Chemie für Angeber

Nachdem ich in den letzten 3 Wochen fleißig an der Lynne & Tessa Fan Homepage programmiert habe, habe ich nun wieder etwas mehr Zeit für mein eigenes Weblog. Bei der Hochschule Esslingen werden alte Bücher aus der Bücherei auf einem Tisch ausgesondert und jeder kann diese mitnehmen. Da entdeckte ich letzte Woche 3 Bände des Römpp. Der „Römpp“, ein Chemielexikon, ist so was wie der Brockhaus in der Chemie. Das umfangreichste Lexikon in dem an von allen Gebieten noch eine Kurzbeschreibung einer Verbindung oder eines Begriffes findet ohne gleich zu einem Spezialwerk greifen zu müssen. Schade das es nur 3 der 6 Bände waren, denn die aktuelle 10 Auflage kostet 945 Euro. Aber dies war wohl der Grund für das Ausmustern.

Ich habe wieder etwas geblättert und mich an ein Hobby erinnert, das ich als Chemiestudent hatte – Personen die Chemiekenntnisse haben müssen reinzulegen. Also ich meine nun nicht Chemiker, sondern viele Berufsgruppen haben in ihrer Ausbildung Vorlesungen die zumindest grundlegende Sachkenntnis vermitteln. Ich denke hier an Ärzte, Apotheker, Öktrophologen etc. Diese muss man nur zu einem Thema befragen und dabei nicht den Trivialnamen einer Substanz nehmen, sondern den chemischen Namen, wobei ich hier nicht von besonders seltenen oder komplizierten Verbindungen rede, sondern Dingen mit denen sie täglich zu tun haben sollten. (mehr …)

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Ellenbogen und Spassgesellschaft

Zwei Begriffe fallen mir immer wieder ein, den von der Ellenbogengesellschaft und der Spaßgesellschaft. Beides Synonyme für gesellschaftliche Tendenzen. Interessanterweise fällt mir auch noch der Begriff FDP dazu ein, denn diese Partei hat solange ich denken kann immer davon gesprochen, dass die gut verdienenden, ihr Klientel zu viele Steuern zahlen und sich Leistung lohnen muss und in den Wahlkampf 2002 ist als „Spaßpartei“ untergegangen.

Doch zurück zum eigentlichen Thema: Eigentlich scheinen die Begriffe nicht zueinander zu passen. Wer Ellenbogen zeigt setzt sich meist auf Kosten anderer durch, geht seinen Weg alleine zur Spitze ohne auf andere Rücksicht zu nehmen. Wer in einer Spaßgesellschaft lebt konsumiert gerne, gibt sein Geld mit vollen Händen aus, will eben Spaß haben. Nicht ganz synonym, aber passend dazu könnte man auch von der Konsumgesellschaft reden. Man soll sein Geld also ausgeben und das ist ja inzwischen trotz erhöhter Mehrwertsteuer auch die offizielle Politik der schwarz-roten Koalition. (mehr …)

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Gibt es intelligentes Leben auf der Erde?

Saudi ariabische Wüste fotographiert von NEARIn einem anderen Artikel schrieb ich wie man die Vorbeiflüge von NEAR und Galileo an der Erde um Schwung zu holen nutzte um festzustellen, ob es auf unserer Erde intelligentes Leben gibt. Heute will ich erklären an welchen Tatsachen man dies festmachen kann.

Fangen wir mit dem einfachsten an: Man sieht es. Natürlich kann man mit einer Raumsonde wenn sie die Erde in kurzer Distanz passiert Fotos der Oberfläche machen. Wie gut diese sind hängen von der Güte des Objektives und der Entfernung ab. Doch Cassini und Galileo hatten so gute Teleskope und passierten die Erde in so naher Entfernung, dass man mit Aufnahmen mit einer Auflösung von 10-20 m rechnen konnte, also vergleichbar der welche auch Erderkundungssatelliten haben. Auf solchen Aufnahmen kann man größere Straßen wie Autobahnen, Orte und natürlich die verschiedenen Farben von bestellten Feldern gut erkennen.

Doch es ist reiner Zufall, ob man im Flugpfad über bewohntes Gebiet fliegt. Denken wir daran: 60 % der Erdoberfläche sind mit Meeren bedeckt. Fliegt man über Europa oder die USA so wird man sicherlich spuren menschlicher Aktivität entdecken, doch bei einem Flug über Australien, Afrika, Sibirien und Südamerika ? Zudem können Wolken die Sicht verstellen. So konnte nur die Raumsonde NEAR Spuren menschlicher Besiedlung feststellen – kreisförmige bewässerte dunkle Flächen in der saudiarabische Wüste.

Was gibt es noch ? Nun wir verbreiten enorme Mengen an Funksignalen – Langwelle, Kurzwelle, Mittelwelle, UKW und VHF Band. Sendungen zu Satelliten im C und K Band. Diese senden wir mit hoher Sendeleistung aus und viele davon auch ungerichtet. Die Signale sind moduliert, entweder Frequenzmoduliert oder Amplitudenmoduliert und unterscheiden sich so von natürlichen Quellen. Man müsste diese also leicht erkennen können – Ja wenn man weis wonach man suchen muss. Planetensonden haben in der Regel Breitbandempfänger an Bord. Galileo zum Beispiel einen mit einem Frequenzbereich von 5-5.6 MHz. In diesem können maximal 25200 Messungen pro Sekunde gemacht werden. Die Frequenzauflösung beträgt wegen der hohen Bandbreite in der Regel 0.1 der Zentralfrequenz, d.h. bei 1 MHz ist der Frequenzbereich der abgetastet wird 100 kHz breit. (mehr …)

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