Galileos CDS – Teil 2

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So, heute geht es weiter mit Teil 2 über Galileos CDS, dieser Beitrag schließt nahtlos an den ersten Beitrag von gestern an, wie man schon an der ersten Textzeile sieht. Nach der Einleitung im ersten Teil geht es heute weiter damit warum der RCA 1802 genutzt wurde und was seine Vor- und Nachteile waren. Morgen folgt dann der letzte Teil.

Der zweite Grund war weil der RCA 1802 in der Technologie „Silicon on Saphire“ (SOS) hergestellt wurde. Das ist eine Sonderform der viel häufiger eingesetzten Technologie Silicium on Isolator (SOI). SOS entsteht durch das Aufbringen einer dünnen Schicht aus Silizium auf einen Saphirwafer bei hoher Temperatur. Sein Hauptvorteil für elektronische Schaltungen liegt im hoch isolierenden Saphirsubstrat. Der Vorteil des isolierenden Substrats besteht in einer sehr geringen parasitären Kapazität, was zu höherer Geschwindigkeit, geringerem Stromverbrauch, besserer Linearität und besserer Isolation als bei Bulk-Silizium führt. Saphir ist chemisch eine Form von Aluminiumoxid. Aluminiumoxid wird bei SOI eingesetzt, dort wird reines Aluminium elektrochemisch oxidiert. Das entstehende Aluminiumoxid ist bei SOI aber amorpher Natur. Bei SOS liegt dagegen eine regelmäßige Kristallstruktur vor. Die Sauerstoffatome haben den gleichen Abstand und die gleiche Symmetrie wie die Siliciumatome. Jedes Siliciumatom wird von vier Sauerstoffatomen umgeben, die als Isolatoren fungieren. (mehr …)

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