Wo warst Du als die Mauer fiel?

In den USA soll es ja die Frage geben „Wo warst Du als JFK erschossen wurde?“ Bei uns könnte man wohl eher fragen „Wo warst Du als die Mauer fiel?“ Zumindest wurden Prominente das in den zahllosen Dokumentationen gefragt. Ich muss sagen: ich weiß zwar wo ich war, nämlich Zuhause, aber nicht was ich gemacht habe. Ich kann nur spekulieren. Wahrscheinlich am Computer (damals ein CPC 464 mit 512 KByte Speichererweiterung und zwei 720 K Floppies) gesessen und programmiert. Wenn ich Fernsehen geguckt hätte, wäre mur sicher dass Ereignis nicht entgangen. Ich habe erst am nächsten Morgen davon erfahren als sich die Berichterstattung nun schon auf die geöffneten Bundesdeutschen Grenzen konzentrierte. Doch auch davon hab ich nicht viel mitbekommen, weil ich an dem Morgen schnell zur Uni wollte: die Prüfungsergebnisse der Eingangsklausur für das Praktikum physikalische Chemie lagen aus und ich wollte wissen ob ich bestanden habe – das war das letzte Praktikum, dass mir noch im Grundstudium fehlte und wenn ich nicht bestanden hätte, hätte ich das Hauptstudium und ein Semester aufschieben müssen. Gottseidank war dem nicht so. (mehr …)

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Da bekommt das Wort „Explosionsmotor“ eine ganz neue Bedeutung

Gestern erhielt ich folgende Mail aus einem Forschungszentrum eines DAX-30 notierten Unternehmens, das ich mit Rücksicht auf den Absender nicht nennen will: (mehr …)

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Nachlese zu den NK-33 und SpassX

Wie ihr sicher bemerkt habt, blogge ich weniger. Dafür gibt’s einige Gründe. Zum einen der Mangel an Themen, zum zweiten habe ich auch viel sonst zu tun. Ich arbeite gerade an einer zweiten Auflage über die Computergeschichten. Diese enthält auch ein neues Kapitel über Seymour Cray. Als Nebeneffekt habe ich meine Artikel über Seymour Crays Supercomputer erweitert und als ich dann am Ende über Intel mehr recherchierte, auch noch über die x86 Serie, wo ich gerade den Artikel über den Pentium 4 fertiggestellt habe. Daneben habe ich auch wieder Arbeit. Ein Kundenauftrag wird mich bis Ende November beschäftigen. (mehr …)

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Noch ein Ariane 6 Vorschlag

Als wäre die Situation nicht schon verfahren genug, gibt es nun einen weiteren, vierten Vorschlag frü die Ariane 6. Nachdem es seit etwa einem Jahr Grabenkämpfe zwischen der CNES und dem DLR gab, hatte man einvernehmlich die Technologieforschungs GMBH beauftragt, beide Konzepte zu untersuchen, das von der Industrie (Airbus/Air Liquide) erarbeitete dritte Konzept blieb erst mal außen vor, weil es noch zu jung war. Die Technologieforschungs GMBH hatte auch bei der CNES einen guten Leumund, war sie doch schon 1972 mit Forschungen über die Weiterentwicklungen bei der Europa II betraut und riet der Bundesregierung zum ausstieg. das führte letztendlich zu dem Einstellung der Europa und dem Einstieg in das Arianeprogramm.

Es ging um die Beurteilung des CNES Vorschlags für die Ariane 6 mit drei Feststoffboostern als erste Stufe, einem baugleichen als zweiten und einer noch zu entwickelnden H36 Stufe als dritte Stufe. Deutschland wollte die Zentralstufe durch eine kryogene ersetzen und die Booster verkleinern. Der Air Liquide/Airbus Vorschlag setzt alternativ eine lagerfähige Oberstufe auf den CNES Vorschlag für sonnensynchrone Umlaufbahnen und vier Booster für größere Nutzlasten ein, entspricht also dem CNES Vorschlag in weiten Teilen. (mehr …)

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Alles steht still, das kibibyte, der Euro für die Näherinnen

„Alles steht still, wenn dein starker Arm es will“. Das war ein Spruch aus der Arbeiterbewegung und meistens bei Streiks benutzt. Beim aktuellen Streik der GDL müsste man wohl eher sagen: Diktatur des Proletariats. Wenn eine Gewerkschaft mit nicht mal 25.000 Mitgliedern den ganzen Bahnverkehr in der BRD lahm legt und so Millionen von der Arbeit aussperrt, am Urlaubsort hängen lässt, dann ist das schon eine Diktatur.

Nun ist meine Geduld mit der GDL schon seit 2008 erschöpft, wenn eine Gesellschaft für eine kleine Berufsgruppe einen eigenen Tarifvertrag aushandeln will, dann frage ich mich schon, warum diese nicht von einer größeren Gewerkschaft vertreten sein muss. Es ist ja im Prinzip eine Ein-Betrieb-ein Berufsgruppen-Gewerkschaft und widerspricht so dem Grundsatz der Gewerkschaften dass sich möglichst viele Arbeitnehmer zusammenschließen sollten, um schlagkräftig zu sein. Trotzdem kann diese Minigewerkschaft weil sie eben die Beinhaltet die man zum Fahren des Zugs braucht praktisch die gesamte Bahn lahmlegen und damit ist ungefähr die halbe Bevölkerung betroffen. Das gleiche gilt ja für die Pilotengesellschaft. (mehr …)

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