SpaceX im Technikfaktencheck

Der heutige Blog ist nicht prinzipiell neu. Die Sachverhalte findet man in älteren Artikeln. Leider liegt es in der Natur des Blogs, das dies, weil es in der Vergangenheit liegt, gerne verschütt geht, weil man nicht leicht an die Artikel kommt. Es geht wieder mal um die Blasenfirma SpassX. Wie zumindest denen die sich mehr mit ihr beschäftigen bekannt, glänzt sie vor allem durch Aussagen, die sich dann als falsch erweisen.

Bei den vielen Projektankündigungen ist das von jedem leicht zu prüfen. Man nehme nur eines der SpaceX Projekte, tippe den Namen plus „SpaceX“ in Google ein und lese einige Suchergebnisse aus unterschiedlichen Jahren durch. Wenn man das mit dem Stichwort „Red Dragon“ macht, kommt man auf folgende Schlagzeilen: (mehr …)

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Die Lösung für ein überflüssiges Problem – mit der reinen Feststoffrakete zum Mond

Nachdem ich im letzten Blog schon eine reine Feststoffrakete skizziert habe, wird’s heute noch doller: Kann man mit derselben Technologie eine komplette Mondmission, also Landung und Rückkehr durchführen? Natürlich! Wir leben ja in Zeiten, wo alles möglich ist. Dragons können überall im Sonnensystem landen, warum dann nicht eine Mondmission ohne Riesenrakete, nur mit den schon entwickelten europäischen Feststoffboostern? (mehr …)

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Die (fast) reine Feststoffrakete

Ich habe es im Blog sicher schon mal erwähnt, doch mit der Möglichkeit die Aufstiegsbahn genau durchzurechnen mit genaueren Resultaten, heute erneut das Konzept der reinen Feststoffrakete, und zwar als Trägerfamilie.

Reine Feststoffraketen sind an sich nichts neues. Die Scout hatte ihren Erstflug schon in den frühen Sechziger Jahren. Sie blieb lange Zeit auch die einzige ihrer Art. Inzwischen gibt es einige mehr: Die Pegasus, Vega, einige chinesische Feststoffraketen, die in den letzten Jahren ihren ersten Einsatz hatten, die japanische Epsilon die an die lange Tradition der Feststoffträger Japans anknüpft. In den USA gab es auch einige die aber nicht mehr aktuell sind, sprich seit Jahren keinen Start mehr hatten wie die Taurus und Athena. Von der Minotaur hört man auch recht wenig. (mehr …)

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Wenn man heute die Saturn V bauen würde

Eine der Seltsamkeiten unserer Zeit ist, das die Nachfolger der Saturn V – die Ares V und SLS wenn man die Nutzlast auf das Startgewicht umrechnet, schlechter abschneiden als die Saturn V. Es gibt dazu zwei Gründe. Das eine ist das Verwenden von Feststoffboostern. Sie haben ein viel schlechteres Voll-/Leermasseverhältnis als die S-IC Stufe und noch dazu einen geringeren spezifischen Impuls. Die erste Stufe hat zwar wenig Einfluss auf die Nutzlast – bei der S-IC musste die die Leermasse um 14 kg sinken, dass die Nutzlast um 1 kg ansteigt, doch bei den Feststoffboostern reden wir von 120 t mehr Masse. Sprich 8 t weniger Nutzlast. Noch bedeutender ist der um 11 % kleinere spezifische Impuls, der sich auch auswirkt.

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Die Crux mit den Konstellationen

Ich möchte heute mal meine Einwände zu den geplanten Satellitenkonstellationen auf technischer Seite formulieren. Es gäbe natürlich noch andere Sichtweisen, wie die organisatorische (wie lange brauche ich um die Konstellation aufzubauen, welchen Aufwand muss ich auch im Bodensegment treiben) und natürlich wirtschaftliche. Doch ich fange mal mit der Konkurrenz an, den etablierten geostationären Satelliten. (mehr …)

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