es nun eine Abschaltregel gibt: maximal zwei Triebwerke dürfen nicht zünden, beim ersten Teststart IFT-1 fielen schon vorher mehr aus und er endete katastrophal. (mehr …)

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Nachlese Starship IFT-12

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Am 23.3.2026 (MESZ) fand nach drei Tagen Verspätung darunter einem Scrub nach Beginn des Countdowns am Vortag der 12-te Start eines Starship IFT-12 statt. Die SuperHeavy hatte die Seriennummer 19, die eigentlich dafür vorgesehene mit der Seriennummer 18 wurde am 21.11.2025 bei einem routinemäßigen Drucktest zerstört. Das Starship hatte die Seriennummer 39. Es war der erste Test eines Starships V3, mit Raptor 3 Triebwerken und mehr Schub und auch 22 anstatt 6 bis 10 Starlink-Simulatoren die bei V2 mitgeführt wurden. Ansonsten war alles wie bisher, es wurde nur eine suborbitale Bahn erreicht, das Starship nicht geborgen und diesmal war auch keine Bergung der SuperHeavy geplant. (mehr …)

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Vor dem 12-ten Testflug des Starships IFT-12 – eine Analyse

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Ich habe ja schon was dazu geschrieben, nun ist der Start angekündigt für den 19.5.2026 um 5:30 pm ct, das müsste, wenn ich richtig gerechnet habe, um 0:30 am 20.5.2026 bei uns sein.

Hier mal eine kurze Zusammenfassung was man bisher vom Test weiß. Zuerst einmal das bekannte – der Ablauf. Es ist genau derselbe wie beim letzten Test bzw. wenn man Details weglässt, wie alle Tests bisher: eine suborbitale Bahn mit einer Wasserung des Starships im Indischen Ozean, keine Bergung des Starships, keine Bergung der Superheavy. (mehr …)

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Vor dem 12-ten Testflug des Starships

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Während ich für den Artikel recherchiere, gibt es noch keinen Starttermin für das erste Starship V3, der Start wurde mehrfach von März bis Mai verschoben. SpaceX kündet immer kurzfristig an, sodass sich das mit dem Schreiben des Blogs überlappen kann.

Es ist klar, das mit V3 vieles besser werden muss. Schauen wir mal auf die bisherigen 11 Starts des Starships von 2023 bis 2026, also in drei Jahren: (mehr …)

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