Die (fast) reine Feststoffrakete

Ich habe es im Blog sicher schon mal erwähnt, doch mit der Möglichkeit die Aufstiegsbahn genau durchzurechnen mit genaueren Resultaten, heute erneut das Konzept der reinen Feststoffrakete, und zwar als Trägerfamilie.

Reine Feststoffraketen sind an sich nichts neues. Die Scout hatte ihren Erstflug schon in den frühen Sechziger Jahren. Sie blieb lange Zeit auch die einzige ihrer Art. Inzwischen gibt es einige mehr: Die Pegasus, Vega, einige chinesische Feststoffraketen, die in den letzten Jahren ihren ersten Einsatz hatten, die japanische Epsilon die an die lange Tradition der Feststoffträger Japans anknüpft. In den USA gab es auch einige die aber nicht mehr aktuell sind, sprich seit Jahren keinen Start mehr hatten wie die Taurus und Athena. Von der Minotaur hört man auch recht wenig. (mehr …)

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Wenn man heute die Saturn V bauen würde

Eine der Seltsamkeiten unserer Zeit ist, das die Nachfolger der Saturn V – die Ares V und SLS wenn man die Nutzlast auf das Startgewicht umrechnet, schlechter abschneiden als die Saturn V. Es gibt dazu zwei Gründe. Das eine ist das Verwenden von Feststoffboostern. Sie haben ein viel schlechteres Voll-/Leermasseverhältnis als die S-IC Stufe und noch dazu einen geringeren spezifischen Impuls. Die erste Stufe hat zwar wenig Einfluss auf die Nutzlast – bei der S-IC musste die die Leermasse um 14 kg sinken, dass die Nutzlast um 1 kg ansteigt, doch bei den Feststoffboostern reden wir von 120 t mehr Masse. Sprich 8 t weniger Nutzlast. Noch bedeutender ist der um 11 % kleinere spezifische Impuls, der sich auch auswirkt.

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Die Crux mit den Konstellationen

Ich möchte heute mal meine Einwände zu den geplanten Satellitenkonstellationen auf technischer Seite formulieren. Es gäbe natürlich noch andere Sichtweisen, wie die organisatorische (wie lange brauche ich um die Konstellation aufzubauen, welchen Aufwand muss ich auch im Bodensegment treiben) und natürlich wirtschaftliche. Doch ich fange mal mit der Konkurrenz an, den etablierten geostationären Satelliten. (mehr …)

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Der Wiedereintritt

Die Kommentare zu dem angeblich neuen Konzept der BFR , mit aktiver Kühlung brachten mich auf meinen heutigen Grundlagenartikel. Und nein ich gehe nicht auf das Konzept von Musk ein. Zum einen, weil ich in 15 Jahren nicht eine Aussage, von ihm kenne, die nicht gelogen war oder revidiert wurde und zum anderen, weil ich Twittermeldungen nicht als Informationsquelle ansehe.

Es geht um den Wiedereintritt per se. Der Vorgang ist eigentlich relativ einfach. Ein Körper tritt mit einer bestimmten Geschwindigkeit in die Atmosphäre ein und diese Geschwindigkeit entspricht einer Energie, die zum Teil abgebaut wird. (mehr …)

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Die SLS – Evolution

Ich denke es ist mal Zeit für einen Blog. Ich mache mich nicht aus Themenmangel rar, sondern weil ich nachdem ich es etwas schleifen haben lasse wieder mehr an meinem Apollobuch arbeite. („Apollobuch“, weil es sich kürzer schreibt als der momentane Titel „Apollo – Raumfahrzeuge und Saturn“). Es ist das eingetreten was ich befürchtet habe. Ich stecke fest. Das Problem ist anders als bei den Büchern über Gemini und Mercury, dass es nicht zu wenig, sondern zu viel Informationen gibt. Es gibt so vieles durchzulesen und durchzuarbeiten, ohne das man im Text weiter kommt. Fertig sind eigentlich nur zwei kleine Artikel über den Anzug (immerhin auch schon 30 Seiten) und die Fernsehkameras. Sie zeigen auch ein zweites Problem das ich habe: Projektgeschichte. Die meisten US-Bücher behandeln die ausführlich, ich wollte sie aber weglassen. Es geht aber nicht. Es gab so viele Änderungen während des Programms. Beim Anzug ist es extrem: es gab sieben Versionen des Anzugs und ebenso viele des Backpacks. Das lag an Problemen, aber auch das man mehrfach die Anforderungen revidiert hat. Anfangs hatte man z. B. viel zu niedrige Anforderungen an die abzuführende Energie – das System das eingesetzt wurde führte schließlich 2,4 mal mehr Wärme ab als in der ersten Ausschreibung stand. (mehr …)

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