Jetzt können die Astronauten an Bord der ISS kommen….

… und zwar dank des ATV. Gestern koppelte es erfolgreich an die ISS an, was sogar der Tagesschau einen Beitrag wert war. Vieles was dort gesagt wurde war richtig: Das das ATV das bislang leistungsfähigste Gefährt seiner Art ist und Europa damit ein wichtiger Partner in der ISS.

Ja man kann es sogar deutlicher formulieren. Die ISS wäre ohne das ATV nicht lebensfähig. Das zeigt folgende Tabelle. Sie zeigt die noch geplanten Flüge von Transportmaterial zur ISS. 

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Der Nutzen der Raumfahrt – Teil 2

Kommen wir nun zum zweiten und letzten Teil über den Nutzen der Raumfahrt im Alltag. Was jedem wohl sofort einfällt sind Kommunikationssatelliten. Und in der Tat waren Kommunikationssatelliten die ersten privat finanzierten Satelliten. Alles begann schon 1958 mit dem Experiment SCORE – Ein Testflug einer Atlas C würde diese ohne Sprengkopf in einen Orbit bringen. Man nutzte diese Gelegenheit um ein Experiment zu installieren. Ein Bandgerät welches eine Botschaft von Präsident Eisenhower auf Kommando abschickte. Dem folgte eine Zeit in der man die möglichen Technologien erforschte. Die NASA startete Echo 1 und Echo 2. Diese beiden Satelliten waren völlig passiv: Dünne Metallhüllen die auf 30 bzw. 49 m Größe durch eine Druckgaspatrone aufgeblasen wurden. Doch Echo 1 und 2 verloren nicht nur rasch an Höhe durch den enorm großen Luftwiderstand. Das unverstärkte Signal war auch sehr schwach. Durch Mikrometeoriten verloren sie zudem bald die Form.

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Der Apollo Computer

Ich greife heute mal auf was P.G. auch schrieb, dass man das ganze Apollo Programm mit einem Computer durchführte, der in etwa die Leistung eines Taschenrechners hat. Abhängig davon von welchem Taschenrechner wir sprechen ist das korrekt. der Apollo Guidance Computer (AGC) der Landefähre (Lunar Module LM) hatte 72 KByte ROM und 8 KByte RAM, es war ein 16 Bit Computer mit einer Taktfrequenz von 1 MHz, d.h. er hatte in etwa die Leistung eines Commodore C-64 oder war nicht ganz so schnell wie der erste IBM PC.

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