Senkung der Transportkosten – Was ist möglich?

Es ist abzusehen, dass bei Trägerraketen das Ende der Stange erreicht ist, was es an technischen Möglichkeiten gibt, um die Transportkosten zu senken. Hier mal eine kleine Zusammenfassung:

Feststoffbooster sind die preiswerteste Möglichkeit aufgrund ihres sehr einfachen Aufbaus. Sie erlauben es auch bei einem Parallelstart das Triebwerk einer Zentralstufe mit flüssigen Treibstoffen kleiner zu dimensionieren und so Kosten zu sparen. Aufgrund ihres hohen Leergewichtes und niedrigen spezifischem Impuls sind reine Raketen nur aus festen Treibstoffen heute aber nur eine Lösung für kleine bis mittlere Nutzlasten.

Bei flüssigen Treibstoffen geht der Trend zu Wasserstoff/Sauerstoff. Bei höheren Geschwindigkeiten (GTO) kann man so eventuell eine ganze Stufe sparen, bei normalen Antrieben ist eine LOX/Kerosinstufe wenn man die Gesamtberechung aufmacht, meist nicht billiger. Wenn bestimmte Länder trotzdem noch zu dieser Technologie tendieren, dann aufgrund ihrer jahrelangen Erfahrungen mit diesen Triebwerken (vor allem Russland). Sinnvoll scheinen andere flüssige Treibstoffe nur dann zu sein, wenn das Volumen der Stufe ein Problem bei Fertigung oder Handhabung wird, wie es sicher bei sehr großen Stufen der Fall sein dürfte (Saturn V Klasse). (mehr …)

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Einfallslose Werbung

Nun das Thema ist ja nicht neu, aber mir fiel was neues auf: Die Zalando Werbung. Bisher haben sie ja mit einer Kopie von Rainer Langhans Werbung gemacht. Er hat dagegen protestiert und sie haben einen neuen Spot mit Langhans gedreht, der aber nur im Web zu sehen ist. Schade eigentlich, denn ich fand ihn ganz lustig. Nun gibt es einen neuen Spot mit einer Lieferung in ein Nudistencamp – und verpixelten sekundären und primären Geschlechtsmerkmalen. Okay, bei den primären hätte ich das noch verstanden, doch die sind nur in einer Stellung nur aus der Ferne zu zu sehen. Doch wer kommt heute noch auf die Idee den Busen zu verpixeln? Also nichts gegen die Werbung dieses Fetischshops für Frauen, bisher war sie ganz lustig.

Also ich empfinde das als prüde. Dabei fiel mir beim Nachdenken aber ein, dass heute kaum noch Werbespots mit leicht bekleideten oder teilweise nackten Menschen laufen. Das fing an in den Siebzigern mit der FA-Seife und in den Achtzigern wurde immer nackt geduscht und gebadet wenn man eine Seife, Schampoo oder ähnliches vorstellte. Brad Pitt fing als Schauspieler in einem Spot für Cola light mit nacktem Oberkörper an. Ja auch halbnackte Männer gab es mal in Werbung zu hauf. (mehr …)

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Die teuerste Flüssigkeit der Welt…

… ist nicht ein Cabernet Sauvignion von 1892, auch kein 30 Jahre alter Scotch Whisky oder 50 Jahre alter Balsamico aus Eichenfässern. Es ist auch kein hochreines Lösungsmittel für die Spurenanalytik. Es handelt sich um ordinäre Druckertinte. Je nachdem welches Fabrikat man hat kostet Druckertinte auf den Liter umgerechnet bis zu 3.000 Euro.

Das ist eine Menge Geld. Wehleidig wird sich wohl der eine oder andere an frühere Generationen zurückerinnern wo es billiger war: Bei der ersten Generation von HP Deskjets (HP 500C) hat einer unserer Chemiestudenten mal die HP-Tinte und normale Tinte für Füllfederhalter analysiert und festgestellt, das der einzige Unterschied Glykol oder Glycerin zur Erhöhung der Viskosizität war – fortan konnte HP zumindest bei Chemiestudenten kein Geschäft mehr machen, denn obwohl die HP 500C Tinte billig im Vergleich zu heute ist, kommt sie nicht an die Kosten von Füllertinte und Glycerin heran. (mehr …)

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Unterhöhlt PISA unser Bildungssystem?

Auf den Gedanken bin ich gekommen, und zwar aufgrund der Erfahrungen die ich gemacht habe. Ich habe mal Chemie/Lebensmittelchemie studiert, Mitte der achtziger bis Anfang der neunziger Jahre. Das lief dann so ab: Wo das Studium beginnt, erfuhr man in einem Aushang vor der Eingangstüre. Dort erfuhr man dann auch welche Fächer man wohl im ersten Semester sich antun sollte – und das die vorgesehenen 5 Semester fürs Grundstudium wohl nicht ausreichen würden, sondern 7 Semester die Regel sind. Im Allgemeinen lief das Studium so ab, dass man in der Halle die Anschläge studierte, welche Vorlesung für welches Semester wohl empfehlenswert ist und dahin ging. Zusätzlich noch in andere Fächer die interessant klangen oder in die einfach alle anderen auch gingen. Die Selbstorganisation des Studiums zog sich in der Praxis fort, die bei Chemie ein große Rolle spielte. Die Einführung lief noch in Kursform mit Versuchen nach Script. Danach war es so, dass alle Praktika an Eingangs und Ausgangsprüfungen gekoppelt waren. Zum einen um die Studentenzahl zu regulieren (es gab insgesamt 90 Plätze bei rund 240 Studienanfängern) und zum andern damit die Leute auch wussten was sie taten, denn dann musste man selbst arbeiten. Einführung – Unterricht etc. das gab es nur wenn teure technische Geräte zu bedienen waren.

Die Prüfungen waren nicht ohne. Am schlimmsten empfand ich das Oranikpraktikum. Es dauerte knapp 3 Monate von morgens 8 bis abends 18 Uhr. Es war also unmöglich eine Vorlesung oder was anderes nebenher zu machen. Nach zwei Wochen Theorie standen wird von morgens bis abends im Labor, unterbrochen nur von 5 Klausuren in dieser kurzen Zeit mit sehr strengen Beurteilungsmaßstab: Von 20 Punkten muss man 12,5 erreichen um durchzukommen. Verhaut man eine Klausur war das Praktikum beendet – Obwohl dem eine Eingangsprüfung vorgeschaltet war die iche rst beim zweiten Ablauf packte flogen so von meinem Kurs 4 von 12 raus. (mehr …)

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