So, heute geht es weiter mit dem zweiten Teil über die Fortschritte in der Computerarchitektur, die Geschwindigkeit brachten. Beide Teile bilden zusammen einen Artikel, den ich auch auf der Website online stelle – dort findet man ihn einfacher als im Blog, wo er nach hinten rutscht, auf der Startseite sieht man ja nur die letzten Artikel. Er schließt nahtlos an den ersten Teil von gestern an. (mehr …)
Heute wieder ein kurzweiliger, trotzdem informativer Blog in meiner locken Reihe „Die Glorreichen 10„, angelehnt an das gleichnamige Fernsehformat von ZDFneo. Es geht um Elemente von Computerarchitekturen also Dingen die den Rechner schneller oder besser machten.
Ich will mich von dem Ranking lösen, also keine Platzierung wie „1-ter Platz“ vergeben und das aus einem guten Grund – es hängt von dem jeweiligen Computer ab. Ein kleines Beispiel: In der x86 Entwicklung brachte die Einführung der Pipeline den größten Performancesprung nämlich 250 Prozent beim Übergang vom 8086 zum 80286. Der nächste Sprung – die Einführung des Caches beim 80386 brachte nur 160 Prozent Geschwindigkeit (so zu verstehen = alte Architektur = 100 %). Langfristig ist der Cache aber der Teil der den Prozessor am stärksten beschleunigt. Der Grund liegt daran, dass langfristig die Geschwindigkeit von Arbeitsspeicher kaum gesteigert wurde. Heute kann DRAM Daten mit einer Verzögerung von 7 bis 10 ns liefern. Das ist zwar 15-mal schneller als 1986, als der 80386 eingeführt wurde, der Takt steig in derselben Zeit aber um den Faktor 300 bis 400. Ein zweiter Grund ist, dass es auch von der Anwendung abhängt. Heute haben alle PC Vektoreinheiten. Wären sie nicht da, der normale PC Nutzer würde nichts bemerken. Supercomputer die dieselben Prozessoren einsetzen, würden aber auf einen Bruchteil ihrer Leistung zurückfallen.
Also legen wir los. Ich weiß, dass es Blogleser gibt, die sich in der Materie noch besser als ich auskennen, ich versuche aber aus didaktischen Gründen und Platzgründen mich auf das Wichtigste zu beschränken. Also habt Verständnis, wenn alles sehr einfach erklärt ist und ihr noch viel dazu beitragen könntet. (Wie wäre es mit einem Gastartikel?) Wer mehr wissen will – es gibt eine ganze Sektion zu dem Thema auf der Website. Und ja ich kann bei 10 Punkten nicht alles hereinnehmen, es gäbe noch einiges mehr zu erwähnen, wie VLIW / Branch Prediction.
Obwohl ich mich für meine Verhältnisse kurz fasse, ist der Artikel doch zu lang für einen Blog geworden, daher heute die ersten fünf Stichwörter und morgen die nächsten fünf.(mehr …)
Die SLS steht in der Kritik – zu teuer, zu wenige Flüge. Ein Teil der Kritik ist nicht berechtigt denn der hohe Preis hängt direkt von der kleinen Flugrate von einem Start alle zwei Jahre (zum Vergleich die Saturn V Produktion war auf fünf Träger pro Jahr ausgelegt) ab. Aber schon die Entwicklungkosten waren exorbitant. Auf meinen heutigen Blog komme ich durch die Autobiografie von John Young die 2012 entstand. Die SLS war da gerade beschlossen und er meint das ein „Shuttle-Based SLS“ die bessere Lösung wäre. Nun ist das eine Audiobiographie und kein Technikbuch und das gibt mir die Gelegenheit mal auszurechnen was so ein Shuttle-SLS bringen könnte und wie sinnvoll es ist. Aber da das Space Shuttle schon vor 14 Jahren ausgemustert wurde, will ich damit wir alle auf dem gleichen Wissensstand sind, noch kurz das System erläutern. (mehr …)
So nun geht es weiter mit meinem zweiteiligen Beitrag über Trumps Pläne für die NASA, diesmal um den Bereich bemannte Raumfahrt und speziell die Änderung des Gesetzesentwurfs durch den Senat. Gestern erschien der erste Teil der sich mit dem System von Trump und der unbemannten Raumfahrt befasste.
Bemannte Raumfahrt
Im Haushaltsentwurf für 2026 sah es für die bemannte Raumfahrt erst mal gar nicht so schlecht aus, sie bekam sogar 700 Millionen Dollar mehr als im Budget für 2025. Das ändert sich aber in den nächsten Jahren. Der Grund ist, dass man hier die Missionen, die schon angefangen sind nicht einstellen will. Das sind Artemis 2 und 3. Beide verzögern sich. Bei Artemis 2 weil man Auffälligkeiten im Hitzeschutzschild nach der ersten Mission feststellte und auch weil man keine Eile hatte – denn da für Artemis 3 das Lunar Starship benötigt wird und das Jahre hinter dem Zeitplan hinterher hinkt rutscht diese nächste Mission immer weiter nach hinten. Ursprünglich sollte Artemis 3 im Juli 2024 stattfinden, inzwischen redet die NASA von „nicht vor September 2027“. Will heißen, die Mission kann auch noch später erst stattfinden. (mehr …)
Der heutige und morgige Blog dreht sich um den nächsten NASA-Haushalt und die Änderungen durch den Senat. Eigentlich sollte es ein kleiner Blog werden, aber dann fiel mir so viel ein, dass er doch so lang wurde. Dass ich ihn in zwei Teile aufgeteilt habe. Dieser erste Teil geht auf die unbemannte Raumfahrt und die allgemeinen Kürzungen ein, der zweite Teil morgen dann um den bemannten Teil und die Änderungen durch den Senat. Wenn ihr Kommentare zu diesem Teil habt, aber nicht zur bemannten Raumfahrt dann könnt ihr schon loslegen, ansonsten wartet bis morgen.
Wikipedia definiert eine „Bananenrepublik“ folgendermaßen: „Bananenrepublik ist eine abwertende Bezeichnung für autokratische Staaten, in denen Korruption und Bestechlichkeit vorherrschen.[1] Die Bezeichnung geht zurück auf kleine Länder in den tropischen Gebieten Amerikas, die besonders vom Export von Bananen leben und von fremdem, meist US-amerikanischem Kapital abhängig sind.„. Ich denke da sind die USA nun angekommen, nachdem die „Big Beautiful Bill“ nun durch ist. Dieses Gesetz hat etliche Aspekte, aber im Wesentlichen ist es doch so, dass ein Milliardär der Präsident ist vorwiegend die Steuer für Reiche senkt, was man schon als Korruption ansehen könnte. Ich möchte auf das ganze Paket nicht eingehen, davon verstehe ich zu wenig von der US-Politik, aber auf den NASA-Haushalt. (mehr …)