Projekt TreasureSat

Bisher war die Erderkundung eine Domäne von Regierungen und Regierungsorganisationen. Auch wenn es seit 20 Jahren durch Firmen gebaute und gestartete Satelliten gibt – wie die von Digiglobe betriebene Flotte, Aber auch sie ist nicht möglich wenn nicht die NRO die meisten Aufnahmen abkaufen würde. Dasselbe gilt für die französischen Plejades Satelliten und die TerraSAR / Tandem-X Konstellation. Bei der kennt man wenigstens den Industrieteil: Ein Drittel der Projektkosten.

Nun machen sich gleich mehrere Unternehmen auf, Satelliten zu starten ohne auf institutionelle Anleger als festen Kundenstamm zu setzen. Ein Ansatz ist der von Planet Labs die 3U Cubesats in großer Zahl starten. Jeder Satellit ist preiswert, auch der Start als Sekundärnutzlast ist kostengünstig. Aber er hat nur eine begrenzte Auflösung, Sendeleistung und auch Lebensdauer, da die meisten von ihnen bisher als Sekundärnutzelasten bei ISS Missionen gestartet wurden – da treten sie innerhalb von zwei Jahren wieder in die Erdatmosphäre ein. (mehr …)

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Ich verstehe es nicht

… und zwar die ESA-Kalkulation bei der Ariane 6. Zur Erinnerung: Die „neue“ Ariane 6 ist ist nichts anderes als eine Rakete mit einer kryogenen Zentralstufe (mit Vulcain 2), einer kryogenen Oberstufe (mit Vinci) und zwei oder vier P135 Booster (halbe Treibstoffmenge und Länge wie die EPS Booster der Ariane 5.

  • Also wir haben ein Gegenstück zur ESC-B Oberstufe, wir haben eine Zentralstufe, die einen etwas geringeren Durchmesser als die Ariane 5 und einer etwas geringeren Treibstoffzuladung, etwa auf dem Niveau der Ariane 5G. Auch das Triebwerk ist das gleiche.
  • Der Unterschied liegt nur in den Boostern. Sei sind halb so groß und haben ein FW-Gehäuse.

Gebaut wird sie ja um Geld zu sparen. Ein Ariane 5 Start kostet 165 Millionen Euro. Die Ariane 6 war in der alten Konzeption auf 70 Millionen Euro Startkosten bei 7 t Nutzlast ausgelegt. Bei der neuen Konzeption ist nach einer Drucksache des Bundestags die Nutzlast 5,8 bzw.. 10,6 t bei 80 bzw. 90 Millionen Euro. (mehr …)

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Ernüchterung bei der bemannten Marsexpedition

Ab 1967 starteten die USA ihre zweite Serie von Explorern zur Erforschung des interplanetaren Raums. Diese bewegten sich auf weitgeschwungenen Ellipsen weit hinaus ins All, weiter als das Magnetfeld der Erde reichte. Nachdem IMP-F schon vor der ersten Mondlandung verglühte, wollte die NASA mit IMP G-J die Apollomissionen absichern. Die Satelliten sollten mit ihren Sensoren ermitteln, wenn ein Partikelsturm die Erde erreicht. Man konnte damals keine Vorhersage treffen, wie dies heute bei Sonnenstürmen der Fall ist, aber man hätte je nachdem wo die Mission gerade ist, entweder das CSM so gedreht, dass das Serviceteil zur Sonne zeigt und so die Masse an Treibstoff, Sauerstoff und Wasser schützt, oder wenn die Besatzung auf dem Mond gewesen wäre, hätte sie je nach Schwere und momentaner Arbeit sofort zur Mondfähre zurückkehren oder sogar zurück in den Orbit starten müssen. (mehr …)

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ATV Splitter

Wie schon angekündigt aktualisiere ich gerade das ATV Buch. Da fielen mir zwei Blogeinträge auf. Zum einen mal einen zu einem Gimmick:

An Bord des derzeitigen ATV-5 ist auch ein „künstlicher Meteorit“. Genauer gesagt eine Künstlerin hat einen echten Meteoriten eingeschmolzen und erneut in eine Form gegossen. Ja so was ist heute Kunst (nach dreckigen Badewannen und Klecksen auf der Leinwand als Kunst wundert mich ja nichts mehr). Noch bizarrer ist allerdings der Aufwand den die ESA betreibt, bis dieser „Meteorit“ zur Station fliegen darf. Nur zur Erinnerung: der wurde vorher sicher auf über 1000°c erhitzt und vollständig aufgeschmolzen: (mehr …)

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Zur Abwechslung mal wieder ein Musikrätsel

Hallöchen,

Inzwischen habe ich zwar meinen Programmierjob hinter mich gebracht, aber der Mangel an Themen ist doch geblieben. Zudem konzentriere ich mich nun erst mal die angefangenen Buchprojekte fertigzuringen, sprich drei Neuauflagen auf den Weg zu bringen. Derzeit lese ich die dritte Auflage des ATV Buchs Korrektur, damit ich wenn in einigen Monaten die Mission beendet ist nur diese noch nachtragen muss. Nicht das es sich von den Verkaufszahlen lohnt, aber ich habe eine Vorliebe für sauber abgeschlossene Projekte. (mehr …)

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