Gute Computer

Ich habe mir überlegt, ob ich was zu den vielen Kommentaren vor einiger Zeit zum Artikel über den C64 schreiben sollte. Da offensichtlich erkennbar ist, dass sie den Blog nicht richtig gelesen haben und irgendwelche Behauptungen in der Art der CPC464 ist besser als der C64 unterstellen, habe ich mir das geschenkt. Das läuft dann auf eine Diskussion raus, die ich schon seit den Achtzigern hinter mir habe. Sie bringt nichts. Was ist ein guter Computer? Im wesentlichen einer, der die Erwartungen des Anwenders erfüllt. Diese hängen natürlich auch von dem Preis und der Orientierung ab. Von einem Rechner für 10.000 Mark erwartet man was anderes als von einem für 1.000 Mark und von einem Bürorechner erwartet man sicher nicht tolle Soundfähigkeiten und von einem Heimcomputer nicht den Anschluss einer Festplatte.

Also um mich nicht wieder auf die Diskussion C64 einzulassen, blende ich den mal komplett aus und schreibe über zwei andere Computer nämlich die CPC Serie und den Sirius 1. (mehr …)

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Rap und Rapper

Ich befülle ja immer wieder gerne meinen MP3 Player. Meist weil es einfacher ist nicht mit individuellen Playlisten, sondern den „Best of“ Alben. Und da fiel mir was auf – wo ich nämlich sofort weiterspule. Das eine sind Zusammenschnitte der Hits und das zweite – inzwischen fast überall zu finden – Rap Versionen. Egal ob No Doubt, Shakira oder sogar Carlos Santana. Überall muss eine Rap Version rein, das heißt dann meistens so „Shakira ft xzy“. Ich kann Rap nicht leiden.

Rap ist für mich keine Musik, okay wenn man es genau nimmt ist es ja keine Musik, denn die Beispiele die ich ja höre, denken die sich ja nicht neue Musik aus, sondern rappen zu schon existierender Musik, die es nachweislich schon in die Charts ohne die Rapper geschafft hat (ob es auch andersrum klappt?). Zumindest nicht in den letzten Jahrzehnten. Als Rap noch neu war konnten neue Kompositionen wie „Rappers delight“ oder „The Message“ von Grandmaster Flash es in die Charts schaffen und das war auch noch nicht so extremer Sprechgesang.

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Neues von der Model-Domina

Nun steht ja wieder die nächste Runde von Germanys Next Topmodel an. Ich habe die Serie erst 2009 wahrgenommen, aber da sie nun von Anfang an in Sixx wiederholt wurde mal von Anfang an angesehen. So im Zeitraffer von 5 Jahren wird die Entwicklung der Serie recht deutlich:

Heidi Klum nimmt ein immer distanzierteres Verhältnis zu ihren „Models“ ein. Dürften diese sie bei der ersten Staffel noch zu einer Modeschau begleiten, wo sie selbst auftrat oder aß sie mit denen und diskutierte, so taucht sie nun nur noch zu einer Challenge oder dem Laufsteg der am Ende jeder Folge steht.

Stattdessen nimmt die Werbung in den Staffeln eine immer größere Rolle ein. Das geht mit dem Hauptsponsor los, der bei jeder Folge mehrmals genannt wird – so 15 Folge je 20 s sind dann schon billiger als die Aufträge, die dass Modell dann bekommt. Dann wird in den Folgen Schleichwerbung gemacht indem die Models für Aufträge gecastet werden und die Entstehung der Spots gezeigt wird, die dann „rein zufällig“ in den Werbepausen oder direkt danach kommen (da die Show etwa 3 Monate zeitverschoben gesendet wird ist das leicht möglich). Nach den Werbepausen folgt dann noch ein Beauty-Studio mit den Modells als Dauerwerbesendung. Dann kommt noch die Promotion für allgemein völlig unbekannte Designer die aber Heidi Klum persönlich kennt. Bei manchen ist es echt peinlich, so kann ich mich an einen erinnern, der gerade mal einen kleinen Laden von der Größe einer Boutique hatte. Weltbekannte Designer aus der Garage? Klappt ja zumindest im Computerbusiness. (mehr …)

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Guttenberg Nachlese

Noch eine Nachlese zu Gutti, der ja nun zurückgetreten ist. Insgesamt blieb doch ein schaler Beigeschmack, denn eingesehen hat er nichts. Kein Eingeständnis von Schuld obwohl man inzwischen ja mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen kann dass seine ganze Doktorarbeit zusammenkopiert ist. Warum auch? Von jemand der von sich schreibt „ „[Ich] habe vor dem Eintritt in die Politik in der freien Wirtschaft gearbeitet, war dort tätig, habe dort Verantwortung im eigenen Familienunternehmen getragen.“ und damit ein Unternehmen mit 20.000 Mark Jahresumsatz und „zirka“ drei Mitarbeitern meint oder von Autorentätigkeit und Auslandsaufenthalten spricht und damit Praktika und Hospiztätigkeiten meint und dann nachdem er sein erstes Staatsexamen mit einem „befriedigend“ abschloss, schon soweit protegiert wurde, dass er trotzdem eine Doktorarbeit machen dürfte und die dann wohl auch kaum geprüft oder vielleicht bewusst nicht geprüft wurde, der meint wohl mit Schwindeleien alles zu erreichen, man muss nur die Bildzeitung hinter sich haben, die ja auch Ratschläge für die Politik gibt. (mehr …)

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