Die rein amerikanische Alternative zur Antares

Da nun ja erst Mal die Antares gegrounded ist, und ich befürchte für längere Zeit, wäre es mal an der Zeit sich Gedanken über eine rein amerikanische Alternative zu machen. Seit dem Frühjahr hat man in den USA ja plötzlich festgestellt, dass man russische Triebwerke verwendet. Wer weiß, bei so viel spontaner Intelligenz kommt man ja in einigen Jahren vielleicht darauf, dass sie Politik seit 2001 nur dazu führte überall auf der Welt Terrorismus entstehen zu lassen.

Aber zurück zu Orbital. Die sind ja seit dem Frühjahr mit ATK fusioniert und heißen nun Orbital ATK. ATK hat anders als Orbital auch größere Feststoffantriebe im Angebot. Aus den Shuttle-SRM könnte man eine erste Stufe basteln. Es gibt sie in Halbsegmentabstufungen ab 1 Segment Größe. Damit sollte man doch die erste ukrainisch-russische Stufe ersetzen können. Da die Stufe eine höhere Trockenmasse und einen schlechteren spezifischen Impuls hat, aber auch um die Spitzenbeschleunigung zu minimieren bietet es sich an eine zusätzliche – zweite Stufe einzuführen. Der Castor 120 wäre dann die offensichtlichste Wahl. (mehr …)

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Zum neunten November

Eigentlich ist heute ja ein Gedenktag. Ich habe mir überlegt was ich dazu schreiben sollte, aber für einen langen Blog wirds nicht reichen. Trotzdem an dem Datum komme auch ich nicht vorbei. Für mich ist das Zustandekommen des Mauerfalls ein sehr gutes Beispiel für das DDR-Regime, das offenbar in einem so starken Zustand des Zerfalls befand, dass man zwar Presskonferenzen organisierte, aber die dort Beteiligten (Schabowski) nicht unterrichtet wurden über so etwas Wichtiges wie ein neues Reisegesetz und das dieses eigentlich erst morgen in Kraft tritt. Gerade in einem Staat wo die Bürokratie so eingefahren ist, sollte er doch wiesen dass man Gesetze nicht so beschließt dass sie „unverzüglich“ oder „sofort“ gelten. (mehr …)

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Aktuelles aus der Raumfahrt

Nun überschattet werden die von den beiden Unglücken der Antares und von Spaceship Two. Bei letztem hat man sehr schnell die Ursache veröffentlicht: der Copilot hat bei knapp über Mach 1 ein Federsystem für das drehbare Leitwerk, ein Bremssystem ausgefahren, das nominell erst bei Mach 1,4 ausgefahren werden darf. mich wundert da eher das bei einem neuen High-Tech Flugzeug das überhaupt möglich ist. So was kritisches sollte abgesichert sein. Wenn ich etwas programmiere dann prüfen bei mir Tester alle Fälle ab, selbst welche, die ich nicht vorhergesehen habe (das man bei der Frage „wie viele Werte darf der Testfall haben“ und einer Prüfung auf größer 1 und maximal 2000 Werte auf die Schnauze fliegt wenn jemand 4 Milliarden eingibt, weil die Zahl nicht in eine 32 Bit vorzeichenbehaftete Zahl rein geht habe ich z.B. auch nicht gedacht. Aber es wurde geprüft und der Fehler beseitigt. Bei Spaceship Two scheint man selbst einfachere Prüfungen nicht einzusetzen. (mehr …)

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Wo warst Du als die Mauer fiel?

In den USA soll es ja die Frage geben „Wo warst Du als JFK erschossen wurde?“ Bei uns könnte man wohl eher fragen „Wo warst Du als die Mauer fiel?“ Zumindest wurden Prominente das in den zahllosen Dokumentationen gefragt. Ich muss sagen: ich weiß zwar wo ich war, nämlich Zuhause, aber nicht was ich gemacht habe. Ich kann nur spekulieren. Wahrscheinlich am Computer (damals ein CPC 464 mit 512 KByte Speichererweiterung und zwei 720 K Floppies) gesessen und programmiert. Wenn ich Fernsehen geguckt hätte, wäre mur sicher dass Ereignis nicht entgangen. Ich habe erst am nächsten Morgen davon erfahren als sich die Berichterstattung nun schon auf die geöffneten Bundesdeutschen Grenzen konzentrierte. Doch auch davon hab ich nicht viel mitbekommen, weil ich an dem Morgen schnell zur Uni wollte: die Prüfungsergebnisse der Eingangsklausur für das Praktikum physikalische Chemie lagen aus und ich wollte wissen ob ich bestanden habe – das war das letzte Praktikum, dass mir noch im Grundstudium fehlte und wenn ich nicht bestanden hätte, hätte ich das Hauptstudium und ein Semester aufschieben müssen. Gottseidank war dem nicht so. (mehr …)

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Da bekommt das Wort „Explosionsmotor“ eine ganz neue Bedeutung

Gestern erhielt ich folgende Mail aus einem Forschungszentrum eines DAX-30 notierten Unternehmens, das ich mit Rücksicht auf den Absender nicht nennen will: (mehr …)

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