Mars One – Zwischenbericht

Am 31. August ging die erste Runde des Astronautencastings bei Mars One zu Ende. Eine gute Zeit mal zu schauen, was bis jetzt geschehen ist.

Für die, die nicht wissen, was Mars One ist: Mars One ist eine holländische Gesellschaft, die eine Kolonie auf dem Mars bauen will. Das Prinzip ist, das die Ramfahrer nicht mehr zu Erde zurück kehren, sondern für immer dort bleiben. Das ganze wird finanziert, in dem der ganze Event, als das grösste Medienspekatel aller Zeiten verkauft wird. Vor allem wird das Training der Astronauten als Realityshow verkauft.
Geleitet wird Mars One von Bas Lansdorp. Zusätzlich gibt es eine Reihe von Beratern und Botschafter, unter anderem Nobelpreisträger Gerard ‚t Hooft. Für jedes Bauteil der Mission wurde ein oder zwei mögliche Zulieferer gefunden, die es ohne grosse Entwicklungen liefern können, u.a. Bernd’s Lieblingsfirma SpaceX.

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Der Wahl-O-Mat

Ich habe mir wie bei der letzten Bundestagswahl mal den Spaß gemacht, den Wahlomat zu befragen. und die Ergebnisse seht ihr hier. Von den Parteien die schon im Bundestag sitzen, passen meine Antworten am besten zu den Grünen. Welche Überraschung, die wähle ich seit 1990. Doch wenn man die anderen Parteien hinzunimmt, der Wahlomat lässt leider nur acht Stück auf einmal zu, sind die Familie noch leicht besser platziert, die Tierschutzpartei und die ÖdP gleichauf. Bei den etablierten hat sich eine Verschiebung gegeben. 2009 war die Reihenfolge noch Grünen – Piraten – Linke – SPD – FDP – REP – CDU – Büso. Die Büso ist meine Lieblingssplitterpartei wegen der humorigen Werbespots in den letzten Jahren. 2005 hatten sie mal einen Spot, der wurde von Kalkofe kariert, inklusive Schreibfehlern in den Folien und Übertreibungen „10 Millionen Arbeitslose, wenn ich Kanzlerin werde, werden wir zur D-Mark zurückkehren“. Kürzlich habe ich ihn mit wieder angesehen, nur entdeckte ich da ein neues Detail – Hela Zepp-LaRouche hatte sogar recht! Sie prognostizierte 2005 das Platzen der Immobilienblase – 2008 löste das eine weltweite Rezession aus. (mehr …)

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Der Nutzen erdnaher Kommunikationssatelliten

Betrachtet man die Geschichte der Kommunikationssatelliten, so setzte sehr bald nach den ersten Versuchen in erdnahen Orbits der Sprung in den geostationären Orbit ein, dessen Nutzen Arthur C. Clarke schon 1948 erkannte. Zu der Geschichte gibt es auch einen Aufsatz auf der Website. Seit 1963 fanden dann fast 40 Jahre lang zumindest im Westen nur noch Starts in den GEO Orbit. Rein theoretisch kann man vom GEO Orbit mit drei Satelliten eine Kommunikationsverbindung rund um die Erde aufbauen – vorausgesetzt man hat eine Empfangsstation und der Empfänger ist nicht zu weit nördlich. (mehr …)

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Vor dem siebten Start einer Falcon 9

Nein ich nenne es nicht den Jungfernflug, da ja selbst SpaceX die Version nur „v1.1“ nennt, also ist es nichts neues. Daher erwarte ich auch das der Start klappt. Ich wünsche es sogar für MDA, die den Cassiope Satellit gebucht haben. Sie haben lange drauf warten müssen. 2005 taucht der Start erstmals bei SpaceX auf, damals angekündigt für das dritte Quartal 2008. Sie haben also 5 Jahre warten müssen, obwohl ihre Nutzlast damals noch auf einer Falcon 1 gebucht war und wiegt ja auch nur 500 kg.

Wer fünf Jahre wartet, obwohl die Firma ja jedes Jahr erklärt im nächsten Jahr erheblich mehr Starts durchzuführen. der sollte doch belohnt werden. Denn von den anderen Starts im Manifest von 2005 ist nichts geblieben. Lediglich Rakhsat wurde gestartet, alle anderen sind abgesprungen, auch der 100 Millionen Dollar Auftrag der Air Force hat sich erledigt. (mehr …)

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So einfach ist die Erklärung

Peer Steinbrück nimmt ja kein Blatt vor den Mund und da ist ihm vor einigen Wochen etwas rausgerutscht. Merkel wäre keine überzeugte Europäerin, das könnte sie auch nicht weil sie im Osten aufgewachsen ist. Dafür hat er ja jede Menge Prügel bekommen. Aber wenn man nachdenkt, so unrecht hat er nicht. Was prägt denn die von Merkel geführte Bundesregierung? Untätigkeit, vor allem wenn es um Dinge geht, die nicht vorhersehbar sind. Da haben wir fließende Steuereinnahmen, aber man hält am Plan fest erst nächstes Jahr die Staatsverschuldung auf Null zu senken. Das entscheidende Wort ist Plan. Merkel ist Planwirtschaft gewohnt, und so beschließt sie eben vor einer Bundestagswahl einen neuen 4-Jahresplan (nur eine kleine Änderung gegenüber den 5-Jahresplänen in der DDR) und hält sich sklavisch daran. Damit das nicht so auffällt gibt es Gipfel; Umweltgipfel, Demographiegipfel, nationaler IT-Gipfel, Elektroauto-Gipfel, … Raus kommt nie was. das ist wie die Beratungen der SED mit anderen Gruppen. Reden ja, was ändern nein. Auch das Modell der Führung, mit absolutistischer Macht hat sie voll von der DDR übernommen. Ja selbst wie sie an die Macht gekommen ist, hat gewisse Ähnlichkeiten zum Sturz Honekers und Ulbrichts. (mehr …)

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