Auf mein heutiges Thema kam ich als weiter an der Neuauflage des Buchs über die Titan Familie recherchiere und schreibe (genauer Titel: US-Trägerraketen 4 – Die Titan Familie, wie man an der Nummer 4 erkennt wird es insgesamt 6 Bände geben, dazu kommt noch das Buch über die Saturn, ich sehe wenig Sinn nochmals eines über die Saturn zu schreiben das weniger Informationen enthält). Da habe ich mich daran erinnert, das eine Zeitlang tatsächlich mit dem Gedanken gespielt wurde eine Geminikapsel zum Mond zu starten.
Heute ist das undenkbar. Aber in der damaligen zeit sah man sich wirklich in einem Wettrennen mit Russland obwohl diese nach den anfänglichen Erfolgen – erster Satellit, erste Mondsonde, erste Bilder der Mondrückseite, erster Mensch im Weltraum, Rekorde für die Aufenthaltszeit von Menschen im Weltraum dann doch deutlich kürzer treten. Sehr bald hatten die USA schon Russland bei den Startzahlen überholt und ihre Satelliten waren nicht nur zahlreicher sondern auch diversitärer und die Raumsonden waren erfolgreicher. (mehr …)
Ich möchte heute an das erste wieder verwendete Raumschiff erinnern, das im Zeitalter der Verseichtung fast vergessen ist, aber da ich gerade an den Titan-Raketen für mein nächstes Buch arbeite und da auch ergänze kam es mir beim Schreiben einfach unter.
Dazu müssen wir arg lange in die Vergangenheit zurückgehen, sogar noch vor meine Geburt (und die ist mittlerweile auch schon 58 Jahre her) nämlich ins Jahr 1965.
Beim Gemini Programm gab es, wie bei allen amerikanischen bemannten Programmen – das gilt bis heute, wie wie erst vor einigen Wochen bei der Artemis 1 Mission gesehen habe – einen unbemannten Test der gesamten Mission.
Im Gemini Programm waren es zwei unbemannte Starts zur Qualifikation von Kapsel aber auch Titan II. Es waren die beiden ersten Flüge, genannt Gemini 1 und Gemini 2. (mehr …)
Auf den heutigen Blog kam ich aus zwei gründen. Zum einen der Start von Sojus MS 23 zur ISS und zum anderen durch einen Kommentar von Anja zu einem der letzten Blogs. Beide haben etwas gemeinsam, obwohl die Ereignisse Jahrzehnte auseinander liegen. Was – na eben die Titelzeile. Ich fange mal mit der Sojus MS 23 an. Die wird als erste Sojus seit Jahrzehnten unbemannt gestartet. Das ist kein Problem, denn das automatische Ankoppeln ist bei der Sojus und der abgeleiteten Frachtversion Progress der Normalfall. Grund war das am 15. Dezember 2022 bei der Sojus MS-22 mit der die Besatzung Prokopjew, Petelin, Rubio am 21.9.2022 zur ISS flogen, ein Kühlmittelleck entdeckt wurde. Über Stunden muss das Kühlmittel Ammoniak ausgetreten sein. Im Vakuum verdampft dabei ein Teil, ein anderer bildet Ammoniakeis an der Austrittstestelle. Da man nicht ausschließen konnte, dass dieses Eis beim Wiedereintritt wenn es wieder gasförmig wird, wieder nach innen gelangt hat man die Sojus MS-23 als Ersatz geschickt. Schuld daran ist nach russischer Lesart ein Mikrometeorit oder ein anderer „äußere Einfluss“
Nun fand man etwas später auch Kühlmittellecks bei dem angedockten Frachter Progress MS-21, der inzwischen von der ISS abgedockt ist. Auch hier waren es nach russischer Lesart „äußere Einflüsse“. (mehr …)
Am 24. Februar ist es genau einem Jahr her, dass Russland die Ukraine überfallen hat. Ich will diesen kurzen Blog Eintrag das vergangene Jahr auch in der bundesdeutschen Politik Revue passieren lassen. Zuerst sah es so aus, als würde Russland die Ukraine in wenigen Tagen besiegen. Zu unterschiedlich waren die Machtverhältnisse Russlands Armee war um ein Vielfaches größer und stärker als die der Ukraine. Diese konnte sich schon nicht gegen die Annektion des Dombass wehren. Doch nachdem als erstes Kriegsziel nicht die Einnahme von Kiew gelang, und die Angreifer zurückgeschlagen wurden, wurde aus dem kurzen Feldzug der mit einem Sieg enden sollte ein einjähriger Abnützungskrieg.
Die deutsche Position war zwar immer eindeutig und wurde von der neuen Außenministerin auch ganz undiplomatisch vorgetragen. Aber bei der praktischen Umsetzung hapert es dann. Deutschland war immer führend dabei wenn es um Sanktionen geht. Bei der Umsetzung also der Beschlagnahme von Vermögen von Oligarchen sind andere Länder wie Italien weitaus schneller und effizienter. Vor allem aber war deutsche Politik bei Waffenlieferungen erbärmlich. Einen großen Teil der Schuld daran trägt die frühere Verteidigungsministerin Lambrecht. Das sie eine Nullnummer ist war schon früh klar, als sie ernsthaft der Ukraine 5.000 Helme schickte. Das in die Medien druchsickerte, das sie eigentlich mit dem Innenministerium liebäugelte und spekulierte das Faeser das räumt wenn sie bei der Hessenwahl als Spitzenkandidatin antritt macht es auch nicht besser. Das zog sich wie ein roter Faden durch das ganze Jahr. Immer hieß es zuerst. „Wir können das nicht liefern“, dann wurde einige Wochen doch geliefert, aber in wirklich kleinen Mengen. Zuerst 7, dann 12 Panzerhaubitzen 2000. Gut, wir hier alle wissen das unsere Bundeswehr beschränkt einsatzbereit ist. Das ist nicht neu, die Problematik zieht sich schon durch mehrere Legislaturperioden. Meier Meinung nach könnte man mehr liefern, auch wenn die Bundeswehr dann nicht mehr einsatzbereit ist. Denn jeder zerstörte russische Panzer, jedes abgeschossene Flugzeug ist keine Bedrohung für uns mehr. Aber ich gebe zu, das ist politisch nicht durchsetzbar. Es würde wohl auch praktisch scheitern, denn womit sollten dann unsere Soldaten üben? (mehr …)
So nun geht es weiter im Text, ich wiederhole noch mal den Abschluss des letzten Textes:
Den Wasserstoff könnte man nun wie Methan oder Erdöl verbrennen. Selbst als Reduktionsmittel kann er fossile Energien ersetzen so, gibt es verfahren die Eisenerz mit Wasserstoff verhütten. Bei der Verbrennung wäre zwischen Brennwert und Heizwert zu unterscheiden. Der Heizwert ist die nutzbare Energie bei der Verbrennung, da sobald Wasserdampf auskondensiert Energie verloren geht. Ohne Kohlenstoffkomponente ist der Unterschied von Brenn- zu Heizwert beim Wasserstoff besonders groß. Hier ein kleiner Vergleich: (mehr …)