Raketenentwicklung nach Dogma anstatt Wissenschaft (3)
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Nachdem ich mich im zweiten Teil auf die Raptoren konzentriert habe, folgt in diesem Teil das Starship selbst und die Superheavy, vor allem aber das Konzept als Ganzes. Ich empfehle aber, wenn du durchs Surfen hierher gelangt bist, zuerst einmal den ersten Teil zu lesen, weil ich dort auf einige grundlegende Einschränkungen bei der Wiederverwendung eingegangen bin, die ich jetzt als Wissen voraussetze.
Hier die Links zu allen Teilen:
- Teil 1 beschäftigt sich mit den Falcons
- Teil 2 beschäftigt sich mit den Raptoren
- Teil 3 beschäftigt sich mit dem Starship
- Teil 4 beschäftigt sich mit dem Firmenklima bei SpaceX und warum SpaceX keine Firma sondern eine Ersatzreligion ist.
- Und alle Teile zusammen findet ihr auch auf der Website
Ich fange einmal mit der Superheavy an. Die Superheavy ist vom technischen Aufbau her eigentlich eine ganz normale Raketenstufe mit einigen Besonderheiten. Eine Besonderheit ist, dass die Superheavy sehr schmal ist – nicht so extrem wie die Falcon‑9‑Erststufe nach ihrer Verlängerung, aber trotzdem mit 70 m Länge bei 9 m Durchmesser sehr schmal. Deswegen hat man recht wenig Platz für die Triebwerke. 33 Raptor‑Triebwerke sind es, während der Entwicklung und als Option für ein Starship V4 waren auch mehr angedacht, bis zu 39 Raptor‑Triebwerke. (mehr …)