Columbus

Was höre ich da heute in „nano“: Das Columbus Labor ist zu groß und zu schwer um mit einer Trägerrakete ins all befördert zu werden. Die ESA zittert, ob der Start morgen Abend mit der Atlantis klappt. nun ja vielleicht zittert die ESA, aber der Rest stimmt garantiert nicht. Die Fakten:

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Gut Ding will nicht immer Weile haben….

Sie kennen das Sprichwort "Gut ding will Weile haben?". Nun in der Raumfahrt gilt dies nicht immer. Ein einfaches Satellitenprojekt braucht 3 Jahre, größere 4-5. Im selben Zeitraum liegen auch normale Planetensonden. Großprojekte wie Cassini oder Viking kommen schon auf 6-7 Jahren und bemannte Projekte liegen bei 8-9 Jahren. Das liegt zum einen an de Komplexizität der Projekte. Zum anderen gibt es vier definierte Phasen bei dem Projekt die separat abgeschlossen sind und einfach Zeit brauchen:

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Astronauten

Wenn man sie nach einem Astronauten fragt, wer fällt Ihnen da ein? Ich denke wenn man die meisten Deutschen fragt vielleicht Neil Armstrong oder auch Juri Gagarin (obwohl der genau genommen ja Kosmonaut war, aber ich sehe das nicht so eng, der Beruf ist der gleiche). Vielleicht in Ostdeutschland erhält man auch die Antwort: Sigmund Jähn und im Westen vielleicht einen Namen der westdeutschen Astronauten, vielleicht am ehesten Thomas Reiter, da er erst kürzlich im All war.

In Amerika sind die Chancen gut von John Glenn oder Al Shepard zu hören oder vielleicht von Buzz Aldrin. Ich würde wahrscheinlich als ersten John Young nennen. Für mich ist von allen Astronauten John Young der, für den ich am meisten Respekt hatte. mir fiel er zum ersten Mal bei einer Tafel der Apollo Astronauten auf, wo er hervorstach, weil er nett lächelte, während die anderen mehr ernst oder seriös schauten.

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Organspenden

Derzeit läuft eine große Aktion in denen vielen Tageszeitungen und manchen Zeitschriften Organspendeausweise beiliegen, etwa 5 Millionen Stück insgesamt. Ich habe, wie das Foto ausweist seit mehr als 15 Jahren einen, vor einigen Monaten hat ein neuer den alten ersetzt, der zunehmend unleserlicher vom ständigen Tragen in der Brieftasche wurde (er sollte ja schließlich verfügbar sein, wenn mir mal was passiert).

Ich rate jedem sich des zu überlegen, ob er nicht selbst sich dazu entschließt Organspender zu werden. Für mich war die Entscheidung sehr einfach: Wenn ich tot bin verwest mein Körper sowieso, mitbekommen tue ich auch nichts mehr von einer Organspende, aber so kann ich eventuell jemanden helfen zu überleben oder ein besseres Leben zu führen. Anderer hat vielleicht religiöse oder persönliche Vorbehalte und lehnt dies ab, ich denke aber die meisten Menschen in Deutschland haben sich einfach noch keine Gedanken gemacht , oder sind vielleicht dafür, aber auch zu faul sich einen Ausweis zu besorgen.

Den gibt es bei jedem Arzt und wahrscheinlich auch anderswo. Ich habe meinen einfach beim letzten Check-Up mitgenommen und ausgefüllt, das ist eine Sache von 5 Minuten. Er vereinfacht vieles enorm. Denn ohne Organspenderausweis läuft es doch so ab: Nahe angehörige bekommen die Nachricht, dass ein verwandter gestorben ist oder hirntot ist und nur Maschinen seine Organe am Leben erhalten. Darauf kommt dann gleich die frage ob er sich zu Lebzeiten für Organspende ausgesprochen hat oder wie sie drüber denken. Das überfordert jeden und man hat dann in vielen Fällen keine Zeit lange darüber nachzudenken.

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Regelungswut

Nach einer längeren Pause heute mal wieder einen Blog. Neben der Arbeit die mir wenig Zeit lies, auch an der Überarbeitung der Galileo Artikel ist es auch, dass mir irgendwie ein Thema fehlt. Heute mal meine Gedanken zu einem "Dauer" Thema: Die Deutschen und die Regelungswut.

Seien wir ehrlich: Die Deutschen sind dafür bekannt, dass alles geregelt werden muss. Nicht nur grundsätzlich, sondern bis ins kleinste Detail. Das ist eine der schlechten Angewohnheiten der Deutschen. Ich will es mal an ein paar Beispielen festmachen.

Fangen wir an im Straßenverkehr. Kennen Sie alle Verkehrsschilder? Wohl kaum! Sie können das mal auf der Wikipedia nachprüfen. Das Problem ist es aber nicht nur, dass es so viele Schilder gibt, sondern diese auch kombiniert werden, der berühmte Schilderwald. Es gibt eine Untersuchung wonach die Verkehrssicherheit sich erhöht, wenn man die Zahl der Schilder reduziert. Die Schilder erfordern Aufmerksamkeit. Selbst das beste Schild ist ein abstraktes Symbol, das geistige Arbeit und Aufmerksamkeit erfordert um seinen Inhalt zu begreifen. Daher sind weniger Schilder besser: Sie lenken weniger vom Verkehr ab. Doch machen sie das mal einer Gemeinde klar….

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