Das Minenfeld Internet

Gestern Abend bekam ich eine Mail vom „public star„, die sich nach den Visits meiner Homepage im Auftrag eines ihrer Kunden (der das Mineralwasser Vittel vertreibt) erkundigt. Nun belege ich neben meiner Arbeit seit ein paar Wochen noch einen Kurs – Internetrecht. Eines was uns der Dozent sagte war: „Egal ob sie recht haben oder nicht – legen sie sich nicht mit großen Firmen ab 10 Millionen Euro Jahresumsatz an!“ Diese Firmen fechten dank eigener Rechtsabteilung alles bis zur letzten Instanz aus. Selbst wenn man gewinnt, kostet das extrem viel Nerven und Geld.

Nun ja, ich habe nun diesen und einige andere Aufsätze in denen von Markennamen die Rede ist geändert. So ist nun von V* die Rede. Im Prinzip geht es ja auch nicht um dieses Mineralwasser, sondern ich habe dies nur als Aufhänger genommen um über Mineralstoffe und den Mineralstoffgehalt von Wässern zu dozieren. Da eignete sich die Werbung dieses Mineralwassers gut, denn die Firma machte zeitweise Werbung mit jemanden der mit einem anderen zusammen einen Baumdurchsägte und nach Genuss des Mineralwassers sehr viel kräftiger wurde. Wenn dies bei diesem Mineralwasser (das 403 mg/l Mineralstoffe enthält – hier im Süddeutschen Raum gibt es Wasser mit dem 10 fachen Gehalt!) der Fall ist, so eignet es sich natürlich gut als Beispiel. (mehr …)

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Auch die Kleinen wollen mal Groß raus kommen

Wir haben uns schon daran gewöhnt, dass Europa und Japan bei der Erkundung der Planeten inzwischen ein Wörtchen mitzureden haben. Europa hat in den letzten 4 Jahren nacheinander Mars Express, SMART-1, Venus Express und Rosetta auf den Weg gebracht. Bepi Colombo und Exomars werden folgen und schon vorher gab es Giotto, Ulysses und Huygens. Japan hat bislang nicht so viel Glück gehabt. Hayabusa ist schwer beschädigt und es ist offen ob sie Bodenproben von Itokawa hat. Nozomi fiel auf dem Weg zum Mars aus und Lunar-A wurde diesen Januar gestrichen. Andere Missionen waren erfolgreich, aber nicht spektakulär wie Hiten oder Susei und Sakigake. Nun wird mit Selene im August die wohl bislang grö0te japanische Raumsonde folgen.

Aber auch Indien plant eine Mondmission: Chandrayaan 1. Sie soll 2008 starten. 3 der 8 Experimente stammen von Indien, ein viertes wurde gemeinsam mit der ESA entwickelt. 3 weitere von der ESA und eines von der NASA. Das ist eine gute Ergänzung der Fähigkeiten. 3 der Instrumente sind für SMART entwickelt worden und kommen un nochmals zum Einsatz – man kann sich also eine Neuentwicklung sparen und eines ist ein Vorläuferinstrument für Bepi Colombo und man kann so schon einiges testen an einem sehr ähnlichen Himmelskörper. 2011/12 soll dann Chandrayaan-2 folgen und auch einen Rover auf dem Mond aussetzen. (mehr …)

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Stimmt es, dass man die Saturn V nicht mehr nachbauen kann

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Ja ich bin einen Tag zu früh, aber wenn mir schon mal was einfällt, sollte ich es doch gleich hier anbringen oder? Das gleiche wie hier finden Sie auch im Raumfahrt FAQ (wenn schon denn schon). (mehr …)

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Weltraummüll

Am 11.1.2007 feuerte China eine Mittelstreckenrakete gegen den ausgedienten Wettersatelliten Feng-Yun 1C ab. Der „erfolgreiche“ Test produzierte mehr als 900 Trümmerteile. Aufgrund der Geschwindigkeit die sie durch die Explosion bekamen sind diese nun auf ganz anderen Bahnen gelangt als der Wettersatellit, der die Erde in 8020 km Höhe umkreiste und haben nun Bahnen von 250-10000 km Höhe. Alleine dieser Test hat den Weltraummüll um ein Sechstel erhöht. Am 19.2 explodierte dann eine Breeze M Oberstufe, als sie sich in 8000-9000 km Höhe befand. Sie sollte vor einem Jahr den Satelliten Arabsat 4 in den Orbit befördern, versagte jedoch bei der zweiten Zündung so dass Satellit und Oberstufe in einem unbrauchbaren Orbit strandeten. Nach einem Jahr ist nun der Treibstoff explodiert und es ergaben sich 1100 Trümmerstücke die wegen der hohen Bahnhöhe noch lange die Erde umkreisen werden. Damit haben Unglücke die Anzahl an Bruchstücken die so groß sind dass man sie mit einem Radar detektieren kann um 40 % erhöht.

Was ist die Gefahr von Weltraummülll? Nun es ist die Geschwindigkeit. Ein Körper bewegt sich auf einer erdnahen Bahn mit mehr 7.8 km/s (in einer geostationären Übergangsellipse z.B. mit 10.2 km/s). Bei kreisförmigen höheren Bahnen wird die Geschwindigkeit kleiner, in der geostationären Bahn zum Beispiel. 3.1 km/s. Haben nun die Bahnen von zwei Körpern eine Neigung zueinander so bewegt sich ein Körper mit hoher Relativgeschwindigkeit. im Extremfall wenn er auf Kollisionskurs ist sogar mit der doppelten Bahngeschwindigkeit des ersten Körpers auf diesen zu. (mehr …)

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